Coburg

Aus Wikipedia
Wexln zua: Navigation, Suach
Der Artikl is im Dialekt Obaboarisch (Cheamgau) gschrim worn.
Coburg
Wappn vo Coburg
Coburg
Deitschlandkartn, Position vo Coburg heavoghom
Basisdatn
Bundesland: Bayern
Regierungsbeziak: Oberfranken
Landkroas: Kreisfreie Ståd
Koordinatn: Koordinaten: 50° 16′ N, 10° 58′ O 50° 16′ N, 10° 58′ O
Hechn: 292 m ü. NN
Flächn: 48,30 km²
Eiwohna: 42.015 (30. Juni 2005)
Bevejkarungsdichtn: 870 Eiw. pro km²
Sonstige Datn
Postleitzoi : 96450
Vorwoi: 09561
Kfz-Kennzeichn: CO
Gmoaschlissl: 09 4 63 000
Stadtgliedarung: 12 Stådteile
Adress vo da
Stadtvawoitung
:
Markt 1
96450 Coburg
Hoamseitn:
Politik
Obabuargamoasta: Norbert Kastner (SPD)

Coburg is a kroasfreie Ståd im bayrischen Regierungsbezirk Obafrankn und is gleichzeitig Sitz vom Landratsamt Coburg. De Hochschui- und Europaståd im Nordn vo Bayern is a Oberzentrum.

Bis 1918 war de Ståd ois Residenzståd vo de Herzög vo Sachsen-Coburg bekannt, heit is es duach de ansässige Vasicherungsgruppn HUK-Coburg. Üba Coburg erhebt si de zwoatgreßte erhoitne Burg in Deitschland, de Veste Coburg, de aa ois „Fränkische Krone“ bezeichnet werd. Da Leitspruch vo da Ståd hoaßt: Werte und Wandel.

Inhoitsvazeichnis

Schreibweis [dro werkln]

Gemäß am Präsidialerlass vo da Regierung vo Obafrankn vom 30. Oktober 1920 is de richtige Schreibweis vom Nama vo da Ståd mit Coburg (und net Koburg) festgelegt worn.[1]

Geographie [dro werkln]

Judenbruck vo 1783

De Ståd liegt zwischn am südlichn Vorland vom Thüringer Woid, de Langa Berg, und dem Maindoi und werd vo da Itz duachflossn, in de innahoib vom Stådgebiet bei da Heiligkreuzkira da Lauterbach mündt. Der, in da Mehrheit aa nur ois Lauter bezeichnet, håt si im Stådteil Neuses mit'm Sulzbach vereinigt und werd in Coburg no vom Rottenbach gspeist. Zuasätzlich mündt in de Itz am Rand vo da Innenståd bei da Judenbruck der vo Cortendorf kemmade Hahnfluss, der 1967 verrohrt worn is. Bei am Einzugsgebiet da Itz oberhalb vo Coburg vo ungefähr 346 km² is bis zua Errichtung vom Hoachwasserrückhaltebecken Froschgrundsee im Jåhr 1986 eftas zu greßane Übaschwemmungen in da Ståd kemma, bsundas im diafa glenga Bahnhofsviertel, ehemois a Übaschwemmungsgebiet da Itz. Besserne Sicherheit geng Hochwasser – 2003 is letztmois de Itz in Coburg üba de Ufer tretn – werd aba erst des Hoachwassarückhaltebecken Goldbergsee fia den Sulzbach und de Lauter bringa, des bis 2009 fertiggstellt sei soi. De nachstn Großstädt san Erfurt, in ebba 80 km Luftlinie nördli, Würzburg, in ebba 90 km südwestli und Nürnberg, in ebba 90 km südli. De Hechnlage vom Marktplatz is 296 m üba NN, de vo da Veste 451 m üba NN.

Stådgliadarung [dro werkln]

Coburg is in 13 Stådteile gliadat. De Flächn und Eiwohnazahlen vo 2002 san in da Tabelle zsammagstellt.

Stådteile und Umgebung vo Coburg
Stådteil Fläche km² Einwohner Dichte EW/km²
Coburg (Kernståd) 13,91 27.120 1.950
Beiersdorf 7,31 1.421 194
Bertelsdorf und Glend 4,00 1.407 352
Cortendorf 1,65 1.349 818
Creidlitz 2,30 1.732 753
Ketschendorf 1,79 1.517 847
Lützelbuch und Löbelstein 1,00 458 458
Neu- und Neershof 2,51 232 92
Neuses 2,74 1.720 628
Rögen 3,05 384 126
Scheuerfeld 4,83 2.425 502
Seidmannsdorf 1,98 682 344
Wüstenahorn 1,23 2.002 1.628
Insgsamt 48,3 42.449 878

Zwoa Drittel vo da Bevölkerung wohnan in da Kernståd im Itzdoi. Bsundas de äußern Stådteile Rögen und aa Nei- und Neershof ham no an stark däaflichn Charakter.

Nachbargmoandn [dro werkln]

Folgende Gmoandn vom Landkreis Coburg grenzn an de Ståd Coburg, sie wern im Uhrzoagasinn, oogfanga im Nordn, gnennt. Des san Lautertal, Dörfles-Esbach, Rödental, Ebersdorf bei Coburg, Grub am Forst, Niederfüllbach, Untersiemau, Ahorn, Weitramsdorf und Meeder.

Klima [dro werkln]

Des Klima vo Coburg is duach de Mittellage zwischn dem oberen Maindoi im Südn und dem Thüringer Woid im Nordn kennzeichnet. Zusätzlich werd's duach a Tallage beeinflusst. Während's im Summa ois verhoitnismäßig warm bezeichnet wern konn, guit dies fia de Winter aufgrund da Nachan zum Thüringer Woid weniger. De Jåhresmittltemperatur liegt bei in ebba 8 °C, wobei de mittlere Temperatur im Jenna −1,4 °C und im Juli 17,2 °C betragt. Dabei gibt's im Mittel pro Jåhr finf hoaße Dag, 36 Sommertage und 28 Eistage. Es foin im Jåhr, relativ gleichmäßig üba de Monate verteilt, duachschnittlich in ebba 747 mm Niedaschlag. Maxima gibt's im Juni mit 82 mm und im Dezember mit 73 mm. Niedaschlag üba 1,0 mm findt im Schnitt alle drei Dag statt, wobei ois maximaler Niedaschlag 57,6 mm innahoib vo 24 Stundn gmessen worn is.

Gschicht [dro werkln]

Erstmois urkundlich erwähnt worn is Coburg 1056 in a Schenkungsurkundn vom Land um Coburg vo da Poinkenigin Richeza an den Erzbischof Anno vo Köln. 1331 kriagt Coburg des Stådrecht und des Recht da eigna Gerichtsbarkeit vo Kaiser Ludwig dem Bayern valiehn. 22 Jåhr spada, im Jåhr 1353, erbt Markgraf Friedrich III. vo Meißen und somit des Haus Wettin vo dem Henneberger Grafn Heinrich de Herrschaft Coburg (Pflege Coburg). Im Stådwappn is 1430 da Heilige Mauritius. 1485 ghert Coburg nåch da Leipziger Teilung zum Land vo de Ernestiner. Wei de sächsischen Kurfiarsten de Reformation untastützn, werd de selbige scho 1524 in Coburg eigführt. Im Jåhr 1530 verweilt Martin Luther a halbs Jåhr auf da Vestn Coburg, weil er am Reichstag zu Augschburg weng der geng eam verhängtn Acht net teilnehma kinna håt.

Herzog Casimir

Zwischen 1586 und 1633 war Coburg erstmois Residenz und Hauptståd vom selbständigen, eigenstaatlichen Herzogtum Sachsen-Coburg. In dera Phase entstengan in Coburg unta Herzog Johann Casimir a baar Renaissancebauten, de heit no des Stådbuidl prägen. Nåch a Periode vo 1680 bis 1699 unta Herzog Albrecht is Coburg 1735 wieda Residenzståd, desmoi da Herzög vo Sachsen-Coburg-Saalfeld und ab 1826 vo Sachsen-Coburg und Gotha. Anfang vom 19. Jåhrhundert is unta Herzog Ernst I. des Residenzschloss Ehrenburg nei gstaltet worn. Da Schloßplatz kriagt mit dem neien Hoftheata, de Arkaden und dem erweiterten Hofgarten sei heitigs Ausseng. Wichtig fia de Stådentwicklung war des Jåhr 1858 mit dem erschtn Eisenbahnanschluss mit der Werrabahn. De Eisenbahnverbindung fiahrt unta andam dazua, daß in de folgenden 60 Jåhr Kaiser, Zaren, Kinen und Fiarstn oft zum Bsuach vo eanana Verwandtschaft nåch Coburg kemma san. Unta da Regentschaft und dem Patronat vom liberalen Herzog Ernst II. is de Ståd um 1860 Zentrum da in Vereine organisierten deitschn Nationalbewegung worn. Am 14. November 1918 endt mit am Rücktritt vo Herzog Carl Eduard de Monarchie. In da erschtn freien Voiksabstimmung in Deitschland votiern 1919 üba 88 Prozent da Wähler geng den Zsammaschluß vom Freistaat Coburg mit dem Land Thüringen. Somit kimmt Coburg im foigendn Jåhr zum Freistaat Bayern. Ab 1922 entwickelt si Coburg zu a Hoachburg vom Nationalsozialismus. Schon 1929 kriagt de NSDAP zum erschtn Moi in a deitschn Ståd bei de Stådratswoin de absolute Mehrheit. Coburg verleiht 1932 ois erste deitsche Ståd Adolf Hitler de Ehrnbiargawürde.

