Ansbach

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Ansbach
Wappn vo Ansbach
Ansbach
Deitschlandkartn, Position vo Ansbach heavoghom
Basisdatn
Bundesland: Bayern
Regierungsbeziak: Mittelfranken
Landkroas: Kreisfreie Ståd
Koordinatn: Koordinaten: 49° 18′ N, 10° 35′ O 49° 18′ N, 10° 35′ O
Hechn: 405 m ü. NN
Flächn: 99,92 km²
Eiwohna: 40.624 (31. Dez.. 2005)
Bevejkarungsdichtn: 407 Eiw. pro km²
Sonstige Datn
Postleitzoi : 91522
Vorwoi: 0981
Kfz-Kennzeichn: AN
Gmoaschlissl: 09 5 61 000
Adress vo da
Stadtvawoitung
:
Johann-Sebastian-Bach-Platz 1
91522 Ansbach
Hoamseitn:
Politik
ObaBuargamoastarin: Carda Seidel (parteilos)

Ansbach, bis ins 18. Jåhrhundert ois Onolzbach bezeichnet, is a kreisfreie Ståd, Sitz vo da Regierung vo Mittlfrankn und aa vom Landratsamt Ansbach.

Inhoitsvazeichnis

[drå werkln] Geographie

[drå werkln] Geographische Lagn

De Ståd liegt in ebba 40 km südwestlich vo Nürnberg an da Fränkischn Rezat, im Einzugsgebiet vom Main. Sie is flächenmäßig de fünftgreßte Ståd vom Freistaat Bayern. Des Stådgebiet grenzt an de umliegendn Gmoandn (im Nordn beginnend, Umlauf im Uhrzoagasinn) Weihenzell, Petersaurach, Sachsen bei Ansbach, Lichtenau, Weidenbach, Burgoberbach, Herrieden, Leutershausen und Lehrberg.

[drå werkln] Ausdehnung vom Stådgebiet

Zur Ståd Ansbach ghern de Orte:

  • Bernhardswinden
  • Brodswinden
  • Claffheim
  • Dautenwinden
  • Deßmannsdorf
  • Dombach im Loch
  • Dornberg
  • Egloffswinden
  • Elpersdorf
  • Eyb
  • Gösseldorf
  • Hennenbach
  • Höf
  • Höfstetten
  • Käferbach
  • Kaltengreuth
  • Kammerforst
  • Katterbach
  • Kurzendorf
  • Untereichenbach
  • Wallersdorf
  • Wassazell
  • Wengenståd
  • Windmühle (bei Elpersdorf)
  • Windmühle (bei Pfaffengreuth)
  • Winterschneidbach
  • Wolfartswinden
  • Wüstenbruck

und aa weiterne, kleanere Orte (Weiler und Oaödn). A baar der oom gnenntn Ortschaftn san baulich mit Ansbach zsammagewachsen.

[drå werkln] Historie

Im Jåhr 748 is zwischn dem Onoldsbach (vo daher da spadare Name Ansbach) und da Rezat a Benediktinerkloster gründet worn. In den folgenden Jåhrhunderte wachsen des Kloasta und de danebenliegende Siedlung zu a Ståd zsamma. Ansbach is 1221 as erste Moi ois Ståd erwähnt worn. De Ståd war seit 1331 de Hohenzollern unterstellt. 30 Jåhr drauf war Ansbach de Hauptståd da verschiedenen zollerschen Herrschaftsbereiche. Ois de Hohenzollern zu Kurfiarstn vo Brandenburg aufgstieng san, is Ansbach net mit Brandenburg vereinigt bliem und is ois Brandenburg-Ansbach unabhängig worn. Vo 1523 bis 1603 warn de Markgrafn vo Ansbach aa Herzög vo Jägerndorf (schaug Patenståd). Ansbach is Heimatståd vom Astronomen Simon Marius, der de Monde vom Jupiter vo den Türmen des dortigen Schloß aus no vor Galileo Galilei entdeckt ham soll. Vo 1769 bis zu seim Doad im Jåhr 1787 wirkt des Mitglied da Hofkapelle Bernhard Joachim Hagen ois Violinist und Lautenist am Ansbacher Hof. 1791 verzichtet da letzte Markgraf Karl Alexander vo Brandenburg-Ansbach geng a jährliche Leibrente auf Ssei Herrschaftsgebiet und tret seine zwoa Fiarstntümer Ansbach und Bayreuth an Preißn ab, um si mit seim Gspusi a scheens Lem in England zum macha. Später foin oi zwoa Landesteile an des Kinereich Bayern, 1806 zerscht des Ansbacher Gebiet im Austausch fia des wittelsbachische Herzogtum Berg, 1810 aa des zwischenzeitlich französisch vawoite Bayreuther Teilfiarstntum.

