Landshuad

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Landshuad
Landshut
Woppm Koartn
Wappn vo Landshuad Deitschlandkartn, Position von Landshut hervorghobn
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbeziak: Niedabayern
Landkroas: Landshuad
Geografische Log: Koordinaten: 48° 32′ 22,51″ n. Br., 12° 9′ 3″ ö. L. 48° 32′ 22,51″ n. Br., 12° 9′ 3″ ö. L.
Hächn: 385–505 m ü. NN
Flechn: 65,7 km²
Einwohn: 62.015 (13. Dezember 2006)
Beväikarungsdichtn: 918 Einwohna je km²
Postleitzoin: 84001–84036
Telefonvorwoi: 0871
Kfz-Kennzeichn: LA
Gmoaschlissl: 09 2 61 000
Stodgliadarung: 11 Stodei
Adress vo da
Stodvawoitung:
Altstadt 315
84026 Landshut
Hoamseitn: www.landshut.de
Politik
Obaburgamoasta: Hans Rampf (CSU)
Stodrot: CSU: 16 Sitz, Greane: 8 Sitz, SPD: 6 Sitz, FW: 5 Sitz, Biaga fia Landshuad 3 Sitz, FDP: 3 Sitz ÖDP: 2 Sitz, BB: 1 Sitz,

Landshuad oda aa Londsad (amtle: Landshut, Spitznam: „Dreihejmstod“) is a Kroasfreie Stod, de sowoi z Ost-, ois aa z Sidbayern zejd werd. Sie is Sitz vo da Regierung vo Niadabayern und da gleinamign Gebietskeapaschaft, am Beziak Niedabayern, und aa no Verwoitungssitz vom Landkroas Landshuad.

Eadkunde[VE | Weakln]

Geografische Log[VE | Weakln]

Landshuad liegt im Zentrum vom Untabayrischn Higlland (aa „Tertierhiglland“), wo si vo da Donau im Nordn bis an de Grenz vo da Mingara Ebene im Sidn ausdehnt; de Stod gheat oiso zum Oipnvorland. Des Higlland wead im Stodgebiet vo Landshuad duach s Flussbett vo da Isar untabrochn.

Stodgebiet[VE | Weakln]

De Stod is a Enklavn innahoib vom gleinamign Landkroas. Des Stodgebiet umfosst a Flechn vo insgsamt 65,7 Quadratkilometa.

Nochbagmoana[VE | Weakln]

Insgsamt grenzn nein Gmoana ans Gebiet vo da kroasfrein Stod Landshuad, wo olle innahoib vom gleinamign Landkroas liegn.

Essenbach - Niederaichbach - Adlkofen - Kumhausen - Tiefenbach - Eching - Bruckberg - Altdorf - Ergolding.

Stodgliadarung[VE | Weakln]

De Stod Landshuad besteht aus ejf Stodein. Fois a Stodei ned im Stodrot vatretn is, deafan de Biaga in iara Gegend a Ortsvasammlung einberuafa und an Ortsprecha wejn; de Stodei wean ned oanzln vawoitet.

De ejf Stodei mit Ogobm zua Flechn und Beväikarung:[1]

Nr. Stodei Flechn
ha
Beväikarung
31.12.2007
Einwohna
pro km²
Omeakung Stodei vo da Stod Landshuad
00 Oidstod 100 4430 4430 historischa Stodkean
01 Nikola 139 9298 6689 zwischen Oidstod und Haptbohhof
02 West 533 10172 1908 neadle vo da Isar
03 Woifgang (Wolfgang) 340 8955 2634 neadle vom Haptbohhof
04 Industriegebiet 311 3309 1064
05 Peta und Paul (Peter und Paul) 308 7869 2555
06 Scheenbrunn (Schönbrunn) 898 3040 339 lendlich (1970 eingmoandd)[2]
07 Frauenberg 1581 2523 160 lendlich (1971 eingmoandd)
08 Berg 539 4434 823 mit Burg Trausnitz
09 Achdorf 459 6650 1449
10 Münchnerau 1380 1958 142 lendlich (1970 eingmoandd)
Landshuad 6579 62629 952

Inoffizieje Stodei san Mittlwea (Mitterwöhr) auf da gleinamigen Isarinsl (Stodbeziak Peter und Paul), sowia Zwischn de Bruggn (Zwischen den Brücken) auf da Muininsl (Mühleninsel, Stodbeziak Oidstod).