De Ståd håt den Zwoatn Weltkriag relativ unzerstört übastandn und is am 11. April 1945 vo da 11. US-Panzerdivision besetzt worn. De Voiksabstimmung vo 1919 mit dem Anschluss an Bayern zoagt iatz unerwartete Folgn. Coburg is Teil da Amerikanischen Besatzungszone, während des thüringische Hinterland zua Sowjetischen Besatzungszone ghert und bis 1989 duach de Zonengrenz bzw. ab 1949 innerdeitsche Grenz vo Coburg abgeschnitten bliem is. Coburg war somit im Zonenrandgebiet. Im Jåhr 1950 verlegt de Haftpflicht-Unterstützungs-Kasse kraftfahrender Beamter vo Deitschland a. G., Erfurt, de heitige Versicherungsgruppn HUK-Coburg, ihren Sitz nåch Coburg. Sie is mit üba 4100 Mitarbata greßta Arbatgeba und Gwerbesteiazahler vo Coburg, was de hechstn gemeindlichen Steuereinnahmen bezong auf de Eiwohnazahl in Deitschland zua Folge håt. Obwoi koa Residenzståd mehr, håt de Bedeutung vo Coburg fia de Region, insbesondere duach de Vereinigung mit Bayern und duach de Wiedervereinigung vo Deitschland, wieda zuagnumma. De Ståd is Oberzentrum mit wichtiger Infrastruktur wia Landestheater, Landesbibliothek, Klinikum und vei verschiedenartige Schuin, drunta vier Gymnasien. Seit 30. Mai 2005 fiahrt Coburg den Beinama Europaståd. Da Titel, der vom Eiroparat verliehn worn is, bezeichnet Städt, de si dem Gedanken da eiropäischen Verständigung bsunders verschriem ham.

Religion [dro werkln]

Da Coburger Raum ghert seit da Christianisierung vo Frankn und Thüringen, woi erstmois um 768, bis zua Eiführung vo da Reformation 1524 zum Bistum Würzburg. Danach war de Ståd üba vei Jåhrhunderte a fast ohne Ausnahm protestantische Ståd. Vorherrschend war des lutherische Bekenntnis. 1910 warn üba 96 Prozent da Bevölkerung Mitglied vo da evangelischen Landeskirch. Oberhaupt da Landeskirch war da jeweilige Herzog vo Sachsen-Coburg ois „summus episcopus“. Der hat unta andam de Kirchenregierunga ernennt. De geistliche Leitung ham de Superintendentn mit Sitz in Coburg ghabt. Nåch da Vereinigung vo Coburg mit Bayern schliaßt si 1921 de Evangelische Landeskirche Coburg da Evangelischen-Lutherischen Landeskirch vo Bayern oo. Innerhalb dera Landeskirch is Coburg Sitz vom mit üba 82.000 Mitglieda greßten Dekanat in Bayern.

Heitige Religionszuagehörigkeit in Coburg
Religion (Konfession) Anteil
Evangelisch 60 %
Katholisch 22 %
Sonstige 18 %

Römisch-katholische Gmoagliada ziang erscht im 18. Jåhrhundert wieda in de Ståd. Eana is' ab 1802 dalabt, Gottesdienste abzumhalten, zerscht in am Zimma in da Ketschengasse 1, ab 1806 in da Nikolaus-Kapelln. 1860 kriang de in ebba 600 Katholiken unta da Protektion vo Prinz August vo Sachsen-Coburg-Koháry den Kirchenneibau St. Augustin ois eigene Kira. Ab 1826 is de Kirchngemeinde da Erzdiözese Bamberg zuateilt worn, 1920 dann endguitig. Nem den zwoa groaßn Kiran gibt's heit aa Gmoandn, de zu de Freikirchen ghern, drunta de Evangelisch-Freikirchliche Gmoa (Baptisten), de Adventgemeinde (Siebenten-Tags-Adventisten) und de Christengmoaschaft. Weida san a Neuapostolische Gmoa, a Altkatholische Kirchengemeinde, de Kira Jesu Christi da Heilign da letzten Tage und de Zeign Jehovas in Coburg vatretn. Schon 1321 is de villa Judaeorum (jüdische Vorståd) erstmois vermerkt. A jüdische Gmoa mit Synagoge gibt's seit da Deportation 1941 nimma. Im Jåhr 2006 bestengan drei Gebetshäuser muslimischer Gmoandn in Coburg.

Eigmeindungen [dro werkln]

1934 san Ketschendorf, Wüstenahorn, Cortendorf und Neuses eigmeindet worn, woduach Coburg wieda Garnisonsstandort worn is (dafia war a Eiwohnazahl vo 30.000 noatwendig). De siebziger Jåhr warn duach a größere Zahl vo Eigmeindungen kennzeichnet. 1972 warn des am Jåhresanfang Lützelbuch, Löbelstein, Rögen und Seidmannsdorf und aa in Jåhresmitte no Beiersdorf (bekannt fia des Schloß Callenberg), Creidlitz und Scheuerfeld. Abgerundet san de Eigmeindungen 1976 mit Neu- und Neershof, Neudörfles und 1977 mit Bertelsdorf und Glend worn. De Fläche da Ståd håt si damit seit 1900 vo 11,4 auf üba 48 Quadratkilometa mehr ois vervierfacht.

Eiwohnaentwicklung [dro werkln]

Entwicklung da Bevölkerung Coburgs

Im Jåhr 1480 ham in da Ståd 2000 Eiwohna glebt. Erst im Lauf vom 19. Jåhrhundert nimmt de Eínwohnerzahl stärker zua und erreicht 1843 10.000. Vo 1864 bis 1875 wachst de Ståd um fast 4000 Eiwohna auf 14.570, was am Wachstum vo 37 Prozent entspricht. Anfang 1900 betragt de Anzoi vo de Biarga 20.460. Trotz am Rückgang vo da Eiwohnazahl um in ebba 10 Prozent nåch dem Ersten Weltkriag ham 1927 üba 25.000 Leit in da Ståd glebt. Duach de erschtn Eigmeindungen 1934 ergibt si a Sprung um ungefähr 10 Prozent auf 29.000 Eiwohna; da Höchststand war am End 1946 mit 50.000 Eiwohna erreicht, davo ungefähr 15.000 Flüchtling. Seit dem End vom 20. Jåhrhundert (42.800) håt si de Eiwohnazahl net vei vaändert und betragt, allerdings mit leicht fallender Tendenz, ummara 42.000.

Politik [dro werkln]

Stådwappn

Wappn [dro werkln]

Seit 1430 is auf dem Coburger Stådwappn – in Goid a nåch rechts gwendets Mohrenhaupt mit roade Lippen und am goidnen Ohrring – da Heilige Mauritius abbildet. Mauritius werd in da Ikonographie ois „Mauretanier“, oiso ois Mohr mit dunkla Hautfarb dargstellt. Er is da Schutzpatron da Ståd. In da Zeit vom Nationalsozialismus is ab 1934 in dem Wappn da Mohr geng a Schwert mit Hakenkreuz im Knauf austauscht worn.

Stådrat [dro werkln]

Da Stådrat vo Coburg besteht aus dem Obabuargamoasta und da vo da Gmoaordnung gesetzlich vorgschriemen Anzoi vo 40 Stådratsmitgliada. Da Obabuargamoasta werd direkt gwäit und wia da Stådrat auf de Dauer vo sechs Jåhr beruafa. Seit da Kommunalwoi vom 2. März 2008 stellt de SPD 16 Stådrät und de CSU is mit 10 Stådrät vatretn. Am 13. April 2007 gem siem Stådrät da CSU-Fraktion bekannt, sie aufgrund unüberwindbarer, innerfraktioneller Differenzen zum verlassen und a eigene Fraktion zum gründen. De neie Wählervereiningung Christlich-Soziale Biarga stellt nåch da letzten Woi vier Stådrät. Danem san no sechs kleanere Gruppierunga vatretn. Des san mit drei Stådrät Bündnis 90/De Greana und mit je zwoa Mandate de Freie Wählergmoaschaft Coburg und aa de FDP. Oan Stådrat stelln de ÖDP und aa de neien Gruppierungen „JUnge COburger“ und „Biarga beweng Coburg“.

Erste Buargamoasta, Obabuargamoasta seit 1900 [dro werkln]

  • 1897–1924: Gustav Hirschfeld
  • 1924–1931: Erich Unverfähr
  • 1931–1934 Franz Schwede, NSDAP
  • 1934–1937: Otto Schmidt, NSDAP
  • 1937–1938: Wilhelm Rehlein, NSDAP
  • 1938–1945: August Greim, NSDAP
  • 1945, kommissarisch: Alfred Sauerteig, NSDAP
  • 1945, kommissarisch: Eugen Bornhauser
  • 1945–1948: Ludwig Meyer
  • 1948–1970: Walter Langer, FDP
  • 1970–1978: Wolfgang Stammberger, SPD
  • 1978–1990: Karl-Heinz Höhn, parteilos
  • seit 1990: Norbert Kastner, SPD (1990 mit 31 Jåhr jüngsta OB vo Deitschland)

Städtepartnaschoftn [dro werkln]

Coburg håt sechs Partnerschaftn mit Ortschaftn in Westeiropa und Nordamerika. Schon im Jåhr 1951 is Garden City im Bundesstaat New York de erste Partnerståd, nåchdem de dazua de Initiative zwengs da Völkerverständigung ergriffen ghabt ham. Bis zua zwoaten Partnerschaft dauert's dann üba 20 Jåhr. Sie is 1972 im Rahmen vo da Aussöhnung da Völka mit Oudenaarde in Belgien. Erschte Partnerschaftsbestrebungen mit der Ståd Niort in Frankreich warn im Jåhr 1971 vagems, am End aba drei Jåhr spada erfolgreich. 1977 is Gais in Südtiroi, was seit 1972 a Patenschaft mit dem spadan Ortsteil Lützelbuch ghabt håt, Partnerståd, und de Isle of Wight (Vereinigts Kenigreich) foigt 1983. De jüngste Partnerschaft is 1997 mit dem kanadischen Namensvetta Cobourg (Ontario) eiganga worn, nåchdem Coburg scho 1972 de erschtn Vorschläge dazua gemacht ghabt håt.

