Der Treulose (Nestroy)

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Der Artikl is im Dialekt Weanarisch gschrim worn.
Daten
Titl: Der Treulose
Originaltitl: Der Treulose oder Saat und Erndte
Goddung: Dramatisches Gemälde in zwei Abtheilungen
Erste Abtheilung: Die Saat, in zwei Akten
Zweite Abtheilung: Die Ernte, in einem Akt[1]
Originalsproch: Deutsch
Autor: Johann Nestroy
Musi: Adolf Müller senior
Eascheinungsjoar: 1836
Uaauffiahrung: 5. März 1836
Oat vo da Uaauffiahrung: Theater an der Wien in Wean
Oat und Zeid vo da Handlung: Der zweite Akt dieser [der ersten] Abtheilung spielt um zwei Monate später als der erste; diese [die zweite] Abtheilung spielt um fünfundzwanzig Jahre später [als die erste]
Personen

der ersten Abtheilung:

  • Herr von Falsch
  • Treuhold, sein Diener
  • von Solming, Bornfeld, Flin[c]ker, Blum, seine Freunde
  • Frau von Hilmers
  • Ida, Hermine, ihre Töchter
  • Herr von Tafelberg, ein Partikulier[2]
  • Marie, Caroline, seine Töchter
  • Herr von Walter, Gutsbesitzer
  • Frau von Walter
  • Ernestine, beider Tochter
  • Commissionsrath Firner
  • Julie, Resi, seine Töchter
  • Nan[n]ett, Stubenmädchen bei Frau von Hilmers
  • erster, zweiter Marqueur[3]
  • Peppi, Einnehm'rinn[4] in dem Kaffeehaus
  • der Wirth in Buchenstein
  • die Wirthin[n]
  • Kathi, beider Kind
  • eine Magd aus dem Firnerschen Hause
  • ein Hausmeister
  • Georg, Bedienter bei Herrn von Falsch
  • Herr von Dorn, Herr von Strauch, Gäste
  • Herren und Damen als Gäste, Bediente

der zweiten Abtheilung:

  • von Solming
  • Marie, seine Frau
  • Amalie, seine Tochter
  • Treuhold, Schloßinspektor bei Solming
  • Nan[n]ett, seine Frau
  • Grün, Förster in Buchenstein
  • Fritz, sein Sohn
  • Veit, Schloßgärtner in Buchenstein
  • der Richter im Dorfe Buchenstein
  • Herr von Falsch
  • Bornfeld
  • Regina Muff, Haushälterin
  • Hellbach, ein Anverwandter von Herrn von Falsch
  • ein Knecht
  • ein Bedienter
  • ein Wächter[5]
  • Herren und Damen als Gäste, Bediente von Solming und Falsch, Jägerbursche, Dorfleute, Gartenknechte

Der Treulose oder Saat und Erndte is a dramatisches Gemälde in zwei Abtheilungen vom Johann Nestroy. Des Stückl is 1836 entstaund'n und aum 5. März von dem Joahr im Theater an der Wien zum eascht'n Moi ois Benefiz füa'n Nestroy sei Leb'nsg'fäahtin Marie Weiler aufg'füaht wua'n.

Inhoit[VE | Weakln]

Da Herr von Falsch bringt da Hermine a Mittanåchtsständchen und vaeinboat mit ihra a Z'saummkumma in Buchenstein. Duat valiebt si da Herr von Solming in de Marie und måcht ihra an Heiratsautråg. Da Falsch håt gleichzeiti via Raundewuhs und wiad dabei üwaråscht. Ea kaunn se nur daduach rett'n, dass a da Ernestine an Heirats-Auntråg måcht. Dera iah Voda, da Herr von Walter, stimmt zwoa zu, damit iah guada Ruaf eahoid'n bleibt, håt owa beese Auhnungan:

„Arme Hingeopferte; ich wünsche dir, daß niemahls meine düstre Ahnung sich erfüllt.“ (Erste Abtheilung, erster Akt, 31ste Scene)[6]

Nåch zwaa Monat' is da Falsch scho seina Frau üwadrüssich und suacht neuche Åbenteua; de Nannett håt in Treuhold g'heirat' und quölt eahm nåch wia vua mit ihra unbegründet'n Eifasucht. Während da Solming in Falsch zuared't, sei Frau bessa zum behaund'ln, hetzt eahm sei „Freind“ Bornfeld auf, ea solltat si liawa gaunz von ihra trenna. A letzta Vasuch von da Ernestine,eahm aun de friachare Liab' zum erinnan, schlågt föhl, se is vazweifelt und geht mit ihran Vodan nåch Amerika. Da Falsch feiat sei Scheidung:

„Frey wähle unter den Schönen der Blick,
Liebe muß frey sein, nur so schafft sie Glück.“ (Erste Abtheilung, zweiter Akt, 44ste Scene)[7]

