Bamberg
| Der Artikl is im Dialekt Obaboarisch gschrim worn. |
| Bamberg |
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| Basisdatn | ||
|---|---|---|
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbeziak: | Obafranken | |
| Landkroas: | Kroasfreie Stod | |
| Koordinatn: | Koordinaten: 49° 54′ N, 10° 54′ O 49° 54′ N, 10° 54′ O | |
| Hechn: | 245–386 m ü. NN | |
| Flächn: | 54,58 km² | |
| Eiwohna: | 69.884 (31. Dez.. 2007) | |
| Bevejkarungsdichtn: | 1280 Eiw. pro km² | |
| Sonstige Datn | ||
| Postleitzoi n: | 96001–96052 | |
| Vorwoi: | 0951 | |
| Kfz-Kennzeichn: | BA | |
| Gmoaschlissl: | 09 4 61 000 | |
| Adress vo da Stadtvawoitung: |
Maximiliansplatz 3 96047 Bamberg |
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| Hoamseitn: | ||
| Politik | ||
| Obabuagamoasta: | Andreas Starke (SPD) | |
Bamberg (mittloitalich: Babenberg, frenkisch: Bambärch) is a kroasfreie Stod im bayrischen Regiarungsbeziak Obafrankn. Bamberg is Universitets-, Schui- und Verwoitungsstod und aa Sitz vom gleichnamigen Erzbistum. De Stod is in da Landesplanung ois Obazentrum vom westlichen Obafrankn ausgwiesn und is Mitglied in da Metropolregion Niamberg. De sengansweate Oidstod besitzt den gresstn unvaseat dahoidanen historischn Stodkean in Deitschland und is seit 1993 ois Wejtkuituaeabe in da Listn vo da UNESCO eintrong. Dazua is Bamberg iwaregional bekonnt fia sei vuifejtige und eingstendige Biatradition.
Eadkunde [dro werkln]
Geographische Log [dro werkln]
De oide frenkische Kaisa- und Bischofsstod ziagt si iwa a Toisenkn, duach de wo de Regnitz fliasst. Se valosst Bamberg in nordwestlicha Richtung und mindd siem Kilometa vom Stodzentrum entfeant bei Bischberg in an Main. Nach Sidn ziagt si des Regnitztoi bis nach Niamberg, im Ostn liegt de Frenkische Schweiz, im Nordosten und Westn des Maintoi, im Nordwestn de Hassbeag und im Westn da Steigerwoid. Des Stodgebiet grenzt an de umliegendn Gmoana (vo Nordn ogfanga im Uazoagasinn) Gundelsheim, Memmelsdorf, Litzendorf, Strullendorf, Pettstod, Stegaurach, Bischberg, Oberhaid und Hallstod.
Ausdehnung vom Stodgebiet [dro werkln]
Des Stodgebiet hod a Flechn vo 54,58 Quadratkilometa. De Nord-Sid-Ausdehnung betrogt 9,6 Kilometa, de Ost-West-Ausdehnung 9,7 Kilometa. De Oidstod liegt auf da Insel zwischn de zwoa Regnitzarm und aa westle vom linken Regnitzarm (Domberg). Spada hod si de Stod vor oim noch Ostn ausdehnt.
Stodgliadarung [dro werkln]
Bamberg gliadat si in de Stodteil: Berggebiet, Mittn (Inselstod), Theuerstod (Gärtnerstod, St. Gangolf), Wunderburg, Gereuth, Nord (St. Otto), Ost (St. Heinrich), Gartenstod (St. Kunigunda). Eigmeindete Orte san: Bruckertshof, Bug, Gaustod, Hirschknock, Kramersfeld, Wuidensorg Bamberg hod ca. 650 Strossn, Platzln und Gossn.
Klima [dro werkln]
- Mittlare Jenna-Temperatur: −1,1 °C
- Mittlare Juli-Temperatur: +17,8 °C
- Mittlare Joares-Temperatur: +8,5 °C
- Hexte je gmessane Temperatur: +36,5 °C
- Tiafste je gmessene Temperatur: −27,5 °C
Gschicht [dro werkln]
Gschicht im Iwablick [dro werkln]
De ejdastn Relikte vo da Bamberga Vorgschicht san vamutle Bamberga Getzn. wo im 19. Joarhundat gfundn worn san. Im Joar 902 is zum easchtn Moi a „Castrum Babenberch“ aufm heitign Domberg gnennt worn. Es gheat am ostfrenkischen Gschlecht vo de ejtan Babenberga, wos Lehn 903 in ana bluadign Fehde mit de rheinfrenkischen Konradina valorn ham. Bei da sog. Babenberger Fehde san drei babenbergische Briada gstorm. De Besitzunga san an an Kine gfoin und dena Babenbergan bis 973 dahoidn bliem. Kaisa Otto II.] hod dees Castrum seim Vetter, am Herzog vo Bayern, Heinrich am Zänker gschenkt.