Kultur und Sengaswiadigkeitn [dro werkln]

Theata und Kinos [dro werkln]

Des Gebäide vom Landestheaters Coburg is in de 1840ern vo Herzog Ernst II. ois Hoaftheater erbaut worn. A nahezua identisch' Theater is zeitgleich in Gotha errichtet worn, werd allerdings im zwoaten Weltkriag zerstört. Heit zäit des Landestheater zu de scheenstn Bautn in Coburg und passt si in's Gesamtensemble vom Schloßplatz ei. Des mehrteilige klassizistische Bauwerk håt u. a. an Spiaglsaal und an scheena Zuschauerraum. Aufgrund da Mitfinanzierung (40 %) duach den Freistaat Bayern ko es aa ois dritts bayerisches Staatstheater bezeichnet wern. Es is a kloans Drei-Sparten-Theater (Oper/Operette, Schauspui, Ballett) und håt im Groaßn Haus 550 Plätz und in da Reithalle 99 Sitzplätz.

De Ståd håt zwischn 1920 und 1975 bis zu sechs Lichtspuihäusa (Kali, Central, Passage, Union-Theater, Burgtheater, Casino). Heit gibt's nur no des Kino Utopolis, des mit nein Säle oans da modernsten in da Region is und mit a Bar, am Restaurant und am Musik-Club beliebter Treffpunkt in da Ståd is. Es is 2001 an Stelle vom oidn Union-Theater vo 1919 eröffnet worn am Jugendstilkino mit ehemois 600 Sitzplätz. Oane da Auflagn fia den Neibau vom Kinocenter war de Beibehaltung vo da groaßzügign Freitreppnanlage.

Lokale Medien [dro werkln]

Coburg håt, obwoi es net recht groaß is, zwoa Tageszeitunga. Des san des 1886 gründte Coburger Tageblatt, was seit 2003 ois Regionalausgabe da Zeitung „Fränkischer Tag“ aus Bamberg erscheint, und de 1946 gründte Neie Presse, de seit 1986 mehrheitlich zua Mediengruppn Süddeitscha Verlag ghert. De zwoa lokalen Radiosender hoaßn Radio 1 und Radio Galaxy Coburg, wobei letzterer a Ableger vom jugendorientierten Radio Galaxy Bayern is. TV-Oberfranken mit Sitz in Hof is ois lokaler Fernsehsender vorhandn. Ois lokaler Internet-TV-Sender agiert ITV-Coburg, der nahezu oi Tag Beiträge ins Netz stellt. Des weitern gibt's no diverse Internetmagazine und Weblogs.

Bauwerk [dro werkln]

Coburg håt a sehr guat erhoitne Oidståd, de duach de teilweis erhoitne Stådmaua mit Juden-, Ketschen- und Spitaltor begrenzt is. De Ståd is reich an sehenswerte Bauwerke, Brunnen, Gedächtnisstätten und historische Ensembles.

Veste Coburg
Veste
Ehrenburg und Schloßplatz
Rathaus
Stådhaus am Marktplatz

An ersta Stelle is de Veste Coburg zu nennen, de 170 Meter üba da Ståd liegt und zu den greßten und am besten erhoitnen Burganlagen Deitschland gehört. Sie is 1225 erstmalig urkundlich erwähnt, im 17. Jåhrhundert mit am dreifachen Mauerring zua Landesfestung ausbaut und beherbergt heit de ehemaligen herzoglichen Kunstsammlungen.

Schloßplatz und Schloß Ehrenburg

Am Fuaß vom Festungsberg liegt da Schloßplatz, in dem seina Mittn a Denkmal vo Herzog Ernst I. steht. Da Platz is 1830 bis 1837 gstaltet worn. Er werd umfaßt vom Schloß Ehrenburg (am ehemaligen Residenzschloß), de Arkaden mit Hofgarten und aa am Palais Edinburgh und am Landestheater. Den Grundstoa fia Schloß Ehrenburg legt 1543 Herzog Johann Ernst vo Sachsen. Vo 1623–1627 erweitert Herzog Johann Casimir sei Residenz zu am Renaissanceschloss. Im Westflügel is de 1701 fertiggstellt barocke Schloßkira integriert. Im 19. Jåhrhundert verleiht Herzog Ernst I. dem Schloß mit a Fassade im Stil da englischen Neigotik sei heitigs Ausseng. De Ehrenburg beherbergt de Landesbibliothek Coburg und is ois Museum ausbaut worn.

Rathaus und Stådhaus

Benachbart zum Schloßplatz liegt da Marktplatz, eigrahmt vo Rathaus und Stådhaus. In seiner Mittn steht des Prinz-Albert-Denkmal, a Geschenk vo da Königin Victoria an de Heimatståd vo ihrm verstorma Mo. Da feierlichen Enthüllung vo dem Denkmal wohnt de Queen am 26. August 1865 während ihrm finftn Bsuach in Coburg bei. Zwischen 2004 und 2005 war a Neigstoitung vom Platzes mit Grean, neier Beleichtung und Wassafontänen rund um des Prinz-Albert-Denkmal. Des Rathaus mit dem zweigeschossigen Coburger Erker und am 27 m langen und aa 13 Meter breiten groaße Ratssaal erricht ab 1577 da Baumoasta Hans Schlachter, 1750 und 1903 san größere Umbautn duachgführt worn. Des gengüba glenge Stådhaus laßt Herzog Johann Casimir 1601 errichtn. De ehemalige herzogliche Cantzley is a Gebäide da Spätrenaissance mit a reichverzierten Fassade und veifarbige Wandmalereien. Nennenswert is aa de Hofapothekn aus'm Jåhr 1543, a spadgotischer Stoabau mit am kloana Chor und a Madonna mit Kind an a Fassadeneckn.

Kiran

De Morizkira in da Coburger Innenståd is de äideste Kira vo Coburg. Sie is vo 1320 bis 1586 errichtet und is heit de Hauptkira da evangelischen Stådgemeinde. Da äideste Teil da Kira, da Ostchor, stammt aus'm Jåhr 1330. Des Westportal mit de zwoa ungleichen Türm is um 1420 baut worn. Wiederum in ebba hundert Jåhr spada war de Aufrichtung vom eigentlichen Kirchngebäide, am Kirchnschiff. In da Osterwoche 1530 predigt Martin Luther in da Kira. De katholische Stådpfarrkira St. Augustin steht hinter dem Landestheata. Es is a neigotisches Gotteshaus mit a Fiarstngruft, was nåch Entwürfen vo Vincenz Fischer-Birnbaum zwischn 1855 und 1860 errichtet worn is. De Salvatorkirch liegt unweit da Morizkira a bissal vasteckt an da Untern Anlag. Es is a evangelisch-lutherische Friedhofskira vom 1494 anglegtn Salvatorfriedhofes. De Kirch, a Saalbau mit dreiseitig geschlossenem Chor, is vo 1660 bis 1662 baut worn.

Nikolauskapelln (ehemalige Synagoge)
St. Augustin
Hahnmühle

Außadem is de am südlichn Oidstådrand glenge St.-Nikolauskapelln erwähnenswert. Sie is 1473 ois Siechenkapelln fia Leprakranke erbaut und is im Besitz vo da Ståd. Sie war ab 1529 Kapelln da evangelischen, ab 1806 da katholischen Gmoa und vo 1873 bis 1932 jüdische Synagoge. Es war vermutlich de oanzige christliche Kira vo Deitschland, de in a Synagoge umgwandelt worn is. Des Nutzungsrecht is da jüdischen Gmoa duach den Eigentümer, de Ståd, mit End vom Jåhr 1932 kündigt worn. Ab 1946 war sie de Kapelln da freikirchlichen Gmoa und is seit 1962 Kapelln da altkatholischen Gmoa. [2] Nördli vor de ehemaligen Stådtore is an da Itz gleng de Heiligkreizkira. Da Chor da evangelisch-lutherischen Pfarrkira is im gotischen Stil in de Jåhr 1401 bis 1407 erbaut, des Langhaus ab 1413. In de Jåhr 1735 bis 1739 is de Kira zu a Saalkira mit am barocken Innenraum umgstaltet worn. Aus dera Zeit stamman aa de Stuckdeckn und da Orgelprospekt.

Weitere Bauwerk in da Innenståd

Nem da Morizkira steht des Gymnasium Casimirianum; des Renaissance-Gebäude is 1605 eigweicht worn. Aa des Zeughaus in da Herrngasse zwischn Schloßplatz und Marktplatz stammt aus dera Zeit; es is 1621 ois Waffenlager errichtet worn. Spada is' im Stil da Spätrenaissance erweitert worn und håt wechselnde Aufgaben erfüllt. Heit dient's ois Staatsarchiv. Denkmalgeschützte Fachwerkgebäide san de Hahnmuih vo 1317 und aa des Münzmoastahaus. Letztigs war a ehemaliger Hof vom Geschlecht da Münzmoasta, ghoaßn vo Rosenau, de 1288 urkundlich erwähnt worn san. Des Haus besteht seit 1333 und is oans da äidestn Fachwerkhäuser vo Deitschland.