25 Jahrln späda feiat da Solming mit da Marie eahna Süwahochzeit; de Ernestine is nåch zwaa Joahr' in Amerika vua lauta Gram vastuam; de Nannett is längst a g'miatliche Ehefrau mit ana Schoa von Kinda wua'n, jetzt'n is da Treuhold a eifasüchticha Tyrann' und vadächticht jed'n Maunn, da dea sei Gattin vafüah'n mechtat. Da Falsch is a oida, kraunka, depressiva Maunn, dea wo vom Bornfeld bestoih'n, von seina Haushöltarin Regina tyrannesiat und von sein Neff'n Hellbach aug'log'n wiad. Ea b'suacht in Solming auf dem sein Guat, des wås dea aun de Stöll' vom ehemålich'n Wiatshaus in Buchenstein bau'n håt låss'n. Obwoi eahm vom Solming aubot'n wiad, in seina Famülie zum leb'n, resegniat da Falsch und valosst eahm endgüitich:

„Bornfeld hat mich bestohlen, Hellbach verraten, die alte Regina verkauft – dies alles tut mir nicht so weh als der Anblick deines häuslichen Glücks. Wenn ich bedenke, so könnt' ich auch jetzt sein – je nun, vorbei ist vorbei!“ (Zweite Abtheilung, 38ste Scene)[8]

Weaksg'schicht'[VE | Weakln]

A Voalåg füa'n Nestroy sei Stückl is net nåchweisboa, de Motiv' von dera Haundlung san olladings traditeonölle Vasåtzstückln vom Alt-Wiener Volkstheater.

Des Stückl håt kan b'sundan Eafoig g'håbt, es woa'n insgesaum nua sieb'n Auffüahrungan, es håt owa a groß's Intaresse geb'n z'wegan Nestroy sein Bestreb'n, von da Poss'n weg- und zum eanst'n Drama zum kumma. Deitli is des duach de Tåtsåch' eakennboa, dass da Nestroy füa si söwa a tragische Roi'n g'schrieb'n håt. Da Einfluss vom Ferdinand Raimund sein' Verschwender auf sein Vasuach doda is deitli zum sehg'n.

Da Nestroy håt in Herrn von Falsch, da Wenzel Scholz in Treuhold, da Ignaz Stahl in Herrn von Tafelberg, da Friedrich Hopp in Commissionsrath Firner, da Franz Gämmerler in Fritz, de Eleonore Condorussi de Caroline, de Marie Weiler de Ida g'spült. De Auffüahrung vom 25. April 1840 woa'r a Benefiz füa'n Franz Gämmerler, dea wo desmoi in Solming g'spült håt, da Nestroy in Commissionsrath Firner, von da Marie Weiler de Roi'n ois Ida is aun dem Åb'nd easåtzlos g'strich'n wua'n.[9] De neuche Inszeniarung von 1854 håt Ändarunga bråcht, de wo auf'n Karl Treumann zuag'schnitt'n woa'n; de Roi'n san mit'n Treumann ois Herr von Falsch, in Nestroy ois Treuhold, in Scholz ois Herr von Tafelberg, in Gämmerler ois Hellbach, in Alois Grois ois Commissionsrath Firner und da Elise Zöllner ois Ida besetzt wua'n.[10]

Etliche eig'nhändiche Manuskript' vom Nestroy san eahoit'n: a Inhoitsskizz'n mit Studiennotiz'n trågt in Tit'l Der Treulose / Saat und Erndte / Dramatisches Gemälde aus dem Leben / in 3 Akten und 2 Abtheilungen[11], vaschiedane Entwüaf'[12] und dazua no a unvoiständiche Reinschrift[13].

De Origenäulpartetua Opus 71 vom Adolf Müller mit'n Tit'l Der Treulose / oder / Saat und Erndte / Dramatisches Gemählde aus dem Leben / in 3 Aufzügen / v. Joh. Nestroy / Musik von Adolf Müller Capellmeister 1836 / Das erste Mahl aufgeführt den 5ten März 1836 im k.k. priv. Theater a. d. Wien, zum Vorth. der Dem. Weiler[14] is eb'nfois eahoit'n blieb'n.[15]

In an Theatermanuskript von fremda Haund[16] is da Schluss vom Stückl – off*nboa in Karl Treumann z'liab' – umg'schrieb'n und de Tendenz vom Weak daduach ziemli g'ändat wua'n. De Fåssung, de im Carltheater g'spült wua'n is, håt nua drei Auffüahrunga (vom 4. bis zum 6. Novemba 1854) dalebt. De Ändarungan san gaunz sicha net vom Nestroy vafåsst wua'n.[17]

Zeidungskritik[VE | Weakln]

