Die Papiere des Teufels

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Der Artikl is im Dialekt Weanarisch gschrim worn.
Daten
Titl: Die Papiere des Teufels
Originaltitl: Die Papiere des Teufels oder Der Zufall
Goddung: Posse mit Gesang in drei Akten und einem Vorspiele
Originalsproch: Deutsch
Autor: Johann Nestroy
Literarische Voarlog: Les Mémoires du Diable von Étienne Arago und Paul Vermond
Musi: Adolf Müller senior
Eascheinungsjoar: 1842
Uaauffiahrung: 17. November 1842
Oat vo da Uaauffiahrung: Theater an der Wien in Wean
Oat und Zeid vo da Handlung: Die Handlung des Vorspiels geht zuerst im Herrenhof in Hügelfeld, dann in Zwickers Kantzley vor. Die Handlung des 1. Aktes spielt in der Mühle zu Hügelfeld, und zwar 4 Monate später, als die des Vorspiels. Die Handlung des 2. Aktes 3 Tage später im Stopplschen Gasthause in der Stadt, die Handlung des letzten Aktes 4 Tage später im Herrnhofe zu Hügelfeld
Personen

des Vorspiels:

  • Zwicker,[1] Privat-Agent
  • Federl, dessen Schreiber und entfernter Anverwandter
  • Stoppel,[2] Gastwirth in der Stadt
  • Dominick, Maurer und Hausmeister im Herrnhof zu Hügelfeld
  • Frau Körndlbach,[3] Müllerin in Hügelfeld, Wittwe
  • Eva,[4] Zwickers Köchin
  • Rab, Privat-Agent
  • Walpurga Hauskatz, Dominicks Mutter
  • Hilfreich, Chirurg[5]

des Stücks:

  • Federl
  • Dominick, Hausmeister und Maurer im Herrnhof zu Hügelfeld
  • Frau Körndlbach, Wittwe, Müllerin in Hügelfeld
  • Seppl, Mühlknecht
  • Dorothea Stoppel, Wittwe
  • Sophie, deren Ziehtochter
  • Schrollmann,[6] Greisler[7] in der Stadt
  • Emilie, dessen Gattin, Stoppels Schwester
  • Buchfellner, Klauber, Schneck, Steining, Wirthshausgäste
  • Rubinger, ein Pächter vom Lande
  • Frau Schmalner, dessen Schwester in der Stadt
  • Kathi, ihre Tochter
  • Wilkner, Hausherrnsohn, ihr Liebhaber
  • Grill, Harfenist
  • Rosa, seine Frau
  • Anton, Oberkellner
  • Hannerl, Köchin
  • [Babett, Kellnerin]
  • eine Maske
  • Wirthshausgäste, Masken

Die Papiere des Teufels oder Der Zufall is a Poss'n mit G'saung in drei Akt und an Vuag'spüi vom Johann Nestroy. De Easchtauffüahrung woa'r aum 17. Novemba 1842 im Theater an der Wien ois Benefizvuastöllung füa'n Dichta söwa.

Inhoit[VE | Weakln]

Da Maura Dominick muass füa'n Zwicker und füa'n Stoppel im Teifeszimma vom Herr'nhaus in Hügelfeld a Kistl mit wichtiche Dokument'n eimauan. Dabei muass a schwöa'n, nix davau zum dazöh'n, außa jemaund sågt eahm de via Påsswöata, sunst'n hoit eahm sofuat da Teife.

Dominick: „Ein Karpfen soll gegen mich eine Kaffeeschwester[8] seyn.“ (Vorspiel, 2te Scene)[9]

Da Stoppel håt nämlich in Zwicker sei Testament auvatraut und dea låsst's eimauan, damit's gaunz sicha aufg'hob'n is – in Wiaklichkeit håt a vua, in Zwicker und seine Eab'n zum betrüag'n und auf de Oat söwa des Vamög'n zum kriag'n. Dazua kummt's owa net, weu da Stoppel kuaz drauf mit seina Kutsch'n vaunglickt und in Zwicker da Schlåg trifft. De Köchin Eva is in Stoppel sei anziche Eabin, da üwagaungane Federl nimmt a Kuveat mit Zedln mit, ohne dass a glei mitkriagt, dass des da Schlüss'l zum Geheimnis is.