Schlösser

Aufgrund vo seina langa Gschichte ois Residenzståd san in Coburg nem dem Schloß Ehrenburg no a Veizahl vo kloana Schlößer. In da Nachbarschaft zum Landestheater liegt des Bürglaß-Schlößerl. Des ghert friara Friedrich Josias vo Sachsen-Coburg-Saalfeld; heit is da drin's Coburger Standesamt. Nordöstli davo steht am Rittersteich des Rosenauschlößerl, a Fachwerkgebäide mit Teile aus'm Jåhr 1435. Auf da Ernsthöhe oberhalb da Callenberger Straße erhebt si seit 1840 Schloß Hohenfels. Es is zeit- und stilgleich mit dem Landestheata vo seim Baumoasta errichtet worn. In den eigmeindeten Vororte san weitere Schlössa gleng: Im Stådteil Ketschendorf steht inmitten vo am ausgedehnten Park des neigotische Schloß Ketschendorf vo da Baronin vo Stolzenau aus dem Anfang vom 20. Jåhrhundert. Des Schloß zäit zu den vollkommenen Bauten vom neigotischn Gürtel vo Coburg. Es is seit 1956 de Coburger Jugendherberge. Schloß Falkenegg, obahoib vom Coburger Stådteil Neuses gleng, ghert zu de romantischn Bauten vom Historizismus im oogfangana 19. Jåhrhundert. Falkenegg umfasst aa an kloana, verwunschena Bergpark mit am Obelisken zum Andenkn an Moritz August vo Thümmel. Schloß Callenberg im Stådteil Beiersdorf is 1122 erstmois urkundlich erwähnt worn und war ab 1825 Sommerresidenz vo de Coburger Herzög. De dreiflüglige Schloßanlag is a bedeitendes Beispui fia de Neigotik in Bayern. Seit 1998 beherbergt des Schloß de private Sammlung Herzoglicher Kunstbesitz, ab 2004 werd des Deitsche Schützenmuseum aufbaut. Schloß Neuhof aus'm 14. Jåhrhundert steht in Neu- und Neershof, dem östlichsten Coburger Stådteil. Generalfeldmarschall Graf Albrecht vo Roon war 1873 bis 1879 prominenter Eigentümer vo dem vo am englischen Landschaftspark umgema Schloß. Schloß Eichhof steht, urkundlich erstmois 1440 erwähnt, im Coburger Stådteil Scheuerfeld und seim Ortsteil Dörfles. Es ghert bis 1979 dem Haus Coburg und werd heit no ois Hofguat bewirtschaft. Neudörfles in da Neuståder Straß stammt in seine Ursprüng emfois aus'm 15. Jåhrhundert und stellt heit a denkmalgeschützetes Ensemble mit Herrnhaus und dem zwoatgreßten Privatpark in Coburg dar.

Neigotischer Bebauungsring
Ernstplatz
Lichtensteinturm, Casimirstr.

Werd unta da Regentschaft vo Herzog Johann Casimir mit seim „Hausarchitekten“ Peter Sengelaub des Coburger Stådbuidl duach Renaissance-Baudenkmäler entscheidend prägt, wia zum Beispui duach des ehemalige Regierungsgebäude, heit Stådhaus, des Zeughaus und des Gymnasium Casimirianum, so greifn in da erschtn wesentlichen Neibau-Epoche vom 19. Jåhrhundert Baumoasta wia Julius Martinet ois Hommage an des englische Kenigshaus, des damois no „Saxe-Coburg and Gotha“ ghoaßn håt, oan fia damalige Verhoitnisse „revolutionärn“, am gründazeitlichen Historismus zuazumrechnenden Baustil auf, nämlich de Neogotik. Des griechische Affix „neo“ weist darauf hi, daß es si dabei – im Zug vom im 18. Jåhrhundert vo England kemmadn „Gothic Revival“- um de „Neiauflage“ vo oana de Gotik nåchahmenden Stilrichtung (Merkmale unta andam de Spitzboong, Fialen) handelt. In seltna städtebaulicher Qualität wendt ma in Coburg den Baustil oo. De Ehrenburg verrat nåch ihra neigotischen Fassadengstoitung duach Karl Friedrich Schinkel de „architektonische Verwandtschaft“ mit dem weltweit bekanntestn neigotischn Baudenkmal, dem Palace of Westminster in London. Da in Coburg entstandne neigotische Bebauungsring guit ois a städtebaulichs Juwel, des ois a Coburger Sonderentwicklung in de Baugschichte einganga is und in Architekturkreise ois „oanzigartig auf'm eiropäischen Kontinent“ apostrophiert werd. In Coburg zeichnet a nahezu geschlossenes Ensemble vo neigotischen Bauwerk zum groaßn Teil den Verlauf da oanstign ringförmigen Stådmauer nåch. Dass de oidn Stådmauerreste a baar neigotische Biargahäusa spada ois Fundament dienan, stellt a weitere Bsundaheit dar. Da spezielle Reiz vo da Coburger Neigotik besteht aba da drin, daß si des Coburger Ensemble net wia in andern Städt nur auf a baare Oanzeldenkmäla oda a kloans Stådareal beschränkt; veimehr umschliaßn de neigotischn Straßnzüge glei am Gürtel (vom Ernstplatz üba Albertsplatz, Ausläufer im Bereich Ketschentor, Untere/Obere Anlage, Schloßplatz, Schwarze Allee bis zua Rosenauer Straß mit Ausläufer in de Bahnhofstraß) üba insgesamt fast zwoa Kilometa den greßtn Teil da Oidståd. Dabei gewährt da neigotische Promenadenring ohne Ausnahm an Blick auf parallel verlaffade Grünanlagen (an Stell vom friaran Stådgrååm) oda auf baambstandene Plätz (Albertsplatz, Ernstplatz, Schloßplatz und Rittersteich). Dem sunst eher kloagliedrigen Coburger Oidstådbuidl werd duach des „überdimensionierte“ völlig intakte, oanzigartige Neigotik-Ensemble a städtebaulich unverwechselbarer groaßzügiga Charakter valiehn. So is da neigotische Bebauungsring in Coburg fia internationale Fachkreis a mustergültigs Ooschauungsobjekt worn, wei si vagleichbare neigotische Ensembles in a soichan Gschlossenheit aa im Ursprungsland Groaßbritannien kaam findn lassn.

Sonnenhaus Alexandrinenstr.
Jugendstilbauten

Coburg ghert zu de Orte vo Deitschland mit am bedeitsamen Bestand an Jugendstilbautn. Dazua zäin insbesondere des Sonnenhaus vo Otto Leheis aus'm Jåhr 1902, de Heilig-Kreiz-Schui am Schleifanger und des Ernst-Alexandrinen-Voiksbad vo Max Böhme aus dem Jåhr 1906, des Eichmüller’sche Haus in da Judengassn vo Paul Schaarschmidt aus dem Jåhr 1903 und aa des Wohn- und Geschäftshaus in da Bahnhofsstraß 10/12 vo August Berger aus dem Jåhr 1910.

Parks [dro werkln]

Da Hoafgartn, der zwischn Schloßplatz und Festungsberg liegt, is 1680 duach Herzog Albrecht ois groaßa Herrengartn im niederländischen Stil ooglegt worn. Sei heitige Gstalt ois englischer Landschaftspark, mit a Veizahl hoamischa wia aa seltena Baamarten, kriagt er mit da Erweiterung bis zua Veste 1857 unta Herzog Ernst II. Heit håt da Park aufgrund seiner zentralen Lage a wichtige Erholungsfunktion fia de Bevoikerung und is gleichzeitig de Frischluftschneisn vo da Ståd. Im Stil vo am Landschaftsgartn is aa da Friedhof am Glockenberg gstaltet worn. De Untane Anlage, a Greananlage mit dem aufglassena Salvatorfriedhof, de bei da Einebnung da östlichen Wallgräben Anfang des 18. Jåhrhundert entstandn is, verbindt den Hoafgarten mit dem Roasngartn am Kongresshaus. Da Rosengarten war oamoi de außahoib da Ståd liegende Zollbauernwiese. Auf dem Gelände is 1929 de Deitsche Roasnschau mit fast 200.000 Bsuach'rn veranstaltet worn. Da am End da achtziger Jåhr umgstaltete Gartn håt unta andam um 70 vaschiedene Sorten vo Roasn und Volieren fia exotische Vegl. Außerdem is im Roasngartn da Sinflutbrunn vom Coburger Künstler Ferdinand Lepcke aufgstellt. Weiterne kloane Anlagen san de Josiasanlage am Bürglaßschlößerl und aa a Weg entlang da Itz. In de äußern Stådteile san insbesondere da Rückert-Park im Stådteil Neuses und aa da Schloßpark vom Ketschendorfer Schloß und de Hans-Blümlein-Anlage im Lehengraben (Ortsteil Creidlitz) erwähnenswert.

Museen [dro werkln]

Kunstsammlungen in da Veste Coburg [dro werkln]

Bedeutendstes Museum vo Coburg san de Kunstsammlungen da Veste Coburg, hervorgana aus de Sammlungen da Coburger Herzög. Kunst und Kunsthandwerk aus nein Jåhrhunderte kinnan dort besichtigt wern. Es san unta andam 26 Gemälde vo Lucas Cranach dem Älteren, a groaße Sammlung vo Rüstungen, Kriagswaffen und Jagdwaffn und aa a außergewöhnliche Glassammlung ausgstellt.

