Erlanga

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Erlanga
Wappn vo Erlanga
Erlanga
Deitschlandkartn, Position vo Erlanga heavoghom
Basisdatn
Bundesland: Bayern
Regierungsbeziak: Middlfrankn
Landkroas: Kroasfreie Stod
Koordinatn: Koordinaten: 49° 36′ N, 11° 0′ O 49° 36′ N, 11° 0′ O
Hechn: 280 m ü. NN
Flächn: 76,90 km²
Eiwohna: 104.600 (31. Okt.. 2007)
Bevejkarungsdichtn: 1360 Eiw. pro km²
Sonstige Datn
Postleitzoi n: 91001–91058 (oid: 8520)
Vorwoi: na 09131,
0911 (OT Hüttendorf),
09132 (OT Neuses),
09135 (OT Dechsendorf)
Kfz-Kennzeichn: ER
Gmoaschlissl: 09 5 62 000
Stodgliedarung: 20 Ortschoftn
Adress vo da
Stodvawoitung
:
Rathausplatz 1
91052 Erlanga
Hoamseitn:
Politik
Obabuagamoasta: Siegfried Balleis (CSU)

Erlanga (amtle: Erlangen) is a kroasfreie Stod im bayrischen Regiarungsbeziak Middlfrankn. De Stod is Sitz vom Landkroas Erlanga-Hechstod und mit iwa 104.000 Eiwohna de kloanste vo de insgsamt acht Großstedd im Freistaat Bayern.

Erlanga buidd zsamma mit de Stedd Niamberg und Fiath an Steddevabund, wo oan vo de 23 Obazentren vom Freistaat Bayern doastejt. Mitm Umland buidns de Metropoiregion Niamberg, oane vo ejf Metropoiregiona in Deitschland. De Eiwohnazoi vo da Stod hod scho 1974 de Grenz vo 100.000 Eiwohna iwatroffa, woduach Erlanga zua Grosstod worn is.

Heit werd de Stod vor oim duach de Friedrich-Alexander-Universitet Erlanga-Niamberg und de Niadalossunga vom Elektrokonzern Siemens AG pregt. Ma setzt zuadem ois dro, um de Bundeshaptstod vo da Medizin z wean. A weida in da Gschicht zruck reichands, oba oiwei no spiaboas Element is de Osiedlung vo Hugenottn, wia s Edikt vo Nantes im Joar 1685 zruckgnumma worn is.

Inhoitsvazeichnis

Eadkunde[VE | Weakln]

Erlanga liegt am Rand vom middlfrenkischn Beckn an da Regnitz und am Main-Donau-Kanei. Neadli vo da Innenstod mindd vo Ostn de Schwaboch in de Regnitz.

Klima[VE | Weakln]

Erlanga is in oana Iwagangszone vom maritiman zum kontinentein Klima: de Stod is desweng, wia ban kontinentein Klima iblich, relativ orm an Niadaschlog (im Joar 650 mm), aba mit am Joaresmiddl vo 8,5 °C relativ woarm. Bsundas da Burgberg schitzt s Gebiet vo da Keanstod vor koida Polarluft. Dageng sorgt da Regnitzgrund fia meara Nebe.

Stodgliadarung[VE | Weakln]

S Stodgebiet vo Erlanga wead in 20 Stodei eiteit. Zum Tei san des ehemolige sejbstendige Gmoana, zum Tei sans aa neie Siedlungen. Oft san de Stodeigrenzn desweng amtle net festglegt worn und de Grenzn duachaus fliassend.

  • Am Anger
  • Oiderlanga
  • Bruck
  • Büchenbach
  • Burgberg
  • Dechsendorf
  • Eltersdorf
  • Frauenaurach
  • Häusling
  • Hüttendorf
  • Innenstod
  • Kosbach
  • Kriagenbrunn
  • Neuses
  • Röthelheimpark
  • Schallershof
  • Siedlung Sonnenblick
  • Buckenhofer Siedlung
  • Steudach
  • Tennenlohe

Fia statistische Zwecke is s Stodgebiet in 39 statistische Beziake untateit worn, wo si teiweis mit de Stodei decka. De Grenzn vo dene Beziak san im Untaschied zu dene vo de Stodei exakt definiat.

Statistische Beziak vo Erlanga
  • 01: Oidstod
  • 02: Markgrafenstod
  • 03: Rathausplatz
  • 04: Tal
  • 10: Heilignloh
  • 11: Oiderlangen
  • 12: Steinforst
  • 20: Burgberg
  • 21: Meilwald
  • 22: Sieglitzhof
  • 23: Loewenich
  • 24: Buckenhof
  • 25: Stubenloh
  • 30: Röthelheim
  • 32: Sebaldus
  • 33: Röthelheimpark
  • 40: Anger
  • 41: Rathenau
  • 42: Schönfeld
  • 43: Forschungszentrum
  • 44: Bachfeld
  • 45: Bierlach
  • 50: Eltersdorf
  • 51: St. Egidien
  • 52: Tennenlohe
  • 62: Kriagenbrunn
  • 60: Neuses
  • 63: Hüttendorf
  • 70: Kosbach
  • 71: In da Reuth
  • 73: Häusling
  • 74: Steudach
  • 75: Industriehafen
  • 76: Büchenbach Dorf
  • 77: Büchenbach Nord
  • 78: Büchenbach West
  • 80: Dechsendorf West
  • 81: Dechsendorf Ost
  • 82: Meenau

De Beziak wean ois kloanste raimliche Oaheit fia statistische Ausweatunga herozong. So is vo da Stodvawoitung fia jedn Bezirk a Datnbladdl iaba sei Beväikarungsstruktur oglegt worn, wo Informationa zua Beväikarungszoi, Gschlecht, Nationalitet, Famuilienstand, Religion, Oitasgruppn, Haushoitsgress, Haushoitstyp und aa Orbatslosigkeit enthoit. Grundbuach- und vamessungsrechtli relevant san oba net de Stodei und aa net de Beziak, sondan nua de Gemarkunga. De Stod Erlanga hod foigende Gmarkunga:

  • Bruck
  • Büchenbach
  • Eltersdorf
  • Erlanga
  • Frauenaurach
  • Groaßdechsendorf
  • Hüttendorf
  • Kosbach
  • Kriagenbrunn
  • Tennenlohe

Fia de 1967 und 1972 im Rahma vo da Gmoareform nach Erlanga eigmoadn Ortschaftn (Groß-)Dechsendorf, Eltersdorf, Frauenaurach (mit Neuses, Hüttendorf, Kosbach (mit Häusling und Steudach), Kriagenbrunn und Tennenlohe is a Ortsbeirat eigrichtet worn. De Zoi vo de Mitglieda vom Ortsbeirat richt si nach da Eiwohnazoi vom Stodei und bewegt si zwischn fimfe und sieme. De Ortsbeirot wejn aus eana Mittn an Vorsitzenden. De Ortsbeirot miassn zua wichtign, an Stodei betreffende Oglengheitn, ogheat wean.

Nachbagmoana[VE | Weakln]

Foigende Gmoana sowia gmoafreie Gebiete grenzn an de Stod Erlanga. Im Uhrzoagasinn, ogfanga im Nordn, san des: Mark (gmoafreies Gebiet), de Gmoana Möhrendorf, Bubenreuth, Marloffstein, Spardorf und Buckenhof und aa s gmoafreie Gebiet Buckenhofer Forst (olle ghean zum Landkroas Erlanga-Hechstod), de kroasfrein Städd Niamberg und Fiath, de Gmoa Obamichelbach (Landkroas Fiath) und aa de Stod Herzogenaurach und de Gmoa Heßdorf (de letzt zwoa ghean zum Landkroas Erlanga-Hechstod).

Eigmoadunga[VE | Weakln]

Ehemois sejbstendige Gmoana und Gemarkunga, de wo in de Stod Erlanga eigliadat worn san:

  • 1. Aprui 1920: Oiderlanga (Gmoa Kosbach)
  • 1. August 1923: Büchenbach[1] und Weiler Neumühle
  • 15. Septemba 1924: Bruck
  • 1960: Teile vo Eltersdorf
  • 1. Jenna 1967: Kosbach inklusive Häusling und Steudach
  • 1. Juli 1972: Eltersdorf, Frauenaurach, Großdechsendorf, Hüttendorf, Kriagenbrunn, Tennenlohe
  • 1. Juli 1977: Kenigsmuih (Stod Fiath)

Vor oim de Eigmoadunga im Joar 1972 hom wesentlich dazua beitrong, dass Erlanga 1974 de 100.000-Einwohna-Grenz ibaschrittn hod und damit offiziej Grosstod worn is.

Gschicht[VE | Weakln]

Friahgschicht[VE | Weakln]

Des Regnitztoi is scho in da Friahgschicht ois Duachgangsweg in Nord-Süd-Richtung gnutzt worn. Aufgrund vom relativ korgn Bodn kimmts oba ne zu am friahn Ackabau und damit aa ned zu Siedlungsaktivitetn. De wenign archeologischn Funde deitn o, dass a steakare Besiedlung vom Raum um Erlanga eascht eppa um 2000 v. Ch. eigsetzt hod. Da bekannteste Fund is da 1913 entdeckte Grobhigl neadli vo Kosbach, wo a grosse Ozoi vo Bronze- und Keramikgegnstend gfundn worn is. A bsondare Bedeitung hod dabei da stoanane Kosbacher Oitor. Bis eppa 1000 n.Chr. hods in dea Gegend oba koane bedeitendn Osiedlunga gem.

Vo da Villa Erlangon bis zum Dreissgjarign Kriag[VE | Weakln]

De friahaste urkundliche Nennung vom Nama Erlanga is ausm Joar 1002. Scho 976 hod da Kaisa Otto II. de Kira St. Martin z Forchheim samt Zubehea am Bistum Wiazburg gschenkt. Da spadare Kaisa Heinrich II. hod im Joar 1002 de Schenkung bestetigt. In dera Urkund wead aa des "Zubehea" detailliat ogfiat. Drunta findd si aa a „villa erlangon“ (in da Bedeitung "Dorf Erlanga"). Dazua kema san aa no zwoa Meilenquadrat glei estli vo da Regnitz, sidlich und neadlich vo da Schwaboch, wo si heit de Erlanga Oidstod befindd.

A gnaue Untasuachung vo da Urkundn vom Heinrich II.[2] schliaßt da draus, daß de villa erlangon räumlich trennt vo dem Gebiet vo de Meilenquadrate gleng ham muass, weil de ja Gengstand vo a neien, gsunderten Schenkung gwen san. Weis den Ortsnama „Erlangen“ in Deitschland mit Ausnahm vom westli vo da Regnitz glenga und heit eigmeindeten Dorf Oid-Erlangen koa zwoats Moi gibt, ko ma onehma, daß aus da villa erlangon des „andane“ Erlangen, oiso des heitige Oiderlangen hervorganga is. Greß und Umfang vo de zwoa Meilenquadradt entsprechan in ebba dem Flächnbedorf vo am Dorf und stitzn so de Vamuatung, das zum Zeitpunkt vo da Beurkundung estli vo da Regnitz a Rodungssiedlung im Entstenga gwen is, de wo duach de Schenkung legitimiad worn is und de spada - wia aa in vergleichbare Fälle [3] - den Nama vo da Muadasiedlung ibanumma hod. De neie Siedlung wor af dea af Westn vorgschooma, hoachwossafrein Sanddüne in am Dreieck, des wo heit vo Hauptstraß, Schuistraß und Lazarettstraß eigefosst wead.

De Herkumft vom Ortsnama „Erlanga“ liegt im Dunkln. Da Vasuach vo da Lokalforschung, den Nama vo Erlen (Baamart) und Anger (Wiesngrund) abzumleitn, hoit da Ortsnamensforschung net stand.[4]

Bsundas da Afstieg vo Niamberg zu a eiropäischn Handelsmetropoin und da damit vabundne Oostieg vo Vakea und Handel beginstign de Entwicklung vor oim vo da neien Siedlung, de ab 1348 Groußnerlangen ghoassn worn is. Im Gengsotz dazua stagnisf des urspringliche Dorf Erlangon und is konsequenterweis ob da zwoaten Hejftn vom 14. Joarhundat Oid-Alanga, Kloaerlanga oda Wenigenerlanga ghoassn worn.

1361 kafft Kaiser Karl IV. de Siedlung Groußnerlanga (ned oba de urspringliche Siedlung Oid-Erlangen) vom Bischof vo Bamberg und mochts zum Lehen vom Kenigreich Behmen. 1374 kriagt da Ort duach Kine Wenzel Marktrechte und aa a oagne Minzstättn, 1398 des Stodrecht. Ois Vertreta vo da Obrigkeit fungiad a Amtmo, dea wo af da heitign Fuchswiesn buatn Veste sein Sitz ghobt hod.

1402 kimmt de Stod ois Tei vom Fiaschtndum Kulmbach (bzw. noch 1604 Fiarschtntum Bayreith) on de Hohenzollern. Erlanga wor de Haptstod vom Untaland vom Fiaschtntum, des wo de Gebiete bis af Neistod an da Aisch umfosst hod und des vom Obaland um Bayreith duach an Landkorridor trennt gwen is.

1528 wor da friedliche Oschluss vom gsamtn Markgrafendum samt Erlanga on de Reformation. Kriagarisch dagegn worn da Eifoi vo de Hussitn im Joar 1430, da easchte und da zwoate Markgrafenkriag 1449 bzw. 1553 und aa vor oim da Dreissgjahrige Kriag, wo Erlanga fost voistendi zasteart worn is.

De Grindung vo da Neistod 1686[VE | Weakln]

Nochm Dreissgjaarign Kriag is Erlanga vaedet. Fast 20 Joar lang wor de Stod und ihr Umland praktisch ned bewohnt. De Situation hod se erst 1685 gändat, ois da franzesische Kine Ludwig XIV. des Edikt vo Nantes widaruafa hat, was eam seine calvinistischen Untatana – vo eanare Gegna Hugenotten ghoassn – u. a. Glaamsfreiheit zugstandn hod. Da Widaruaf lest a Flichtlingswejn vo uma 400.000 Hugenotten af Nordamerika, Grousbritannien, da Schweiz und ins Deitsche Reich aus. De Situation nutzt da Markgraf Christian Ernst und biat de Flichtling des Recht auf Oosiedlung in Erlanga, um de Wirtschaft in seim duach an Dreißgjaarigen Kriag beitltn Herrschoftsgebiet wieda oozumkurben. De erschtn sechs Hugenotten erreichan Erlanga am 17. Mai 1686, in ebba 1500 foing in mearan Wejn. Scho boid is klar, daß des kloane Dorf Erlanga de Massn net untabringa ko und a neie Siedlung notwendi is.

