Niamberg
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| Der Artikl is im Dialekt Obaboarisch gschrim worn. |
| Niamberg Nürnberg |
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|---|---|---|
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| Basisdatn | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbeziak: | Mittlfrankn | |
| Landkroas: | Kroasfreie Stodt | |
| Koordinatn: | Koordinaten: 49° 27′ N, 11° 5′ O 49° 27′ N, 11° 5′ O | |
| Hächn: | 302 m ü. NN | |
| Flächn: | 186,38 km² | |
| Eiwohna: | 501.615 (1. Apr.. 2006) | |
| Beväikarungsdichtn: | 2691 Eiw. pro km² | |
| Sonstige Datn | ||
| Postleitzoi n: | 90001–90491 | |
| Vorwoi na: | 0911, 09122, 09129 | |
| Kfz-Kennzeichn: | N | |
| Gmoaschlissl: | 09 5 64 000 | |
| Stodtgliadarung: | 7 Stodtbeziak | |
| Adress vo da Stodtvawoitung: |
Rathausplatz 2 90403 Nürnberg |
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| Hoamseitn: | ||
| Politik | ||
| Owaburgamoasta: | Maly Ulrich (SPD) | |
| Panorama vo da Niamberga Burg | ||
Niamberg oda aa Nürnberg, (af Fränkisch Nämberch) is a deitsche Groußstodt in Bayern. Es is s'wirtschafdliche und kulturelle Zentrum und aa de gresste Stodt vo Frankn. Mid oana hoim Million Einwohna is de zwoatgresste Stodt vo Bayern. Zamma mid Fürth, Erlangen und Schwabach ergibt dees oan Ballungsraum mid ungfäa oana Million Einwohna.
Inhoitsvazeichnis |
[dro werkln] Geografie
Niamberg liagt am Fluss Pegnitz, der wos ungefähr 80 Kilometa nordestli vo da Stodt ofangt und dann d'Stodt vo Ostn noch Westn af oana Läng vo zirka 14 Kilometa durchquerd. A poa Kilometa neadli vo Fürth fliasst'a mid da Rednitz zsamm und wird zur Regnitz.
S'Stodtgebied vo Niamberg hod 186,6 Quadratkilometa. Im Westn gähd Niamberg praktisch iwagangslos in d'Nochboastodt Fürth iwa. Nerdli vo Niamnberg is a fruchtboare Ebane, wo aa da Flughofn is. S'Stodtzentrum head im Nordn mid am Hige af, af dem wos aa d'Burg mid iam Mauaring drauf is.
[dro werkln] Ausdehnung vom Stodtgebiet
S'Gebiet vo da Stodt umfosst a Flächn vo 186,38 km². Im Westn is de Bebauung mit da Nachboastoadt Fürth und im Südwestn mit Stein zammagwochsn. Neadlich vo Niamberg liagts flache, fruchtboare Knoblauchsland, des zgleich aa de westliche Anflugschneisn fia'n Nürnberger Flughafen buidt, sowia noch Nordostn hin da Sebalder Reichswald, dea si an wenign Punktn af knapp iwa 400 m gähd.
De nerdliche Begrenzung vo da Oidstodt buidt da Burgberg mit da Nürnberger Burg und der zu groußn Tein dahodanen Stodtmauer; etwas estlich, ebenfois af da Noadseitn vo da Pegnitz, erhebt si da parkoatig gstoitate Rechenberg.
[dro werkln] Nachboagmoandn
De Stodt Nürnberg grenzt an foigende Städt, Gemoandn und gmoafreie Gebiete (ogfongd im Norden, und am Uhrzeigersinn foigend):
Erlangen (kreisfreie Stadt), Neunhofer Forst, Kraftshofer Forst und Erlenstegener Forst (Landkreis Erlangen-Höchstadt), Schwaig b. Nürnberg, Laufamholzer Forst, Zerzabelshofer Forst, Forsthof, Fischbach und Feucht (alle Landkreis Nürnberger Land), Wendelstein und Forst Kleinschwarzenlohe (Landkreis Roth), Schwabach (kreisfreie Stadt), Rohr (Landkreis Roth), Stein und Oberasbach (Landkreis Fürth) sowie Fürth (kreisfreie Stadt).
An de zua Stodt Niamberg gherige Exklave Brunn grenzn de gmoafrein Gebiete Brunn, Winkelhaid und Fischbach (alle im Landkreis Niamberga Land).
[dro werkln] Gschicht
Vo dera Stodt hod ma's erschte Moi um 1050 in da Sigena-Urkundn vom Kaiser Heinrich III. gschriem. Dortn hod ma's nuorenberc (föisiga Berg) gnennd. Wei do da Kaiser an Sitz ghobt hod, wor de Niamberga Burg boid fias ganze Land wichti. Im Joa 1219 hod da Kaiser Friedrich II. Niamberg zu oana Frein Reichsstodt gmocht, de wos si säim mid ihre eiganen Instituionen regian kenna hod.