Nua in eha weniche Zeitschrift'n is des Stückl besproch'n wua'n, dafüa owa ziemli ausfüahli. Da Tenoa dabei woa imma, dass da Nestroy a eahm unvatraut's Thema liawa hättat bleib'n låssen und bei seina eahm vatrauta'n Poss'n bleib'n soi'n.[18]

De Allgemeine Theaterzeitung håt aum 7. März 1836 (Nr. 48, S. 191) in da Kritik auf'n eakennboa'n Einfluss vom Raimund hig'wies'n und in Nestroy bescheinicht, dass a de eanste Roi'n in dene eascht'n zwaa Akt'n „natürlich“, im dritt'n daunn „durchaus wahr“ g'spült hättat. De Zeidung vamisst olladings an „befriedigenden Ausgang“, lobt owa dafüa de Doastöllungskunst vom Wenzel Scholz:

„Ganz köstlich war Scholz als Treuhold durch übersprudelnde Laune und überaus komische Beweglichkeit. Schade, daß er nichts zu singen hat. […] Das Haus war unbeschreiblich voll.“

Der Wanderer håt eb'nfois aum 7. März (Nr. 67) g'schrieb'n:

Der Titel schon beweist es, daß Hr. Nestroy sich dießmal seine Aufgabe höher gestellt hat, und es erfordert die Billigkeit das unumwundene Geständniß, daß häufige Stellen in diesem Stück seinen Beruf: ‚auch Höheres zu leisten‘, ehernvoll beurkunden.

Aum 9. März is in da Zeidung Der Telegraph, österreichisches Conversationsblatt für Kunst, Literatur, geselliges Leben, Theater, Tagesbegebenheiten, Industrie und Fabrikwesen (Nr. 26, S. 103) g'staund'n, da Nestroy hättat si in Raimund ois Vuabüd g'numma, de Vawaundtschåft mit'n Verschwender warat unvakennboa. Zua da Musik håt des Blattl eb'nfois aniche Sätz' g'schrieb'n:

Die Musik erscheint bei dieser Piece als eine ziemlich müßige Zugabe; doch gab sie der Beneficiantin, Dlle.[14] Weiler, Gelegenheit, ihr Gesangstalent in einer Arie, welche sie recht kunstfertig vortrug, geltend zu machen; dieß Gesangstück ward sehr beifällig ausgezeichnet, Hr. Müller hatte überhaupt, besonders, was das Instrumentale betrifft, sehr fleißig gearbeitet; das Lied im dritten Akte ist in dieser Beziehung besonders gelungen.

In da Wiener Zeitschrift für Kunst, Literatur, Theater und Mode vom 10. März (Nr. 30, S. 239 f.) is aa beklågt wua'n, dass des Weak ohne guat'n Schluss warat, da Rezensent woa insgesaumt mit'n moralisch'n und ästhetisch'n Weat unz'fried'n. Ea håt aa g'maant, in Untaschied zua da real'n Leb'nsauffåssung vom Dichta und sein Auspruch auf da Bühne eakenna z'kenna. Des Thema vom Stückl warat zu demonstrativ präsentiat wua'n:

„Herr Nestroy wollte mit dem Nürnberger Riesentrichter Moral gießen; die Dosis fiel etwas massiv aus und das verträgt sich nicht gut mit jeder Disposition. […] allein es dürften diese Andeutungen genügen, um die Bitte an den begabten Verfasser auszusprechen, seinen Standpunkt ja nicht wieder zu verrücken und sich beileibe nicht in ein Gebiet zu werfen, in welchem er nie heimisch werden kann, während ihm ein anderes zugewiesen ist, in dem er bereits Tüchtiges geleistet hat und noch leisten kann und wird. […]Hr. Scholz in der Rolle des Bedienten war eine köstliche Ausbeute für die Lachlust; der Verfasser zeygte Fleiß und Verwendbarkeit; derley Parthien möge er jedoch sich nicht zumuthen, es fehlt ihnen vor allem an Glaubwürdigkeit.“

Spätare Fåchkritik[VE | Weakln]

Da Helmut Ahrens schreibt, dass da Nestroy, dea wo söwa a unvabessalicha Schüaz'njaga woa, in da Roi'n vom Herrn von Falsch duachaus eigane Charaktazüg' auf de Bühne bråcht hättat. Aa in dem Stückl kummt dem Betråchta da moralisierate Schluss mit da Stråf' füa de Sünd'n, wia so oft beim Nestroy, ois wia aufg'setzt vua, damit in Zeitgeist und denan Eawoartungan vom Publekum entsproch'n wiad. Da Nestroy hättat si vü zu seah aunan Raimund sein Verschwender aug'lahnt. Makaba sei no dazua, dass se da Raimund g'råd in dem Joahr 1836 umbracht håt.[19]