Ois Standort vo da Neistod ghoassnen Siedlung is des Gebiet siadli vom bisherigen Ort Erlanga gwäit worn, wos aus vakeastechnischer Sicht und weng dem Vorhandensei vo Wassakraft duach de Regnitz ois recht geeignet erschiena is. De neie Stod is vo dem markgräflichen Obabaumoasta Johann Moritz Richter noch de Gesichtspunkte vo a idealen barocken Planstod fia in ebba 7500 Familien samt Manufakturn und a eigna Kira ooglegt worn. Da Entwurf siegt an rechteckigen Grundriss symmetrisch zua Hauptstraß und aa zwoa groaße Plätze vor. Da Bau beginnt am 14. Juli 1686 mit dem temple, da Hugenottenkira. Im erschtn Johr san in ebba 50 da geplanten 200 Häusa fertiggstellt worn. Wei da Zuazug vo de Hugenotten net de Erwartungen entsprocha hat, stagniert da Ausbau aba und kriagt erst 1700 duach den Beschluss, a markgräflichs Schloß mit zuaghörigem Park und Nemgebäide zum errichten, neie Impulse. 1706 vanichtet a Groaßbrand fast des gesamte ursprüngliche Erlangen, iatz Oidstod ghoaßn. Damit ergibt si de Glengnheit, den barocken Entwurf da Neistod auf de Oidstod auszumdehna und somit a einheitlichs städtebauliches Gesamtkonzept zum schaffa. Mitte vom 18. Johrhundert war des im Wesentlichen abgeschlossen.

De ab 1701 noch seim Gründer Christian-Erlangen bezeichnete Neistod is net nur zum Zui vo de Hugenottn, sondan aa vo de Lutheraner und de Deutsch-Reformiatn worn. 1698 ham in ebba 1000 Hugenotten und 317 Deitsche in Erlanga glebt. Durch deitsche Zuawanderung san de Hugenottn oba boid zuarana franzäsisch sprechenden Mindaheit in a deitschn Stod worn. Zu a echtn Integration kimts aba erst ab 1715, ois mit dem Doad vom Ludwig XIV. a Rückkehr noch Frankreich endguitig unmöglich worn is und de Flüchtlingsmentalität si in a Einwanderermentalität wandelt. Da franzäsische Einfluss nimmt in da Foigezeit weida ab. So is 1822 zum letzten Moi a vom Godsdienst in da Hugenottenkira in franzäsischa Sproch ghoitn worn.

Erlanga im Kinereich Bayern[VE | Weakln]

1792 glangt Erlanga mit da Markgrafschaft zum Kinereich Preissn, 1806 duach an Sieg vom Napoleon unta franzesische Herrschaft und 1810 ons Kinereich Bayern. 1812 san Oidstod und Neistod – bis dahi Christian-Erlangen ghoassn – zua Stod vaeinigt worn, wo an Nama Erlanga dahoitn hod. In da Foigezeit kimts zu am raschn Ausbau vo Stod und Infrastruktur. Vor oim de Ereffnung vom Ludwig-Kanal und da Eisnbohvabindunga, dazua de Garnison und de Universitet ham da Stod an Auftrieb gebm. Scho mit da bayrischn Gmoaform vo 1818 hod de Stod a oagne Vawoitung griagt, wo ma spoda ois „kroasfrei“ bezeichnet hod. 1862 is dees Beziaksamt Erlanga buidd worn, aus dem da Landkroas Erlanga hervorganga is.

Weimara Republik[VE | Weakln]

Hyperinflation, Reparation, Wäidwiatschoftskrisn ham nochm Easchnt Wäidkriag fia de antidemokratischn Partein NSDAP, DNVP und KPD aa z Erlanga an stoarkn Zualaff brocht. A Zwoa-Klassn-Gesejschoft vo links und rechts is so enstandn. De NSDAP wor scho ob 1924 im Stodrot vatretn. Ob 1929 is de Partei a de steakste Kroft in da Studentnvatretung vo da Uni worn. Duach de Massnorwatslosigkeit is de Situation ob 1930 eskaliat: Strossnkempf worn on da Dogesordnung. Obwoi de NSDAP z Erlanga vui Zualaff ghobt hod, hod de SPD ba da Reichsdogswoi 1933 mit 34 % vo de Stimma weit iwan Reichsduachschnitt obgschnittn (reichsweit: 18,3 %).

Nationalsozialismus[VE | Weakln]

Nach da Machtergreifung duach de Nationalsozialistn kimts aa z Erlanga zum Boykott vo jidischn Gschaftln und zua Biachavabrennung. Da NSDAP-Stodrat mocht Hitler, Hindenburg und Streicher zu Ehrnbiagan und de Haptstross wead in Adolf-Hitler-Stross umgnennt. In da Reichspogromnocht san de jidischn Familien misshandlt, eaniedrigt, ausgraubt und in da Foign in Konzentrationsloga eigwiesn worn. 1944 is de Stod ois judnfrei deklariat worn.

De akademische Gmoaschoft hod zu am grossn Tei de Politik vo da NSDAP untastitzt, an aktivn Widastand hods an da Universitet ned gebm. In da Hei- und Pflegeostoit (heit Klinikum am Eiropakanal) kimmts zu Zwangssterilisationen und aa diverse Selektionen fia de nationalsozialistische „Euthanasie“. Ab 1940 san Kriagsgfangane und Zwangsorbata in Erlanga Betriebm eigsetzt worn. 1944 ham de scho 10 % vo da Erlanga Beväikarung ausgmocht; de Untabringung in Baracknlogan und aa de Behandlung worn menschnvaochtend.

Erlanga nochm zwoaten Wäidkriag[VE | Weakln]

An Zwoatn Weltkriag iwasteht Erlanga fast unvaseat. Beim Orucka vo de amerikanischn Truppn am 16. Aprui 1945 iwagibt da eatliche Kommandant vo de deitschn Truppn, Oberstleitnant Werner Lorleberg, de Stod kampflos und vameidd so an aussichtslosn und valustreicha Haisakampf im Stodgebiet. Lorleberg sejba, wo bis zletzt ois Ohenga vom nationalsozialistischen Regime goitn hod, kimmt am gleichn Dog bei da Thalermii ums Lem. Oba vo deitschn Soidotn daschossn worn is, wiara a vasprengte Kampfgruppn zua Aufgob beweng woit oda oba an Freidod beganga hod, is net obschliassnd kleat. An eam eainnart zn Erlanga da Lorlebergplotz, wo noch eam gnennt worn is.

Noch da Iwagob vo da Stod beschedign zeascht amerikanische Panzar des letzte dahoitne Stodor (des 1717 baute Niamberga Tor), glei drauf is gsprent worn. Es wead behaptet, dass des aa af Betreibm vo dort osessign Gscheftsleit gscheng is.

Bei da Kroas- und Gebietsreform 1972 werd da Landkroas Erlanga mitm Landkroas Hechstod an da Aisch vaeinigt. Erlanga säim is kroasfreie Stod und is Sitz vom neien Landkroas bliem. Duach Eingliadarung vo Umlandgmoana is de Stod enorm vagressat word, so dass im Joar 1974 de 100.000-Einwohna-Grenz iwaschrittn worn is, damit is Erlanga zua Grosstod worn. Im Joar 2002 hod Erlanga sei 1000-jearigs Jubileum gfeiat.

Exkurs[VE | Weakln]

De Gschicht vo da Erlanga Garnison[VE | Weakln]

Bis ins 18. Joarhundat worn de Soidotn vom Markgrafn ban Einsotz im Erlanga Raum ba Privatleidln eiquartiat. Nochm Iwagang is Kinereich Bayern 1810 fragt de Stod vor oim aus wirtschaftlichen Grinden meafoch um de Einrichtung vo ana Garnison o, zeascht owa ohne Eafoig. Ois 1886 de oigmoane Weapflicht mit da Option eigfiat worn is, gleichzeitig Militärdienst zum leistn und studiern zum kinna, is de Garnison zu am lemswichtigen Standortfaktor fia de Stod und vor oim fia de Universität worn. A erneits Gsuach hot Erfolg, so daß am 12. März 1886 des 6. Jagabataillon in Erlangen eizong is. De Boarische Armee war in verschiedene städtische Gebäide untabracht und nutzt u. a. den heitign Theaterplatz fia eanane Übungen. Zudem is im Meilwald a Schiaßstand eigricht worn.

Im Joar 1877 is in da Bismarckstraß de erste Kasern („Jägerkasern“) fertiggstellt worn. A Johr spaada is des Jagabatallion duach a Infanteriebataillon abgelöst worn. Im Johr 1890 kimts zua Stationierung vom gesamten 19. Infanterieregiment, de den Bau vo da Infanteriekaserne und aa vom Exerzierplatzes noch si ziagt. 1893 is in da Nordwestecke vom Exerzierplatz a „Barackenkasernement“ eigrichtet und ab 1897 ois Garnisonslazarett gnutzt worn. Ois letzts ziagt 1890 des 10. Feldartillerieregiment in de Stod ei, fia des de Artilleriekaserne errichtet worn is. Zu dem Zeitpunkt hot de Stod uma 24.600 Eiwohna, 1.160 Studentn und insgesamt 2.200 Soldatn, dene de Bevoikerung vor oim noch de militärische Erfolge 1870/71 geng Frankreich a hoache Wertschätzung entgengabringt. Im Ersten Weltkriag kämpfn oi zwoa Erlanger Regimenter an da Front, wobei iba 3.000 Soldaten ihr Lem valiern. Noch'm Kriag bhoit Erlangen sein Status ois Garnisonsstod. Wei da Vertrag vo Versailles a Reduzierung vom Heer auf 100.000 Soldatn vorschreibt, vableim aba nur kleanere Einheiten da nei gründeten Reichswehr in da Stod.

De Wiedaeifiiarung vo da oigmoanan Wehrpflicht 1935 und aa de foigende Wiedaaufrüstung fian aa in Erlangen zu a massivn Erweitarung vo de militärischen Anlagen. So san de Rheinlandkasern, de Panzerkasern, a Verpflegungsamt, a Munitions- und Gerätelaga und aa a Standortübungsplatz im Reichswald bei Tennenlohe errichtet worn. Da Einmarsch da US-Armee am 16. Aprui 1945 bedeidt fia Erlangen net nur des Ende vom zwoaen Weltkriag, sondan aa des End ois Standort fia hoamische Truppn. Stattdessn beziang iatz US-amerikanische Verbände de unzeaschtört bliema Militäreinrichtungen, de in de Folgejahr sogar no beträchtlich erweitert worn san: Da Kasernenbereich is auf 128 Hektar ausdehnt worn, da Wohnbereich fia de Soldatn und eanane Ooghörigen auf 8,5 Hektar und da Übungsplatz in Tennenlohe auf 3.240 Hektar. Im Duachschnitt warn in de 1980er Johr in ebba 2.500 Soldatn und aa 1.500 Ooghörige in Erlangen stationiert. De Erlanger Bevölkerung begegnet da Anwesenheit da Amerikaner vo Anfang oo mit gmischte Gfei. Zwar begriaßt ma de Schutzfunktion und aa de mit der Stationierung vabundna Arbatsplätz, aba de häufigen Konflikte da Soldaten mit da Zivilbevölkerung und aa de zahlreichen Manöver warn a ständiger Ärga. Zu erschte offene Proteste kimts während am Vietnamkriag. De richtn si geng des Übungsgelände und den Schiaßplatz in Tennenlohe, wo aa Atomwaffn vamutet worn san, und aa geng de Munitionsbunka im Reichswoid. Helmut Horneber, der fia des amerikanische Übungsgelände lange Johr ois Forstdirektor zuaständig gwen is, weist 1993 drauf hi, wia vorbildlich de amerikanischen Truppn de Woidflächen gschützt ham.[5] Aufgrund vo de zahlreichen Probleme gibts bereits Mitte da 1980er Johr Ibalegunga, de Garnison aus'm Stodbereich zum verlagern. Noch da Öffnung vo da innerdeitschn Grenz 1989 vadichtn si de Anzeichen vo am bevorstehenden Abzug. 1991 san de in Erlangen stationierten Truppn zum Einsatz in Zwoatn Golfkriag abkommandiert worn. Noch seim End fangt de Auflösung vom Standort oo, de bis Juli 1993 vollzogen gwen is. Am 28. Juni 1994 san de Liegenschaften offiziell am Bund ibagem worn. Damit endet de 126-jährige Gschichte vo Erlangen ois Garnisonsstod.

De Gschicht vo da Erlanga Universität[VE | Weakln]

Da Gründer da Universität, Markgraf Friedrich

Des zwoate fia de Entwicklung vo Erlangen entscheidende Ereignis is, nem da Gründung vo da Neistod, de Grindung vo da Universität gwen. Bereits zu Zeitn vo da Reformation existiern dazua entsprechende Planeunga, doch erst 1742 stiftet da Markgraf Friedrich vo Brandenburg Bayreith a Universität fia de Residenzstod Bayreuth, de bereits 1743 noch Erlanga verlegt worn is. De mit bescheidenen Mittel ausgstattete Eirichtung findt zerscht koan rechten Anklang. Erst ois Markgraf Karl Alexander vo Brandenburg Ansbach und Bayreuth sie auf a breitere wirtschaftliche Basis stellt, erhöht si de Studentnzahl langsam. Sie is aba unta 200 bliem und sinkt bei da Eigliadaung vom Markgrafntum ins Kinereich Bayern auf uma 80 ab. De drohende Schliaßung is nur deswegen abgewendet worn, weil Erlangen de oanzige lutherische theologische Fakultät vom Kenigreich ghabt hot. Da Aufschwung kimmt wia bei de andern deitschn Universitäten zu Beginn da 1880er Johr. De Studentnzoin steing vo 344 im Johr 1870 auf 1000 im Johr 1890. San in de Anfangsjohr de Jurastudenten vorn, so war zu Beginn da bayrischen Zeit de Theologische Fakultät am beliabtesten. De is erst 1890 vo da Medizinischen Fakultät ibahoit worn. De Zoi vo de ordentlichen Professoren steigt vo 20 im Johr 1796 auf 42 im Johr 1900, vo dene fast de Hälftn vo da Philosophischen Fakultät oogstellt warn, zu der aa de Naturwissenschaftn zäit ham. De buidn erst ab 1928 a eigene Fakultät. Heit gibts iba 26000 Studenten, 268 Lehrstui und 264 Professurn an 11 Fakultäten (Stand Wintersemester 2006/2007). 1897 san de erschtn Fraun zum Studium zuaglassn worn, de erste Promotion vo a Frau findt 1904 statt. Nocheam Gründer Markgraf Friedrich und noch am Förderer Markgraf Alexander kriagt de Universität den Nama Friedrich-Alexander-Universität.

