Sailauf

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Woppn Koartn
Wappen vo da Gmoa Sailauf
Sailauf
Deutschlandkarte, Position vo da Gmoa Sailauf hervorgehoben
50.0244444444449.2555555555556177Koordinaten: 50° 1′ N, 9° 15′ O
Basisdatn
Bundesland: Bayern
Regiarungsbeziak: Untafrankn
Landkroas: Landkroas AschaffenburgVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Häh: 177 m ü. NHN
Fläch: 13,82 km²
Eihwohna: 3591 (31. Dez. 2016)[1]
Dichtn: 260 Eihwohna je km²
Postloatzoin: 63877,
63846 (Weiberhof)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Voawoin: 06024 und 06093Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzoachn: AB, ALZ
Gmoaschlissl: 09 6 71 150
Gmoagliedarung: 3 Ortstei
Adress vo da
Gmoavawoitung:
Rathausstr. 9
63877 Sailauf
Hoamseitn: www.sailauf.de
Buagamoasta: Michael Dümig (SPD)
Log vo da Gmoa Sailauf im Landkroas Aschaffenburg
Karte


Gmoagebiet mid de Ortstei vo Sailauf

Sailauf is a Gmoa im untafränkischn Landkroas Aschaffenburg. Da Ort liegt im Voaspessart in da Nech von Aschaffenburg und zäjt zu de äjdastn Onsiedlunga duat.

Geografie[VE | Weakln]

Da topograeisch höchste Punkt vo da Gmoagemarkung is da Gipfe vom Bischlingsberg sidöstli vo Sailauf mid 375 m i. NN, da niedrigste liegt an da Aschaff sidwestli vom Weiberhof auf 146 m i. NN.

Gmoagliedarung[VE | Weakln]

Sailauf hod drei Ortstei (in Klomman de Eihwohnazoi[2])[3] auf zwoa Gemarkunga:

Nordöstli vo Sailauf lieng 19 kloane Exklaven vom Gmoagebiet im Bereich vo da Sailaufbachquej.

De friahan Ortstei Obersailauf, Mittelsailauf und Untersailauf san heit baulich vawochsn und buidn an Ortstei Sailauf.

Nochboagmoana[VE | Weakln]

Gmoa
Blankenbach
Gmoa
Sommerkahl
Moakt
Hösbach
Compass card (de).svg Sailaufer Forst
(gmoafreies Gebiet)
Gmoa
Bessenbach
Gmoa
Laufach

Noma[VE | Weakln]

Etymologie[VE | Weakln]

Wovo se da Noma Sailauf tatsächli obleit, is ned genau bekonnt. Es bstehn zwoa megliche Theorien:

  • Am Siedlungsnoma liegt da oide Personanoma Sigelouf zgrund.[4]
  • Da Noma stommt vom Boch Sailauf ob,[4] der im Gmoagebiet da Laufach zuafliaßt. Dos diesn Boch mitdm gleichn Noma gibt und se in da Region oft Ortsnoma aus Gwässanoma entwicklt hom, is diese Etymologie woahscheinlicha.

Friahare Schreibweisn[VE | Weakln]

Friahare Schreibweisn vom Ort aus diversn historischn Koartn und Urkundn:[4]

  • 1189 Sigilovf
  • 1229 Sigeloufe
  • 1245 Sigelof
  • 1279 Sygeloufen
  • 1281 Sigelofe
  • 1283 Sigelowen
  • 1312 Sylauf
  • 1370 Sylaff
  • 1489 Seyloff
  • 1626 Seillauff
  • 1820 Sailauf

Gschicht[VE | Weakln]

Scho 1089 woar duat de Urkirch vom oban Aschafftoi. 1189 findt se de easchte urkundliche Eawähnung vom Herrnhof Sigilovf(e), hieraus hod se da Noma Sailauf entwicklt.

Am 1. Juli 1862 is des Bezirksomt Aschaffenburg buidt worn, auf dessn Vawoitungsgebiet Sailauf gleng is.

Sailauf woar 1939 oane vo de 33 Gmoana im Oidkroas Aschaffenburg. Diesa hod se am 1. Juli 1972 midm Landkroas Alzenau in Unterfranken zum neien Landkroas Aschaffenburg zammgschlossn.

Seitm 1. Juli 1972 gheat da Ort Eichenberg zu Sailauf.[5]

Pforrkirch St. Vitus in Sailauf
Rodhaus in Sailauf
St.-Vitus-Kirch in da Gmoa Sailauf

Literatua[VE | Weakln]

  • Rudolf J. Lippert: Sailauf und Eichenberg im Lichte der Überlieferung. Selbstverlag, Obertshausen 2003
  • Werner Konrad, Ferdl Kraus, Waldemar Lippert: Sailauf-Eichenberg. In Bildern um die Jahrtausendwende, Geiger-Verlag 2000
  • Sailauf Eichenberg. Bilder aus über 100 Jahren dörflicher Vergangenheit, von Ferdinand Kraus (Vorwort), Fred Maier (Vorwort), Karl Strom (Vorwort), Gerhard Steigerwald (Vorwort), Maria Reinhardt, Herta Hubertus, Bruno Eisert, Gottfried Baumann, Geiger-Verlag 1996

Im Netz[VE | Weakln]

 Commons: Sailauf – Sammlung vo Buidl, Videos und Audiodateien

Beleg[VE | Weakln]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Januar 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Einwohner Sailauf (Stand: 17. Mai 2013)
  3. Bayerische Landesbibliothek Online. Obgruafa am 10. Feba 2015.
  4. 4,0 4,1 4,2  Wolf-Armin Frhr. v. Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. C.H.Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-59131-0, S. 196 (Eingeschränkte Vorschau in da Google Buachsuach).
  5.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 422
Normdatn: GND: 4232951-6 | VIAF: 237328536