Zum Inhalt springen

Cheaming

Aus Wikipedia
Der Artikl is im Dialekt Obaboarisch gschriem worn.
Cheaming
Chieming

Wappn vo Cheaming Chieming
Cheaming Chieming
Deitschlandkartn, Position vo Cheaming Chieming heavoghom
Basisdatn
Bundesland: Bayern
Regierungsbeziak: Obabayern
Landkroas: Landkroas Traunstoa
Koordinatn: Koordinaten: 47° 54′ N, 12° 32′ O 47° 54′ N, 12° 32′ O
Hechn: 537 m ü. NN
Flächn: 37,74 km²
Eihwohna: 4827 (31. Dez.. 2015)
Dichtn: 128 Eiw. pro km²
Sonstige Datn
Postleitzoi : 83339
Vorwoi: 08664
Kfz-Kennzeichn: TS
Gmoaschlissl: 09 1 89 114
Adress vo da
Gmoavawoitung
:
Hauptstraße 20
83339 Chieming
Hoamseitn:
Politik
Buagamoasta: Stefan Reichelt (CSU)

Cheaming (amtli: Chieming) is a Gmoa im obaboarischn Landkroas Traunstoa. Sie liegt am Ostuafa vom Cheamsee und is a beliebta Ferien- und Erholungsort.

Chieming liegt in da Planungsregion Südostoberbayern im Cheamgau.

Es existiern de folgenden Gemarkungen: Cheaming, Hart, Ising, Obahoachstätt.

Üba am blaua Wellenschildfuß in Silba schräg kreuzt a schwarza Schlüssel und a gestürzts roats Schwert.

Cheaming hot aufgrund vo seina Lage an da remischen Militärstraß Juvavum-Augusta Videlicorum (Salzburg-Augsburg) woi remische Wurzeln. A easchta gsicherta urkundlicha Nachweis war im Joar 790 in da Notitia Arnonis. Seit spätestens 1211 is Cheaming Pfarrsitz gwen. Die offene Hofmark Chieming war bis 1803 im Besitz vom Kloster Baumburg. Im Zug vo da staatlichen Neuordnung in Bayern is Cheaming ois politische Gmoa mit de Ortschaften Aufham, Außerlohen, Eglsee, Kleeham, Laimgrub, Pfaffing, Schützing, Stöttham und Weidach entstandn. Egerer und Neubauer san um 1850 dazuakemma. Ummara 1870 is Cheaming zu oam imma bekanntern Erholungsort worn.

Eihwohnaentwicklung

[Werkeln | Am Gwëntext werkeln]

Auf dem Gebiet vo da Gmoa san 1970 3344, 1987 dann 3685, 2000 4308 2014 4793 und im Joahr 2015 4827 Eihwohna zejt worn.

Buagamoasta is da Stefan Reichelt (CSU). Er is im Joar 2020 Nachfolger vom Benno Graf (Unabhängige Wähler) worn.

Die Gmoasteiereinahmen ham im Jahr 1999 umgerechnet 2662 T€ betragn, davo warn de Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgrechnet 636 T€.

Sehenswiadigkeiten

[Werkeln | Am Gwëntext werkeln]

De Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt is a kreizgwölbter Saalbau mit a halbrunden Apsis. Si is 1882-1883 und 1891 nach Pläne vom Münchner Architekten Johann Marggraff im neuromanischen Stil erricht worn. De stilgleiche Innenausstattung und Ausmalung is vom Joseph Elsner entworfen und aus seine Münchner Werkstätten gliefert worn. Des Altargemälde hot um 1885 da Max Fürst aus Reichahall gmalt. Des Gmälde mit de Hl. Sebastian und Georg an da Langhaussüdwand stammt von am ehemaligen Seitnaltar und is 1663 vom Ruprecht Schweindl aus Oidenmarkt signiert worn.

Wirtschaft und Infrastruktur

[Werkeln | Am Gwëntext werkeln]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

[Werkeln | Am Gwëntext werkeln]

Es hot 1998 noch der amtlichen Statistik im Bereich vo da Land- und Forstwirtschaft 20, im produzierenden Gwerbe 317 und im Bereich Handel und Vakeah 204 sozialvasicherungspflichtig Bschäftigte am Arbatsort gem. In sonstige Wirtschaftsbereichen san am Arbatsort 481 Personen sozialvasicherungspflichtig beschäftigt gwen. Sozialvasicherungspflichtig Bschäftigte am Wohnort hots insgesamt 1304 gem. Im vaarbeitenden Gewerbe hots koane, im Bauhauptgewerbe 8 Betriebe gem. Zudem warn im Joar 1999 101 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich gnutzten Fläche vo 1933 ha vorhandn, davo warn 780 ha Ackerflächn und 1138 ha Dauergreanflächn.

Im Joar 1999 ham folgende Einrichtungen existiert:

  • Kindergärtn: 125 Kindergartenplätz mit 124 Kinda
  • Volksschuin: 1 mit 22 Lehra und 399 Schüla
  • Gymnasien: Landschuiheim Schloss Ising mit 38 Lehra und 531 Schüla

Persönlichkeiten

[Werkeln | Am Gwëntext werkeln]
  • Dehio Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Bayern IV: München und Oberbayern, Darmstadt 1990