Des Erlanger Schloß, Sitz vo da Friedrich-Alexander-Universität

1818 glangt des markgräfliche Schloss mitm Schlossgoartn in an Besitz vo da Universität. Ab da zwoaten Hälfte vom 19. Joarhundat san an de Ränder vom Schlossgarten mehra greßere Universitätsgebäide errichtet worn, so des Kollegienhaus und aa des Universitätskrangahaus. De Weltkriag ibasteht de Universität vergleichsweis ohne Schadn, doch fiahrt de vo da amerikanischen Besatzungsmacht oogordnetr Entnazifizierung zua Amtenthebung vo vei Hochschuilehra. De entstandnan Lückn san u. a. duach Aufnahme vo Professoren aus de ehemaligen Ostgebiete gschlossn wornn, was zu am Wechsel vo am mehra protestantischen Lehrkörper zu am mehrheitlich katholischen führt. De Nochkriagszeit fiahrt zu a weitern Expansion, net nur da Studentnzoin, sondern aa vo de Lehrstui. Vor oim de Zsammaarbat mit der noch Erlangen zuazongan Siemens AG gibt dem weitern Ausbau entscheidende Impulse und fiahrt u. a. zum Bau vom Südgelände fia de technischn und naturwissenschaftlichn Fakultäten. 1961 is de Hindenburg-Hochschui Nürnberg ois Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät und 1972 de Pädagogische Hochschui ois Erziehungswissenschaftliche Fakultat integriert worn. Da Nam vo da Universität is da drauf in „Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg“ geändert worn. De Studentenrevolte da 60er-Jahr kimmt mit a leichtnr Vaspätung und deitlich abgeschwächt noch Erlangen.

Beväikarung[VE | Weakln]

Eiwohnaentwicklung[VE | Weakln]

Beväikarungsentwicklung

Im Mittloita und am Beginn vo da Neizeit ham nur a poar Hundat Leit z Erlanga glebt. Duach Kriag, Seichen und Hungasnot is de Eiwohnazoi nua langsam gstiegn. Duach de Zastearung im Dreissgjahrigen Kriag is da Ort 1634 fost voistendig ausgstorm. Erst 1655 ham mit 500 Eiwohna z Erlangen wieda so vui Wia vor dem Kriag glebt. Bis 1760 steigt de Beväikarung auf iwa 8000. Duach de Hungersnot 1770 bis 1772 sinkt de Beväikarung bis 1774 auf 7724. Nochm Ostieg bis 1800 auf 10.000 Leit is de Eiwohnazoi vo Erlanga afgrund vo de napoleonischn Kriag bis 1812 auf 8592 zruck ganga. Im Laff vom 19. Joarhundat vadoppelt si de Zoi bis 1890 auf 17.559. Af Grund vo Eigmoadunga steigt de Beväikarung vo da Stod bis 1925 auf 30.000 und vadoppet si bis 1956 auf 60.000. Duach de Kroas- und Gebietsreform 1972 ibaschreit de Eiwohnazahl vo da Stod 1974 de Grenz vo 100.000, woduach Erlanga zua Grosstod worn is. Am 30. Juni 2005 betrogt de „Amtliche Eiwohnazahl“ fia Erlangen noch Fortschreibung vom Bayerischen Landesamt fia Statistik und Datenverarbeitung 102.745 (nua Haptwohnsitz und noch Obgleich mit de andan Landesemta). De foigende Iwaasicht zoagt de Eiwohnazoin nochm Gebietsstand[6]. Bis 1820 sans vor oim Schätzunga, danach sans Eagebnis vo Voikszejlunga (¹) oda amtliche Fortschreibunga vom Statistischen Landesamt. De Ogobm beziang si ab 1871 auf de „Ortsanwesende Bevölkerung“, ab 1925 auf de Wohnbevejkarung und seit 1987 auf de „Beväikarung am Ort vo da Haptwohnung“. Vor 1871 is de Eiwohnazahl noch untaschiedlichn Vafoarn eamittlt worn.

Joar Eiwohna
1495 ~460
1557 ~410
1619 ~520
1634 0
1655 ~500
1690 ~1.100
1708 ~2.500
1723 ~3.930
1752 7.939
1760 8.140
1774 7.724
1792 8.178
1800 ~10.000
Joar Eiwohna
1812 8.592
1820 9.271
1. Juli 1830¹ 9.831
1. Dez. 1840¹ 10.630
3. Dez. 1852¹ 10.910
3. Dez. 1861¹ 10.896
3. Dez. 1864¹ 11.202
3. Dez. 1867¹ 11.546
1. Dez. 1871¹ 12.510
1. Dez. 1875¹ 13.597
1. Dez. 1880¹ 14.876
1. Dez. 1885¹ 15.828
1. Dez. 1890¹ 17.559
Joar Eiwohna
2. Dez. 1895¹ 20.892
1. Dez. 1900¹ 22.953
1. Dez. 1905¹ 23.737
1. Dez. 1910¹ 24.877
1. Dez. 1916¹ 19.688
5. Dez. 1917¹ 19.599
8. Okt. 1919¹ 23.521
16. Juni 1925¹ 29.597
16. Juni 1933¹ 32.348
17. Mai 1939¹ 34.066
29. Okt.1946¹ 45.536
13. Sep. 1950¹ 50.011
25. Sep. 1956¹ 60.378
Joar Eiwohna
6. Juni 1961¹ 69.552
31. Dez. 1965 78.800
27. Mai 1970¹ 84.110
31. Dez. 1975 100.671
31. Dez. 1980 101.845
31. Dez. 1985 99.628
25. Mai 1987¹ 99.808
31. Dez. 1990 102.440
31. Dez. 1995 101.406
31. Dez. 2000 100.778
31. Dez. 2005 103.197
31. Dez. 2006 103.753
31. Okt. 2007 104.600
31. Mär. 2008 104.611

¹ Voikszählungsergebnis

Religion[VE | Weakln]

Protestantische Kiran[VE | Weakln]

Turm da Neustädter Kira
Hugenottenkira mit Hugenottenplatz im Vordergrund

De Beväikarung vo Erlangen gheat ofangs zum Bistum Wiazburg, ab 1017 zum Bistum Bamberg. 1528 is vo Buagamoasta und Rat da easchte lutherische Pforra vapflichdd worn und damit de Reformation eigfiat worn, so dass Erlanga iwa vui Joar a protestantische Stod bliem is. In der 1686 vo Markgraf Christian-Ernst fia de franzesischn Glaamsflichtlinge grinddn Neistod worns nua reformiate Gmoaa. De franzeösisch-reformiate Gmoa gibts ab 1686 und npch da Osiedlung vo reformiatn Flichtling aus da deitschsprochign Schweiz und da Pfoiz is 1693 aa a deitsch-reformiate Gmoa grindd worn. 1802 san de protestantischn Gmoana vo Erlanga am keniglich-preissischen Konsistorium z Ansbach untastejt worn und noch am Iwagang vo da Stod an Bayern san se Tei vo da Protestantischen Kira vom Kenigreich Bayern worn, de zeascht lutherische und reformiate Gmoa umfosst hod. Gleizeitig is Erlanga Sitz vo am Dekanat worn, wo oi Gmoana unta si vaeinigt hod.

1853 kriang de reformierten Gmoana vo Bayern a eigene Sidnode und 1919 trennan si formell vo da Protestantischen Kira vo Bayern. Seither hats in Bayern zwoa protestantische Landeskirchen gem, de Evangelisch-Lutherische Kira in Bayern und de „Reformierte Sidnode in Bayern rechts des Rheins“, de si seit 1949 „Evangelisch-reformierte Kira in Bayern“ gnennt ham. Letztere hot in Erlangen iba vei Johr ihrn Sitz ghabt. Duach de Vereinigung da deutsch-reformierten und da ehemois französisch-reformierten Gmoa gibts seit 1920 in Erlangen nur no oa reformierte Gmoa, aba mehra lutherische Gmoana. De lutherischen Gmoana ghern heit no zum Dekanat Erlanga, des ois Dekanat fia beide Konfessionen gründet worn is und seit 1919 nur no de lutherischen Gmoan betreut. Es is Teil vom Kirchenkreis Nürnberg. De reformierte Gmoa Erlanga is inzwischn Tei vo da Evangelisch-reformierten Kira – Sidnode evangelisch-reformierter Kirchen in Bayern und Nordwestdeutschland. Da ghert sie zum Sidnodalverband XI.

Ois bsundare Gmoaformen existiern in da lutherischen Kira de Landeskirchlichen Gemeinschaften mit eigna vom Godsdienstn und Angebote. Seit 1993 gibts de ELIA Gmoa. De is aus am Konflikt in da Gmoa in Bruck um de Charismatische Bewegung. Zunächst war des Kürzel ELIA fia „Erlanger Laien im Aufbruch“, heit deit de Gmoa ELIA ois „Engagiert, Lemsnah, Innovativ, Ansteckend“. De Gmoa is duach a Vereinbarung an de Landeskirche gebunden, finanziert und organisiert si aba Wia de Gemeinschaften selbst. Fia des vom Godsdienstprojekt LemsArt is ELIA 2002 beim Förderpreis „Fantasie des Glaams“ vo da EKD auszeichnet worn. De Veranstaltungen findn im Gmoahaus am Bohlenplatz statt. Nem den historischen Konfessionen gibts in Erlangen seit Johrzehnte a Freie Evangelische Gmoa am Fuchsengartn und de Evangelisch-freikirchliche Gmoa (Baptisten) an da Äußeren Brucker Straß. 1984 is in Tennenlohe de „Gmoa am Wetterkreiz“ entstandn, de dem Bund freikirchlicher Pfingstgmoana und damit im weitern Sinn da Pfingstbewegung ooghert. Zur „Gmoa am Wetterkreiz“ ghert da Erlanger Stamm da christlichen Pfadfinderschaft „Royal Rangers“.

Katholikn[VE | Weakln]

Seitm 18. Joarhundat hods z Erlanga aa wieda Katholikn gem (ob 1711 „Religions- und Gewissnsfreiheit“, aba ohne oagne vom Godsdienste). De easchte katholische Mess is 1784 im Oidstedda Rathaus obghoitn worn. Ab 1786 besteht a Kurat und 1787–1790 is des Bethaus Mater dolorosa baut worn. 1813 is de easchte Pfarrei baut worn, wo ab 1826 zum Dekanat Herzogenaurach gheat hod. Oi Pforreien ghean zum Bistum Bamberg. 1937 is Erlanga Sitz vo am Dekanat innahoib vo de Erzdiezese Bamberg worn.

Duach Eigmoadungen vo iwawiegend katholischn Umlandgmoana wia z. B. Büchenbach ham si de Anzoi vo de Protestanen und da Katholikn oglicha, so dass heit nur no a leichts Iwagwicht z Gunsten vo de Protestantn besteht. De Eigmoadungen vo de katholischen Gmoana san eba net oiwei ganz spannungsfrei gwen.

Judntum[VE | Weakln]

1408 san erstmois Judn urkundle z Erlangen eawähnt worn, 1478 aa a Rabbi. Am 26. März 1515 beschliaßt da markgräfliche Landtag de Ausweisung vo de Judn. Des hod vamutlich aa de Existenz vo da Erlanga jüdischn Gmoa beendd. Dena hugenottischn Eiwohnan vo da Neistod sichat Markgraf Christian Ernst 1711 a Niadalossungs- und Gwesbevsbot fia Judn zua. Dahea is des jidische Lem auf de Erlanger Nochbargmoana Bruck, Baiersdorf und Büchenbach bschränkt bliem.

  • In Bruck ham seit 1431 Juden glebt, 1604 werd a „Judenhaus“ erwähnt, des woi ois Synagogn fia de no kloane jüdische Gmoa vo sechs Familien (1619) dient. Nochdem de aba rasch auf 37 Familien (1763) oogwachsn is, is bereits 1707 a neie Synagoge errichtet worn. 1811 zäit damois de Gmoa 184 Eiwohna (uma 15 % da damaligen Bevölkerung), 1859 warn es no 108.
  • In Baiersdorf war de erste urkundliche Erwähnung vo a jidischn Gmoa 1473. Da Bestand werd owa scho fia a friahere Zeit varmutet, bsundas wei de äitastn Grabstoa afm jidischen Friedhof ins friare 14. Joarhundat datiat wern. Da Friedhof hod an weitn Einzugsbereich bis af Forchheim und Fiath ghobt. Scho 1530 besteht a Synagogn, obwoi noch da 1515 bschlossenen Vatreibung vo de Juen aus da Markgrafschaft nur no oa jidische Familie z Baiersdorf lebt. Noch da Zastearung im Dreissgjearign Kriag is de Synagogn 1651 wieda baut worn, de Gmoa wor vo nein Familien 1619 auf 83 Familien 1771 ogwoxn. Ois zwoatgresste jidische Gmoa im Markgraftum Brandenburg-Bayreith wor des aa da Sitz vom Landesrabbinat. 1827 hod de jidische Gmoa mit 440 Mitgliedan (30 % da Bevölkerung) eana gresste Mitgliedazoi eareicht.
  • In Büchenbach hod da Bamberger Dompropst 1681 Judn de Niedalossung ealaubt. Es is a jidische Gmoa entstandn, de 1811 74 Mitglieda zäid hod. 1813 is a Synagogn baut worn. 1833 ham 103 Judn im Ort glebt.

1861 fiaht da bayerische Landtag de oigmoane Freizigigkeit fia Judn in Bayern ei. Damit is Juden de Niederlssung z Erlanga meglich. Vui jidische Familien aus de Umlandgmoana ziang weng da bessan Perspektivn af Erlanga, zglei schrumpfn de Gmoana z Bruck, Baiersdorf und Büchenbach, wo scho 1874 de Gmoa aufglest worn is. 1867 zäid damois de neie Erlanga Gmoa scho 67 Mitglieda, wo am 15. Meaz 1873 zua oagnstendign Kultusgmoa worn is. De Brucka Gmoa geht drin af. 1891 weiht de Gmoa an oagna Friedhof ei. Dageng is des Rabbinat vo Baiersdorf 1894 aufglest worn, noch 1900 ham in Bruck koane Juden mehr glebt. Da Erlanga Gmoa ghean dageng profiliate Prominenz wia da Arzt und Eanbiarga Jakob Herz und de Mathematikarin Emmy Noether o.