Im 15. und 16. Joahundat hod si de Stodt orndtli vagressan kinna, wei s'as Zentrum vo an bliaradn Handl mid ganz Europa worn is, bsondas mid de Niedalande und Italien. Gleichzeitig is s'a a wichtigs kulturelles Zentrum worn, mid so berühmte Künstla ois wia im Dürer Albrecht (Maler), im Peter Henlein (Erfinda vo da Toschnuhr) und im Behaim Martin (Kartograf).
Probleme fia Niamberg hom ogfangd, wia s'Amerika entdeckt hom und d'Stodt dadurch in Oschluss an de neichn Handlsweg valorn hod. Da Dreißgjäariga Kriag hod d'Niamberga aa schwar droffa, und davo hod si de Stodt bis in 19. Joahundat eini nimma dafanga. Do is dann nämli a stoake Spuizeigindustrie afkumma.
Im 20. Joahundat hod Niamberg a wichtige Roin gspuid ois Vaostoitungssoat vo de propagandistischn Reichsparteitog vo da NSDAP und oid Namensgeba fia de rassistischn und antisemitischn Nürnberga Gsetze vo 1935. Nochan End vom Zwoatn Wäidkriag hom dortn außadem de Niamberga Prozesse geng nazionalsozialistische Kriagsvabrecha stodtgfundn.
[dro werkln] Politik
[dro werkln] Stadtrat
Da 70-kepfige Stadtrat is 2008 gwäid worn.
De Vateilung vo de Sitze: (noch Stimmenanteiln obsteigend):
| Partei | Sitze |
|---|---|
| SPD | 32 |
| CSU | 23 |
| Bündnis 90/Die Grünen | 5 |
| Linke Liste | 3 |
| Bürgerinitiative Ausländerstopp | 2 |
| FDP | 2 |
| Die Guten | 1 |
| Freie Wähler | 1 |
| ödp | 1 |
SPD, CSU und Grüne bilden damit jeweils eine Fraktion. FDP, Freie Wähler und ÖDP bilden zusammen eine Ausschussgemeinschaft.
[dro werkln] Biagamoasta
Obabuagamoasta is seit 2002 da Ulrich Maly (SPD). Zwoata Burgamoasta is da Horst Förther (SPD), zuaständig fia's Referat Spoat, Tiagoaten und Fiuerwehr. Dritta Burgamoasta is da Klemens Gsell (CSU), zuaständig fia's Referat Schui.
Bei da Kommunalwoi am 2. März 2008 is da Ulrich Maly im eastn Woigang fia a weitare Amtsperiode bstätigt worn.
[dro werkln] Beschäftigungsstruktur
| Wirtschaftszweig | Sozial- versicherungs- pflichtig Beschäftigte |
Anteil an den Gesamt- Beschäftigtn |
|---|---|---|
| Land- und Forstwirtschafd, Fischerei | 1.247 | 0,5 % |
| Bergbau; Gew. vo Stoana und Erdn | 32 | 0,0 % |
| Vaorbatans Gwerbe | 55.667 | 22,0 % |
| Energie- und Wossavasorgung | 3.096 | 1,2 % |
| Baugwerb | 7.675 | 3,0 % |
| Handel; Inst., Rep. von Kfz und Gebrauchsg. | 38.081 | 15,1 % |
| Gastgewerbe | 6.517 | 2,6 % |
| Verkehr und Nochrichteniwamittlung | 21.774 | 8,6 % |
| Kredit- und Versicherungsgewerb | 15.488 | 6,1 % |
| Dianstleistungen fir Unternehmen, Immobilien | 50.434 | 20,0 % |
| Effentl. Verwoitung u. ä. | 15.628 | 6,2 % |
| Effent. und private Dianstleistungen (ohne Verw.) | 36.788 | 14,6 % |
| Summe | 252.469 | 100,0 % |
Stodtgebiet Niamberg; Beschäftigte im Juni 2005
Quelle: Amt für Stadtforschung und Statistik der Stadt Nürnberg
[dro werkln] Sähnswiadigkeitn
De Oidstodt is in de Luftogriff im Zwoatn Wäidkriag ziemli zamma bombt worn, inzwischn hod ma owa vui wieda afbaud; bis heid gibt's dortn vui künstlarisch und gschichtli intaressante Bautn:
- D'spädromanische Sankt-Sebald-Kirchn is zwischn 1230 und 1274 baud worn. Späda wor s'ane vo de Hochburng vo de Protestantn in Niamberg. Drin findt ma oans vo de Hauptwerk vom Vischer Beda im Öidan, des Sebaldusgrob.
- In da gotischn Sankt-Lorenz-Kirchn findn si wichtige Werke vom Stoss Veit im Öidan.
- Wiedaafbaud, owa no imma intaressant, is de Fraunkirchn, de am großn Moaktplotz liegt.
- De Oidstodt is umgem vo Stodtmauern aus'n 14. und 15. Joahundat, de wos aus zwoa Ringe bestengan: an innan, der wos ungefähr ocht Meta hoch is, und an aissan, der wos zirka 15 Meta hoch is und urspringli vo an Grom umgem wor, den wos s'owa im 19. Joahundat wieda zuagschitt hom. De Mauan hom aussadem um de 80 Wehrtiam.