De unrechtmäßich'n Eab'n Schrollmann und Emilie vatreib'n in Stoppel sei Witwe Dorothea und sei Ziachtochta Sophie aus'n Herr'nhaus, owa da Federl, dea wo inzwisch'n den Inhoit von dem Kuveat kennt, vaspricht, dass eahna g'hoif'n wiad. Ea üwagibt da Dorothea z'eascht amoi des wichtiche Kuveat zum Aufheb'n und bitt' ois Belohnung von da Sophie de Haund z'kriag'n:

„'s Kind will, die Mutter schwankt, auf diese kindliche Entschlossenheit und auf diesen mütterlichen Wickelwackl[10] bau' ich mir eine thurmhohe Aussicht in's Feenreich des Glücks!“ (I. Act, 10te Scene)[11]

Bei ana Taunzvaraunstoitung im Gåsthof Schrollmann spüit da Federl, ois Teife vakleidet, z'saumm mit ana Harfenist'ntrupp'n a Grus'lstückl, in dem vaschlüss'lt da gaunze Betruag dazöiht wiad und de zwaa Schrollmann san völlich vaunsichat. Beinåh' håt's da Federl scho so weit. dass' auf de Eabschåft vazicht'n woi'n, owa då kummt's zu ana Rafarei, bei dera da Federl valetzt wiad, wia'r a füa de Dorothea und de Sophie de Flucht dazwingt:

„Her da alle meintweg'n miteinand!
A halb's Dutzend fallt wenigstens von meiner Hand!“ (II. Act, 12te Scene)[12]

Im Herr'nhaus woat'n de zwaa Frau'n auf de Kläarung von dera G'schicht', owa da valetzte Federl kummt leida z'spät. Wia de Dorothea des Kuveat aufmåcht, wiad's vom Schrollmann ausspioniat. Dea reißt ihra de Zedln sofuat aus da Haund und schmeißt's in Of'n eine, so dass olle Untalåg'n von da Eabschleicharei vanichtet san. Aa da Federl waaß kan Råt mear, owa då ruaft da Schrollmann vua lauta Begeistarung üwa sein Sieg:

„Ich trinck' heut noch ihm zu Ehren eine Jaqsonische Sileributelli[13] und rufe: ‚Vivat Zwicker, der Teufelsmensch!‘“ (III. Act, 13te Scene)[14]

Owa genau des san de Losungswöata, de wo in Dominick von seina Teifesångst befrei'n; ea hoit des Kast'l aus da Maua ausse und mit dem wiaklich'n Testament, des drin is, kennan de Betrüaga üwafüaht wea'n. De Schrollmanns rennan zuanich davau, de Sophie reicht in Federl de Haund und aa da Dominick wiad sei Laungzeitvalobte, de Frau Körndlbach, endli heirat'n.

Alle: „Der Zufall lebe hoch!“ (III. Act, 14te Scene)[15]

Weaksg'schicht'[VE | Weakln]

De Vualåg füa'n Nestroy sei Stückl is de französesche Comédie-Vaudeville Les Mémoires du Diable[16] vom Étienne Arago und vom Paul Vermond (Easchtauffüahrung aum 2. März 1842). Des Stückl is in ana Üwasetzung vom Joseph Kupelwieser unta'n Tit'l Die Memoiren des Teufels[17] aum 5. Novemba 1842 im Josefstädter Theater aufg'füaht wua'n. Da Rezensent von da Wiener Theaterzeitung håt augeblich in Nestroy aum 7. Novemba aufg'foadat, den Stoff zuu beoawat'n – ohne zum wiss'n, dass da Dichta eh scho drau oawat, vamutlich scho åb Oktoba von dem Joahr. A Zusaummanhaung mit'n gleichnaumich'n Roman vom Frédéric Soulié (1800–1847) håt ma net feststöi'n kenna, aa waunn duat'n des Läut'n nåch'n Teife genau a so vuakummt.