Während da nationalsozialistischen Diktatur verringert si bis 1938 de Zahl da Erlanger Juden zerscht vo 120 auf 44 Leit. In da Reichspogromnacht is da Erlanga Betsoi zasteat, de Synagoge in Baiersdorf obgrissn worn. Am 20. Oktoba 1943 is de letzte jidische Eiwohnarin vo Erlanga ins KZ Auschwitz deportiat worn. 77 Angehearige vo da jdischn Gmoa vo Erlanga san vo de Nazis umbrocht worn san. Vo de uaspringlichen jidischen Eiwohna keat koana af Erlanga hoam. Dennoch woxt de Zoi vo de Judn bis in de 1970ar-Joar soweit o, dass da Verleger Shlomo Lewin de Grindung vo ana neien Gmoa plant. Am 19. Dezemba 1980 is a mit seina Lemsgfeatin eamordet worn, vamutle duach a Mitglied vo da rechtsextremen Wehrsportgruppn Hoffmann. Es kimmt aba nia zu a Verurteilung, wei da mutmaßliche Täter Selbstmord begeht .[7] Nochm Varbrechn is de Griündung vo da Israelitischn Kultusgmoa ausbliem. De Idee gwinnt eascht duach an Zuzug vo jidischn Auswanderan aus da ehemoligen Sowjetunion neien Auftrieb. Am 1. Dezemba 1997 gibts z Erlanga wieda a Israelitische Kultusgmoa, wo im Joar 2000 300 Mitglieda oghearn. Am 2. Aprui 2000 weicht de Gmoa an neien Betraum ei. Trotz oi offiziejn Eaklearunga zua Toleranz duad si de Stod Erlanga schwaa mitm Umgang mit da NS-Zeit. Eascht 1983 san Adolf Hitler und Julius Streicher de Eanbiagaschoft obakonnt worn.

Islam[VE | Weakln]

Seit 1980 besteht in Erlangen da Türkisch-Islamische Kulturverein Erlangen (DITIB), wo an Hodscha ois Geistlichn bscheftigt. Seitdem entstengan aa weidane Vaeine wia da Islamische Studentenverein Erlangen (1984) und de Islamische Glaamsgmoaschaft (1995). De drei buidn gmoasam seit Dezember 1999 de Islamische Religionsgemeinschaft Erlangen e. V., wo si um de Duachfiarung vom islamischn Religionsuntaricht an staatlichn Schuin kimmat. Des easchte Moi in Bayern is 2001 an da Erlanga Pestalozzi-Grundschui des Foch „Islamisch religiöse Unterweisung in deutscher Sprache“ an ana staatlichn Schui eigfiat worn. Richtiga „Islamunterricht“ ois Unterrichtsfoch is erstmois in ganz Deitschland an da Grundschui Brucker Lache eigführt worn.

Siebenten-Tags-Adventisten[VE | Weakln]

Siebenten-Tags-Adventisten san seit mindestens 1903 z Erlanga vatretn. 1995 beziang sie z Bruck des neie Gmoazentrum. Im Joar 2003 is a weidane Gmoa (ERlebt) grindd worn, wo si in da Hindenburgstross asammet hod; de ham im Oktober 2007 emfois z Bruck a neies Gmoahaus eigweiht. Zwischen de zwoa Gmoana besteht a guade Zammaorbat. De Adventisten nehma am Erlanga Stodgschehn aktiv tei. Is soziales Engagement zoagt si u.a. in da Pfodfindaorbat (Stamm „Erlanga Markgrafen“) oda in effentlichen Bluadspendeaktionen, wo im Gmoahaus duachgfiat wean. Da Vaein „Christen fia Kultur e.V.“ is im Joar 1999 vo Erlanga Adventisten grindd worn.

Zeign Jehovas =[VE | Weakln]

De Zeign Jehovas mäidn am 22. Meaz 1923 eana easchte Vasammlung z Erlanga o, wo oba polizeilich net gnemigt worn is. Nochm Vabot im Aprui 1933 kimmts zu vasteaktn Repressiona, wo bis zua Eamordung vom Erlanga Mitglied Gustav Heyer in da NS-Tötungsanstalt Hartheim am 20. Jenna 1942 fian. De Gustav-Heyer-Stross z Bruck eainnat seit 2000 dro. 1948 wor de Reorganisation vo da Gmoa, wo si 1975 in zwoa Vasammlunga teit 1980 earichtn de Zeign Jehovas z Bruck an eigna Vasammlungsraum („Kinireichssoi“).

Kira Jesu Christi vo de Heilign vo de Letztn Dog[VE | Weakln]

Aa de Kira Jesu Christi vo de Heilign vo de Letztn Dog san z Erlanga mit ana eigna Gmoa und am Ortsbischof vatretn. De Gmoa gheat zum Pfahl Niamberg. Des Gmoazentrum vo de Mormonen is in Oid-Erlanga.[8] Nem den om ogfiatn Glaamsgmoaschaftn bestengan no weidane Freikira und Religionsgmoaschaften z Erlanga.

Politik[VE | Weakln]

Des modernisiate Rathaus

Z Erlanga is seitm 14. Joarhundat a Rot nochweisbor. An da Spitzn vo da Stod worn zwoa Buagamoasta, de oi via Wocha gwechslt ham. Ab 1715 worns sogor via Buagamoasta. In da Neistod wor de Verwoitung zerscht beim reformiatn Presbyterium. 1697 worns via Buagamoasta, wo oa Joar amtiat ham, davo drei Franzosen und oa Deitscha. Ab 1701 worns via Buagamoasta und acht Rotsherrn, wo zwoa Joar amtiat ham. Danach is de Verwoitung mearmois umgstoit worn.

Nach da Vaeinigung vo Oidstod und Neistod 1812 is des bayerische Gmoaedikt eigfiat worn. Ob 1818 is de Stod vo am Buagamoasta gleidd worn, wo ob 1918 in da Meaheit an Titl Obabuargamoasta gfiat hod. Danem worns ab 1818 an Stodmagistrst mit zehn, ab 1900 zwejf Magistratsrot und ois zwoate Kammer de Gmoabevollmrchtigtn mit 30, ab 1900 36 Mitglieda. Nochm zwoaten Weltkriag gibts nus no den oan Stodrot. 1978 ziagt mit Wolfgang Ledera vo da Greanen Liste erstmois a greana Politika in an bayerischen Stodrot ei.

De Buagamoasta bezahungsweis Obabuagamoasta seit 1818:

  • 1818–1827: Johann Sigmund Lindner]
  • 1828–1855: Johann Wolfgang Ferdinand Lammers
  • 1855–1865: Carl Wolfgang Knoch
  • 1866–1872: Heinrich August Papellier]
  • 1872–1877: Johann Edmund Reichold
  • 1878–1880: Friedrich Scharf
  • 1881–1892: Georg Ritter vo Schuh
  • 1892–1929: Theodor Klippel, ab 1918 Obabuagamoasta
  • 1929–1934: Hans Flierl, ab 1932 Obabuagamoasta
  • 1934–1944: Alfred Groß, Obabuagamoasta
  • 1944–1945: Herbert Ohly, kommissarischer Obaburgamoasta
  • 1945–1946: Anton Hammerbacher (SPD), Obabuagamoasta
  • 1946–1959: Michael Poeschke (SPD), Obabuagamoasta
  • 1959–1972: Heinrich Lades (CSU), Obabuagamoasta
  • 1972–1996: Dietmar Hahlweg (SPD), Obabuagamoasta
  • 1996–heit: Siegfried Balleis (CSU), Obabuagamoasta

Erlanga wead derzeit vo am mearheitlich duach CSU und FDP/FWG (Freie Wehlagmoaschaft) bestimmtn Stodrat regiat. De Beväikarung z Erlanga is politisch vagleichsweis aktiv und nutzt bsundas de Meglichkeit zua direkten Demokratie, wia de hoche Zoi an Biargaentscheidn in de vagangan Joar zoagt, wo oi de fia eanane Wiaksamkeit notwendige Woibeteiligung eareicht ham:

  • 1998: Vakauf vo de Erlanga Stodwerke (Ergebnis: Kontra Verkauf)
  • 1998: Duachgangsstross Röthelheimpark (Ergebnis: Pro Duachgangsstross)
  • 2000: Tiafgarage Theaterplatz (Ergebnis: Kontra Tiafgarage)
  • 2004: Erlanga-Arcaden (Ratsbegean, Bau vo am Einkaufszentrum) (Ergebnis: Pro Arcaden)
  • 2005: Erlanger Bäder (Ergebnis: Kontra Privatisierung)
  • 2005: Taxistandplatz Oidstod (Ergebnis: Pro Verlogarung)
  • 2005: Erlanga-Arcaden (Biagabegean und Ratsbegean, Ergebnis: Pro Ratsbegean)

Verschiedene Organisationen san nem de Parteien z Erlanga kommunalpolitisch aktiv. Dazua zejn Initiativn, wo si oiwei fia a aktuejs Thema grindn und nacha wieda aflesn. Des „Oidstodforum“ is a iwaparteilichs Bindnis aus 19 Organisationen (u. a. oi im Stodrat vatretenen Parteien, Biagainitiativen und Vaeine). Es setzt si fia a attraktive, lebmswearte und zukunftsfehige Erlanga Oidstod ei.

Aussadem gibts z Erlanga a vo de 12–18 Joar oidn Jugendlichen a oi zwoa Joar gwäids Jugendparlament.

Stodrot[VE | Weakln]

Da Stodrot vo da Stod Erlanga hod 50 Mitglieda und setzt si wia foigt zsamma:

CSU SPD Greane/GL FDP ödp FWG Erlanger Linke Gsamt
2008 21 13 7 4 2 1 2 50 Sitz

De Amtszeit vom deazeitign Stodrot endd am 30. Aprui 2014.

Da 2002 bis zum 30. Aprui 2008 gwäide Stodrot hod si zletzt noch diversn Iwa- und Austrittn wia foigt zsammagsetzt:

CSU SPD Greane/GL FDP ödp FWG Fraktionslos Gesamt
2002 24 14 4 3 3 1 1 50 Sitz

(Stand: 31. Dezemba 2007 [9])

Wappn[VE | Weakln]

Des Wappn vo da Stod Erlanga zoagt im aufteitn und obm gspoitnen Schuid: vorn in suiba an linksgwendetn, goidn krenten und beweatn rodn Odla mit goidne Kleestengel und am vo suiber und schwarz gviertn Brustschuid; hinten in suiber a goidn krönter und bewehrta, roat gezungter schwarza Adler mit goidner Halskrone, Kleestängel und de goidnen Groaßbuchstaben E und S auf da Brust; unten in Blau iba suibaner Zinnenmauer a doppeschwänziger, goiden krönter, roat zungter goidner Löwe. Da dabei handelt es si um des kloane Stodwappn. Wern de drei Teile vom Wappn auf separate Schuida dargstellt, iba dene da zollerische Brackenkopf mit schwarz-suibanen Helmdecken zum seng is, dann handelt es si um des groaße Stodwappn. De Stodflaggn is Weiß-Rot. Da Lewe im untan Tei vom Wappn steht fia de Erlanga Oidstod. Dabei handelt es si um den luxemburgischn Lewen, wo seit 1397 in de Stodsiegel nochweisbor is. In da oban Hejftn stengan da brandenburgische und da preisische Odla, de wo de Neistod vo Erlanga symbolisian. Sie ham des Neistädda Wappn seit 1707 gschmückt. De Buachstobm E und S stengan fia Elisabeth Sophie, de Gattin vom Markgrafn Christian Ernst.

Marknzeichn[VE | Weakln]

Seit 1977 vawendd de Stod Erlanga ois Erkennungszeichen nem am Stodwoppn a Signet mitn Schriftzug „Stadt Erlangen", wo 1976 vom Mingara Designer Walter Tafelmaier entworfn worn is. Auf quadratischn Grundriss san in fimf vertikaln und horizontaln Reihn 24 Oanzelquadrate so ogordnet, dass in vo da Mittn da rechten Seitn a freia Plotz ausgspart bleibt. Des Logo symbolisiat an Grundriss vo da barocken Planstod. Des fejlende Quadrat steht fia Offnheit.

2007 hods af Oregung vom Obabuargamoasta Iwalegunga gem, des Signet wieda duach des Stodwoppn z easetzen. Des is oba vo da Meaheit vo de Biarga obglehnt worn.

Steddepartnaschoftn[VE | Weakln]

Erlanga untahoit Steddepartnaschoftn mit de foigenden Stedde:

Danem bestengan weidane Partnaschaftn:

  • Venzone (Italien)
  • Shenzhen (Voiksrepublik China), Regionalpartnaschaft seit 1997
  • Richmond, (Virginia, USA), Kooperationsvaeinborung seit 1998
  • Cumiana (Italien), Freundschaftsstod seit 2001
  • Adschman (Vereinigte Arabische Emirate), Kooperationsvatrog seit 2005
  • Umhausen (Östareich), Partnaschaftliche Vaeinborung seit 2006

Patenschaft[VE | Weakln]

  • 1949 werd de Patenschaft fia de vatriema Sudetendeitschn aus da Stod und am Kroas Brüx iwanumma.
  • 1951 werd de Patenschaft fia de vatriema Sudetendeitschn aus da Stod und am Kroas Komotau iwanumma.

De Hoamatstum vo de zwoa Gebiete befindn si im „Stutterheim-Palais“ am Marktplotz.

