Klingenberg am Main

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Woppn Koartn
Wappen vo da Stod Klingenberg am Main
Klingenberg am Main
Deutschlandkarte, Position vo da Stod Klingenberg am Main hervorgehoben
49.7833333333339.1833333333333128Koordinaten: 49° 47′ N, 9° 11′ O
Basisdatn
Bundesland: Bayern
Regiarungsbeziak: Untafrankn
Landkroas: Landkroas MiltenbergVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Häh: 128 m ü. NHN
Fläch: 21,14 km²
Eihwohna: 6125 (31. Dez. 2016)[1]
Dichtn: 290 Eihwohna je km²
Postloatzoi: 63911
Voawoi: 09372
Kfz-Kennzoachn: MIL, OBB
Gmoaschlissl: 09 6 76 134
Stodgliedarung: 3 Ortstei
Adress vo da
Stodvawoitung:
Rathausstraße 9
63911 Klingenberg
Hoamseitn: www.klingenberg-main.de
Buagamoasta: Ralf Reichwein (CSU)
Log vo da Stod Klingenberg am Main im Landkroas Miltenberg
Karte


Klingenberg am Main (amtli: Klingenberg a.Main) is a fränkische Stod im bayerischn Landkroas Miltenberg.

Geografie[VE | Weakln]

Geografische Log[VE | Weakln]

De Stod liegt am Untermain unmiddlboa an da Grenz zu Hessn und bsteht ausm oidn Ort Klingenberg sowia de beidn 1976 eihgmoantn Stodtei Trennfurt und Röllfeld. Röllfeld und Klingenberg lieng rechtsmainisch am Fuaß vom Spessart, währnd auf da westlichn Mainseitn und genau Klingenberg gengiwa Trennfurt an an Odenwald grenzt.

Auffällig san da Hohbeag (Richtung Erlenbach) und da Schlossbeag (Richtung Großheubach), zwoa Weinbeage obahoib vom Stodtei Klingenberg mid terrassnfeamign Steillogn, an dena unta ondam da bekonnte Klingenberga Rotwein onbaut werd, voawiegnd Spätburgunder und Portugieser.

Klingenberg liegt 12 km vo da Kroasstod Miltenberg, 28 km vom Obazentrum Aschaffenburg und 67 km vo Frankfurt am Main entfeant und gheat– wia da gsomte bayerische Untermain – zum Rhein-Main-Gebiet.

Da topografisch hechste Punkt vo da Stodgemarkung befindt se mid 385 m i. NN am Lausbeag sidwestli vo Trennfurt, da niedrigste liegt im Main auf 116,5 m i. NN.

Stodgliedarung[VE | Weakln]

De Stod Klingenberg am Main ist in drei Stodtei gliedat:[2]

Nochboagmoana[VE | Weakln]

Stod
Wörth am Main
Stod
Erlenbach am Main
Moakt
Mönchberg
Gmoa
Lützelbach
Compass card (de).svg Gmoa
Röllbach
Stod
Michelstadt
Gmoa
Laudenbach
Moakt
Großheubach

,

Nochboagmoana san im Noadn de Städt Erlenbach (auf da Klingenberga Mainseitn) und Wörth (auf da Trennfurta Mainseitn), im Ostn de Spessartgmoana Mönchberg und Röllbach, im Sidn Großheubach (auf da Klingenberga Mainseitn) und Laudenbach (auf da Trennfurta Mainseitn) sowia im Westn de hessische Odenwaldgmoa Lützelbach, de jedoch nua iwa Wörth zu eareichn is, und de Stod Michelstadt (Stodtei Brunnthal).

Noma[VE | Weakln]

Etymologie[VE | Weakln]

Ihrn urspringlichn Noma Clingenburg hod de Stod Klingenberg am Main vo da owahoib vom Ort liengdn Clingenburg.[3] Da Zuasotz am Main untascheidt se vo weitan gleichnomign Ortn.