De Vualåg is a wenich oreginölle Intrig'ng'schicht üwa'r an Testamentsraub und a Eabschleicharei, des woa daumois (1840) in Fraunkreich a ziemlich's Mode-Thema. De Vualåg behaund'lt de G'schicht recht unwoahscheinlich und vawickelt, es geht um an Genaräu aus da französesch'n Revoluteaun und uman hintalistich'n Vasuach von de Vawaundt'n, nåch sein Tod sei Schlosses Ronquerolles zum eab'n. A geheimnisvolla Retta von seina Witwe und da Tochta kaunn des owa daunn do no vahindan und kriagt dafüa de Tochta ois Frau.

Da Nestroy vasetzt des Stückl – wia's bei seina Beoawatung von französesche Vualåg'n imma g'schehg'n is – aus da groß'n Wöit von dera Aristokratie in's büagaliche Vuastådtmiljöh und aufs Laund. De siasslate Sentementaletät und des Pathos wiad aa umg'schrieb'n und duach Situateaunskomik easetzt. Drum wiad von eahm de gaunze Schmia'ntheataszene mit de Auspülungan auf des Vabrech'n dazua dafund'n. Da scho vastuabene Genaräu Ronquerolles und da schuftiche Advokat Marcillac tret'n im Origenäu goa net peasönlich auf, in Marcillac sei Gegenstück Zwicker is de Hauptfigua von Vuag'spüi. Da Maura Gauthier, dea wo im Vaudeville a vazweifeta Mensch is, dea nimma red't und des unhamliche Schloss Tåg und Nåcht beowåcht, wiad zum komisch-depremiat'n Dominik, dem, sei greßta Kumma des Trinkvabot is:

„Ein halbes Seitel[18] – das ist zu viel – das ist zu wenig, will ich sagen, um neun und einhalb Seitel weniger als ich gewohnt bin des iß gräßlich.“ (Vorspiel, 2te Scene)[19]

Aus'n vuanehman Ball wiad a Wiatshausvagnüg'n, aus'nm Pistoinduell vom Robin a Wiatshausrafarei vom Federl; wäahrend da Robin de Roi'n füa'r an „Ersten Liebhaber“ is, wiad da Federl zu ana lustich-hüifsbereit'n Figua – a Umsetzung, de wo in Nestroy nåch'n Uateu von de meist'n daumålich'n Kritika net gaunz gelungan is. Wäahrend in Robin sei Inkognito bis zum Schluss net aufdeckt wiad, wiad da Federl scho beim Vuag'spüi auf de Bühne bråcht. Von olle g'lobt is owa in Nestroy sei Idee wua'n, de vawick'lte Vuag'schich von dera Eabschleicharei z'saummg'fåsst im Vuag'spüi zum präsentia'nn, und net wia'r im Origenäu ois Rückblend'n üwa'n gaunz'n Text ausg'straht.

Da Nestroy håt den Sekretäa Federl, da Wenzel Scholz den Maura Dominick Hauskatz, da Friedrich Hopp den Gåstwirt'n Stoppel, da Alois Grois den Greißla Schrollmann, in Nestroy sei Leb'nsg'fäahtin Marie Weiler de Müllarin Frau Körndlbach g'spüit.[20]

Da uasprüngliche Oawatstit'l von dem Stückl is vom Nestroy aufaungs mit Lucifer augeb'n wua'n.[21] De Origenäuhaundschrift mit 18 Bög'n und an Umschlågbog'n is a easchte unvoiständiche Niedaschrift mit etliche Ändarungan und Raundnotiz'n, ohne Peasonanvazeichnis und ohne dem Quodlibet vom 2. Akt.[22]