Wirtschafd[VE | Weakln]

De Wirtschafd z Erlanga wead wesentli pregt duach de Aktiviteten vo da Siemens AG und de vabundna Unternehma und aa da Friedrich-Alexander-Universitet. Da Wirtschafdsstandort gheat zu de attraktivstn in ganz Deitschland. So belegt de Stod in da vo dem Schweizer Unternehma Prognos im Joa 2007 duachgfiatn Analyse da Wettbeweabsfehigkeit vo oi 439 deitschn kroasfrein Stedde und Kroas noch Minga (Landkroas), Minga (Stod) und Starnberg an 4. Plotz (2004: Plotz 7). Bsundas im Wachstum (2001-2004: 31,4%) dareicht de Stod dabei weit iwaduachschnittliche Weate.[10]

De Wirtschafd vor Grindung vo da Hugenottenstod 1686[VE | Weakln]

Bis zua Grindung vo da Neistod im Joa 1686 duach Markgraf Christian Ernst besteht de Wirtschafd z Erlanga praktisch ohne Ausnohm aus da Landwirtschafd. De Flussauen vo Regnitz und Schwaboch bietn guade Standorte fia Ocka und Wiesen, wo iwa Wossaschepfradln bewessat worn san. De Fliss säim ham Glegenheit zum Fischfang botn. Da Woid estlich vo da Regnitz, inklusiv vo de dortn liegendn Stoabrich, wor iwa Joarhundate a wesentliche Lebmsgrundlog fia de Erlanga Biaga. Da Burgbarg hod duach sei Klima an Obau vo Obst und Wein beginstigt. Auf Zeidelweidn is a Woidbienenwirtschafd betriem worn . Nem da Landwirtschafd hod aa a Kloagewerbe existiat, wo fia de Region produziat hod. Im Joar 1619 hods beispuisweis z Erlanga foigende Handweaka gem: an Bader, an Fasslmocha, an Glosa, an Schlossa, an Schmied, an Schreina, an Wagna, am Ziagla, zwoa Metzga, zwoa Milla, zwoa Schuasta, drei Zimmerleit, fimf Beck, fimf Schneida, fimf Stoametzn, ocht Tuachmocha und aa meara Wiat und Braumoasta.

De oiwei wieda auftretenden kriagrischen Ereignisse ham si fia de wirtschafdliche Entwicklung ois verheerend zoagt. So is Erlanga im Dreissgjearign Kriag voistendig zasteat worn, de Beväikarung ausglescht oda vertriem worn.

De Entwicklung vom Gweabe 1686 bis 1812[VE | Weakln]

Nach de vaheerendn Foign vom Dreissgjearign Kriag hod da Markgraf Christian Ernst ois vasuacht, de total am Bodn liegende Wirtschafd wieda z belebm. Er laßt dazua woihabende oda wirtschafdtlich tichtige Hugenottn ooweabm und in da 1686 nei grinddn Hugenottenstod (Neistod) osiedln. Duach de aktive Wirtschafdspolitik is zerscht des Gweabe vo de Strumpfwirka etabliat, a technisch hochstehenda Wirtschafdszweig, wo in Deitschland fost unbekonnt gwen is. Danem ham si de Huatmacha, de Handschuahmacha und aa de Weissgerba zu wichtign Geweabezweign entwicklt.

Anfänglich fast ohne Ausnahm in franzesischa Hand, san de Gwerbe duach de deitsche Zuwanderung zunehmad deitsch. So befindn si 1775 unta den insgesamt 277 Strumpfwiakammoastan nua no 19 mit franzesischa Heakumft. Nua de Handschuahmocherei und de Weissgeabarei bleim bis 1811 franzesischs Monopoi. Mit da deitschn Zuawanderung glangan weidane Gweabezweig af Erlanga, so da Kattundruck, wo aa iwaregionale Bedeitung gwinnt und End vom 18. Joarhundat zu de gresstn Betrieb vo Erlangen zäid. Afgrund vo da exportorientiatn Wirtschafd vo da Hugenottenstod guit Erlanga ois „Fabrikstod“, a Typ, wo z Franken nua no duach Fiath und Schwaboch vatretn gwen is.

De Industrialisierung 1812–1945[VE | Weakln]

De Neiordnung vo Mitteleiropa noch de napoleonischen Kriag und aa de oschliassende protektionistische Zoipolitik fian zum Verlust vo de traditionäin Obsotzmeakte und damit zum Niedagang vom Erlanga Gweabe. Im Joar 1887 wor des Strumpfwiakn praktisch vorbei. Ebenso vaschwindn de Kattunfabriken und Hutmanufakturen. Nur Weissgerba und Handschuahmacha kinnan si no bis ins 20. Joarhundat hoitn. In da Mittn vom 19. Joahundat ko si de Erlanga Wiatschaft auf niedrigm Niveau langsam konsolidian. Nem da Landwirtschafd, an restlichn Gweabebetrieb und aa am lokaln Handweak tret zaunehmad de Industrie ois viata Wirtschafdszweig in Eascheinung. Produziat worn is vor oim Bier. De Keller im Burgberg worn fia de Reifung und Logarung vom Bia heavorragend geignet, so dass a qualitativ hochweatigs Produkt entstandn is, wo wäidweit gfrogt gwen is. 1860 exportiat Erlanga dreimoi so vui Bia wia Minga. De Eafindung vo da Kihmaschin z Ofang vo de 1880a Joar bringt fian Hehnflug a schnäis End. Heit existian in Erlanga nua no zwoa Brauareien. Nem da Produktion vo Bia kriagt de Featigung vo Kampen a grosse Bedeitung. Mit Huif vo da easchtn Erlanga Dampfmaschin san duach an Untanehma Johann Georg Bücking im Joar 1845 uma 1,2 Milliona Kampn produziat. Damit hod de Familienfiama an gsamten deitschn, eiropäischen und aa nordamerikanischn Moarkt. Ebmso international tetig wor Emil Kränzlein mit seina Biastnfabrik, wo vorm Easchtn Wödkriag mea ois 400 Mitorbata bscheftigt und eanane Produkte wäidweit vertriem hod.

De Grindung vo da Baamwoispinnerei AG im Joar 1880 eaeffnet an neien Wirtschafdszweig z Erlanga. Duach meara Fusionen is 1927 de Baamwoiindustrie Erlangan-Bamberg (ERBA), wo vorm [[Zwoata Wödkriag| iwa 5000 Mitorbata bscheftigt.

A weidana, fia de zuakimftige wiatschoftliche Entwicklung vo Erlanga wesentlicha Betrieb wor de Weakstott vom Universitetsmechanika Erwin Moritz Reiniger, wora ob 1876 optische und feinmechanische Gerete heastejt. 1886 is daraus de Firma Reiniger, Gebbert & Schall grindd worn, de scho eafoigreich mit da Medizinischn Fakultet vo da Universitet kooperiat. Noch da Entwicklung vom Röntgengeet 1895 duach Wilhelm Röntgen in Wiazburg nimmt Reiniger sofort Kontakt af und vaeinbort de Herstejung vo Röntgengereten in seim Erlanga Weak. 1925 kafft de Siemens & Halske AG de Firma und gliadat eanane eigane Obteilung fia Medizinische Technik ei. Vorm zwoaten Wäidkriag ham scho mea wie 2000 Mitorbata in de Erlanga Siemens-Reiniger Werke gorbat. Aus dene Werke is da heitige Gescheftsbereich Medizintechnik vo da Siemens AG worn. Ebenfois globale Bedeitung eareicht ob 1908 de Bleistiftspitzaindustrie, de zeitweise 80 % vom Wäidmoarkt bedient.

De Entwicklung zua Siemens-Stod ab 1945[VE | Weakln]

Des End vom zwoaten Weltkriag hod fia de Erlanga Wiatschaft weitreichende Konsequenzn: De zwoa in Berlin osessigen Siemens-Unternehma Siemens & Halske (S&H) und Siemens-Schuckertwerke (SSW) ham scho vorm obsehborn Zammabruch Maßnahma fia an Neiofang troffa. Spezielle Teams (sognennte Gruppmleitungen) soin an Umzug af Minga (S&H) und Hof (SSW) vorbreitn. Afgrund vo da Nächn zua sowjetischen Zone suacht de Hofer Gruppm um Günther Scharowsky aba boid an neien Einsotzort, wo noch etla Sondiarunga im unzasteatn Erlanga gfundn worn is. Dabei spuit de Tatsache, daß mit de Siemens-Reiniger-Werke scho a Siemens-Standort z Erlanga existiat hod, a wesentliche Roin.

Da „Himbeerpalast“, de Zentrale vo da Siemens AG z Erlanga

Ogfongt worn is am 25. Juni 1945 mit am Voraus-Team vo zwoa Mann. Ofang 1946 worns scho 200 SSW-Mitorbata, wo afgrund vo da Raumnot auf 15 Standort vateit worn. Um Obhuif z schoffa, is 1948–1953 auf da damois gressten Baustej vo Siddeitschland des neie Siemens-Vawoitungsgebaide earichtet worn (zweng seine Foarb aa „Himbeerpalast“ ghoassn). Fia de Mitorbata san sidlich davo grosse Wohnparksiedlunga baut worn. In de foigenden Joar entstengan weidane Birobautn: Des Bingelhaus (1956–1958), des Hochhaus (1959–1962) und aa des Siemens-Forschungszentrum (1959–1968). In koana andan bayrischn Stod is noch am zwoatn Wäidkriag so vui und so lang baut worn wia z Erlanga.

1956 bschäftigt SSW iwa 6000 Mitorbata, 1966 scho iwa 10.000. De Zammafiarung vo de drei Siemens-Firmen SSW, SRW und S&H zua Siemens AG im Joarr 1966 bedingt an erneitn wiatschaftlichn Schub. Alloa in am Zeitraum vo 1985 bis 1995 investiat da Konzern a Milliardn DM in an Standort Erlanga. De Mitorbatazoi eareicht 1986 mit 31.000 den bisherigen Hechststand. Afgrund vo Valogerunga af Niamberg-Moorenbrunn und Forchheim liegt a heit bei uma 25.000. Nem am Gscheftsbereich Siemens Medical Solutions (Medizintechnik) san de Bereiche Industrial Solutions and Services (Ologngscheft), Transportation Systems (Vakeasstechnik), Power Generation (Energieeazeigung), Power Transmission and Distribution (Energieiwatrogung und -vateilung), Fertigungsstetten vom Bereich Automation and Drives (Automatisierungs- und Otriebstechnik) und aa vui Stabsobteilunga z Erlanga beheimatet. Nochm Obzug vo de amerikanischn Truppm is aufm freiweadenden Glanda da neie Stodei Röthelheimpark eraichtet worn, in dem de Siemens-Medizintechnik weidane Fertigungsstetten und Birogebaide earichtet hod.

Weidahin san vui Siemens-Dechta und Siemens-Beteiligunga z Erlangen ogsiedlt, u. a. de Eiropazentrale vo da Areva NP, vo am franzesischen Konzern, in dem de Siemens AG duach de Eigliadarung vo da Spartn Nukleartechnik a Beteiligung hoit.

Andare international tetige Firmen[VE | Weakln]

Nem da Siemens AG hod se mit da Solar Millennium no aa andas wäidweit aktive Firma vo da Energiebranchn z Erlanga etabliat. Solar Millennium is 1998 grindd worn, und plant und baut Solarkroftweake, wo auf da Parabolrinnentechnologie basian.

De Publicis Groupe is a multinationala Deanstleista fia Weabung und Effentlichkeitsorbat mitn Haptsitz in Frankreich und ghea zu dena via bedeitendstn Weabedeanstleistan vo da Wäid. De Erlanga Niadalossung is de gresste in Deitschland.

Schwaapunkt vo da Wiatschaftspolitik[VE | Weakln]

Feadarung vo Existenzgrindunga und innovativn Technologien[VE | Weakln]

Des IZMP in da Henkestraß

De Feadarung vo Fortschritt und Innovation und aa de Schaffung vo am investitionsfreindlichen Umfäid ham in Erlanga a lange Tradition. So i sscho 1985/86 zsamma mit de Fiath und Niamberg des Innovations- und Gründerzentrum Nürnberg-Fürth-Erlangen GmbH (IGZ) in Tennenlohe grindd worn. Ausm Grindazentrum aussa entstengan neie Firmen, wo neie Impulse fia des Wiatschaftslem setzn und spada eafoigreich on da Börsn platziat worn san. Zu eana ghean u. a. de Wavelight AG und de November AG.

Des IGZ is 2003 duach des Innovationszentrum Medizintechnik und Pharma (IZMP) eagenzt, wo bsundas Existenzgrinda und innovative Firmen aus dena Gebietn Medizintechnik, Pharmaforschung und aa Bio- und Gentechnologie unterstitzt. Scho im Meaz 2006 is da Grundstoa fia a easchte Eaweidarung vom IZMP glegt worn.

Driwa ausse is de "Erlangen AG" ois Zammaschluß vo Wissenschaft und Wiatschaft mitm Zui grindd worn, systematisch und konsequent neie Wissensressourcen z daschliassn, Weg in neie Meakte afzzoang und de positivn Differenziarungsmerkmoi vom Standort international z vamorktn. Zweng ian wiatschofsfreinlichn Aktivitetn is Erlanga ois easchte bayrische Grosstod mitm Titl Wiatschaftfreundlichste Gmoa vo da bayrischen Staatsregiarung auszeichnet worn.

Medizin und Medizintechnik[VE | Weakln]

Mit seine 22 Universitetskliniken, am Klinikum am Eiropakanal und aa am Woidkrangahaus St. Marien besitzt Erlanga wäidweit de hexste Dichtn an Kranknhaisa. Zsamma mit da Friedrich-Alexander-Universitet, am Siemens-Gscheftsbereich Healthcare und aa iwa 100 mittelstendischen Firmen is a oamoligs Kompetenzzentrum fia Medizin, Medizintechnik und Pharma buidd worn. Beinoh jeda viate Orbatnehma vadient heit sei Brod in de Bereich Medizintechnik und Gsundheit.

Da Standortvortei soi kimfti weida ausbaut wean. De Stod hod si des Zui gsetzt, Bundeshaptstod vo da medizinischn Forschung, Produktion und Deanstleistung z wern. Um aa de umliegendene Regiona in de Ostrengunga mit einzbeziang, is des Medical Valley Europäische Metropolregion Nürnberg grindd worn.

Infrastruktur und Vakea[VE | Weakln]

Strossnvakea[VE | Weakln]

De Loge vo Erlanga on da Vabindungsstross Niamberg-Bamberg hod scho in de friahen Zeitn de Entwicklung vo da Stod positiv beeinflusst. Scho 1653 is fia de Reit- und Botenpost vo de Fiaschtn Thurn und Taxis a Poststation eingricht worn. De Grindung vo da Neistod 1686 hod an Vakea stoark osteign lossn, so dass scho 1708 mit da Pflastarung vo de steddischen Strossn ogfangt worn is. Noch 1900 is da motorisiate Vakea af Erlanga kema: Im Joar 1905 san scho ocht Mortorradln und zwoa PKW registriat gwen. 1912 is de easchte Buslinie af Niamberg eaeffnet worn. 1925 existiat pro 100 Eiwohna oa Kfz, 1939 worns scho 20. Nochm zwoatn Wäidkriag hod de Massnmotorisiarung eingsetzt. So is des Stodbuid entscheidend vaendat worn: Da Ludwigskanal is zuagschitt worn und do drauf da Frankenschnellweg (A 73) baut worn. Und a an Haffa Nebmbohna san duach Strossn easetzt worn.