Naturkundemuseum [dro werkln]

Naturkundemuseum

Des Naturkundemuseum geht auf des 1844 gründte „Herzogliche Kunst- und Naturaliencabinet“ zruck und kriagt 1914 im Hoafgartn sei heitigs Domizil. Unta andam san auf 4800 m² Fläche Exponate zu de Themen Mineralogie, Geologie, Paläontologie, Archäologie, Völkerkunde und Evolution ausgstellt.

Weiterne Museen [dro werkln]

No zum nenna san des Puppn-Museum nem da Ehrenburg mit a groaßn Anzoi vo Künstlerpuppn, des Friedrich-Rückert-Museum im Stådteil Neuses und aa des Grabungsmuseum Kirchhof, was nem St. Moriz unta dem Ämtergebäude liegt und de Ausgrabunga vo a ehemaligen Benediktiner-Propstei mit Keramikgengständ zoagt. Im Pavillon vom Kunstverein Coburg am Hoafgartn findn seit 1986 Wechselausstellungen mit Kunst aus da Gengwart statt. Da Kunstverein is oana da äidestn in Deitschland und mit üba 1300 Mitglieda da greßte in Bayern. Im Schloß Callenberg im Stådteil Beiersdorf wern aa seit 1998 duach de „Sammlung Herzoglicher Kunstbesitz“ Mobiliar, Gemälde, Porzellan und kunstgewerbliche Gengstände aus vier Jåhrhunderten zoagt. A außergewöhnliches Uhrenkabinett ko besichtigt wern. Ab 2004 is da des Deitsche Schützenmuseum beheimatet.

Aquarium [dro werkln]

Im Coburger Stådteil Neuses liegt des privat betrieme „Sea Star Aquarium“. In 55 Aquarien ko ma auf 650 m² Ausstellungsfläche üba 650 Fischarten, davo alloa 17 verschiedene Haiarten seng.

Sport [dro werkln]

Nem Fuaßboi, was in 16 Vereine angeboten werd, und mit dem DVV Coburg seit 2007 wieda in da Landesliga vertreten is, håt traditionell da Schiaßsport a bsundare Bedeutung in Coburg. Da gibt's vier Vereine. De Schützengesellschaft Coburg 1354 is mit a Luftgewehrmannschaft in da 1. Bundesliga vatretn und håt 2008 de deitsche Moastaschaft gwunna. Zu de a bissal ungewöhnlichern Sportarten ghert da Gardetanz, den de Tanzsportgarde Coburger Mohr e. V. seit vei Jåhr erfolgreich in ganz Deitschland vertritt. Nåch vier Deitschen Moastatiteln und vei Oberfränkischen-, Fränkischen- und Süddeitschn Moastatiteln veranstaltet de Tanzsportgarde im Jåhr 2006 de Süddeitschn Moastaschaften, allerdings net in Coburg, sondern aufgrund da zu kloana Angersporthalle in Bayreuth. Vei Anhänger håt aa da HSC 2000 Coburg, dem sei 1. Herrenmannschaft ab 2007 in da 2. Handball-Bundesliga spuit und bei seine Hoamspui bei a maximalen Kapazität vo 1200 in da Angersporthalle praktisch allawei ausverkauft is. Aa Orientierungslauf gewinnt in Coburg allawei mehr an Bedeutung, so is 2005 erstmois in Coburg a Deitsche Mannschaftsmoastachaft und a Bundesranglistenlauf ausgrichtet worn.

Regelmäßige Veranstaltungen [dro werkln]

In Coburg findt oi Jåhr des greßte Samba-Festival außahoib vo Brasilien statt, des seit 1992 alle Jahr im Juli an drei Tag scho rund 200.000[3] Bsuacha ooziagt. Üba 80 Sambagruppn mit mehra ois 2200 Sambistas aus acht Nationen sorng beispuisweis vom 7. bis zum 9. Juli 2006 auf nein Bühnen in da Innenståd fia Stimmung. Im August findt aa auf dem Schloßplatz oi Jahr vo da vo da HUK-COBURG gesponserte „Open-Air-Sommer“ mit mehra Konzerte vo verschiedene Musikrichtungen, Gruppen und Solisten statt. So tretn 2007 unta andam de Pop-Rock-Sängerin Pink und de Reggae/Dancehall/Hip-Hop-Gruppe Seeed auf. Aber aa de Oper „De Zauberflöte“ werd aufgeführt. Danem is Coburg da Tagungsort vom Coburger Convent (CC), vo am Verband vo Studentenverbindunga, de oi Jåhr zu Pfingsten eanan Kongress mit Tagungen, Festkommers, Fackelzug und Sportveranstaltungen ausrichtn.

„Vogelschiaßn“
Coburger Weihnachtsmarkt 2003

Mehrmois oi Jahr wern klassische Konzerte in da St.-Moriz-Kira duach den Coburger Bachchor veranstalt'. Außerdem werd Ende Juli des Schloßplatzfest, des si ois „Greßte Party in Nordbayern“ bezeichnet, zwischn Ehrenburg und Landestheater gefeiert. Auf da Freifläche Anger findn im Friahjahr des Friahlingsfest und aa Anfang August des Voglschiaßn (Schützenfest) statt. Des werd duach de Schützengesellschaft Coburg 1354 e. V. vaanstalt' und håt an hohen Bsuachagrad. Nem dem Weihnachtsmarkt im Dezember findn no weiterne traditionelle Märkte statt. Da Coburger Flohmarkt, der si zwoamoi im Jåhr üba des gesamte Innenstådgebiet erstreckt, dauert vom Samstagamd bis Sunntag. Erstmois is im Jåhr 2006 da Coburger Kloßmarkt veranstaltet. Außerdem findn alle zwoa bis drei Jåhr de Johann-Strauß-Musiktage und da Internationale Gesangswettbewerb Alexander Girardi in Coburg statt. Damit mecht de Ståd an den Walzakenig erinnern, der 1887 Coburger Biarga worn is. De letzten Musiktag san vom 19. Juni bis 2. Juli 2006 veranstaltet. Seit 2002 findt im Juli auf da Veste aa de „Zeitreise“, oane da greßten deitschn „Living History“-Veranstaltungen, in Zusammenarbeit mit de Kunstsammlungen statt. Mehr ois 100 Darstellar zoang thematisch Ausschnitte aus dem Lem vergangener Zeitn mit historischer Genauigkeit und ergänzen so des „Ausstellungstück“ Veste und de Exponate da Kunstsammlungen und fülln sie mit Lem.

Kulinarische Spezialitäten [dro werkln]

  • Des bekanntestea Schmankerl aus Coburg is de Coburger Bratwurst, des Coburger Nationalgericht schlechthi. A Bsundaheit is dabei de Art wia ma s gruijt, wozu ma weder Hoiz no Holzkoihn, sondern guat trocknete Kiefernzapfn, im Coburger Voiksmund aa „Kühle“ ghoaßn, heagnomma wern. An offna Bratwurststand gibt's s ganze Jåhr üwa unta tågs aufm Marktplatz. De Läng vo da Bratwurst soll da Länge vom Marschallstab entsprecha, den de Figur vom Stådheiligen Mauritius auf dem Rathausgiebel in da Hand hoit.
  • De Coburger Schmätzchen wern aus am Honigdoag nåch überliefertem Familienrezept vo da ehemaligen Hofbäckerei und Lebkuchenmanufaktur Wilhelm Feyler hergstellt. Sie enthoitn Nüss, Mandeln, Orangeat, Zitronat und feine Gwürze. De Coburger Goldschmätzchen erhoitn nåch dem Bacha an feinen Schokoladenübazug und wern vo Hand mit am Tupfn echtem Blattgold krönt. Sie schmeckan zu Tee, Kaffee und Wein. De Platzerl wern allawei no am Gregoriustag nåch oida Tradition an de Coburger Grundschuikinda vateilt.
  • A weitere Spezialität san de Coburger Klöß. Des san Kartoffelklöß je zua Hälfte aus rohe (wia de Thüringer) und aus kochten Kartoffeln (wia de Fränkischen), wobei aa a Mischverhoitnis vo 1/3 roh zu 2/3 gekocht üblich is. Im Inneren enthalt im Regelfall jeda Kloß gröste Weißbrotwürfel („Bröckla“).
  • Da Hof-Likör werd in da Hofapothekn nåch am geheimen Rezept hergstellt.

Wirtschaft und Infrastruktur [dro werkln]

Coburg war in da Vergangenheit robust gengüba wirtschaftliche Schwankungen vom Umland. Obwoi de Ståd jahrzehntelang duach de Zonenrandlage während da deitschn Teilung benachteiligt gwen is, is sie heit oans da wirtschaftlichen Oberzentren in Nordbayern. Des håt de Ståd vor oim ihrer reichen Mischung verschiedena Betriebsgreßn aus unterschiedlichsten Branchen zum verdanken. Coburg is – vor oim aufgrund da hoachen Gwerbesteiazahlungen da Versicherungsgruppn HUK-Coburg – gemessen an de Einnahmen aus Gewerbe-, Grund- und Einkommenssteuer pro Eiwohna oane da drei reichsten Kommunen vo ganz Deitschland.