- In da Nähe vo de Stodtmauan is aa s'Haus vom Dürer Albrecht, wos heid a Museum is.
[dro werkln] Wirtschafd
In da Nochgriagszeid hod's in Nürnberg an großn wirtschåftlichn Afschwung gem, voa oim wengan Ausbau vo da großn Industrie (Maschinenbau, Chemie, Metoi und so weida). De Spuizeigherstäillung, de wos a große Tradition hod, is aa a wichtige Industrie worn.
[dro werkln] Freizeit
[dro werkln] Niamberga Spezialitätn
Kulinarisch is Niamberg fir seine Rostbrodwirscht und seine Lebkuchn wäidbekannt. Beide Nam sa duach a eiropäische Vaordnung gschitzt. De Niamberga Brodwirscht wern entweda in oan Weggal („drei im Weggla“) oda mit Sauerkraut (z.B. „Sechs auf Kraut“), serviat.
Nacha wern no de Stodtwuascht, da Ochsnmaisalot, de Breezn und s'Scheifele, a Schweinsschuitabrotn mit oana reschn Krustn ois typisch Niamberga Speisn ogsegn.
[dro werkln] Vaostoitungen
Wäidberühmt is vor oim da Niamberga Christkindlmoakt, der wos ogebli vom Luther Martin grindt worn is.
[dro werkln] Spoat
Da wichtigste Spoatvarein, is da 1. FC Nürnberg, in ganz Deitschland ois Club bekannt. Dees is da ehemoliga deitscha Rekordmoasta in Fuaßboi, der sait 2009 widda in da erschdn Liga spuit.
[dro werkln] Partnastädt
Nizza (Frånkreich), seid 1954
Krakau (Poin), seid 1979
Skopje (Mazedonien), seid 1982
Glasgow (Vaeinigts Kinireich), seid 1985
San Carlos (Nicaragua), seid 1985
Gera (Deitschlånd), seid 1988/1997
Charkiw (Ukraine), seid 1990
Prag (Tschechei), seid 1990
Hadera (Israel), seid 1995
Antalya (Türkei), seid 1997
Shenzhen (China), seid 1997
Kavala (Griechnlånd), seid 1998
Atlanta (USA), seid 1998
Venédig (Itàlien), seid 1999
[dro werkln] Niamberga Berühmtheiten
Da bekanntaste Niamberga is da Maler Albrecht Dürer. Oba a Peasenlichkeitn wia da Martin Behaim (Erfinda vom eastn Globus), Hans Sachs (Dichta), Peter Henlein (Erfinda vo da Toschnuhr), Johann Benjamin Erhard (Philosoph), Anton Koberger (Buachdrucka und -händla), Adam Kraft (Bildhauer), Georg Philipp Harsdörffer (Dichta), Johann Pachelbel (Komponist) und Theo Schöller (Unternehma) stamman aus Niamberg.
[dro werkln] Einzelnachweise
[dro werkln] Literadua
- Eckart Dietzfelbinger, Gerhard Liedtke: Nürnberg - Ort der Massen. Das Reichsparteitagsgelände. Vorgeschichte und schwieriges Erbe., Christoph Links Verlag, ISBN 3-86153-322-7
- Eugen Kusch: Nürnberg – Lebensbild einer Stadt. Verlag Nürnberger Presse, Nürnberg 1989, ISBN 3-920701-79-8
- Franz Schiermeier: Stadtatlas Nürnberg. Karten und Modelle von 1492 bis heute. Franz Schiermeier Verlag, München 2006, ISBN 978-3-9809147-7-2
- Herbert Maas: Nürnberg – Geschichte und Geschichten. Edelmann, Nürnberg 2001, ISBN 3-87191-032-5
- Martin Schieber: Nürnberg. Eine illustrierte Geschichte der Stadt. Beck-Verlag, München 2000, ISBN 3-406-46126-3
- Michael Diefenbacher, Rudolf Endres (Hrsg.): Stadtlexikon Nürnberg. Verlag W. Tümmels, Nürnberg, 2. verb. Aufl. 2000; auch online
- Wolfgang Baumann et.al.: Der Nürnberg-Atlas, Köln 2007, ISBN 978-3-89705-533-9
- Ralf Nestmeyer: Nürnberg, Fürth, Erlangen. Ein Reisehandbuch. Michael-Müller-Verlag, 6. Auflage, Erlangen 2008, ISBN 978-3-89953-377-4
[dro werkln] Weblinks
| Wikinews: Niamberg – Nåchrichtn |
| Commons: Niamberg – Buidl, Videos und/oda Audiodatein |
| Wiktionary: Niamberg – Bedeitungserklärunga, Wortherkunft, Synonyme und Iabasetzunga |
| Wikiquote: Niamberg – Zitate |
- Stodtplan vo Niamberg
- Niamberg: Wappengeschichte vom Haus der Bayerischen Geschichte
- Stodtwegweisa Niamberg
- Da Kultur- und Buidungsserver fia'n Großraum Niamberg
- Historische Karten und Modelle von Niamberg
- Luftbuida vo Niamberg
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