Duach de afkemande Umwäidbewegung is a Wend eareicht worn. Da effentliche Nohvakea und aa da Radlvakea is ausbaut worn und de Innenstod duach de Einrichtung vo oana Fuassgengazone vom Autovakea befreit worn.

Heit liegt Erlanga vakeasginstig on zwoa Bundesautobohna und oana Bundesstross:

Autobohna
Bundesstrossn
  • B 4 Bad Bramstedt–Hamburg–Braunschweig–Erfurt–Ilmenau–Coburg–Bamberg–(weida ois A 73)–Erlanga–Niamberg–Fischbach bei Nürnberg

Vakea af Schienen[VE | Weakln]

Mit da Eaeffnung vo da Bohlinie Niamberg-Bamberg am 25. August 1844 is de Eisenboh af Erlanga kema. Da Zuagang zum iwaregionalen Eisenbohvakea fiat zu am Sprung in da Vakeasentwicklung. Am 17. Novemba 1886 is de Sekundeaboh Erlanga-Gräfenberg und am 16. Aprui de Lokalboh Erlanga-Bruck–Herzogenaurach eaeffnet worn.

Da Vakea af da Bohlinie Niamberg-Bamberg is noch da Wiedavaeinigung rasant gwoxn. Mit da Einrichtung vo da ICE-Linie Minga-Berlin hod Erlanga Zuagang zum ICE-Netz und damit a schnäie Vabindung in de zwoa Metropolen kriagt. Mit da Eaeffnung vo da plantn Schnekfoarstreckn Niamberg–Erfurt wead si de Reisezeit noch Berlin weida varingan. Foigende Vabindunga wean iwa Erlanga bedient:

Feanvakea
  • Minga–Augschburg–Niamberg–Erlanga–Lichtenfels–Leipzig–Berlin–Hamburg/Rostock (ICE)
  • Mittenwald–Minga–Inglstod–Niamberg–Erlanga–Lichtenfels–Leipzig–Berlin (IC)
Regionalvakea
  • Niamberg–Erlanga–Bamberg–Haßfurt/Schweinfurt (– Wiazburg)/Coburg–Sonneberg (Thüringen)
  • Plattling–Rengschburg–Neumarkt in da Obapfoiz–Niamberg–Erlanga–Bamberg
  • Niamberg–Erlanga–Bamberg–Lichtenfels–Ludwigsstadt–Saalfeld (Saale)–Naumburg (Saale)

2010 soi a plante S-Boh-Vabindung zwischn Forchheim und Niamberg an Betrieb iwa Elanga afnehma.

Schiffsvakea[VE | Weakln]

Obwoi Erlanga on da Regnitz liegt, gibts iwan Fluss zweng Weare und Wossaradln koan Schiffsvakea. Eascht mit da Eaeffnung vom Ludwigkanal im Joar 1843 kimmt da Schiffsvakea af Erlanga. Noch ofenglichn Eafoign hod da Kanal boid wieda on Bedeitung valorn und da Betrieb is eingstejt worn. Da Obschnitt zwischn Niamberg und Erlanga is Ofang vo de 1960a Joar afgfuit und ois Trassn fian Frankenschnellweg gnutzt worn.

Seit 1970 wo da Main-Donau-Kanal Erlanga eareicht hod, gibts in da Stod an Hafn, wo im Joar 2000 eppa 450.000 Tonnen Gita umgschlogn worn san.

Flugvakea[VE | Weakln]

A internationale Flugvakeasobindung besteht iwan Flughofn Niamberg.

Effentlicha Nahvakea[VE | Weakln]

An ÖPNV vssorgn meara Stod- und Iwalandbuslinien vo de Erlanga Stodweake (ESTW) und vom Omnibusverkehr Franken (OVF), wo olle in an Verkehrsverbund Großraum Nürnberg integriert san. De Buslinien fian fost olle duachs Stodzentrum. Da gresste Tei vo de Iwalandbuslinien startet am Zentralen Omnibusbohhof westlich vom Bohhof. Estlich vom Bohhof befindn si de Hoitestejn Bohhofplotz und Hugenottenplotz, wo in easchta Linie de Stodbuslinien hoitn. No a wichtiga Knotnpunkt is on da Kreizung Güterhallen-/Güterbohhofstross. De Hoitestej Hauptpost is am 8. Septemba 2007 in Arcaden umbenannt worn.

Effenlicha Nohvakea af Schienen und s Projekt vo oana Stod-Umland-Boh[VE | Weakln]

A Wiedabelebung vom schienengebundenen Nahvakea is zeascht 1977 duach an Vorschlag vo da Siemens AG dischkriat worn, um iwa a rund 7,5 km lange H-Boh-Streckn de wichtigsten Siemens-Standort mitn Bohhof z vabindn. De H-Boh, foat scho seit 1976 eafolgreich auf oana Vasuachsolog aufm Siemens-Forschungsglanda z Erlanga. De Streckn soi vom Erlanga Geräteweak iwa Büchenbach-Nord zum Grossparkplotz und vo dort duach an Tunnel bis zua Schuhstross und weida obairdisch bis zua Siemens-Haptvawoitung fian. De vo da Stodvawoitung zuasetzlich gwinschtn Streckn hedn afgrund vo de engen Platzvoejtnisse an Obbruch vo ganzn Haisazein notwendig gmocht. Im Novemba 1978 hod si da Stodrot mit knoppa Meaheit gegn des Projekt entschiedn.

De Idee vo am Vakeassystem af Schienen fia Erlanga is oba scho a wengal spada wieda aufgegriffn worn. Scho noch da Stuilllegung vo da Bohstreckn Erlanga-Bruck-Herzogenaurach 1984 worn seit Mitte vo de 1980a Joar z Erlanga Iwalegungen aufkema a uwäidfreindliche Vakeasobindung vom Umland z schaffa. S Modej vo oana Stodboh is dabei Ofong vo den 1990a Joar zu am Konzept entwicket worn, wo Stod-Umland-Boh oda kuaz StUB gnennt wead. Seit 1992 lafft des Projekt unta technischa und fianziella Beteiligung vo da Siemens Transportation Systems. 1995 hom de Stod Erlanga, da Landkroas Erlanga Hechstod und da Landkroas Forchheim an Bau und Betrieb vom StUB-Grundnetz beschlossn. Des Grundnetz umfosst a T-feamigs Netz mit drei Vabindunga noch Niamberg-Thon, Herzogenaurach un d Eckental iwa Neunkirchen am Brand. Strecknbeginn warad oiwei im Stodzentrum vo Erlanga.

In oana Mochbarkeitsstudie vo 1993 san de Gesamtkostn fias StUB-Projekt auf knopp 1 Milliardn D-Mark beziffat worn, fia de Trassen vom Grundnetz davo alloa rund 413 Milliona DM. 1997 hods bayerische Wiatschaftsministerium de Aufnohm vom Projekt in Feadaprogramme vom Land und vom Bund obglehnt. Ohne de Kofinanziarung steht a Realisiarung vo da Stod-Umland-Boh net in Aussicht. Dennoch is des Thema regelmessig Bestandtei vo da effentlichn und politischn Debattn z Erlanga und Umgebung. A BiargaInitiative fia umwäidvatregliche Mobilität im Schwabochtoi thematisiat des Projekt aa oiwei wieda[11] Wia fiarende Politika vo de beteiligtn Landkroas.[12] Seit Ofang 2008 is a neie Kostn-Nutzn-Analysn fias StUB-Grundnetz in Orbat.[13][14]

Ois oanziges zeitnohs Projekt vo am schienengebundenen effentlichn Nohvakea soi de in Nord-Sid-Richtung valaffade S-Boh-Vabindung vo da Stod Erlanga mit de Nochbastedd Fiath und Niamberg bis 2010 fertiggstejt und eaeffnet wean.

Erlanga Stodweake und kommunale Betriebe[VE | Weakln]

De Erlanger Stadtwerke (ESTW) ham eanan Ursprung in da 1858 grinddn Erlanger Gasgesellschaft AG, wo mit oam eignan Gaswerk de Gasvasorgung vo da Stod sicha gstejt hod. 1915 is da Betrieb umbenannt in Städtische technische Werke Erlangen. Im Joar 1939 is draus a Betrieb vo da Stod Erlanga worn mit da Bezeichnung Stadtwerke Erlangen, 1967 a steddische Gsejschoft mitn Nama ESTW – Erlanger Stadtwerke AG.

De Stodweake vasorgn Erlanga mit Elektrizität, Weame, Erdgas und Wossa, betreibm de Erlanga Schwimmbeda, baun und betrein de Strossnbeleichtung und Vakeasologn und san fia de Umsetzung vom Stodvakea z Erlanga zuastendig.

Nebm de Stodweake betreibt de Stod Erlanga a Reihn vo kommunalen Betriebm zum Bau und zua Wartung von Infrastrukturobjektn. Dazu ghean u. a.:

  • da Entwesserungsbetrieb EBE, wo u. a. des Kleaweak vo Erlanga betreibt. In da Vagangenheit is imma wieda dischkriat worn, den Betrieb dena Erlanga Stodweakn zuazordnen, bis etzad owa ohne Ergebnis,
  • da Betrieb Stadtgrün, Abfallwirtschaft und Straßenreinigung is u. a. fia de Obfoiobfua und de steddischn Greaologn zuastendig.

Erlanga hod a oan eignan Schlochthof, wo vo da Kommune betriem wead.

Oanzlhandl[VE | Weakln]

Seit Heabst 2007 wead de Oanzlhandelslandschaft vo da Erlanga Innenstod duach de iwadachte Einkaufspassage Erlangs Arcaden mit fost hundat Oanzlhandelsgscheftn af drei Etagen pregt. In zwoa Biagabegean (2004 und 2005) hod si de Erlanga Beväikarung fia de Earichtung vo da Passage afm Glanda vo da ehemoligen Haptpost ausgsprocha.

De Hapt-Einkaufsstross valafft ois Nord-Sid-Axn duach Erlanga. Im neadlichn Bereich zwischn Wpssaturmstross iwa Schloßplatz und Hugenottenplatz zua Henkestross is se untam Nama Haptstross a echte Fuassgengazone. Im sidlichn Bereich zwischn Henkestross und Rathausplatz valafft se untam Nama Nürnberger Stross. Doat is se net ois Fuassgengazone ausgwiesn, owa autofrei und dogsiwa nua vo Radlfohran befohrn. De Erlanga Arcaden san mit Eingeng im Bereich Henkestross/Nürnberger Stross und aa an da Nürnberger Stross in eppa in da Hächn vo da Galeria-Kaufhof/Neia Markt an de Hapt-Einkaufsstross obundn.

Buidung und Kultur[VE | Weakln]

Schuin[VE | Weakln]

Iwas Stodgebiet von Erlanga san 16 Grundschuin vateit; weidas gibts no via Haptschuin, zwoa Realschuin, a steddische Wiatschoftsschui, a Schui fia Kranke, zwoa Feadaschuin, via Privatschuin (drunta je oa Montessori- und Waldorfschule), via Berufsschuin und sechs Gymnasien. Des äitaste Gymnasium is des Gymnasium Fridericianum, 1745 ois Gymnasium Illustre grindd.

De fimfte Privatschui is de Franconian International School (FIS). Seit da Fertigstejung zum Schuijoar 2008/2009 gibts a iwagreifends Ongebot vom Kindergorten iwa de Elementary School bis hin zua Middle School und High School. Unterrichdd wead noch internationaln Curricula auf Englisch, noch da zwejften Klass ko des wäidweit ois Universitets-Zualassung oeakonnte International Baccalaureate eaworbn wean.[15]

Wissnschoft und Forschung[VE | Weakln]

Erlanga is seit 1743 Universitetsstod, mit iwar 25.000 Studiarendn ist de Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg noch da Ludwig-Maximilians-Universität Minga de zwoatgresste Universitet z Bayern.

Im Umfäid vo da Universitet hom si in da Stod zoireiche Forschungsinstitute niadaglossn, so des

  • Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS), do is unta andam des MP3-Dateiformat entwicklt worn
  • Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie (IISB)
  • Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts
  • Forschungszentrum vo da Siemens AG,
  • Bayerische Zentrum für Angewandte Energieforschung (ZAE Bayern) Obteilung Thermosensorik und Photovoltaik
  • Bayerische Laserzentrum (BLZ)

Mitn Thema „Werkstoff Zukunft“ gheat Erlanga zamma mit Niamberg und Fiath zu dena zehn deitschen Steddn zum Treffpunkt der Wissenschaft im Wissenschaftsjoar 2009.

Theater und Kinos [VE | Weakln]

Erlanga betreibt a eigans Stodheata. Haptspuistettn is des Markgrafentheater, des äitaste bespuite Barocktheata in Siddeitschland ausm Joar 1718. Zum Stodheata gheat aussadem des „Theater in der Garage“.

A weidas Theata is de private Kloakunstbihne „Fifty-Fifty“. Driwa hinaus gibts des Experimentiatheata vom Institut fia Theata- und Medienwissenschoft vo da Universitet.

De freie Theataszene hod si in da Orwadsgmoaschoft „Freies Theater Erlangen“ zammagschlossa, de wo iare Interessn gegniwa vo da steddischn Kuituapolitik vatritt.

Z Erlanga gibts via Kinos: Des CineStar-Kino am Neuen Markt, de Lammlichtspiele in da Haptstrossn, des Kuituazentrum E-Werk und des Kino Manhattan.

Stummfuim-Festival[VE | Weakln]

Seit 1997 werd des barocke Markgrafentheata oamoi im Joar zum Kinopalast fia de StummFilmMusikTag Erlangen. Des Programm bietet a broade Palettn klassischa (und mangmoi aa aktuella) Stummfuimproduktion. Andas ois bei andan Stummfilmfestivals wern de Fuim da fost ohne Ausnohm mit Ensemble- oda Orchester-Begleitung afgfiat. Dabei wean sowoi Originalkompositionen gspuit wiara zeitgenessische Komponistn. Dazua gibts imma no a Begleitprogramm (Ausstellunga etc.). Des Festival findd oi zwoa Joar stott (Biennale).

Museen[VE | Weakln]

De Stodvawoitung betreibt im Oidstedda Rathaus am Martin-Luther-Platz a Stodmuseum, wo de Erlanga Gschicht zoagt wead. Historisch interessant san aa de antikn- sowie ur- und friahgschichtliche Sammlung vo da Friedrich-Alexander-Universitet.