1007 wor de Grindung vom Erzbistum Bamberg duachn Kaisa Heinrich II., an Bua vom Heinrich am Zänker. Im sejm Joar hod a an easchtn Dom baun lossn. Dea is im Laff vo da Zeit owa zwoamoi obrennt und duach an heitign, ausm 13. Joahundat stammendn Bau dasetzt worn. A Aufstand vo de Biarga im 16. Joarhundat geng de Mocht vom Fiaschtbischof is eafoiglos bliem. Unta de Fiaschtbischof Lothar Franz vo Schönborn und Friedrich Carl vo Schönborn hod de Stod in da Barockzeit a kuitureje Hozad dalebt.
Im Dreissgjaarign Kriag hod de Stod unta de schwedischn Truppn stoark glittn, im Siemjaarign Kriag duach preissische und zua Zeit vom Napoleon duach franzesische Truppm.
Stod und s Stift san im Frieden vo Lunéville am Kurfiarschtntum Bayern ois Kompensation fia an Verlust da Pfoiz an Frankreich in Aussicht gstejt worn. No vor da endguitigen Fixiaerung im Reichsdeputationshauptschluß beginnt Bayern am 2. September 1802 des Territorium vom Hochstift militearisch z besetzen und erkleat des Gebiet am 29. Novemba endguitig zu a bayerischen Provinz. Fiaschtbischof Christoph Franz vo Buseck is zrucktretn und hod damit des End vo da Sejbstendigkeit vo Bamberg bewiakt.
Während da Märzrevolution in de Jåhr 1848/49 war Bamberg a Hochburg vo de radikaln Demokraten, weshoib de Stod bei da Regierung z Minga ois bsunders radikal goltn håt. Bekannteste Persönlichkeitn warn de Anwälte Nikolaus Titus und Ignatz Prell und aa da Arzt Heinrich Heinkelmann und da Journalist Karl Heger. De ham de sogenannten 14 Bamberger Artikel, an Grundrechtekatalog, verlesn.
Am 25. und 26. Mai 1854 ham ocht deitsche Mittelstootn (Bayern, Sachsen, Hannover, Württemberg, Baden, Kurhessen, Großherzogtum Hessen und Nassau) z Bamberg de „Bamberger Konferenz“ obghoidn, wo sa sie iwa eana Stejung zu de zwoa Grossmächt Österreich und Preissn vastendigt ham. Nochm Easchtn Wejtkriag is am 7. Aprü 1919 de kuaz voahea gwejte Bayerische Staatsregiarung (Kabinett Hoffmann) in da Auseinandersetzung um de Münchna Räterepublik af Bamberg gflicht, vo wo aus sie militearische Untastitzung zua Niadaschlogung vo da Räterepublik ogfoadat hod. Nochdem de Räterepublik vo da Reichswehr und vom Freikorps gwoitsam beendet worn is, is am 14. August 1919 de Bamberga Vafossung ois easchte demokratische Vafossung fia Bayern untazeichnet worn. Nochm End vom Zwoaten Weltkriag gheat Bamberg zua Amerikanischn Besotzungszone. Vo da Militeavawoitung is a DP-Loga fia sognennte Displaced Person oglegt worn.
Hochwossa [dro werkln]
De wechselnde Wossafiarung vo da Regnitz stejt seit Joarhundatn a Bedrohung fia de Stod dor. Im Juli 1342 reisst des Magdalenenhochwossa a Bruck mit si. Woi des greßte Hochwossa wor am 2. Feba 1784, wo de Haisln am Ufa im Miihviadl zum Opfer foin. Aa de Bruckn san stoark bschedigt woan. Bsondas de erst 1756 fertiggstejte Seesbruck, de heitige Kettenbruck, mit ihra barockn Ausstottung is duach Eisschoin und mitgerissane Baamstämm zasteat worn.