De Origenäu-Partetua vom Adolf Müller is aa no eahoit'n, mit'n Tit'l Die Papiere des Teufels. Poße mit Gesang in 3 Akte und einem Vorspiel von Joh. Nestroy. Musik von Adolf Müller Capellmstr. 1842. Das erste Mal aufgeführt den17ten Novemb: [1]842 im k.k. Priv. Theater a. d. Wien.[23] Des Soufflierbüachl vom Carltheater liegt jetzt'n im Österreichischen Theatermuseum.[24]

Von dem recht wenich g'spüit'n Stückl is fåst nua des Weana Couplet vom Federl mit'n Refrain „Das is' wohl nur Chimäre, aber mich unterhalt's“ (I. Act, 10te Scene). Da Karl Kraus håt's in seine Vualesungan oft bråcht; es is in da Saummlung Lyrik der Deutschen ohdruckt..[25]

Zeidungskritik[VE | Weakln]

Z'weg'n da Entstehungsg'schicht (schau im Kapit'l Spätare Fåchkritik) und de logisch'n Schwäch'n in da Haundlung woa da Eafoig sowoi beim Publekum ois aa bei da Kritik nua eha schwåch.[26]

De Wiener Theaterzeitung vom Adolf Bäuerle, wia imma recht Nestroy-freindlich, håt aum 19. Novemba 1842 ois anziche a posetive Rezenseaun bråcht, håt owa dabei hauptsächlich in Dichta und Schauspüla Nestroy g'lobt:

„Herrn Nestroys Spiel in seinem Stücke zu analysieren ist schwerlich notwendig. Der Dichter schrieb die Rolle ja für sich und ob er das Bild, welchens ihm vorgeschwebt, vollkommen seinen Ansichten entsprechend wiedergegeben, wer vermöchte das besser zu entscheiden als er selbst?“

Der Sammler, eb'nfois vom 19. Novemba, håt sei Entteischung üwa des Weak net vahamlicht, waunn da Kritika z'weg'n da misslungane Umsetzung vom adlich'n Mijöh ins büagaliche schreibt:

„Und darin liegt eben der Grund des Übels und der Erfolglosigkeit der heutigen Posse. Das Original bietet allerdings sehr günstige Situationen und Charaktere zur glücklichen Benützung für einen tüchtigen Possendichter dar. Doch Nestroys parodistisch-satirisches Talent wollte, dem Originale ängstlich folgend, desselben Schwächen beleuchten und geißeln und geriet dadurch auf Abwege, die wahrlich nicht zum Ziele führten. Diese Posse gehört zu Nestroys schwächsten Produkten […]“

Bis auf'n Scholz san aa de Doastölla und aa de Musi vom Adolf Müller wenich g'lobt wua'n.

De Wiener Zeitschrift håt aum 21. Novemba g'schrieb'n, dass' scho von Aufaung au Zweifeln g'håbt hättat:

„Schon als sich das Gerücht verbreitete, Herr Nestroy habe ebenfalls eine Bearbeitung der ‚Mémoires du Diable‘ unternommen, stiegen mir allerlei Zweifel auf, ob denn der Stoff auch von der Art sei, um sich jene komische Grundfarbe abgewinnen zu lassen, in deren Manipulation unser Autor so sehr exzilliert?“

In Kupelwieser sei Stückl is desmoi ausnauhmsweis üwa'n Nestroy sei Veaseaun g'stöit wua'n.

Ähnlich hau'm aa da Wanderer, de Sonntagsblätter und des Österreichische Morgenblatt (vom 19. und 20. Novemba) g'schrieb'n.

Wia fåst imma, waunn'ss uman Nestroy gaunga is, woa da Moritz Gottlieb Saphir in seina Zeidung Der Humorist vom 19. Novemba gaunz b'sundas schoaf in seina Kritik, b'sundas z#weg'n da Tåtsåch, dass da Nestroy wiedarum a französesche Vualåg vawend't hättat:

„Die Erfindung ist nämlich die Achillessehne [sic!] der Nestroyschen Muse, und daß er hier verwundbar, das sagt einem gleich der Theaterzettel. Was alles Herr Nestroy gemacht, darüber hätten wir uns verständigt. Nicht so leicht dürfte es fallen, sich über das zu verständigen, wie er es gemacht!“

Da Saphir schätzt in Kupelwieser sei Stückl eb'nfois ois bessa ei und maant in ana Notiz vom 24. Novemba aa no, dass des scho viamoi füa Benefizvuastöllungan g'numma wua'n warat.