Statistische Daten da Wirtschaft [dro werkln]

De folgenden Daten stamman aus de Industriekennzahlen vom Kammerbezirk da IHK zu Coburg und dem Bayerischen Landesamt fia Statistik mit am Stand 31. Dezember 2002 beziehungsweise 30. Juni 2003:

  • 176 Betriebe ham 24.020 Beschäftigte, de an Gesamtumsatz vo 2.870 Millionen € mit a Exportquote vo 37,0 % erwirtschaftn.
  • Insgesamt warn im zuaständigen Bereich 28.023 Arbatnehmer beschäftigt und 2.592 Leit arbeitslos gmeldt.

Ungefähr 46 % da Erwerbstätigen san im Dienstleistungssektor, 35 % im produzierenden Gwerbe und 19 % im Bereich Handel und Vakehr beschäftigt. Rund 18.000 Leit pendeln oi Dag in de Ståd zua Arbat, was de im Verhoitnis zu anderne bayerischen Städt trotzdem relativ hoache Arbatslosenquote erklärt. In de Behörden und öffentlichen Institutionen san zirka 3.000 Arbatsplätze vorhandn.

Ansässige Firmen [dro werkln]

HUK-Coburg: Verwaltungsgebäude Bahnhofsplatz

Bekanntestes Unternehma und greßta Arbatgeba in Coburg is de Versicherungsgruppn HUK-Coburg. De ungefähr 4600 vor Ort beschäftigten Oogstelltn der seit 1950 in da Ståd ansässigen Versicherung san auf an Verwaltungskomplex in da Innenståd am Bahnhof und an zwoaten greßan auf da Bertelsdorfer Höhe an da Anschlußstei Coburg da A 73 verteilt. Danem is des produzierende Gwerbe mit de im folgenden gnenntn greßten Unternehma 's wichtigste Standbein da Wirtschaft in Coburg. Des Familienunternehma Brose produziert seit 1919 in da Ståd. Es is a bedeitender Zulieferer fia de Automobilindustrie und håt vor Ort zirka 2500[4] Mitarbata, de in zwoa Werke arbatn, de im Südn da Ståd lieng. De KAESER Kompressoren GmbH, 1919 vo Carl Kaeser in Coburg gründt, ghert zu de führenden Anbietern vo Kompressoren und Produkte da Drucklufttechnik. Vo de insgesamt 3000 Bschäftigten arbatn ungefähr 1600 im Stådteil Neus. Stark vatretn is in Coburg da Werkzeigmaschinenbau mit de Firmen Waldrich Coburg, Kapp und Lasco. Im Groaßwerkzeigmaschinenbau is Woidrich Coburg Hersteller vo Präzisionsbearbeitungszentren und -maschinen, håt üba 620 Mitarbata und is 1920 vo Adolf Woidrich gründt worn. Dem sei Schwiagasohn Bernhard Kapp legt 1953 den Grundstoa fia sei eigne Firma, de heit in Coburg mit ungefähr 500 Beschäftigte Schleifmaschinen zua Woach- und Hartfeinbearbeitung vo Verzahnungen und Profilen produziert. Lasco is scho 1863 ois Eisengießerei und Maschinenfabrik Langenstein & Schemann, Ernsthütte Coburg gründet worn und fertigt mit 300 Mitarbata Fertigungsanlagen fia Umformaufgaben. No a Schwerpunkt is mit de Firmen Gaudlitz, Hermann Koch und Ros de kunststoffverarbeitende Industrie. Gaudlitz is 1937 gründet worn und produziert heit mit zirka 400 Beschäftigten hoachpräzise Formteile aus duro- und thermoplastische Rohstoffe. Des Unternehma Hermann Koch gibt's seit 1914 in Coburg. Mit 280 Mitarbata wern Kunststoffverpackungen entwickelt und hergstellt. De Firma Ros, 1926 gründt, is heit mit rund 150 Beschäftigten in Coburg im Formenbau und Spritzguss tätig und håt si auf komplexe Bauteile fia de Automobil- und Elektroindustrie spezialisiert. Aa des seltene Handwerk da Gebildsticker is in Coburg seit üba 150 Jåhr vatretn. De Firma Fahnen Koch GmbH Coburg, de 1857 vo Christian Heinrich Arnold gründet worn is, zäit zu den äidestn Fahnenfabriken in Europa. Des Familienunternehma fertigt heit no „handgestickte“ Vereinsfahnen in Coburg. Des Unternehma umspannt mit seine zirka 30 Mitarbata den gesamtn Bereich da Textilveredlung in gestickter oda gedruckter Form.

Gewerbegebiet Lauterer Höhe und Neies Innenstådkonzept [dro werkln]

De Lauterer Höhe [dro werkln]

Jahrelange Auseinandersetzunga, Diskussionen und aa zwoa Biargaentscheide bringt a im Nordn da Ståd an da Bundesautobahn 73 glenges, 17 Hektar großes und erschlossenes Gewerbegebiet, dem sei Fläche teils aus Lautertal eigmeindet worn is. De Ståd plant dort Ende da 1990er Jåhr a 48.000 m² großes Einkaufs- und Freizeitzentrum mit Veranstaltungsarena fia üba 5000 Leit, woduach vei Geschäftsleute da Innenståd a Abwanderung da Käufer an den Stådrand befürchten. Deshalb kimmt's im Jåhr 2000 zum Biargaentscheid, bei dem mit a knappen Mehrheit vo 27 Stimmen Differenz geng den Bebauungsplan entschieden worn is. In den folgenden Jåhr werd de Bebauung des Geländes nei plant, unta andam mit a neien Multifunktionshalle. Bis Herbst 2006 san zerscht a Filiale a Schnellimbisskette, a Tankstelle und a Autohaus realisiert. Weitere Fach- und Einkaufsmärkte san im November 2007 eröffnet worn. Obwoi des Gesamtprojekt – momentan san nur Einkaufs- und Fachmärkte ohne innenstådrelevantes Sortiment mit 14.000 m² Verkaufsfläche genehmigt – net dem friaran vo 1999 entspricht, zeichnet si de Entwicklung weitgehend nåch dem friaran Konzept ab, so a baar Kritiker. Sie seng da drin a dem Biargaentscheid entgenggsetzte Politik.

Neies Innenstådkonzept [dro werkln]

Im Herbst 2006 präsentiert da Untanehma Michael Stoschek mit anderne Coburger Gschäftsleit des selba entwickelte Neie Innenstådkonzept (NIK). Es siegt im Wesentlichen vor, Coburg ois Kongressort attraktiver zu machen. Dazua sollen de geplante Multifunktionshalle statt auf da Lauterer Höhe auf dem innenstådnahen Schützenanger baut und a Tagungshotel errichtet und aa des bestehende Kongresshaus Rosengarten ausbaut wern. Da Anger werd bisher ois Park- und Festplatz gnutzt und is mit a Dreifach-Turnhalle und aa Sportanlagen bebaut. De Sportstätten solln laut NIK in de Nordn da Ståd verlegt wern. Kritiker des Konzeptes führten unta andam a höhere Lärmbelästigung, mehr Verkehr, a net ins historische Stådbuidl passende Arena und de weite Entfernung da neien Sportstätten zu den Schulen ois Hauptargumente oo. Im Dezember 2006 woit da Stådrat zua Umsetzung des NIK mit am Ratsbegehren de Biarga üba den Multifunktionshallen-Standort entscheiden lassn. Zeitgleich starteten de NIK-Initiatoren a Biargabegehren mit gleichem Inhalt, worauf des Ratsbegehren zruckgezogen worn is. A baar Wochen vor dem Biargaentscheid im April 2007 stelln da Obabuargamoasta Norbert Kastner und de Coburger SPD eigene Planungen namens AHA-Konzept (AHA = Arena + Halle am Anger) vor. In dem Konzept war geplant, de Multifunktionshalle auf de Lauterer Höhe zu bauen, gleichzeitig aba a neie Dreifachturnhalle mit kleinerem Kultur- und Kongresssaal und Hotel auf dem Schützenanger zum errichtn. Da greßte Teil da Sportstätten waar auf dem Anger verbliem. Mit rund 52 Prozent vo de Stimma votiern de Biarga beim Biargaentscheid fia den Schützenanger ois Standort da Multifunktionshalle. Während de NIK-Initiatoren gmoant ham, daß de Biarga mit eanam „Ja“ aa ihren Willen zua Umsetzung da restlichen NIK-Planungen ausdrückn, muaß iatz da Stådrat entscheiden, ob de Maßnahmen ausgführt wern. Da erste Schritt war im Oktober 2007 de Ausschreibung vo am städtebaulichen Wettbewerb „Coburgs neier Süden“, dem sei Ergebnis Ende April 2008 vorgstellt worn is[5]. Im nächsten Schritt folgt a Realisierungswettbewerb.

Vakehr [dro werkln]

Bahnstrecken im Coburger Land

Öffentlicher Leitnahverkehr [dro werkln]

Da öffentliche Leitnahverkehr werd in Coburg duach de Verkehrsgmoaschaft Coburg (VGC), an Zsammaschluß da SÜC Bus und Aquaria GmbH (SÜC) und vom Omnibusverkehr Franken GmbH (OVF), betrieben. Im Stådgebiet gibt's zehn Stådbuslinien mit zsamma in ebba 100 Kilometan Strecknlänge, de tagsÜba im Halbstunden-Takt betriem wern. Des Umland werd mit elf Linien bedient, de im Regelfall den Coburger Bahnhof oolaffa. Zuasätzlich existiert de Bahnstreckn Coburg–Bad Rodach, a vo da Deitschen Bahn AG betriebene Nebenbahn, de alle zwoa Stundn verkehrt (Kursbuchstrecke 831).