Im Stodgebiet san Hochwassamarkn u. a. in da Langen Straße, am Hozatshaus (Hochzeitshaus), in da Fischerei und an da Woikmih (Walkmühle) zum findn. Dort san aa de Vergleichswerte vom letztn großn Hochwossa vo 2004 vazeichnet. Weitgehendn Hachwossaschutz bietn seit 1964 s Jahnwehr und s Hoachwossasperrtor bei Bug.
Zeit vo da Hexnvafoigung [dro werkln]
De Zeit is dokumentiat duach de eppa anno 1830 im Antiquariatshandl auftauchtn Prozessaktn, wo si heit in da Manuskriptnsammlung vo da Staatsbibliothek Bamberg befindn. Ob de Aktn oiwei voistendig san, deaf bezweifet wean. Bis 1623 san 300 Leit in Bamberg ois Hexn oda Hexa higrichdd worn. De Vafoigung und Hirichtung vo Leidln und und vo ganzn Familien ham unta Bischof Johann Georg II. Fuchs vo Dornheim, da Hexnbrenna gnennt (1623–1633), ian Hehpunkt dareicht. Dornheim hod 1627 z Bamberg des Drudenhaus baut. Im August 1628 is aa da domolige Buagamoasta vo da Stod, Johannes Junius, in des Gfengnis kema. Vor seina Hirichtung hoda in am Obschiedsbriaf an sei Dochta gschriem: „Unschuldig bin ich in's gefengnus kommen, unschuldig bin ich gemarttert worn, unschuldig muß ich sterm …“
Scho am 24. August 1421 is da Zaubara Jakob Vogler vom Pleydenstein auf 10 Joar - 20 Meiln vo Bamberg entfeant - vabannt worn.
Universitetsstod 1647–1773 und ob 1979 [dro werkln]
De 1647 grindde Universitet is 1803 afghom worn, besteht oba weita ois „Philosophisch-Theologische Hochschui“. Ausbaut duach oi universitern Fakulteten nimmt sie im Wintasemesta 1946/1947 ab Leabetrieb af. Energischa Initiator wor da domalige Rektor Benedikt Kraft. Ea beruaft namhafte Professorn, wo bishea z Königsberg oda Breslau gleat ham, und aa Richter vom Reichsgricht in Leipzig. Vui ausm Kriag zruckkeate ehemolige Soidotn ham da ia Studium ogfangt, dees vo Semesta zu Semesta daweidat worn is. Da Ausbauplan zaschlogt si nacha, Rengschburg wead de viate bayrische Landesuniversitet. 1972 is de Bamberger Hochschui ois Gesamthochschui wiedagründet und 1979 zua Universität erhoom worn. De noch iam Grinda gnennde Otto-Friedrich-Universitet Bamberg beheabeagt geistes- und sozialwissenschaftliche Fakulteen und aa a Fakultet fia „Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik“. Deazeit (2007) wead da Fachbereich Sozialwesn afglest und in de Hochschui Coburg integriat.
Militea ab 1803 [dro werkln]
Dees 1. Keniglich Bayrische Ulanen-Regiment „Kaiser Wilhelm II. (Spitznama Sekt-Ulanen), wo zeascht z Dillingen und spoda z Augschburg kaserniat gwen is, is af Bamberg valegt worn und wor im Easchtn Wejtkriag on da Reiterattacke vo Lagarde beteiligt.
Eigmoandung [dro werkln]
- 1. Jenna 1970: Ortstei Kramersfeld und Bruckertshof vo da Gmoa Hallstod
- 1. Juli 1972: de Gmoana Bug, Gaustod, Wuidensorg, da Ortstei Bughof vo da Gmoa Strullendorf und da Ortstei Hirschknock vo da Gmoa Gundelseim
Eiwohnaentwicklung [dro werkln]
Im Mittloita und da friahn Neizeit is de Bevejkarung vo Bamberg nua langsam gwoxn und nacha duach de Kriag, Seichn und Hungersnot oiwei aa wieda zruckganga. So san 1349/1350 duach de Pest und de oschliassndn Judnpogrome – de jidische Bevejkarung is fia an Ausbruch vo da Epidemie vaantwortle gemocht worn – vui Bewohna gstorm. Im Dreissgjahrigen Kriag is de Bevejkarung vo Bamberg auf 7.000 Eiwohna im Joar 1648 gsunkn. Vorm Kriag sans no 12.000 gwen. Mit am Beginn vo da Industrialisierung im 19. Joarhundat is dees Bevejkarungswochstum bschleinigt worn. Ham 1811 eascht 17.000 Leitln in da Stod glebt, so sans 1900 scho 42.000 gwen.
