Schöllkrippen

Aus Wikipedia
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen vo da Moakt Schöllkrippen
Schöllkrippen
Deutschlandkarte, Position vo da Moakt Schöllkrippen hervorgehoben

50.0852777777789.2458333333333206Koordinaten: 50° 5′ N, 9° 15′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Untafrankn
Landkreis: Landkroas AschaffenburgVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verwaltungs­gemeinschaft: Schöllkrippen
Höhe: 206 m ü. NHN
Fläche: 12,64 km2
Einwohner: 4197 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 332 Einwohner je km2
Postleitzahl: 63825
Vorwahl: 06024
Kfz-Kennzeichen: AB, ALZ
Gemeindeschlüssel: 09 6 71 152
Moaktgliederung: 3 Ortstei[2]
Adresse der
Moaktverwaltung:
Marktplatz 1
63825 Schöllkrippen
Website: www.schoellkrippen.de
Bürgermeister: Reiner Pistner (FWG)
Lage vo da Moakt Schöllkrippen im Landkroas Aschaffenburg
Karte
Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Art unbekannt
Gmoagebiet mid Ortsteijn vo Schöllkrippen
As Rodhaus vo da Vawoitungsgmoaschoft Schöllkrippen im ehemoling Schloss

Schöllkrippen is a Moakt im untafränkischn Landkroas Aschaffenburg und Sitz vo da Vawoitungsgmoaschoft Schöllkrippen.

Geografie[Weakln | Am Quelltext weakln]

Geografische Log[Weakln | Am Quelltext weakln]

Schöllkrippen liegd om westlichn Rond vom Spessart im owan Kahlgrund. Om End vo 2004 is Schöllkrippen zua lemsweadesdn Gmoa om Boarischn Untamain gwähjd worn. Da Moakt is Vawoitungssitz vo da Vawoitungsgmoaschoft Schöllkrippen, dea aussa Schöllkrippen de Gmoana: Blankenbach, Kleinkahl, Krombach, Sommerkahl, Westerngrund und Wiesen oghean. Da topografisch häxde Punkt vo da Gmoagemarkung befindd se neadli vo Hofstädten om Ziegelberg mid 357 m i. NN, da niedrigsde liegd on da Kahl ba Langenborn af 196 m i. NN.

As Doaf Schöllkrippen sejbst liegd on da Kahl zwischn Kleinlaudenbach und Blankenbach. Neadli vo Schöllkrippen befindd se's Doaf Schneppenbach. In Schöllkrippen mindd da Westerbach in de Kahl. Da häxde Punkt vo da Doafgemarkung befindd se zwischn Schabernack und Vormwald af 353 m i. NN, da niedrigsde entsprichd dea vo da gsomdn Gmoa. [3]

Gmoagliedarung[Weakln | Am Quelltext weakln]

Afm Gebiet vo da Gmoa gibds drei Gemarkunga, de de Ortsteijn entsprechn:

Gemarkung
Ortstei
Eihwohna[2] Fläch
(ha)
Hofstädten 519 315
Schneppenbach 1201 300
Schöllkrippen 2386 645
Moakt Schöllkrippen 4106 1260

Af de Gemarkunga bzw. Ortstei vadein se ocht Orte[4]:

Ort Häh
(m i. NN)
Gemarkung
Ortstei
Ernstkirchen 206 Schöllkrippen
Hofstädten 245 Hofstädten
Langenborn 200 Schöllkrippen
Reuschberg 290 Schöllkrippen
Röderhof 325 Schöllkrippen
Schabernack 325 Schöllkrippen
Schneppenbach 217 Schneppenbach
Schöllkrippen 206 Schöllkrippen

De friahan Orte: Waag, Gasse und Hofgut san heit mid Schöllkrippen bauli vawoxn.