Spätare Fåchkritik[VE | Weakln]

Da Otto Rommel earinnat drau, dass dea in de französesch'n Draman von dera Zeit schee laungsaum recht laungweuliche Stoff von ana kriminöi'n Eabschleicharei duach de daumois gean g'sechane Vaknüpfung mit'n Teifesglaub'n hättat vabessat wea'n soi'n. Tåtsächli hättat's a recht große Auzoi von Stückln geb'n, de wo so g'måcht woa'n; da Rommel nennt neb'n in Kupelwieser seine Memoiren des Teufels aa no de Zauwapantomime Der kleine Teufel (im Leopoldstädter Theater), Der Anteil des Teufels (im Josefstädter Theater, nåch an Vaudeville von Eugène Scribe) und aundare allanich aus de Jahrln 1842/43. Da Nestroy hättat de Unwoahscheinlichkeit'n von da Vualåg duach seine g'schickt g'måcht'n Vabessarungan g'ändat und außadem duach'n Tit'l-Zuasåtz … oder Der Zufall entschäaft.[27]

Da Helmut Ahrens stöit fest, dass in Nestroy nix aundas meah üwrich blieb'n warat, ois trotz dem gråd eb'n aufg'füaht'n Kupelwieser-Stückl sei Oawat aun de Papiere des Teufels featich zum måch'n, weu de Zeit, an aundas Weak zum schreib'n, warat afåch z'kuaz g'wes'n: de Requisit'n und es Bühnanbüid woa'n scho in Oawat, de meist'n Textpassasch'n von de Schauspüla scho eistudiat. Deshoib warat de Reakteaun vom Publekum aa hinta de Eawoatungan z'ruckblieb'n, anaseits, weu des Stückl do z'stoak nåch an Plageat g'schmeckt håt, aundraseits weu vüle de karekiate Typesiarung von de Hauptfigua'n Federl und Dominik net eakaunnt hättat'n, waunn aa der Doastölla bejuwöt wua'n san.[28]

Beim Peter Haida is zum les'n, dass da Nestroy in seine Tit'ln insgesaumt viamoi Teife und Hölle eawähnt håt, nämlich in Robert der Teuxel (1831), in de doda genaunnt'n Papiere des Teufels, in Höllenangst (1849) und in Der gutmüthige Teufel (1851). Ois Motiv kummat des Thema olladings no in weitare Weak vua, bei dera Suach nåch an attraktiv'n Bühnanstückl stöwat beispüsweis de Theatagrupp'n in Die Fahrt mit dem Dampfwagen (1834) unta Tit'ln ois wia „Teufelsstein“, „Teufelsmühl'“, „Teufelsbanner“ und „Teufelsberg“ (Zitat: „Da ist der ganze Teufel beisammen“). Duat'n is owa ka eansthåfte Ausanaundasetzung mit'n „Bösen“ g'suacht, sondan wia'r im Alt-Wiener Volkstheater üblich, geg'n sei uasprünglich'n Bedeutung nua'r ois „Parodie der metaphysischen Welt“ vuag'füaht wua'n.[29]

Text[VE | Weakln]

  • Gesaumta Text auf wordpress (abgerufen am 4. Juli 2014)

Literatua[VE | Weakln]

  • Helmut Ahrens: Bis zum Lorbeer versteig ich mich nicht. Johann Nestroy, sein Leben. Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-7973-0389-0.
  • Fritz Brukner, Otto Rommel: Johann Nestroy, Sämtliche Werke. Historisch-kritische Gesamtausgabe. elfter Band, Verlag von Anton Schroll & Co., Wien 1928.
  • Peter Haida: Johann Nestroy; Stücke 18/II. In: Jürgen Hein/Johann Hüttner/Walter Obermaier/W. Edgar Yates: Johann Nestroy, Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Deuticke, Wien 1996, ISBN 3-216-30255-5, S. 1–99, 107–280.
  • Otto Rommel: Nestroys Werke. (= Goldene Klassiker-Bibliothek). Auswahl in zwei Teilen. Deutsches Verlagshaus Bong & Co., Berlin/ Leipzig/ Wien/ Stuttgart 1908.