Bis 1939 is de Bevejkarungszoi af 59.000 gstiegn. Kuaz nochm Zwoatn Wejtkriag ham de vuin Flichtling und Vertriema aus de deitschn Ostgebietn da Stod innahoib kuaza Zeit an Zuawox um 16.000 Leit af 75.000 Eiwohna im Dezember 1945 eibrocht. Im Joar 1953 is de Bevejkarungszoi af 77.000 gstiegn, bis 1972 is nacha af 69.000 gsunkn. Oagmoandunga am 1. Juli 1972 bringa an Zuagwinn vo 7.207 Leit auf iba 76.000 Eiwohna. Am 30. Juni 2006 betrogt de Eiwohnazoi fia Bamberg 70.063.
De foigende Ibersicht zoagt de Eiwohnazoin. Bis 1811 sans voa oim Schätzunga, nacha Voikszählungsseagebniss (¹) oda amtliche Fortschreibunga vom Statistischn Landesamt. De Ogobm beziang si ob 1871 auf de Ortsonwesende Bevejkarung, ob 1925 auf de Wohnbevejkarung und seit 1987 auf de Bevejkarung am Ort vo da Hauptwohnung. Vor 1871 is de Eiwohnazoi methodisch ned oaheitli eafosst woan.
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¹ Voikszejungseagebnis
Politik [dro werkln]
Stodrod [dro werkln]
| Stodrodswoi | 2. März 2008 | 3. März 2002 | 10. März 1996 | 18. März 1990 | 18. März 1984 | 5. März 1978 | 11. Juni 1972 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Christlich-Soziale Union in Bayern (CSU) | 15 | 19 | 19 | 20 | 25 | 26 | 22 |
| Sozialdemokratische Partei vo Deitschland (SPD) | 10 | 9 | 9 | 13 | 13 | 13 | 18 |
| Grea-Oitanative Liste (GAL) | 7 | 6 | 5 | 4 | 3 | - | - |
| Bamberger Biagablock (BBB) | 5 | 4 | 1 | - | - | - | - |
| Freie Wähler (FW) | 3 | - | - | - | - | - | - |
| Überparteiliche Bürger-Gemeinschaft (ÜBG) | - | 3 | 6 | 2 | 2 | 3 | 2 |
| Bamberger Realisten (BR) | 2 | 1 | 1 | - | - | - | - |
| Freie Demokratische Partei (FDP) | 1 | 1 | 1 | 2 | 1 | 2 | 2 |
| De Republikaner (REP) | 1 | 1 | 1 | 2 | - | - | - |
| Ökologisch-Demokratische Partei (Ödp) | - | - | 1 | 1 | - | - | - |
Buagamoasta [dro werkln]
De Obabuargamoasta seit 1945:
- 1945–1958: Luitpold Weegmann (CSU)
- 1958–1982: Theodor Mathieu (CSU)
- 1982–1994: Paul Röhner (CSU)
- 1994–2006: Herbert Lauer (ÜBG, ab 2000 aa vo CSU untastitzt)
- seit 1. Mai 2006: Andreas Starke (SPD)
Städdepartnaschoftn [dro werkln]
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Patnstod [dro werkln]
1958 hod de Stod Bamberg fia de hoamatvatriema Sudetendeitschn ausm Gebiet um de tschechische Stod Troppau (Opava, Tschechien) de Patnschoft iwanumma.
Kuitur und Sengaswiadigkeitn [dro werkln]
Theater und Kloakunst [dro werkln]
- E.T.A.-Hoffmann-Theater
- 1803 ausm hochstiftischn Theata entstondn, dees heitige steddische Theata
- Puppenbühne Herrnleben Bamberg mit am Bamberga Kaspal
- 1945 is vom Voiksschauspuija Hans Herrnleben und seina Frau Ottilie Herrnleben de Bamberger Puppenbiine Bamberger Kasperl grindd worn.
- Bamberger Marionettentheater Loose
- 1962 hod da Oldenburga Klaus Loose z Bamberg a Marionettntheata fia Eawoxane eigricht, wora 2002 an de Stod Bamberg iwagegm hod.
