Alois Grois

Aus Wikipedia
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Der Artikl is im Dialekt Weanarisch gschrim worn.
Alois (Louis) Grois, Lithographie von Josef Kriehuber, 1856

Alois (Louis) Grois (* 1809 in Szárvár, Königreich Ungarn; † 8. April 1874 in Wean, Österreich-Ungarn) woa'r a östarreichischa Opansänga (Bass), Theataschauspüla und Komika.

Leben[VE | Weakln]

Eigentli håt da Alois Grois a Ausbüdung ois Lehra g'måcht und is sogoa åb 1826 Schuig'hüf' in Maria Lanzendorf g'wes'n, då wo ea aa im Kirch'nchor mitg'wiakt håt. Wia eahm owa duat'n da Direkta Louis Duport von da k. k. Hofoper in Wean amoi zuag'huacht håt, is da Grois glei augaschiat g'wes'n. Vuasichtshoiwa und g'scheitaweis' håt ea a guade Sänga-Ausbüdung g'måcht, de fia eahm recht nützli und aa eafoigreich woa. Im Joahr 1828 is an Augaschmau ois easchta Bassist nåch Lemberg kumma, und ois Sarastro in dera Zauberflöte vom Wolfgang Amadeus Mozart woa duat'n sei Easchtauftritt. Seine nächst'n Karrier'schriatt woa'n in Ofen, in Hermannstadt und in Graz. In Graz is ma owa auf sei komisch's Talent draufkumma und von då au wo'r a nimma Opansänga, sundan a g'frågta Schauspüla füa komische Roi'n. 1836 håt eahm daunn da Direkta Carl Carl aun's Carltheater nåch Wean g'hoit. Sei easchte Roi'n woa da Fortunatus Wurzel im Der Bauer als Millionär vom Ferdinand Raimund. Ois Komika san etliche eafoigreiche Gåstg'spül in Berlin, in Dresden, in Hamburg und in Frankfurt am Main g'foigt.

Z'saumm mit'n Carl Carl, in Johann Nestroy und in Wenzel Scholz woa da Alois Grois boid des legendäre Komikaquartett aum Carltheater, wo daunn aa no da Andreas Scutta dazua kumma is. Wia da Carl aum 1. August 1854 g'stua'm is, woa da Karl Treumann da neuche viate in da Partie.

Grois in Nestroy-Stückln[VE | Weakln]

Literatua[VE | Weakln]

  • Ludwig Eisenberg: Großes biographisches Lexikon der Deutschen Bühne im XIX. Jahrhundert. Verlag von Paul List, Leipzig 1903, S. 356, (Digitalisat).
  • Constant von Wurzbach: Alois Grois, in: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich, 5. Band, Wien 1859, S. 364 f.

Im Netz[VE | Weakln]

Beleg[VE | Weakln]

  1. Pfaidler = weanerisch füa'r an klanan Wäsch'händla
  2. G'wölb = a (klana) Vakaufslåd'n im Souterrain
Normdatn: GND: 130167290 | VIAF: 60181886