Driwa hinaus gibts zwoa Kunstmuseen in da Stod: Des Kunstpalais Stadt Erlangen befindd si im barockn Palais Stutterheim am Marktplatz. Des zwoate Kunstmuseum is des Museum im Loewenichschen Palais, direkt nebm dena nei bautn Erlanga Arcaden. A dritts Museum, des „Museum fia Kultur und Technik der Medizin, Kunst und Wissenschaft“ is in Planung und soi im Museumswinkel eingrichdd wean.

Medien[VE | Weakln]

Ois Dogeszeidung san de Erlanger Nachrichten im Printbereich konkurrenzlos. An iwaregionaln Mantl liefan de Nürnberger Nachrichten, vom Verlag Nürnberger Presse Druckhaus Nürnberg, wo zwoa Zeidunga aussagibt. Da Erlanga Lokaltei wead zwor vo oana eignan Lokalredaktion z Erlanga betreit, oba seit 1999 voistendig zn Niamberg druckt. Nur a Nischendosein fiat da Fränkische Tag. Sein Lokalteil "Erlanga-Hechstod" enthoit zwor de Rubrik "Erlanga", im Stogebiet is de Zeidung oba nua iwan Oanzlhandl oda iwan Porsvatrieb z kriang. Mit da Monatszeidung Was Lefft - spada kimmt da Untertitel Worte statt Taten hinzua - gibts seit Jenna 1976 a links ausgrichtets Stodmagazin, des wo lokalpolitische Themen und Frogn vo da internationalen Politik behandlt. Ofang vom neien Joartausend hod da Dregaverein de Grindung vo da raumzeit ois neie linke Monatszeidung fian Grossraam Niamberg-Fiath-Erlanga beschlossn. De Zeidung eascheit seit 2005 owa nur no im Internet.

Straßenkreuzer is a Obdachlosenzeitschrift fian Grossraam Niamberg-Fiath-Erlanga, de wo im frein Strossnvakauf vabroadd wead. Danem gibts no a ganze Reihn vo Zeitschriftn, wo si in da Meaheit on a bestimmts Zuipublikum wendn. Des Spekrum richcht vom Amtsbladdl vo da Stod Erlanga iwa Stodeizeidunga bis zu Mitteilungsbladdln vo de Kiachngmoana.

Musi[VE | Weakln]

Franz Seeberger, Besitza vom Musiklokal Starclub, hod 1978 ois Marc Seaberg an Hit mitm Liad Looking for freedom, des wo 1989 in oana Version vom David Hasselhoff on da Spitzn vo de deitschn Charts gstandn is. Michael Holm hod in de 70a meara deitsche Top-Hits, und is spada mit seim Musikprojekt Cusco meafoch fian Grammy nominiat gwem. De Fun-Metal-Band J.B.O. is 1989 vo via Erlangan grindd, auf Konzeatn werd des Bia vo da Brauerei Kitzmann mit eignan rosafoarbanen Etikettn vakafft. Mit Fiddler’s Green gibts a weidare Erlanga Band, de wo deitschlandweit auftretn duat. Und da Werner Heider, a bekonnta Komponist, Pianist und Dirigent wohnt und lebt z Erlanga.

Danz- & Folkfest[VE | Weakln]

De Stod Erlanga is in de 70a und 80a Joar fia seine vom steddischn Freizeitamt organisiatn Folkfestivals sea bekonnt gwen, owa am End is de Veronstoitungserie vaschwundn. Seit 1998 findd oba wieda olle zwoa Joar a internationals Folktanzfestival stott, wo de Tradition wieda fortfiat. Des Folkdanzfest is oans vo de wenigen Festivals in Deitschland, bei dem de "Tänze der Völker" (z. B. Danz aus Irland, da Bretagne, Bulgarien, Griachaland, Israel, etc.) in Workshops daleant wean und bei Danznocht zua Live-Musik (Bal Folk, Ceilí, est-noz) danzt wean kinna. Es findd ollawei Ende Aprui/Ofang Mai stott und umfosst so aa an "Danz in an Mai".

Spoat[VE | Weakln]

Scho lenga is de Schwimmsportgemeinschaft Erlangen vo 1981 (SSG 81 Erlanga) de Grundlog fia spoatliche Erfoige. De Zwillingsbriada Björn und Bengt Zikarsky hoin 1996 bei de Olympischen Spui Bronze. De Niambergerin Hannah Stockbauer is 2003 dreifoche Schwimmwäidmoastarin worn. Daniela Götz hod mit da DSV-Staffe scho mearare internationale Medaillen ghoit. Aa da Nochwuchs hoit ollawei wieda deitsche Jugendtitl. De Spoatschwimmhoin im Röthelheimbad is 2004 auf Betreim vom Obabuargamoasta Siegfried Balleis auf an Nama „Hannah-Stockbauer-Hoin“ tafft worn. In da Leichtathletik hod da Hiadnsprinta Florian Schwarthoff bei de Olympischen Spui in Altanta 1996 Bronze iwa 110 m Headen Bronze gwunna.

Verostoitunga[VE | Weakln]

  • Jenna: Erlanger Spielertage, im E-Werk (seit 1987)
  • Ende Aprui: Weekend of Fear, Fuimfestival fia obskure Fuim
  • Mai/Juni: Beagkirchweih, Voiksfest seit 1755
  • Mai/Juni in ungrodn Joarn: Internationales Figurentheater-Festival zsamma mit Niamberg, Fiath, Schwaboch (seit 1979)
  • Juni in grodn Joarn: Internationaler Comic-Salon (seit 1984)
  • Juli: Internationales Theater-Festival ARENA der jungen Künste
  • Juli: Schlossgoartnfest vo da Friedrich-Alexander-Universitet
  • August: Morktplotzfest mit Handwerk, Kunst und Brauchtum
  • August: Erlanga Poetenfest (seit 1980)
  • Oktoba: Die lange Nacht der Wissenschaften (seit 2003 biennal)
  • Dezemba: Weihnachtsmorkt

Umwäidschutz[VE | Weakln]

Da Umwäid- und Naturschutz hod z Erlanga seitn Ofang vo da Umwäidbewegung in Deitschland an hohn Stejnweat. A ganze Reih vo nationaln und internationaln Auszeichnunga beleng an Erfoig vo de Ostregunga. So is da Stod 1988 da Titel „Partner des Europäischen Umweltjahres 1987/88“ vsliehn worn und 1990 und 1991 da Titl „Bundeshauptstadt für Natur- und Umweltschutz“. S Joar 2007 is vo da Stodvawoitung zum Umwäidjoa untam Motto „natialich Erlanga“ ausgruafa worn.

Verkea[VE | Weakln]

Scho in de 70a-Joar is mit oana fohrradlfreindlichn Vakeaspolitik vom damoligen OB Dr. Dietmar Hahlweg is da Grundstoa fia an hohn Otei vom Fohrradln am Gsamtverkea glegt worn. Erlanga gheat heit zu de fohrradlfreindlichstn Stedd vo Deitschland.

Mit am Einsotz vo Erdgasbussen im effentlichen Nohvakea hom aa de Erlanga Stodweake an Beitrpg zua Reduziarung vo CO2-Emissiona und Feinstaub gleisdd.

Natur- und Landschaftsschutz[VE | Weakln]

Afm Gebiet vo da Stod san zwoa Gebiete ois Naturschutzgebiete (NSG) ausgwiesn. Des san:

  • Des 1964 ois Naturschutzgebiet ausgwiesene Feuchtbiotop Brucker Lache, wo 1984 vo uaspringlich 76 ha af 110 ha eawedat worn is. Sidlich vom Naturschutzgebiet liegt in unmittelbora Nochbaschoft des Walderlebniszentrum Tennenlohe.
  • Des Naturschutzgebiet Exerzierplatz (seit 2000), a 25 ha gross Sandbiotop, des aa Tei vo da Sandachse Franken is.
  • Da Tennenloher Forst, mit 934 ha des gresste middlfrenkische Naturschutzgebiet (Sandökosystem, Freigehege fia Urpfeadln, de Przewalski Pfeadln)

Ois weidane Naturschutzgebiete san in da Diskussion:

  • De Dechsendorfer Lohe, a 56 ha gross Gebiet im Seebachgrund (Feichtwiesn, Trocknwaida)
  • A 47 ha gross Gebiet im neadlichen Regnitztoi in da Nechn vom Wossakroftweak West (Sandtrockenrasen, Feichtwiesen)

Nem den Naturschutzgebieten gibts z Erlanga 21 Landschaftsschutzgebiete mit oana Gsamtflechn vo 3538 ha. Dazua ghean:

  • Da Hoizweg in Büchenbach, a traditionäia Vabindungsweg zwischn Büchenbach und am Woidgebiet Meenau (iwa Joarhundate zum Hoiztransport gnutzt), daduach zum Hoiweg worn mit oana oartnreichn Vegetation on de Renda
  • Da Sandmagerrasen an da sogenenntn “Riviera”, am Fuassweg entlang vo da Schwaboch (ob 2000 Landschaftsschutzgebiet)
  • Da Hutgraben Winkelfeldern und Wolfsmantel (186 ha), a Wossalauf, wo westlich vo Kalchreuth entspringt und westlich vo Eltersdorf in de Regnitz mindd (ob 1983 Landschaftsschutzgebiet)
  • Des sidwestlich vo Büchenbach glenge Bimbachtoi, wo 1983 zum Landschaftsschutzgebiet eakleat worn is
  • Des 56 ha grosse Gebiet Grünau
  • Des Gebiet um den Dechsendorfer Weiher (169 ha)
  • De Meenau (570 ha)
  • De Dechsendorfer Lohe (70 ha)
  • Da Seebachgrund (112 ha)
  • Des Moorbachtal (50 ha)
  • Des Regnitztal (883 ha)
  • Da Meilwald mit Eisgrube (224 ha)
  • Des Schwabachtal (66 ha)
  • Da Steinforstgraben mit Kosbacher Weiher und Dauerwaldstreifen östlich des Main-Donau-Kanals (157 ha)
  • Da Rittersbach (66 ha)
  • Da Schutzstreifen auf oi zwoa Seitn vo da BAB 3 (47 ha)
  • Da Kloastawald (197 ha)
  • Des Aurachtal (182 ha)
  • Römerreuth und Umgebung (110 ha))
  • Da Bachgraben (9 ha)
  • De Brucker Lache (331 ha)

De vo Bebaung freighoidanen Regnitzwiesn sorng dafia, daß de Hoachwasser, de oftmois im Herbst und spadn Winta aftretn, gforlos ablaffa kinnan. Bedingt duach de weitlaifign Regnitzwiesn ko si a grosse Weissstorch population bildn. De Horst z Bruck, Eltersdorf und Frauenaurach san regelmessig belegt. Seit a poar Joar briat a Storchnpoar sogar in da Nachan zua Innenstod afm Kamin vo da Brauerei Steinbach. In de Aurachwiesn im Südwestn vo Erlanga is im Joar 2004 a historisches Wossaschepfradl wieda in Betrieb gnumma worn. Eppa zehn weidane Wossaradln befindn si neadlich vo Erlangen bei Möhrendorf. De seitm 15. Joarhundert fost unvaendat und voistendig aus Hoiz bautn Radln worn friara in da Region stoark vabroadd. De wuchtigen Hoizkonstruktiona, wo an Miiradln eainnan, wern heitzdog vo earnamtlichen Hejfan zu Beginn vo da Sommasaison aufgstejt und am End vo da Saison wieda obbaut. Zum Tei wean sie heit zua Bewesserung vo Feichtbiotopen gnutzt, wo am Eahoit vo da Nohrungsgrundlog fia de hoamischn Steach dienen.

Sengaswiadigkeitn[VE | Weakln]

Historische Bautn[VE | Weakln]

Schloss, davor da Hugenottnbrunna
Erlanga Schlossplotz
Orangerie im Schlossgortn
Hugenottnkira
s Platenhaisal am Burgberg
Hugenottnbrunna im Schlossgortn, dahinta de Orangerie
Aromagortn z Erlanga
De Prometheus-Skulptur im Burgberggortn
  • De etzige Innenstod, de ehemolige Neistod vo Erlanga, is ois Ensemble sengansweat. Se is ois barocke Plan- und Idealstod baut worn, mit schnurgrodn Strossn und oanheitlichn Fassadn. Des Ensemble gheat zu dena am bestn erhoidanen Ologn vo dera Oat in Deitschland.
  • De Schloßolog mitm markgreflichn Schloss, am Schloss- und Morktplotz und am Schlossgortn mit da Orangarie, da ehemolign Konkordienkira (heit Geologischs Institut), am Hugenottnbrunna und am Reidastandbuid vum Markgrafn Christian Ernst
  • S Markgrafntheata, s ejdaste bespuite Barocktheata vo Siddeitschland
  • S Palais Stutterheim, wo si heit de Stodbiacharei und aa de Steddische Galerie befindn.
  • S Egloffsteinsche Palais, wo 1718 am domolign Stodrand fian Carl Maximilian Freiherr vo Eggloffstein baut worn is. Bemerkaswert is bsundas da ehemolige Festsoi mit ana prechtign Stuckdeckn, wo an Domenico Cadenazzi zuagschriem werd. 1749 is des Gebaide vo da Stod erworm worn. S Gebaide is vo do an untaschiedle gnutzt worn: ois Armeninstitut, ois Tabakfabrik und fia vaschiedane Schuin. Seit da Renovierung im Joar 1998 weadsausschliassli ois Voikshochschui gnutzt. In am Haus hod aa da Dichta und Orientalistikprofessa Friedrich Rückert a Wohnung ghobt.
  • Da ehemolige Wossaturm (Apfelstr. 12) is 1705 ois easchta Turm vo da Neistod baut worn. Er wor urspringle sechsgschossig und wead fia de Wossavasorgung vom Botanischn Goartn gnutzt und fia de Springbrunna und Wossaspui in da Orangerie. Seit 1818 is er im Besitz vo da Universitet, wo an Wossatum zua Wossavasorgung iara am Schlossgoartn ogsiedlten Institute gnutzt hod. Drei Etagen san 1876 weng Baufelligkeit obbrocha worn. Zwoa Raime san zwischn 1839 und 1897 ois Karza vo da Universitet gnutzt worn. Oa Raum davo is no heit im originalen Zustand dahoitn.
  • S Oidstedda Rathaus am Martin-Luther-Platz. Da Bau wead heit ois Stodmuseum gnutzt.
  • De kloane, unscheinbore Burgbergkapejn is s ejdaste Gebaide vo da Stod. Se stammt waoascheinli ausn 15. Joahundat, werd oba erstaunlichaweis weda in da Erlanga Stodgschicht, no in da Kiragschicht vor 1709 erwehnt. Woascheinlich is fia de Siechnbetreiung aussahoib vo de Stodmauan zuastendig und damit a Tabu gwen, wei noh dro steht s umbaute Siechenhaus.
  • S Platenhaisal am Burgberg, wo da August Graf von Platen im Summa 1824 s Lustspui Der Schatz des Rhampsinit gschriem hod.
  • De ehemolign Biakella im Burgberg
  • S E-Werk, a ehemoligs Elektrizitetsweak, wo seit 1982 ois Kuituazentrum umgstoit worn is und a vuifejtigs Programm aus Musi, Fuim, Theata und Tanzvaaostoitunga offariat.
  • De Reste vo da oidn Stodmaua
  • S Loewenichsche Palais, wo in da Mittn vom 18. Joarhundat vo Loachim Christoph Heer im Barockstui baut worn und ab 1817 ois Wohngebaide und Tabakfabrik vo da Familie Loewenich gnutzt worn is. Bis 1941 im Familienbesitz, is oschliassend vo da Post braucht worn und is heit a Kunstmuseum.
  • De Oide Universitetsbibliothek, wo vo 1910 bis 1913 im Jugendstui baut worn is, mit vuin kostborn Handschriften, mit da Markgreflichn Sammlung und da Münzsammlung.