- Theater der Schatten
- 1984 hod da Norbert Götz dees Theater der Schatten grindd. Dees hod zwoa feste Spuiorte z Bamberg, de Katharinenkapejn in da Oidn Hofhoitung und dees Neie Palais in da Luitpoldstross.
- Chapeau Claque
- Dees Kinda- und Jugendtheata "Chapeau Claque" is seit 1990 aktiv und hod meafoch mit grossn Eafoig an de Bayerischen Theatadogn teignumma.
- Brentano-Theater
- Anonyme Improniker
- De Improvisationstheata-Gruppm is 1992 vom Bamberga Kabarettistn Mäc Härder grindd worn und tritt seitdem imma wieda in und um Bamberg af.
- Theater am Michelsberg (friaha Galli-Theater)
- Ensemble SatiriuM
- Kabarett Die ÄH-Werker
Museen [dro werkln]
- Ateliermuseum Bamberg
- Museum fia Biro- und Kommunikationsgschicht,(Sammlung Kutz) - Am Kranen 4a
- Diezesanmuseum Bamberg - Domplatz 5
- Historisches Museum, (Stodgeschichtlichs Museum in da Oidn Hofhoidung) - Domplatz 7
- Neie Residenz mit Stootsgalerie - Domplatz 8
- Naturkunde-Museum - Fleischstraß
- Stodgalerie Villa Dessauer,(Kunstgalerie, wechselnde Ausstellunga) - Hainstraß 4 a
- Fränkisches Brauereimuseum im Kloasta Michaelsberg - Michaelsberg 10
- Gärtner- und Häckermuseu], Mittelstraß
- Sammlung Ludwig, (Porzellan-Museum) - Obere Bruck 1
- Bamberger Krippenmuseum - Obere Sandstraß
- Polizeigeschichtliche Sammlung Bayern - Pödeldorferstraß - Jetzt in Ingolståd
- E.T.A.-Hoffmann-Haus, (Wohnhaus vo E. T. A. Hoffmann)- Schillerplatz
- Feiawehrmuseum - Siechenstraß
- [Missionsmuseum, Missionshaus Bug
Archive und Bibliothekn [dro werkln]
- Stootsbibliothek Bamberg, Domplatz 8
- Stootsarchiv Bamberg, Hainstraß 37
- Stodbiacharei Bamberg, Obare Kenigstross
- Stodarchiv Bamberg, Untane Sandstraß
Musi [dro werkln]
- Bamberga Symphonika
- Jugendspuimannszug St. Otto Bamberg e. V.
- Jazzclub Bamberg e. V.
- Konzert- und Kongresshalle
- Internationals Kinstlahaus Villa Concordia]]
- Gartenstädda Orgelsumma
- Bamberga Klesmer Dog
- The Go Faster Nuns
Zeitgenessische Kunst [dro werkln]
- Atelier Karlheinz Beer
- Galerie am Bruadawoid
- Internationals Kinstlahaus Villa Concordia (1997)
- Moderne Kunst im effentlichen Raum: da Skuipturnweg in da Innenstod (u. a. mit der Liegandn vo Fernando Botero)
Bauwerk [dro werkln]
Bamberg is wia Rom auf siem Hügeln (Stephansberg, Kaulberg, Domberg, Michaelsberg, Jakobsberg, Altenburg, Abtsberg) erbaut und deshoib aa manchmoi aa Fränkisches Rom gnennd. Da Bamberg im zwoaten Weltkriag weitgehend vo Bombardierungen verschont bliem is, bietet de Oidståd bis heit des nahezu unverändert Bild da ursprünglichen Dreigliadaung in geistliche Bergståd (im Umfeld vom Kaiserdoms, bürgerliche Inselståd (zwischn de zwoa Flußarmen da Regnitz) und da Gärtnerståd. Überragt vom Dom stellt de Ståd a denkmalgeschütztes Ensemble zwischn mittelalterlicher und barocker Baukunst dar. 1993 is de Oidståd in de Liste des Weltkultur- und Naturerbes da Menschheit da UNESCO aufgnumma worn. In da Begründung hoaßt's, Bamberg repräsentiere in oanzigartiger Weie de auf a Grundstruktur vom Friahmittloita entwickelte mitteleiropäische Ståd. Des in de UNESCO-Welterbeliste aufgenommene Areal umfasst de drei historischen Stådzentren, Berg-, Insel-, und Gärtnerståd mit a Gesamtflächn vo in ebba 140 Hektar. De 100-Euro-Gedenkmünze aus Goid vom Jåhr 2004 aus da Reihe UNESCO-Welterbe zoagt a historische Stådansicht vo Bamberg. Umfangreiche Aktivitäten im Bereich da Denkmalpflege ham zu am guadn Restaurierungszustand gführt. Im Juli 2005 håt de Ståd Bamberg a eigens Dokumentationszentrum Welterbe ois Koordinierungs- und Anlaufstelle zu alle Belange vom UNESCO-Welterbe eingrichtet.