Kartn vo da Residenzståd Ansbach im 18. Jåhrhundert

Im Jåhr 1796 wäit Maximilian Joseph, Herzog vo Zweibrücken und bayerischer Kurprätendent Ansbach zu seiner Exilresidenz, nåchdem Zweibrücken vo Frankreich bsetzt worn is. Preißn håt si 1795 im Frieden vo Basel vom Reichskriag geng des revolutionäre Frankreich zruckzong und sei Neutralität erklärt. Damit war des preißische Ansbach a sicherer Zuafluchtsort. Maximilian vo Montgelas entwickelt da fia sein landlosen Fiarstn Maximilian Joseph a umfassendes Konzept vo a künftigen radikalen politischen Neigstoitung vo Bayern. De Denkschrift is duach Eberhard Weis ois „Ansbacher Mémoire“ ediert. Nåch'm Erbfall vo 1799 und dem Regierungsantritt vom nunmehrigen bayerischen Kurfiarsten Maximilian IV. Joseph und späteren (ab 1806) Kenig Max I. Joseph is des Ansbacher Mémoire zua konzeptuellen Grundlage vom modernen bayerischen Staat worn.

Vo 1831 bis 1833 lebt Kaspar Hauser in Ansbach und werd dort im Hofgartn umbracht. Nach zunehmade Probleme bei da Trinkwasserversorgung geht 1900 des städtische Wassawerk im 25 km entfernten Gersbach, des bis heit gemeinsam mit dem 1966 errichtn zwoaten Werk in Schlauersbach 98 % vom Trinkwasser liefert, in Betrieb. Nach'm zwoaten Weltkriag ghert Ansbach zua Amerikanischen Besatzungszone. De amerikanische Militärverwaltung richt in a ehemaligen Lungenheilanstalt im heitign Stådteil Strüth a DP-Lager a zua Unterbringung vo Displaced Persons ei.

[drå werkln] De Landesherrn vom Fiarstntum Ansbach

[drå werkln] De Fayence-Manufaktur Ansbach

Dank am 1709 vo Markgraf Wilhelm Friedrich erlassenen Privilegs werd ab 1710 produziert. Zerscht (bis in ebba 1725) übanimmt Ansbach des blauweiße Dekor aus Rouen, spada erweiterte ma de Palette um Mangan, Grün und Gelb. Unta J. G. Ch. Popp gelingt des Kopiern vo chinesischen Dekor da Greana Familie - des macht Ansbach berühmt. Besonders kostbar san de Stücke vo dera Familie und koid bemalte Stückln mit Kirschblüten und Vögl in Reliefdekor. De Manufaktur besteht mit a kurzen Unterbrechung 1806/07 bis 1839.

[drå werkln] Eigmeindungen

In de Ståd Ansbach san eigmeindet:

[drå werkln] Politik

Bei da Obabuargamoasta wahl am 2. März 2008 erreicht de parteilose Nürnbergerin Carda Seidel, de vo am Bündnis aus BAP (Biargainitiative Ansbacher Parteiloser e.V.), ödp und Freie Wähler Ansbach unterstützt worn is, 38,9% vo de Stimma und war damit no vor dem Amtsinhaba Ralf Felber (SPD), da auf 32,8% kemma is. Wolfgang Bartusch (GRÜNE) erzuit 26,0% und Rüdiger Silberer (FDP) 2,2%. Bei da daraufhin folgenden Stichwahl am 16. März 2008 erreicht Carda Seidel 67,0% und Ralf Felber 33,0%.

[drå werkln] Stådrat

2008-2014[1]: CSU SPD BAP (Biargainitiative Ansbacher Parteiloser e.V.) ödp GRÜNE FW Offene Linke Liste Gesamt
13 9 7 3 5 2 1 40

[drå werkln] Obabuargamoasta

[drå werkln] Städtepartnerschaftn

[drå werkln] Patenståd

Ansbach is seit dem 21. Juni 1954 Patenståd fia Krnov (Jägerndorf) [2] in Tschechien. De Patenschaft is hauptsächlich aus da oidn geschichtlichen Verbindung mit dem Herzogtum Jägerndorf und aus den Bemühungen vom Freistaat Bayern, de Sudetendeutschen wirtschaftlich, kulturell und sozial einzugliadan. Da Gründer des Jägerndorfer Heimatarchivs in da Patenståd Ansbach, Professor Ernst Kober, geborn am 4. September 1885, verstarb am 30. November 1963 in Ansbach und is am Stådfriedhof beerdigt. Er war da Vater da Patenschaft. Zsamm mit dem Fachlehrer Konorza, der 1953 üba den Bund da Vertriemen (BdV) in den Ansbacher Stådrat gewäit worn is, konnt unta dem damaligen Obabuargamoasta Burkhardt – dem spadern Bezirksratspräsidenten – da Weg zua Patenschaft vorbereitet wern. In de Jägerndorfer Heimatstuben san in sechs Räume Exponate aus da Gschichte vom Herzogtum Jägerndorf zum besichtigen. Sie befindn si im Rückgebäude vom oidn Rathaus am Martin-Luther-Platz. Des „Jägerndorfer Heimatarchiv“ is im Kulturzentrum (Stådarchiv) am Karlsplatz.