Kiran[VE | Weakln]

  • De evangelisch-reformiate Hugenottn-Kira am Hugenottenplotz, de ejdaste Kira vo de Hugenottn aussahoib vo Frankreich
  • De Oidstädter Pfarrkira (Dreifoitigkeitskira)
  • De Neistädter Pfarrkira (Universitetskira), s Woarzeichn vo da Stod
  • De Neistädter Friedhofskira
  • De Martinskira (Martinsbühler Kira)
  • De Matthäuskira am Ohmplatz
  • De St. Michael-Kapejn im Ortstei Steidoch
  • De Neiapostolische Kira in da Schuhstrossn
  • De Russisch-Orthodoxe Kira

Denkmela[VE | Weakln]

  • s Kanaldenkmoi
  • s Reidadenkmoi im Schlossgoartn

Brunna[VE | Weakln]

In da Stod gibts a Vuizoi vo Brunnaologn:[16]

  • Paulibrunna afm Morktplotz
  • Muihstoabrunna, Elise-Spaeth-Str. 7
  • Hugenottnbrunna im Schlossgoartn
  • Delfinbrünnlein im Schlossgoartn
  • Rückertbrunna im im Schlossgoartn
  • Ruckerbrunna, a schlanke Metoiskulptur vum Buidhaua Hans Rucker afm Rathausmorkt (erinnad ans Ibaschreitn vo da 100.000-Einwohna-Grenz)
  • Ringebrunna Ecke Brahmsstr. / Werner-von-Siemens-Str. (vo Bernhard Rein)
  • Ohmbrunna afm Ohmplotz
  • Quellstoa im Labyrinth afm Bohlenplotz (vo Bernhard Rein, 2002)
  • Brunnabubal afm Maximiliansplatz[17].

Parks und Geartn[VE | Weakln]

  • Schloßgoartn
  • Botanischa Goartn
  • Aromagoartn mit iba 1000 hoamische und exotische Aromapflanzn, de weng eanam etherischn Ej ois Oaznei- oda Gwiazpflanzn und fia de Kosmetik vawendd wern
  • Burgberggoarten mit Skulpturn vom Heinrich Kirchner

Wichtige Pletz[VE | Weakln]

  • Martin-Luther-Plotz (ejdesta Platz z Erlanga), is nochm Oidstodbrand 1706 nei plant und baut worn
  • Hugenottenplatz, Hugo gnennt, Stodzentrum und Knotnpunkt vo de Innenstodstrossn und -busvabindunga.
  • Schloss- und Morktplotz, s Zentrum vo Erlanga
  • Neistedda Kiraplotz
  • Lorlebergplatz (ehem. Kaiser-Wilhelm-Plotz)
  • Oidstedda Kiraplotz
  • Theataplotz
  • Bohlenplotz
  • Langemarckplotz
  • Neia Markt
  • Da Ohmplotz in da Südstod
  • Zollhaus-Plotz
  • Bahnhofsplotz
  • Maximiliansplatz in da Oidstod

Weidare Bsundaheitn[VE | Weakln]

Bundesweite Bekonntheit kriagt 1981 s Liad „Wissenswertes iba Erlangen“ vo Foyer des Arts. Im Liadtext vo Max Goldt find si zwoa koa direkta Bezug zum wiaklichn Erlanga (mit da Ausnohm, dass Erlanga tatsächlich net im Sauerland liegt).

A Vorfoi am Universitätsklinikum im Joar 1992 hod Erlanga ebnfois in de bundesweitn Schlogzein brocht. Dea Foi is untam Nam Erlanger Baby in de Annaln eiganga. Nach am Vakeasunfoi vo ana 19jearigen Schwangan is de Frau trotz iam Hirndod kinstli am Lem ghoitn worn, ums Kind z rettn. Des ganze is zwoa ohne Erfoig bliem, wei da Fetus a poa Dog spada ba am Spontanabort gstorm is. Weng da broadn effentlichn Dischkrierarei iba an Foi hod de Gsejschoft fia deitsche Sproch an Ausdruck Erlanga Baby zu oam vo de Weata vom Joar 1992 gmocht.

Affoind an Erlanga is aa de hohe Zoi an studentischn Vabindunga. Es gibt 18 schlogande und net-schlogande, politische und unpolitische Vaeinigunga vo mennlichn Studentn.

Da Erlanga Schriftstella Tobias Bachmann rechnet in seina 2006 vaeffentlichen utopischn Erzejlung "Der Untergang der Stadt Erlangen" af satirisch phantastischa Oart mit seinea Heimatstod ab. Sei Erzejla beobochtet, wia vogloartige Riesnviecha de Hugenottenstod ois ian Nistplotz eaoban und Erlanga in Schutt und Oschn leng.

Erlanga Bia[VE | Weakln]

Gern zitiat werd a Passage ausm Karl May Roman "Durch das Land der Skipetaren": Am Orientalen, dem da Häid Kara Ben Nemsi trifft, foit z Deitschland ois ollaerschts de Stod „Elanka“ (Erlanga) ei, wo ogeblich scho Saigling mit Bia afpepplt worn waradn. Erlanga is oba aa in Wiaklichkeit a wichtigs Brauareizentrum - mit bis eppa 30 Brauarein - gwen. Daduach dass de Stod scho friah ons deitsche Eisnbohnetz ogschlossn worn is, san Bia und Braustoff in grossn Umfang exportiat worn. Im 19. Joarhundat hod Erlanga an internationalen Ruaf ois Stod vom Gerstensoft ghobt. No heit zeing davo amerikanische und schwedische Biasortn, de untam Nama „Erlanger“ vakafft wern.

Scho zu Zeitn vo da Stodgrindung hod jeda Biarga vo Erlanga s Recht ghobt, sei eigans Bia z Braun. In da Oidstod wor des sognennte „Gmoabrauhaus", des wo a jeda Biarga nutzn hod kena. Mit Untabrechunga wos Brauhaus bis 1813 in Betrieb. Vo de ehemois 30 Brauarein san olladings heit nur no zwoa ibabliem: Kitzmann und de wiedabelebte Steinbach-Brauarei. Grund dafia wor (nem de Wirtschoftskrisen vo de 20er-Joar) u. a., dass de Erlanga Braua de Innovation vo da modernen Kühtechnik vaschlaffa hom. Ois z Minga bereits elektrisch küht worn is, ham si si z Erlanga imma no auf de oidn Kellagwejbe vom Burgberg valossn.

Erlanga Berihmdheitn[VE | Weakln]

Berihmdheitn, wo z Erlanga geborn san[VE | Weakln]

  • Sebald Heyden (1499–1561), Kantor, Rektor und Dichta („O Mensch bewein dein Sünde groß“)
  • Karl Siegmund vo Seckendorff (1744–1785), Dichta
  • Georg Simon Ohm (1789–1854), Physika (nach eam is de Einheit vom elektrischn Widastand gnennt).
  • Martin Ohm (1792–1892), Mathematika
  • Julie Gräfin vo Egloffstein (1792–1869), Hofdame, Malarin und Zeichnarin
  • Carl Friedrich Philipp vo Martius (1794–1868), Naturforscha, Botanika, Forschungsreisenda und Ethnograph
  • Caroline Tridon (1799–1863), Molarin
  • David Morgenstern (1814–1882), Politika und Zinnfolienfabrikant
  • Carl Haag (1820–1915), Mola
  • Ernst Penzoldt (1892–1955), Schriftsteja, Zeichna, Buidhaua und Karikaturist
  • Herbert Martius (* 1924), Mala, Graphiker, Emailkünstler
  • Heinrich vo Pierer (* 1941), friara Siemens AG-Vorstandsvorsitzender und Aufsichtratsvorsitzender
  • Klaus Karl-Kraus (* 1951), frenkischa Kabarettist
  • Karlheinz Brandenburg (* 1954), Elektrotechnika, a da Väter des MP3-Audiocodecs
  • Lothar Matthäus (* 1961), Fuaßboispuia, Rekordnationalspuia, Trainer (afgwochsn in Herzogenaurach)
  • Doris Matthäus (* 1963), deitsche Grafikerin und Spui-Illustratorin
  • Jessica Witte-Winter (* 1972), Radio- und Fernsehmoderatorin

Berihmtheitn, wo z Erlanga gwiakt hom[VE | Weakln]

  • Ludwig Feuerbach, Philosoph, Promotion (1828) z Erlanga und Privatdozent
  • Johann Gottlieb Fichte, Philosoph, Vatreta vom deitschn Idealismus. Professor z Erlangs
  • Hans Geiger, Erfinda vom Geigerzehla. Ab 1902 Studium da Physik und Mathematik z Erlanga
  • Samuel Hahnemann, Begründa vo da Homöopathie, 1779 Promotion z Erlanga.
  • Hildegard Hamm-Brücher, Politikarin (friacha FDP)
  • August Graf vo Platen, Dichta, kimmt 1819 zum Studium af Erlangen. S Platenhäuserl und de Platenstraß am Burgberg erinnern an eam.
  • Friedrich Rückert, Schriftstella; ab 1826 z Erlanga Professor vo orientalische Sprochn und Literaturn.
  • Karl Ludwig Sand, Student und Burschenschafta, der wos 1819 an Dichta August vo Kotzebue ermordet und so de Karlsbader Beschlisse mit ausgläst hod.
  • Elke Sommer (eigentlich Elke Schletz), Schauspuilarin
  • Hannah Stockbauer, dreifache Weltmoastarin im Schwimma (400 m, 800 m, 1500 m) fia de SSG Erlanga.

Biachl[VE | Weakln]

  • Bayerisches Städtebuch; Band V 1. Teilband Unter-, Mittel- und Oberfranken. aus Deitsches Städtebuch. Handbuch städtischer Gschichte. – Im Auftrog vo da Arbatsgmoaschaft vo de historischn Kommissiona und mit Unterstützung vum Deitschn Städtetog, vum Deitschn Städdebund und vum Deitschen Gmoatag, hrsg. vo Erich Keyser, Stuttgart, 1971
  • Erlangen in da Westntasche – ein treuer Führer durch Stadt und Universität. 2. Ausgob 1845, verlegt bei Theodor Blaesing, ois Reprint erhoitli bei Palm und Enke (etz Thalia-Buchhandlung Palm & Enke)
  • Erlanger Stadtlexikon. Hrsg. vo Christoph Friederich, Bertold Frhr. vo Haller, Andreas Jakob. W.Tümmels Verlag Niamberg, 2002. ISBN 3-921590-89-2
  • Ralf Nestmeyer: Nürnberg, Fürth, Erlangen. A Reisehandbuch. Michael-Müller-Verlag, Erlanga, 2008, ISBN 978-3-89953-377-4
  • Martin Schieber: Erlangen. A illustrierte Geschichte von der Stadt. Beck-Verlag, Minga, 2002 ISBN 3-406-48913-3
  • 1000 Jahre Erlangen 1002–2002, Sonderbeilog vo de Erlanger Nachrichten vom Jenna 2002 (Online-Text schaug unta „Im Netz“)

Beleg[VE | Weakln]

  1. Büchenbach
  2. Andreas Jakob, Die Entwicklung der Altstadt Erlangen, in: Jahrbuch fia fränkische Landesforschung Bd 50, Neustadt a.d.Aisch1990
  3. Jakob a.a.O.
  4. Jakob, a.a.O.
  5. Süddeitsche Zeitung, 19. Mai 1993
  6. Stod Erlanga, Amt fia Statistik und Stodforschung: Eiwohnazoin 1495-1970 und seit 1970
  7. Wolfgang Most: Wehrsportgruppn Hoffmann: Vereinigung da Einzeltäter. Vor 25 Joar: Mord an Shlomo Lewin und Frieda Poeschke in Erlangen, in: raumzeit – Monatszeitung fia Nürnberg, Fürth, Erlangen. (23.12.2005)
  8. Kira Jesu Christi vo de Heilign vo de Letzten Dog (Mormonen), Hoamseitn vo da Stod Erlanga (12. November 2007)
  9. Hoamseit vo da Stod Erlanga: De Mitglieda da Fraktionen
  10. Handelsblattl vom 26.03.2007, Seitn 8
  11. Biargainitiative Umweltverträgliche Mobilität im Schwabachtal e.V.: De Stod-Umland-Boh. Fia Erlangen • Fia de Region • Fia uns, Jenna 2002, Buckenhof, Bamberg
  12. Holger Peter: Vision vo da Stod-Umland-Bahn beschworen, Erlanger Nachrichten, 25. Novemba 2004
  13. Erlanger Nachrichten: Ein neues StUB-Gutachten. Artikel vom 2. Feba 2008
  14. Stod Niamberg / Ausschuss fia Verkehr: Stadtbahn Nürnberg-Erlangen und Stadt-Umland-Bahn Erlangen. Bericht vom 31. Jennar 2008
  15. Hoamseitn vo da Stod Erlanga: Neibau vo da FIS im Röthelheimpark
  16. Brunnen in Erlangen
  17. Ausführlich zua Entstehungsgschichte s. bei Heinrich Hirschfelder: Erlangen im Kaiserreich 1871-1918. Bamberg 2007, (ISBN 978-3-7661-4616-8), S.54-57

Im Netz[VE | Weakln]

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