im Netz[VE | Weakln]

Beleg[VE | Weakln]

  1. Zwicker = Vaweis auf zwick'n (pflück'n [oh]rupf'n), z'weg'n da räuwarisch'n Åbsicht; meglich is aa'r a Zusaummanhaung mit'n Hasardg'spüi Zwicken
  2. Stoppel = östarreichisch füa Stöpsel = a klaana Mensch
  3. Körndlbach = Vaweis auf's Getreidemahl'n mit Wåssakråft
  4. da Nestroy håt aa Famüliennauman füa de Eva üwalegt, nämli Krautmann oda Brennholz
  5. schaug bei Feldscher und Handwerkschirurgen
  6. Schroll = österreichisch füa'r an grob'n Klotz, an Grobian
  7. Greisler, Greißler = weanarisch füa'r an Leb'nsmitt'lhändla
  8. Kaffeeschwester = a Frau de wo gean bei ana Kaffeejaus'n tråtscht
  9. Peter Haida: Johann Nestroy; Stücke 18/II. S. 12.
  10. Wickelwack[e]l, Wigel-Wagel, auf weanarisch Wigl-Wogl = füa Schwaunk'n, Unsichaheit
  11. Peter Haida: Johann Nestroy; Stücke 18/II. S. 48.
  12. Peter Haida: Johann Nestroy; Stücke 18/II. S. 79.
  13. Jaqsonische Sileributelli = Jacqueson woa'r a seinazeit beliabte Schampagna-Soat'n; Sillery is a Uatschåft im Département Marne, von dera da Nauman oft ois Bezeichung füa' a Schampagna-Suat'n vawendet wua'n is; Butelli is weanarisch
  14. Peter Haida: Johann Nestroy; Stücke 18/II. S. 97.
  15. Peter Haida: Johann Nestroy; Stücke 18/II. S. 99.
  16. Faksimile vom Druck im Magazin Théâtral, Paris 1842, in Peter Haida: Johann Nestroy; Stücke 18/II. S. 299–334.
    Inhoitsaugåb in Brukner/Rommel: Johann Nestroy, Sämtliche Werke. S. 583–587.
  17. Textbuach in da Manuskriptensammlung der Österreichischen Nationalbibliothek
  18. Seitel, Seidl = a Måß füa's Bia oda füa'n Wei (knåpp ⅓ Lita)
  19. Peter Haida: Johann Nestroy; Stücke 18/II. S. 13.
  20. Faksimile des Theaterzettels in Peter Haida: Johann Nestroy; Stücke 18/II. S. 292.
  21. Handschriftensammlung der Wienbibliothek im Rathaus, Signatur I.N. 94.280.
  22. Handschriftensammlung der Wienbibliothek im Rathaus, Signatur I.N. 33.339; Titelblatt ebenda
  23. Handschriften- und Musiksammlung der Wienbibliothek im Rathaus, Signatur MH 798
  24. Österreichisches Theatermuseum, Signatur Löwe 24.
  25. Christian Wagenknecht: Lyrik der Deutschen, für seine Vorlesungen ausgewählt von Karl Kraus. edition text + kritik, München 1990, ISBN 3-88377-379-4, S. 102.
  26. Brukner/Rommel: Johann Nestroy, Sämtliche Werke. S. 588–. (füa's gaunze Kapit'l Zeidungskritik)
  27. Otto Rommel: Nestroys Werke. S. LVII.
  28. Helmut Ahrens: Bis zum Lorbeer versteig ich mich nicht. S. 249–250.
  29. Peter Haida: Johann Nestroy; Stücke 18/II. S. 170.