S Kreiz iwa Bamberg [dro werkln]
Bamberga Kircha buidn a imaginärs Kreiz. Da Längsboikn besteht aus de Kiran St. Jakob, Dom, St. Martin und St. Gangolf, da Querboikn aus St. Stephan, Oberne Pfarre, Dom und St. Michael. De vier Kiran san aa ois da sogenannte Vierkirchnblick bekannt.
Wobei da Mittelpunkt vom Kreiz net wia oozumnehma waar da Dom is, es handelt si hierbei um a 1777 eigelegte Säule, de den Nama „Tattermannsäule“ tragt. An de Stej tret zum 1000-jaarigen Jubiläum vom Bistum Bamberg a „unterirdisch“ Denkmoi. A Denkmoi, wo a Kinstla aus Israel - mit familiean Wuazln z Bamberg - gschoffa hod.
De a bissal außahoib vom Querboikn stengade Kira St.Jakob werd ois des gesenkte Haupt vom Jesus deidt. No a imaginäres Kreiz buidt da Grundriss vom Dom; s gsenkte Hapt vom Jesus werd duach a außahoib vo da Linie ogeordnetn Scheitlstoa im Westchor vom Dom dorgstejt. [1] [2]
Welterbe und seine Baudenkmäler [dro werkln]
De im Jåhr 1993 in de Liste des Weltkultur- und Naturerbes da Menschheit aufgenommene Ståd Bamberg besitzt in da Kernståd üba 1200 Baudenkmale
Ausgwäite Bauwerke [dro werkln]
Gotteshäuser und Klösta [dro werkln]
Katholische Kiran
- Bamberger Dom (ca. 1190–1237 nei erbaut), mit'm Bamberger Reiter; Grablege vom heiliggsprochan Kaiserpaar Heinrich II. und Kunigunda, vo Kine Konrad III. und Papst Clemens II., zugleich Bischof Suitger vo Bamberg. Begräbniskirch vo de Bamberger Bischöf
- Obere Pfarre, gotische Pfarrkira mit dem Gemälde da Himmelfahrt Mariens vo Jacopo Tintoretto
- St. Gangolf, Kira vo am ehemaligen Stift mit der äidestn Bausubstanz da Bamberger Kira. Erhaltener Kreizgang.
- St. Martin (1686–1691), ehemois Jesuitenkira zum Heiligsten Nama Jesu, Werk da Briada Dientzenhofer
- St. Theodor, Karmelitenkloster am Kaulberg, Karmelitenkreizgang, Kreizgang da ehemaligen Zisterzienserinnenabtei. Grablege des im Rufe da Heiligkeit verstorma Frater Alois Ehrlich
- Kira hl. Dreifaltigkeit mit Kloasta da Englischen Fräulein, mit angschlossnem Internat und Schui.
- Heilig-Grab-Kirche mit Dominikanerinnen-Kloasta. Grablege der im Ruf da Heiligkeit verstorma Laienschwester Columba Schonath
- St. Michael is Grabkira vom achten Bischof vo Bamberg Otto I.; aufgrund seine Missionsreisen, 1124 und 1127 nåch Pommern kriagt er den Beinamen Apostel da Pommern. Seim Wunsch gemäß is er in dera Kira bestattet. Im Jåhr 1189 is er heiliggsprochen worn. Des Weiteren beherbergt de Kira aa de bei da Purifizierung vom Dom dort entfernten Grabdenkmäler. In den Bauten des ehemaligem Benediktinerkloasta is des Seniorenheim Biargaspital (Bamberg) und vom Fränkische Brauereimuseum
- St.-Getreu-Kirche aa St. Fides, duach Bischof Otto 1123 gründet worn. Des Langhaus is 1652 nei erbaut und 1733 dort a langgestreckter Chorraum anbaut worn. Wohl zua selben Zeit is aa da Propsteibau errichtet worn. Dort is 1804 a Heil- und Pflegeanstalt eingrichtet.