[drå werkln] Religion

Nem da Evangelisch-Lutherischen Kira in Bayern und dem Ståddekanat Ansbach innahoib vom Erzbistums Bamberg san in Ansbach foigende Freikirchen vertreten:

Ebenfalls ham de Kira Jesu Christi da Heilign vo de letzten Tag (Mormonen) a Gmoaschaft in Ansbach konstituiert. Mit am Zuzug vo Gastarbeitern aus mehrheitlich muslimische Länder gibt's aa a baar kloane muslimische Gemeinschaften. Seit 2005 gibt's an kloana buddhistischen Tempel, ebenso wia a kloane hinduistische Gmoa seit 2007.[3] Nem den oom gnenntn Glaamsgmoaschaften bestengan no weitere Freikirchen und Religionsgmoaschaften in Ansbach.

[drå werkln] Kultur und Sengaswürdigkeitn

[drå werkln] Museen

  • Markgrafen-Museum (mit Kaspar-Hauser-Abteilung)

[drå werkln] Bauwerk

Orangerie
Herrieder Torturm, erbaut vo Johann Steingruber im 18. Jhd.
St.-Gumbertus-Kira Ansbach

[drå werkln] Naturdenkmäler

[drå werkln] Sport

Deitschlandweit bekannt is Ansbach in de 60er Jåhr, ois da TSV 1860 Ansbach zwischn 1960 und 1962 zwoamoi de deitsche Feldhandball-Moastaschaft gwunna håt. Weiters san de Ansbacher Grizzlies 1981, 1982 und 1985 Deitscher Moasta im American Football. De Basketballabteilung spuit ois hapa Ansbach in da Pro B-Liga. Ansbach war zudem mehrmois Etappenort vo bedeitende deitsche Radlrennen. In de Jåhr 2000 und 2003 endet a Etappe vo da Deitschland-Tour in Ansbach, 2001 war de Internationale Bayernrundfahrt fia Radprofis zu Gast in da Residenzståd. Weitere bedeitende Vereine:

  • SpVgg Ansbach (Fuaßboiverein)
  • Ansbach Grizzlies (American Football)
  • hapa Ansbach (Basketball)
  • Radsportgmoaschaft (RSG) Ansbach (Radsport, Voiksradlfahrn, Triathlon)
  • HG Ansbach (Handball)
  • TSV 1860 Ansbach (Leichtathletik, Tennis...)
  • TSV Fichte Ansbach (Fuaßboi, Tennis...)
  • ESV Ansbach-Eyb (Fuaßboi, Tennis...)
  • SV Schalkhausen
  • TSV Brodswinden
  • TSV Elpersdorf

[drå werkln] Regelmäßige Veranstaltungen

  • Bachwoche Ansbach
  • Ansbacher Oidstådfest (um Himmelfahrt oda Fronleichnam)
  • Rokokofestspuie
  • Kaspar-Hauser-Festspuie
  • Internationale Gitarrenkonzerte Ansbach (Mai-Oktober)
  • Ansbacher Weihnachtsmarkt (immer ab dem Freitag vor dem 1. Advent bis 23. Dezember)
  • LesArt (Vorlesungen bekannter Autoren, an verschieden Orten in Ansbach und 3 weiteren Städten)

[drå werkln] Wirtschaft und Infrastruktur

Ansbach håt duach den Sitz vo da Bezirksregierung, überregionaler Behörden und Gerichte (Wia dem Verwaltungsgericht und am Senat des bayerischen Verwaltungsgerichtshofes) an hohen Anteil da Beschäftigten im öffentlichen Sektor.