Duach de Bezeichnung ois „dramatisches Gemälde“, so mant da Otto Rommel, mechtat da Nestroy audeit'n, dass a üwa de Poss'n ausse mecht', waunn des Weak aa net mit'n Raimund konkurria'n kennat. De zwaa Åbteulungan, de wo Saat und Ernte beschreib'n, warat'n in ana vü zua penetrant-moralisiarat'n Tendenz vafåsst. Des Stückl beschreibt des söwe Thema wia in Josef Alois Gleich sei dramatisch's Mäach'n Der Eheteufel auf Reisen, wobei in Nestroy sei Falsch ollas auskost' und schwaa dafüa büaß'n muass. Waunn des Publekum und de Kritik in Autoa vuaweaf'n, ea hättat – aundas ois im Lumpacivagabundus – auf an positiv'n Schluss vazicht', so zeigt dees, dass de Unglaubwüadichkeit von da Bessarung von dene drei liedalich'n Subjekta duatt'n goa net eakaunnt wua'n is.[20]

Literatua[VE | Weakln]

  • Helmut Ahrens: Bis zum Lorbeer versteig ich mich nicht. Johann Nestroy, sein Leben. Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-7973-0389-0.
  • Fritz Brukner/Otto Rommel: Johann Nestroy, Sämtliche Werke. Historisch-kritische Gesamtausgabe, sechster Band, Verlag von Anton Schroll & Co., Wien 1926; S. 139–288 (Text).
  • Fritz Brukner/Otto Rommel: Johann Nestroy, Sämtliche Werke. Historisch-kritische Gesamtausgabe, achter Band, Verlag von Anton Schroll & Co., Wien 1926; S. 168–199 (Anmerkungen).
  • Johann Hüttner: Johann Nestroy; Stücke 10. In: Jürgen Hein/Johann Hüttner/Walter Obermaier/W. Edgar Yates: Johann Nestroy, Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Deuticke, Wien 1996, ISBN 3-216-30237-7.
  • Otto Rommel: Nestroys Werke. Auswahl in zwei Teilen, Goldene Klassiker-Bibliothek, Deutsches Verlagshaus Bong & Co., Berlin/Leipzig/Wien/Stuttgart 1908.

im Netz[VE | Weakln]

Beleg[VE | Weakln]

  1. im Text schreibt da Nestroy owa imma Act
  2. Partikulier = im 19. Joahrhundat a Rentier oda Privatier, dea wo üwa gnua Vamög'n vafügt håt; heit nennt ma an Schiffsbesitza so, dea wo söwa foaht
  3. Marqueur = auf östarreichisch a Köllna, Zåhlköllna; schau in Dein Dialekt - Dein Wörterbuch, Wörterbuch Deutsch-Österreichisch; uasprüngliche Bedeitung: Punktezöhla beim Billardg'spül
  4. Einnehm'rinn, Einnehmerin = a [Sitz]Kassierin, Zåhlköllnarin
  5. Wächter, Wachter = a Polezist oda Gemeindediena
  6. Johann Hüttner: Johann Nestroy; Stücke 10., S. 60.
  7. Johann Hüttner: Johann Nestroy; Stücke 10., S. 92.
  8. Johann Hüttner: Johann Nestroy; Stücke 10., S. 122.
  9. Faksimiles von dene Theatazedl'n in Johann Hüttner: Johann Nestroy; Stücke 10., S. 552 und 553.
  10. Johann Hüttner: Johann Nestroy; Stücke 10., S. 147.
  11. Handschriftensammlung der Wienbibliothek im Rathaus, Signatur I.N. 94341.
  12. Handschriftensammlung der Wienbibliothek im Rathaus, Signatur I.N. 33328, 94342, 94343. [1]
  13. Handschriftensammlung der Österreichischen Nationalbibliothek, Signatur ser.nov 9377.
  14. 14,0 14,1 Dem oder Dlle. is de Åbküazung füa Demoiselle (= Fräulein), de daumois übliche Bezeichnung von de unverheirat'n Damen von an Ensemble; de vaheirat'n Schauspülarinna san mit Mad. (Madame) betit'lt wua'n
  15. Musiksammlung der Wienbibliothek im Rathaus, Signatur M.H. 704.
  16. Handschriftensammlung der Wienbibliothek im Rathaus, Signatur I.N. 33.119.
  17. Brukner/Rommel: Johann Nestroy, Sämtliche Werke. 8. Band, S. 186–187.
  18. Johann Hüttner: Johann Nestroy; Stücke 10., S. 145–174. (füa's gaunze Kapit'l Zeitgenössische Rezeption)
  19. Helmut Ahrens: Bis zum Lorbeer versteig ich mich nicht. S. 180–182.
  20. Otto Rommel: Nestroys Werke. S. XLVI–XLVII.