Triefenstein

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Woppn Koartn
Wappen vo da Moakt Triefenstein
Triefenstein
Deutschlandkarte, Position vo da Moakt Triefenstein hervorgehoben
49.8011111111119.6011111111111180Koordinaten: 49° 48′ N, 9° 36′ O
Basisdatn
Bundesland: Bayern
Regiarungsbeziak: Untafrankn
Landkroas: Landkroas Main-SpessartVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Häh: 180 m ü. NHN
Fläch: 25,48 km²
Eihwohna: 4362 (31. Dez. 2016)[1]
Dichtn: 171 Eihwohna je km²
Postloatzoi: 97855
Voawoi: 09395
Kfz-Kennzoachn: MSP
Gmoaschlissl: 09 6 77 154
Moaktgliedarung: 4 Ortstei[2]
Adress vo da
Moaktvawoitung:
Rathausstraße 2
97855 Triefenstein
Hoamseitn: www.markt-triefenstein.de
Buagamoasta: Norbert Endres (CSU)
Log vo da Moakt Triefenstein im Landkroas Main-Spessart
Karte


Triefenstein is a Moakt im untafränkischn Landkroas Main-Spessart.

Geografie[VE | Weakln]

Log[VE | Weakln]

Triefenstein liegd om sidlichn End van Landkroas Main-Spessart im Mainviaeck. Da Main teid an Moakt. Da topografisch häxde Punkt vo da Gmoa bfindd se af 303 m i. NN[3] om Husarenbeag, on da B 8 sidli vo Tiefenthal, da niedrigsde liegd im Main af 138 m i. NN.

Geologie/Bodn[VE | Weakln]

Af da rechtsmainischn Seitn liegd af Sandstoa fruchtboara Ocka-Lössbodn, af da linksmainischn Seitn beginnd mid'm Muschlkoich de zwoate Schicht van untafränkischn Schichtstuafnland. De Bodnbschoffnheit spiagld se in da Nuzung vo de jeweijing Flächn wida: Af da rechtsmainischn Seitn iwawiegd eatrogreicha Ockabau, af da linksmainischn Seitn wead da Muschlkoich fian Weinbau gnuzd. As Zementweak baud seit iwa 100 Joar an Koichstoa ob.[4]

Gmoagliedarung[VE | Weakln]

Triefenstein bstähd aus via[2] Ortstei, af de se sechs Siedlunga vatein:

Es gibd de Gemarkunga: Homburg am Main, Lengfurt am Main, Rettersheim und Trennfeld am Main.

Nochboagmoana[VE | Weakln]

Stod
Marktheidenfeld
Gmoa
Erlenbach bei Marktheidenfeld
Moakt
Kreuzwertheim
Compass card (de).svg Moakt
Remlingen
Stod
Wertheim
Gmoa
Holzkirchen

Gschicht[VE | Weakln]

Im Zug vo de Vawoitungsreforma in Bayern san mid'm Gmoaedikt vo 1818 de Gmoana: Rettersheim, Homburg am Main, Lengfurt und Trennfeld entstondn. Diese san 1978 ba da Gebietsrefoam in Bayern zammgschlossn worn.[5] Iah Gschicht is iwa sechs Joarhundade hinweg eng mid'm Augustiner-Chorherrenstift Triefenstein vaknipfd, wos Pate fian neien Nam vo da Gmoa gstondn is. Homburg, de Buag hoch iwam Main, 993 easchtmois uakundli eawähnd, hod oan wichtign Außnpostn in da Mochtpolitik vo de Wiazbuaga Bischef doagstejd. Lengfurt, de longe Furt, is mid da Klostagrindung vo Triefenstein 1102 ins Liacht vo da Gschicht kemma. Rettersheim, vamutli de friahe fränkische Siedlung vo om „Radheri“, is 1284 fossboa worn.

De easchte Mainbruck is 1904 ba Lengfurt earichdd worn.

Gmoagrindung[VE | Weakln]

Im Zug vo da Gebietsrefoam in Bayern om 1. Mai 1978 san da Moakt Homburg am Main sowia de Gmoana: Lengfurt, Trennfeld und Rettersheim afglesd und zan Moakt Triefenstein vaoanigd worn.[6]

Eihwohnazoihentwicklung[VE | Weakln]

Joar Eihwohnazoih Differenz in %
1961[5] 4333
1970[5] 3502 − 19,2 %
1987 3530 + 00,8 %
2000 4201 + 19,0 %
2005 4720 + 12,4 %
2011 4331 08,2 %
2017 4358

Vakeah[VE | Weakln]

Triefenstein is iwa de A 3 Frankfurt-Wiazbuag (Oschlussstejn Marktheidenfeld und Wertheim-Lengfurt) z'eareichn.

Im Netz[VE | Weakln]

 Commons: Triefenstein – Sammlung vo Buidl, Videos und Audiodateien

Beleg[VE | Weakln]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Januar 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. 2,0 2,1 Ortsteile. Auf: markt-triefenstein.de, obgruafa am 25. Aprui 2015.
  3. Rechtsklick auf BayernAtlas
  4. Weg 1 Tafel 2-4 Römischer Ursprung – die Via Publica. Auf: tourismus-triefenstein.de, obgruafa am 25. Aprui 2015.
  5. 5,0 5,1 5,2  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 763.
  6.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 763.
Normdatn: GND: 4256720-8 | LCCN: n88098039 | VIAF: 143737897