Friahare Schreibweisn[VE | Weakln]

Friahare Schreibweisn vom Ort aus diversn historischn Koartn und Urkundn:[3]

  • 1100 Clingenburg
  • 1108 Clingenburch
  • 1241 Clingenberg
  • 1594 Klingenberg
  • 1675 Klingenberg am Meyn
  • 1888 Klingenberg a.Main[3]
Klingenberg, Röllfeld und Trennfurt in da Spessartkoartn vo Paul Pfinzing vo 1594 (Noadn is rechts)
Gedenkstoa in da Westmaua vom Grubinga Friedhof (Kirchhof)
Klingenberg in da Topographia Hassiae vo Matthäus Merian 1655

Wejtweit bekonnt is Klingenberg 1976 duachn Tod vo Anneliese Michel worn, de im Haus vo iahn Ejtan an extrema Untaeanährung gstorm is, nochdem in de Monat voa iahm Tod zwoa katholische Priesta insgsomt 67 Moi an groußn Exorzismus an ihr voizong ghod hom.

Eihgmoanunga[VE | Weakln]

Des Kfz-Kennzeichn fia Klingenberg hod, solong de Stod zum Landkroas Obernburg gheat hod, OBB ghoaßn. Mid da Auflesung vom Landkroas Obernburg is Klingenberg 1972 in an nei buidtn Landkroas Miltenberg (Kfz-Kennzeichn MIL) kema. Im Rohma vo da Gmoagebietsreform is Klingenberg am 1. Jenna 1976 mid de bis dohi sejbstständign Gmoana Röllfeld und Trennfurt zua neien Stod Klingenberg vaeinigt worn.[4]

Weinbeag und Clingenburg

Owahoib vo da Klingenberga Oidstod und vom Weinbeag liegt de middloitaliche Clingenburg.

1871 hod de Stod de Buagruine eawoabn. Im 20. Joahrhundad is de Buag touristisch easchlossn worn; so san etwa a Restaurant sowia a Aussichtsplottfoam oglegt worn, vo der ma oan guatn Blick auf de Oidstod unds Maintoi hod.

287 Stiang fiahn de Bsucha aufm Fuaßweg vo da Oidstod aus noch om.

Klingenberg hod a molarische historische Oidstod mid zoireichn Fochweakgebaidn ausm 16. Joarhundad, insbsondare in da Haptstroß, In da Oidstod, in da Kirchngoss und in da Lindenstroß.

Weinbau- und Hoamatmuseum und Brunntortuam
Schaustojn vom Tonbeagwerk Klingenberg im Weinbau- und Hoamatmuseum Klingenberg

Literatua[VE | Weakln]

  • Friedrich Berninger: Chronik der Stadt Klingenberg am Main. Band 1–3, Stadt Klingenberg 1994–1996, DNB 963469797.
  • Katholisches Pfarramt Trennfurt: Trennfurter Kirchengeschichte : 250 Jahre St. Maria Magdalena Trennfurt. Trennfurt 2005, OCLC 634850109.

Beleg[VE | Weakln]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Januar 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. bayerische-landesbibliothek-online (obgruafa im Jenna 2013)
  3. 3,0 3,1 3,2  Wolf-Armin Frhr. v. Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. C.H.Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-59131-0, S. 121 (Eingeschränkte Vorschau in da Google Buachsuach).
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. Mai 1970 bis 31. Dezemba 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 751.

Im Netz[VE | Weakln]

 Commons: Klingenberg am Main – Sammlung vo Buidl, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Klingenberg am Main – Reiseführer
Wikisource
Boarischa Text: Klingenberg in Merians Topographia Hassiae – gmoafreie Originaltext
Wikisource
Boarischa Text: Klingenberg in der Topographia Colonia u. a. (Matthäus Merian) – gmoafreie Originaltext
Normdatn: GND: 4219292-4 | VIAF: 123133209