[drå werkln] Vakehr

[drå werkln] Ansässige Firmen

De Ståd is weiterhin bekannt fia de kunststoffverarbatenden Unternehma (Oechsler AG, u. a.) und de Automobilzulieferindustrie. De Firma Robert Bosch GmbH stellt mit ihre ca. 2500 Mitarbeiter oan da wichtigsten Arbatgeba im Raum Ansbach dar. Mit da PIGROL Farben GmbH, de ihrerseits im Jåhr 2002 de KULBA BAUCHEMIE übanumma håt , is in Ansbach a namhafter Hoiz- und Bautenschutzhersteller beheimatet. In Ansbach-Eyb håt de HYDROMETER GmbH, a weltweit bekannter Hersteller vo Wassa- und Wärmezählern ihren Hauptsitz. Da örtliche Einzelhandel werd mehrheitlich duach de Interessenvertretung da Ansbacher Innenståd „PRO City“ vatretn. Nordwestlich vo da Oidståd is des 1997 errichte Einkaufszentrum Brücken-Center.

[drå werkln] Öffentliche Eirichtunga

[drå werkln] Buidung

  • Landesfinanzschui Bayern
  • Fachhochschui Ansbach
  • Theresien-Gymnasium
  • Platen-Gymnasium
  • Gymnasium Carolinum
  • Staatliche Realschui Ansbach (Johann-Steingruber-Schule)
  • Maschinenbauschui Ansbach
  • Staatliche Fach- und Berufsoberschui
  • Städtische Wirtschaftsschui
  • Staatliche Berufsschui I mit Berufsfachschui fia Technische Assistenten fia Informatik
  • Staatlichs Berufliches Schulzentrum, bestehend aus Berufsschui II und Berufsfachschuin fia Hauswirtschaft, Kinderpflege und Sozialpflege
  • Evangelische Schui Ansbach
  • Bündnis Ansbacher Schuikindainnen und Schuikinda (BASS e.V.)
  • Friedrich-Güll-Schui Ansbach
  • Woidschui Ansbach Grund- und Hauptschui: Kooperation mit da bundesweiten Initiative Wissensfabrik

[drå werkln] Medien

[drå werkln] Sender Ansbach

Ansbach is da Standort vo drei Senderanlagn, da Ludwigshöhe, dem Senderstandort Katterbach vo de amerikanischen Truppen und dem Senderstandort Galgnmuih.

Frequenz
(MHz)
Programm RDS PS Regionalisierung ERP
(kW)
Sendediagramm
rund [ND]/gerichtet [D]
Polarisation
horizontal [H]/vertikal [V]
Vom Sender Ansbach/Ludwigshöhe abgestrahlte Radioprogramme
89,4 Radio 8 RADIO_8 - 0,5 kW ND H
105,8 Radio Galaxy GALAXY Ansbach 0,1 kW D V
Vom Sender Ansbach/Katterbach abgstrahlts Radioprogramm
107,3 AFN − The Eagle - Bavaria 0,25 kW D H
Vom Sender Ansbach/Galgenmühle abgstrahlte Radioprogramme
92,7 Deitschlandfunk DLF - 0,2 kW D H
102,7 Deitschlandradio Kultur DKULTUR - 0,2 kW D H

[drå werkln] Persönlichkeitn

[drå werkln] Ehrnbiarga

[drå werkln] Buam und Dechta vo da Ståd

[drå werkln] Weitere Persönlichkeitn

[drå werkln] Quejn

Bruckmann's Fayence-Lexikon. Majolika, Fayence, Steingut. Hrsg.: Eleonore Pichelkastner, Eckhart Hölzl. Minga 1981.

  1. Endergebnis Stådratswahl am 02.03.2008
  2. Patenschaft Ansbach-Jägerndorf
  3. Bericht da Bezirksregierung Mittelfranken üba de Religionszugehörigkeit, Nürnberg 2007

[drå werkln] Drucksocha

  • Fitz, Diana: Ansbach unterm Hakenkreuz; Ansbach 1994.
  • Wüst, Wolfgang: Lem zwischn höfischem Luxus und ökonomischer Enge. De Residenzen da Bischöfe vo Augschburg und da fränkischen Hohenzollern im Absolutismus, in: ZHVS 99 (2006) S. 111-134.
  • Dallhammer, Hermann: Ansbacher Chronik; Kloane Residenz, Groaße weite Welt; erschienen 1979.
  • Heidingsfelder, Georg: Da unbekannte Platen, A Auswahl aus sein Gedichten; Wiedfeld u. Mehl (1966).
  • Hierl-Deronco, Norbert: Es is a Lust zu Bauen, vo Bauherren, Bauleuten und vom Bauen im Barock in Kurbayern-Franken -Rheinland, da Kapitel Ingenieuroffiziere in Ansbach, Krailling 2001, ISBN 3-929884-08-9

[drå werkln] Externe Links

Commons: Ansbach – Buidl, Videos und/oda Audiodatein
Wiktionary: Ansbach – Bedeitungserklärunga, Wortherkunft, Synonyme und Ibasetzunga
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