- Marienkapelle (Bamberg), erste Synagoge vo Bamberg, heit Christus-Kira da Baptisten-Gmoa
- St. Otto-Kirche, Einweihung 1913
- St. Sebastiani-Kapelle, Bau aus'm 16. Jåhrhundert
- Gönningerkapelle eigentlich Marienkapelln, de duach den Biarga Gönninger im 18. Jåhrhundert erbaut worn is.
- Laurenzi-Kapelle, Kapelln vom Antoni-Siechhof, zerstört 1945, Neibau vo 1954
Evangelische Kirchen
- St. Stephan, eigweicht 1020 duach Papst Benedikt VIII., seit 1808 erste evangelische Kira vo Bamberg
- Erlöserkira
- Auferstehungskira
- Philippuskira
Synagogen
- Erschte Synagoge, dann Marienkapelle (Bamberg), heit Christus-Kira da Baptisten-Gmoa
- zwoate Synagoge, Hellerstraß
- Dritte und vierte Synagoge, Zinkenwörth 1
- Fünfte Syngoge, Herzog-Max-Straße
- Sechste Neie Synagoge, eingweiht am 1. Juni 2005, mit Gmoazentrum da israelitischen Kultusgemeinde (zu den ehemaligen Synagogen schaug unta Synagoge (Bamberg))
Säkularisierte und profanierte kirchliche Einrichtungen [dro werkln]
- De Johanneskapelle auf dem oberen Stephansberg, profaniert, guit ois de Taufkapelle des Bamberger Raumes. Sie is heit im Besitz des Trägavereins Pro Capella und soll künftig unta andam fia Kunstausstellungen gnutzt wern.
- Dominikanerkloster mit Dominikanerkirche St. Christoph. De Kira war nåch 1945 fia vei Jåhrzehnte de Heimat da Bamberger Symphoniker. Jetzt is sie de Aula da Universität. De Kloastagebäude dienten nåch da Säkularisierung ois Kaserne, spada ois Wohnungen. Heit is dort da Sitz vom Staatlichen Bauamt. [3]
- Franziskanerkloster Bamberg, aa Barfüßer-Kloasta oda Schrannenkloster ghoaßn, mit der Kira St. Anna, de abgebrochen worn is. Nåch Umbau des aus dem Kloasta hervorgangenen Ämtergebäudes Schranne 3 is dort seit 1993 des Vermessungsamt Bamberg untabracht worn. [4]
Regiarungsgebäude [dro werkln]
- Altenburg (erstmalig 1109 erwähnt), ehemalige Residenz vo de Bamberger Fürstbischöf
- Oide Hofhaltung (1571–1576), ehemalige Kaiserpfoiz und bischöfliche Vawoitung
- Schloß Geyerswörth, ehemalige bischöfliche Residenz vo 1586
- Neie Residenz (1695–1704), Hauptwerk vo Leonhard Dientzenhofer mit Rosengartn
- Kapitelshaus, Domplatz 5
- Erzbischöfliches Palais, Obere Karolinenstraß 3
- Oids Rathaus, Brucknrathaus Obere Bruck 1, a Wahrzeichen da Ståd, heit beherbergt des Haus de Porzellansammlung Ludwig
- Neies Rathaus am Maxplatz, ehemaligs Priesterseminar
Stodquartiere vo ausweatige Klösta [dro werkln]
- Obere Karolinenstaße 8,Langheimer Hof; Stådquartier da Zisterzienserklösta Ebrach (1127), Langheim und Heilsbronn (1132); ab 1274 war Kloasta Langheim alloa iger Besitzer.
- Unterer Kaulberg 4, Neia Ebracher Hof, eigentlich da erste eigenständige Sitz vom Kloasta Ebrach seit 1200 - is 1764/65 duach den Bamberger Stådmaurermeister Martin Mayer erbaut[5] [6]
- Vorderer Bach 5, Oida Ebracher Hof. Des vorherige Haus zum Esel is 1560 vom Kloasta Ebrach erworm und 1679 ois Ebracher Hof duach den aus Zeil stammenden Baumoasta Andreas Kestler nei - ois zwoates Haus vom Kloasta Ebrach in Bamberg - erbaut worn. A ersta Ebracher Hof am Kaulberg is scho um 1200 erwähnt worn.