Nebm dena Stodein bestenga im gsamtn Stodbereich vateit 54 amtle klassifiziate Gmoatei, zu dena sowoi Tei vo da eigentlichn Stod, oanzlne Deafa ois a Weila und Einedn zäid wean.

001 Landshuad (Landshut) 002 Achdorf 003 Aign 004 Attenkofen 005 Aubach
006 Auloh 007 Aumii (Aumühle) 008 Bartreith 009 Beag ob Landshuad (Berg ob Landshut) 010 Berggrub
011 Buachntoi (Buchenthal) 012 Dirnau 013 Duniwang 014 Echingerhof 015 Ehrnstorf
016 Eisgrub 017 Ellamii (Ellermühle) 018 Englberg 019 Entenau 020 Feichtmaier
021 Frauenberg 022 Gretlmii (Gretlmühle) 023 Gündlkoferau 024 Haag 025 Hagrain
026 Hascherkeller 027 Kranzed 028 Leschnbrand (Löschenbrand) 029 Lurzenhof 030 Moniberg
031 Miihof (Mühlhof) 032 Minchnarau (Münchnerau) 033 Neibau (Neubau) 034 Neideck (Neudeck) 035 Petareith (Peterreuth)
036 Reithof 037 Sallmannsberg 038 Soizdorf (Salzdorf) 039 Schaumburg 040 Scheenbrunn (Schönbrunn)
041 Schopperhof 042 Schwaig 043 Schweinbach 044 Seetoi (Seethal) 045 Siebensee
046 Stoiwang (Stallwang) 047 Sterneck 048 Straßburg 049 Untascheenboch (Unterschönbach) 050 Voglherd
051 Waas 052 Wampemii (Wampelmühle) 053 Woifstoa (Wolfstein) 054 Woifstoanarau (Wolfsteinerau)
Panorama da Stod Landshuad vo da Buag Trausnitz aus in Richtung Nordn
Panorama da Stod Landshuad vo da Buag Trausnitz aus in Richtung Nordn

Gschicht[VE | Weakln]

Landshuad is ums Joar 1150 ois Landeshuata urkundle eawend worn. Umara 1204 is Landshuad zua Haptstod vo Baiern worn. Und bloß wei se de streitadan Wittlsbacha ned einig worn san, is nodig worn, das ma Baiern teit hod. Da oa hod Minga griagt und a wengal Land umadum und da anda hod se Landshut bhoitn und vo do aus sein Teil vo Baiern regiert. Da easte Herzog vo Bayern-Landshuad war da Herzog Friedrich da Weise, dea vo 1375 bis 1393 regierd hod. Im Joar 1493 hod da Herzog Georg vo Baiern ois easchda fia sei Land a Reinheitsgebod auf Bia ealossn. Mitm Dod vom Georg am Reichn am 1. Dezemba 1503 is s zum Landshuada Eabfoigekriag kema. Seitdem is Minga ds Haptstod vo Bayern.

Kutua und Sengaswiadigkeitn[VE | Weakln]

Bauweake[VE | Weakln]

In Landshut gibts de Kiacha St. Martin. Es hoast, dass de an hechststen Zieglturm vo da ganzn Weid hod. De Martinskiach is a gotische Kiachn. Oane vo de wichtigstn Figuan is de Madonna vom Hans Leinberger. Des is a Maria mid am Jesuskind aufm Orm. Um de ummadum san goidene Strahln. Baud worn is de Kiach vom Hans vo Burghausn. D' Leid song, dass an Turm desweng a so hoch baut ham, dass' am Herzog obm auf da Buag in'd Suppnsschissl eineschaung ham kenna.

De Landshuada Hozat[VE | Weakln]

De Landhuada Hozat (deitsch: Landshuter Hochzeit) is a Fest, des wo in da Stod alle via Joar gfeiert werd. Des geht drauf zruck, dass im Joar 1475 (viazehn fimpfasibzge) de poinische Prinzessin Jadwiga (Hedwig) an Herzog Georg an Reichn, an Sohn vom Herzog Ludwig IX am Reichn, gheirad hod.