Nochboagmoana[Weakln | Am Quelltext weakln]

Gmoa Geiselbach Gmoa Westerngrund Gmoa Kleinkahl
Gmoa Krombach Compass card (de).svg Schöllkrippener Forst
(gmoafreies Gebiet)
Gmoa Blankenbach Gmoa
Sommerkahl

Nam[Weakln | Am Quelltext weakln]

Etymologie[Weakln | Am Quelltext weakln]

Da Nam Schöllkrippen leidd se vo de middlhochdeitschn Weata: schële, wos Zuchthengst bedeidd, und kripfe, a in Wossa bauds Hoizweak, ob. Da uaspringliche Nam gehd somid af oan Fuadatrog fia Ressa zruck.[5] Im Kahlgründa Dialekt wead da Ort: Schellkrebbe gnennd.[6]

Friahare Schreibweisn[Weakln | Am Quelltext weakln]

Friahare Schreibweisn vom Ort aus diversn historischn Koartn und Uakundn:[5]

Gschicht[Weakln | Am Quelltext weakln]

Schöllkrippen uma 1800

Om 1. Jenna 1811 hom se de bis dohi sejbstständign Deafa: Waag, rechts vom Westerbach, Schellkrippen 50.0848769.24714 links vo da Kahl, Gasse, on da Stroß noch: Großlaudenbach, Ernstkirchen, Langenborn und Hofgut zua Gmoa Schöllkrippen zammgschlossn.[7] Diese hom domois uma 750 Eihwohna ghod. De Gmoa is on Bayern iwagonga.

Schöllkrippen woa oane vo de 42 Gmoana im Landkroas Alzenau in Untafrankn (spadas Kfz-Kennzeichn: ALZ). Mid da Afläsung vom Landkroas Alzenau im Joar 1972 is Schöllkrippen in an nei buiddn Landkroas Aschaffenburg (Kfz-Kennzeichn: AB oda ALZ) kemma.

Eihgmoanunga[Weakln | Am Quelltext weakln]

De bis dohi sejbstständige Gmoa Schneppenbach is om 1. Jenna 1972 noch Schöllkrippen eihgmoandd worn.[8] Seitm 1. Mai 1978 is Hofstädten emfois a Ortstei vo Schöllkrippen.[9]

Sengswiadigkeitn[Weakln | Am Quelltext weakln]

Pforrkiach St. Katharina in Ernstkirchen
Lukaskapej im Zentrum vo Schöllkrippen

Kiachn und Kapejn[Weakln | Am Quelltext weakln]

  • Herz Mariä (Schneppenbach)
  • St. Katharina (Ernstkirchen), katholisch
  • St. Lukas (Schöllkrippen), ghead da politischn Gmoa
  • St. Markus (Schöllkrippen), evangelisch-lutherisch
  • St. Michael (Schneppenbach)

Im Netz[Weakln | Am Quelltext weakln]

 Commons: Schöllkrippen – Sammlung vo Buidl, Videos und Audiodateien

Beleg[Weakln | Am Quelltext weakln]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Januar 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. 2,0 2,1 http://www.vg-schoellkrippen.de/index.php?id=297 Markt Schöllkrippen | Zoihn & Faktn & Ortsrecht | Eihwohna (Stond: 19. August 2015)
  3. BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung (Hinweise)
  4. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111122/221028&attr=OBJ&val=1552
  5. 5,0 5,1  Wolf-Armin Frhr. v. Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. C.H.Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-59131-0, S. 201 (Eingeschränkte Vorschau in da Google Buachsuach).
  6.  Reihold Hein (Hrsg.): Kahlgrünner Wörderbuch. M. Kroeber GmbH, Linsengericht 2015, ISBN 978-3-00-051705-1.
  7.  Unser Kahlgrund 2012. Heimatjahrbuch für den Landkreis Alzenau. Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft zur Heimatforschung und Heimatpflege des Landkreises Alzenau, Landrat des Kreises. ISSN 0933-1328.
  8.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 418.
  9.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 736.
Normdatn: GND: 4053101-6 | LCCN: n82162947 | VIAF: 148438787