ZUP und ZOB Coburg

Zentraler Umsteigeplatz (ZUP) is seit Dezember 2007 da Theataplatz. De Rendezvouzhaltestelle, de aa a Dynamisches Fahrgastinformationssystem erhoitn soll, is fia elf Busse ausglegt und werd nur vo Linien da SÜC oogfahrn. Im Herbst 2007 war am Bahnhof Baubeginn vom Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) mit zwölf Halteplätz und aa drei Warteplätz. De Fertigstellung is fia Ende 2008 vorgseng. Da wern vor oim de Busse vom Omnibusverkehr Franken GmbH haltn.

Öffentlicher Leitfernverkehr [dro werkln]

Coburger Bahnhof

In da Vergangenheit håt da Schienenvakehr a greßere Bedeutung ghabt. So existiert vo 1858 bis 1945 mit der Werrabahn vo Coburg üba Meiningen nåch Eisenach a duachgehende Ost-West-Verbindung üba de thüringische Landesgrenze ummi mit 15 Zugverbindungen am Tag im Jåhr 1939. Zusätzlich warn's vo 1900 bis 1984 mit der Itzgrundbahn a Nebenbahn nåch Rossach und aa vo 1901 bis 1945 de duachgehende Steinachtalbahn üba EbersdorfSonnefeldFürth am Berg (bis 1975) nåch Neuståd bei Coburg. Seit 1945 werd da öffentliche Personenfernverkehr nur no üba de Eisenbahnstreckne nåch Lichtenfels abgwickelt. Auf dem Strecknteil da Werrabahn und da Fortsetzung, da Bahnstreckn Coburg–Sonneberg, verkehren abwechselnd alle zwoa Stundn Regionalbahnen und Regionalexpresszüg da Deitschen Bahn AG (Kursbuchstrecke 820). De fahrn in da Regel üba Bamberg nåch Nürnberg, andernfalls muaß ma in Lichtenfels in RB-und RE-Verbindungen nåch Bayreuth, Hof, Saalfeld bzw. Würzburg oda in de Züg da ICE-Linie nåch Minga bzw. Berlin umsteing. In Zukunft soll si de Fernverkehrsanbindung duach de Neubaustreckn Nürnberg–Erfurt, de Minga üba Nürnberg und Erfurt mit Berlin verbindt, und da damit einhergehenden Schaffung vo am ICE-Halts in Coburg vabessern. Da Anschluss vo Coburg an de neie Trasse erfoigt üba a Einschleifungsstrecke, a dazua notwendiger Tunnel is 2007 bereits fertiggstellt gwen. Es is allerdings im Jåhr 2008 unklar, in welchem Umfang da Bahnhof – insbesondere duach den Anschluss an de Neibaustreckn – neie Zugverbindungen erhoitn werd. Im Jåhr 2006 warn nåch Auskunft da Bundesregierung nein ICE-Zugpaare pro Tag mit Halt in Coburg vorgseng. Des Verkehrsministerium hat im März 2008 den Hauptgeschäftsführern da IHK zu Coburg und da IHK Südthüringen in am Schreiben mitteit, daß de Inbetriebnahme da Neibaustreckn Ende 2017 vorgseng war.[6]

Straßnverkehr [dro werkln]

Des Stådzentrum is zum groaßn Teil a Fuaßgängerzone. Fia den innerstädtischen Straßnverkehr gibt's zentrumsnah de Parkhäuser Mauer, Post und Zinkenwehr und aa zum kostenlosen Parken, sofern koane Veranstaltungen drauf stattfinden, den Groaßparkplatz Anger und a baar kleanere Parkplätze. Radwege san in Coburg kaum vorhanden. Da Fernstraßnverkehr werd geprägt duach de Bundesstraßn B 4, de ois Nord-Süd-Achse den Nürnberger Raum mit Thüringen und de B 303, de ois West-Ost-Achse Schweinfurt mit Tschechien verbindet. Während erstere de Ståd parallel duachquert, tangiert de B 303 nur den Stådkern. Aufgrund da Grenzlage war dies bis 1990 ausreichend, da kaum Duachgangsverkehr zu bewältigen gwen is. Seitdem ham de Verkehrsströme duach Coburg stark zuagnumma, wesweng im Rahmen vom Verkehrsprojekt Deitsche Einheit de Verlängerung da Bundesautobahn A 73 Nürnberg-Lichtenfels üba Coburg nåch Suhl beschloßn worn is. Da Abschnitt zwischn Ebersdorf-Rödental üba Coburg nåch Eisfeld is scho in Betrieb, de duachgehende Befahrbarkeit soll ab dem 5. September 2008 möglich sei.

Luftverkehr [dro werkln]

Auf da Brandensteinsebene 1961

Da Verkehrslandeplatz Coburg-Brandensteinsebene (ICAO-Code: EDQC) is ois Flugstützpunkt Coburg im Jåhr 1913 eröffnet worn. Er is im Eigentum da Ståd. Betreiberschaft und Halterschaft lieng seit 2001 beim Aero Club Coburg e. V. Des Weitern existiert im Südn vo Coburg da Sonderlandeplatz Coburg-Steinrücken (ICAO-Code: EDQY). Er håt a Gras-Landepiste mit a Länge vo 700 m und a Tragfähigkeit vo bis zu zwoa Tonnen. Besitzer und Betreiber vom Flugplatz auf dem Steinrücken is de Flugtechnische Arbatsgmoaschaft Coburg e. V. Wei ma in Zukunft vo europäischen Sicherheitsvorschriften zum Starten und Landen vo Flugzeig mit am maximalen Gewicht vo 5,7 Tonnen ausgeht, unta denen de Brandensteinsebene nimma betriem wern kinnad, werd a Aus- oda Neibau vo am Verkehrslandeplatz angestrebt. Im Feba 2007 is deshoib a Raumordnungsverfahren eigleitet worn. De nächstgreßan internationalen Flughäfen san in Nürnberg im Südn und Erfurt im Nordn, oi zwoa ca. 90km vo Coburg entfernt.

Institutionen und Einrichtungen [dro werkln]

Nem den Behörden da Stådverwaltung san foigende Institutionen und Einrichtungen in Coburg erwähnenswert:

  • De Coburger Landesstiftung verwalt' de herzoglichen Kulturgüter, de 1919 da Freistaat Coburg duach den Abfindungsvertrag mit Herzog Carl Eduard erhoitn håt. Des san de Veste mit de Kunstsammlungen und des Naturkundemuseum. Seit 1941 is de Stiftung aa ois Außenstelle da Bayerischen Verwaltung da staatlichen Schlösser, Gärten und Seen tätig.
  • Des Klinikum, was auf des 1862 gründte Landeskrangahaus Coburg zruckgeht, des 1903 an sein heitign Standort im Stådteil Ketschendorf verlegt worn is. Es is heit Akademisches Lehrkrangahaus da Universität Würzburg und a Haus da Schwerpunktversorgung Versorgungsstufe III und håt 522 Betten bei ungefähr 900 Mitarbeitern.
  • De Einrichtung vo am Landgricht is Coburg bei da Vereinigung mit Bayern zuagesagt worn. Es is am 1. April 1921 eröffnet worn. Da zugehörige Grichtsbezirk umfasste de coburgischen Amtsgrichtsbezirke Coburg, Neuståd, Rodach und Sonnefeld und aa de bayerischen Kronach und Lichtenfels. Des Landgricht is im Gebäude vom Herzoglichen Staatsministerium, mit dem Sitzungssaal vom Coburger Landtag, am Ketschentor untabracht worn. 1945 is des zerstört und 1957 ois neies Justizgebäude eigweicht worn.
  • Des Amtsgricht Coburg is seit dem Jåhr 2000 ois Zentrales Mahngricht fia alle automatisierten gerichtlichen Mahnverfahren in Bayern zuständig.
  • Danem is zu nenna des Forst- und Domänenamt, des Gewerbeaufsichtsamt, de Handwerkskammer und de Industrie- und Handelskammer. De IHK is nur zuaständig fia de Ståd und den Landkreis Coburg und somit de kloanste in Deitschland. De Institutionen gibt's vor oim no aufgrund da 1920 vo Bayern geman Bestandszusage.
  • Des Landratsamt vom Landkreis Coburg is in da Ståd oogsiedlt.
  • De Deitsche Johann Strauß Gesellschaft håt ihren Vereinssitz in Coburg.

Buidungseinrichtungen [dro werkln]

Bibliotheken und Archive [dro werkln]

De Landesbibliothek Coburg is 1919 in da Nåchfolge vo da seit 1547 bestehenden Hof- und Staatsbibliothek vom Herzogtum Sachsen-Coburg gründet und in Schloß Ehrenburg untabracht worn. Es is a wissenschaftliche Regionalbibliothek mit üba 400.000 Bände, wovo ungefähr 85.000 Bände zum Oidbestand vom 17. bis 19. Jåhrhundert ghern. Danem gibt's in da Herrngasse de Stådbiacharei, hervorganga aus da Voiksbibliothek vom Coburger Kunst- und Gewerbeverein vo 1874. Im Staatsarchiv, was im Zeughaus sein Sitz håt , san üba 300.000 Archivalieneinheiten üba Coburg und den Landkreis und aa den Freistaat und des Herzogtum Sachsen-Coburg und sei Vorläufer gelagert. Zusätzlich san im Stådarchiv in da Steingasse 18.000 Akteneinheiten bis in's 13. Jåhrhundert reichend, vorhanden.