Gfeiert werd de Soch heidzdog oiwei mid am grossn Spektakel. Es gibt an Umzug in historisch Kostüme, de wo sehr authentisch san. Mittloidaliche Musi werd gschpuid und Theater und Gaukler auf da Strossn. Und es gibt a echts Ritterturnier.

2009 hods des Fest as letzte Moi gem, oiso is erscht 2013 wiada soweit.

Wiatschoft und Infrastruktur[VE | Weakln]

Vakea[VE | Weakln]

Strossnvakea[VE | Weakln]

Landshuad is a wichtiga Knotnpunkt fian iwaregionaln Strossnvakea.

Bundesautobahn 92 number.svg MingaFreisingMoosburgLandshuadDingolfingDeggendorf – (Bundesstraße 11 number.svg)
Bundesstraße 11 number.svg Bayerisch Eisenstein – Deggendorf – Dingolfing – Landshuad – Moosburg – Freising – Minga – Benediktbeiern – Krün
Bundesstraße 15 number.svg HofSchwandorfRegnschburg – (Bundesautobahn 3 number.svg Nürnberg/Passau) – LandshuadDorfenHaagRosnham – (Bundesautobahn 93 number.svgKufstein)
Bundesstraße 299 number.svg WaldsassenAmbergNeumarkt i.d.OPfNeustadt an der Donau – (Bundesstraße 16 number.svg Inglstod/Kelheim) – (Bundesautobahn 93 number.svg Regnschburg/AD Hojadau) – LandshuadVilsbiburgOideddingOidnmoarkt – (Bundesstraße 304 number.svg TraunstoaFreilassing/Berchtesgoan)
Bundesstraße 15n number.svg (im Bau) SaalhauptNeufahrnErgoldsbachLandshuad – Vilsbiburg – Bad Aibling – (Bundesautobahn 8 number.svgSoizburg)

Beleg[VE | Weakln]

  1. http://opus.kobv.de/zlb/volltexte/2008/6799/pdf/statistischer_jahresbericht_2007.pdf Stadt Landshut, Statistischer Jahresbericht 2007
  2. http://fnp.vianovis.info/landshut/textteil/begruendung.pdf FLächennutzungsplan Stadt Landshut, Erläuterungsbericht, 2006

Biachl[VE | Weakln]

  • Alois Staudenraus: Chronik der Stadt Landshut in Bayern, Erster Theil; Landshut 1832, 268 Seiten, in Google Books.
  • Alois Staudenraus: Chronik der Stadt Landshut in Bayern, Zweiter Theil; Landshut 1832, 226 Seiten, in Google Books.
  • Alois Staudenraus: Chronik der Stadt Landshut in Bayern, Dritter Theil; Landshut 1832, 270 Seiten, in Google Books.
  • Alois Staudenraus: Topographisch-Statistische Beschreibung der Stadt Landshut in Bayern und ihrer Umgebung; Landshut 1835, 242 Seiten, in Google Books.
  • Klaus G. Förg, Günter Standl, Erich Stahleder: Landshuter Hochzeit. Rosenheimer Verlagshaus, Rosenheim 2002, ISBN 3-475-53271-9.
  • Gerald Huber: Kleine Geschichte Niederbayerns. Pustet, Regensburg 2007, ISBN 978-3-7917-2048-7.
  • Franz Niehoff (Hg.), Landshut ins Bild gesetzt. Karten und Ansichten vom 16. bis zum 20. Jahrhundert. Schriften aus den Museen der Stadt Landshut 9. Museen der Stadt Landshut, Landshut 2001, ISBN 3-924943-26-5.
  • Georg Spitzlberger u. a.: Weitberühmt und vornehm. Landshut 1204–2004. Beiträge zu 800 Jahren Stadtgeschichte. Arcos, Landshut 2004, ISBN 3-935339-13-5.
  • Gerhard Tausche, Werner Ebermeier: Geschichte Landshuts. C. H. Beck, Minga 2003, ISBN 3-406-51048-5.

Im Netz[VE | Weakln]

 Commons: Landshut – Oibum mit Buidl, Videos und Audiodateien
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