Hochschuin [dro werkln]

De Hochschui Coburg is in ihrer heitign Form 1971 entstandn. Sie führt de Tradition auf de Handwerkerschui zruck, de 1812 duach den herzoglich-sächsischen Architekten Friedrich Streib in Coburg gründet worn is. Ende da 1950er is de damalige Ingenieurschui fia Hoch- und Tiefbau duach de zwoa neien Abteilungen Maschinenbau und Elektrotechnik zum Polytechnikum erweitert worn. Des heitige Fächerangebot is sehr vielseitig und umfasst de vier Bereiche Technik, Bauen/Gestalten/Design, Wirtschaft und Sozialwesen. 2006 warn ungefähr 3000 Studenten an da Fachhochschui eingschriem. Da Campus liegt üba da Ståd auf am Berg gengüba da Veste Coburg. 1894 is mit dem Technischen Verein, der si spada in „Landsmannschaft Franco-Borussia zu Coburg“ umnannte, de erste Coburger Studentenverbindung gründet worn. Ihr foing de Technische Vereinigung Coburgia, de Oide Brünner Burschenschaft Suevia, de Katholische Studentenverbindung Thuringia und de Ingenieur-Verbindung Hildburgia. De Fachhochschui Schloß Hohenfels, a staatlich anerkannte private Hochschui fia Fachtherapien im Gesundheitswesen, is 2004 vom Klinikum Coburg und da Medau-Schui, unterstützt vo da FH Coburg, gründet worn. An da Hochschui kinnan seit 2005 de Bachelorstudiengänge Physiotherapie und Logopädie studiert wern.

Schulen [dro werkln]

Aufgrund seiner Funktion ois Oberzentrum gibt's in Coburg fia ungefähr 11.000 Schuikinda 25 öffentliche und 16 private Schuin. De Ståd bezeichnet si selba aa ois Schuiståd. So san fia de Ståd und des Umland vier Gymnasien vorhanden. Des san in da Innenståd des Albertinum, a musisches und sprachliches Gymnasium, und mit 400-jähriger Tradition des Casimirianum, a humanistisches, neisprachliches und europäisches Gymnasium. Am Glockenberg lieng de zwoa andern Schuin, des Alexandrinum, a naturwissenschaftlich-technologisches, sprachliches und aa wirtschafts- und sozialwissenschaftliches Gymnasium und vom Ernestinum (gegr. 1848), a mathematisch-naturwissenschaftliches, wirtschaftswissenschaftliches und eiropäisch' Gymnasium. Nem da Regiomontanus-Schui, a Staatlichen Fachoberschui und Berufsoberschui, san in da Ståd aa zwoa Berufsschuin, dreizehn Berufsfachschuin (fia Wirtschaft, Hauswirtschaft, Kinderpflege, Kranken- und Kindakrankenpflege), a Landwirtschaftsschui und a Wirtschaftsschui oogsiedlt. Zwei Realschuin und aa zwölf Grund- und Hauptschuin runden des Angebot staatlicher Schuin ab. Schuin mit privater Trägaschaft san de Medau-Schui, a Fachschui fia Gymnastik, Physiotherapie und Logopädie, de Rudolf-Steiner-Schui, a Waldorfschui, und aa de ASCO Sprachenschui Coburg (staatlich anerkannte Berufsfachschui fia Fremdsprachenberufe) und de Musischui. Außerdem unterhoitn de Ståd und da Landkreis a Voikshochschui. De „Sing- und Musischui im Landkreis Coburg“ is aufgrund unzureichende finanzielle Mittel abgeschafft worn.

Friedrich Rückerts Dichterhaus auf dem Goldberg bei Neuses

Persönlichkeitn [dro werkln]

Ehrnbiarga [dro werkln]

schaug aa in den Hauptartikel: Liste da Ehrnbiarga da Ståd Coburg

Zu de Persönlichkeiten, de mit Coburg in Verbindung bracht wern, zäit Martin Luther, der im Jåhr 1530 a halbats Jåhr auf da Vestn verweilt is, weil er am Reichstag in Augschburg weng da üba eam verhängten Acht net teilnehma kinna håt. Weiterhin is insbesondere da Dichta, Übersetzar und Orientalist Friedrich Rückert erwähnenswert, der vo 1848 bis zu seim Doad im Jåhr 1866 im Coburger Stådteil Neuses glebt und dort sei Grab gfundn hat. Aa da Kapellmoasta und Komponist Johann Strauß (Sohn), der 1887 Biarga vo Coburg worn is, is mit dem Nama da Ståd eng vabundn.

Sonstiges [dro werkln]

Coburg is aa da Nam vo vei Orte in da „Neien Welt“, de in da Mehrheit vo Auswanderer aus da Region gründet worn san (schaug aa Coburg (Begriffsklärung)).

Coburg-Insel [dro werkln]

De Coburg-Insel liegt in da Baffin Bay im Territorium Nunavut im nördlichen Kanada; sie is nåch dem deitschn Prinzn Leopold vo Sachsen-Coburg benannt, der mit Prinzessin Charlotte, da Tochter König Georg IV. vo England verheiratet gwen is.

Schiff Coburg [dro werkln]

Unta dem Nama „Coburg“ fahrn verschiedene Schiff. Es warn unta andam a Postdampfer vom Norddeitschn Lloyd, der 1910 sei Jungfernreise ghabt håt und 1917 vo da brasilianischen Regierung beschlagnahmt worn is. Ab 1938 hoaßn a Motorschiff vom Norddeitschn Lloyd und a Fischtrawler aus Geestemünde „Coburg“. Im Zwoaten Weltkriag is da Trawler zua Wetterbeobachtung eigesetzt und geht 1944 im Packeis verlorn. Des Motorschiff versenkt si selba 1941 im Indischen Ozean. Ab 1953 tragt a Motorschiff (ex MS „Hamburg“) da Hapag, da erste Nåchkriagsneubau, den Nama da Ståd. Unta dem Nama „Coburg“ fahrt drüba hinaus vo 1968 bis 1991 bei da Bundesmarine a Versorgungsschiff (A1412) da Lüneburg-Klasse, aa Trossschiff ghoaßn.

Fliaga Coburg [dro werkln]

1968 und 1981 is Coburg Patenståd a Boeing 737 da Lufthansa. Seit 1994 fliagt bei da Lufthansa unta da Registriernummer D-AIRD a Airbus A321-131, der auf den Nama „Coburg“ dafft worn is.

Triebzug Coburg [dro werkln]

A Triebzug da Baureihe 411 (1115) da Deitschen Bahn tragt seit 2003 den Nama vo da Ståd.

Coburger Marsch [dro werkln]

Da Komponist Johann Michael Haydn widmet dem Prinzen Friedrich Josias vo Sachsen-Coburg-Saalfeld an Präsentiermarsch, da heit unta dem Nama Coburger-Marsch bekannt is.

Sender Coburg [dro werkln]

Bis zirka 1990 war in da Nachan vo Coburg auf dem zua Gmoa Lautertal ghörigen Lauterberg a Sender fia des DECCA-Funknavigationssystem. Auf'm Stådgebiet is da Sender Coburg-Eckardtsberg vom Bayerischen Rundfunk.

Drucksocha [dro werkln]

  • Heinz Pellender: Chronik da Ståd und da Veste Coburg da Herrn und Herrscher üba Coburg und des Coburger Land. 7. Aufl. Coburg: Fiedler-Verlag, 1989, ISBN 3-923434-08-1
  • Harald Sandner: Coburg im 20. Jåhrhundert. De Chronik üba de Ståd Coburg und des Haus Sachsen-Coburg und Gotha vom 1. Jenna 1900 bis zum 31. Dezember 1999 – vo da „guten oidn Zeit“ bis zua Schwelle des 21. Jåhrhundert. Geng des Vergessen. Verlagsanstalt Neue Presse, Coburg 2002, ISBN 3-00-006732-9
  • Peter Morsbach, Otto Titz: Ståd Coburg. Ensembles-Baudenkmäler-Archäologische Denkmäler. Denkmäler in Bayern. Band IV.48. Karl M. Lipp Verlag, Minga 2006, ISBN 3-87490-590-X
  • Hellmut Worch: Coburg: De fränkische Krone, Ståd und Land. Jan Thorbecke Verlag, Sigmaringen 1977, ISBN 3-7995-1063-X
  • Werner A. Widmann: Des is Coburg. Seewald Verlag, Stuttgart 1983, ISBN 3-512-00663-9

Quejn [dro werkln]

  1. Harald Sandner: Coburg im 20. Jåhrhundert. De Chronik üba de Ståd Coburg und des Haus Sachsen-Coburg und Gotha vom 1. Jenna 1900 bis zum 31. Dezember 1999. Verlagsanstalt Neie Presse, Coburg 2002, ISBN 3-00-006732-9, S. 74
  2. www.sanktnikolauscoburg.de/gschichte.htm
  3. Nürnberger Nåchrichten 16. Juli 2007
  4. Brose Homepage
  5. Neue Presse 26. April 2008
  6. ICE-Neubaustrecke Nürnberg-Erfurt. In: Unsere Wirtschaft, De Zeitschrift da Industrie- und Handelskammer zu Coburg, 63. Jåhrgang, Heft 6, Juni 2008

Externe Links [dro werkln]

 Commons: Coburg – Oibum mit Buidl, Videos und Audiodateien
Spruch: Coburg – Zitat af Boarisch
Dea Artikl basiat auf ara frein Ibasetzung vom söim Artike in da Wikipedia auf deitsch. A Listn mid de Autorn vo drentn konst da do aa oschaugn.