Domherrenhöfe [dro werkln]
- Domplatz 1 (Curia Sti. Hippolyti), Domplatz 2 (Curia Stm. Sebastiani et Fabiani), Domplatz 3 (Curia St.. Laurentii), Domplatz 4,
- Domstraß 2 (Curia Sti. Basii); Domstraß 3 (Curia Stm. Mariae et Chunegundis); Domstraß 5, (Curia St. Lamperti); Domstraß 7, (Curia Stae. Elisabethae); Domstraß 9, (Curia Stm. Johannis et Pauli.); Domstraß 11
- Obere Karolinenstraß 1 (Curia Schönborniana); Obere Karolinenstraß 2; Obere Karolinenstraß 4 (Curia Stm. Philipp et Jacobi.); Obere Karolinenstraß 5 (Curia Sti. Pauli), iatz Erzbischöfliches Palais; Obere Karolinenstraß 6 (Curia Sti. Sebastiani)
Höfe da Stiftsherrn in de Immunitäten [dro werkln]
De Immunitäten warn geistliche Frei- oda Sonderbezirke da Stifte mit Ummauerung und eigener niederer Gerichtsbarkeit, in dene ab dem 12. Jåhrhundert fast de Hälfte da Bamberger Bevölkerung glebt hat. [7] [8]
- Immunität St. Gangolf:
- Gangolfsplatz 2, (Chorherrenhof „Zum Zuckmantel); Gangolfsplatz 3 a, (Chorherrenhof „Zur Steinene Kemmeten“); Gangolfsplatz 4, (Chorherrenhof „Schindelhof“);
- Obere Kenigstraß 42, (Chorherrenhof „Scheckethof“); Obere Kenigstraß 46, (Chorherrenhof „Kloanes Höflein“); Obere Kenigstraß 50, (Chorherrenhof „Zur Weinrebe“); Obere Kenigstraß 53, (Chorherrenhof „Schwanenhof“);
- Theuerståd 5, (Chorherrnhof „Salerei“).
- Immunität St. Stephan:
- Eisgrube 8 (Curia Kraftoni), Eisgrube 10, Eisgrube 12, Eisgrube 14 (Curia Braunwardi Coquinarii); Eisgrube 16 (Curia Aufsees); Eisgrube 18 (Curia Ottnandi); Eisgrube 20 (Curia Leupoldi);
- Oberer Stephansberg 1 (Curia apud salices); Oberer Stephansberg 2 (Curia Libhardi); Oberer Stephansberg 3 (Curia Hugonis); Oberer Stephansberg 4 (Curia Popponis); Oberer Stephansberg 5 (Curia Guntheri), Oberer Stephansberg 7 (Curia iuxta capellam);
- Stephansplatz 1 (Curia Habitatio Stae. Chunegundis); Stephansplatz 3 (Curia Voikmari)
Palais und Profane Bauten [dro werkln]
- Concordiastraß 36, Wassaschloss Concordia (Böttingerhaus 2), zwoates Böttingerhaus. Staatlichs Forschungsinstitut fia Geochemie seit 1956, an dem Institut arbeiteten zeitweise Walter Noddack und sei Ehefrau Ida Noddack-Tacke, Chemikerin und Mitentdeckerin des Elements Rhenium. Des Internationale Künstlerhaus Villa Concordia is 1997 gründet worn.
- Fischerei, de wasserseitige Ansicht dera Anwesen is Kloa-Venedig: romantisch glenge Fischer- und Schifferhäuser an da Regnitz
- Geyerswörthstraß 3, Badeanstalt; Geyerswörthstraß 5, Stådbad,
- Hauptwachstraß, Hauptwache (Bamberg)
- Hochzeitshaus (Bamberg)
- Judenstraß 12, Stauffenberger-Hof; Judenstraß 14, Böttingerhaus, aa Prellshaus, barockes Biargahaus; Judenstraß 16, Haus zum Einhorn, erbaut 1746 duach de Rittergesellschaft zum Einhorn
- Karolinenstraß 11, Bibra-Haus; Karolinenstraß 18, Marschalk vo Ostheimsches Haus; Karolinenstraß 20, Hofapotheke; Karolinenstraß 24, Aufseß-Palais; Kasernstraß 1, Schrottenberg-Palais;
- Lange Straß 3, Aufseß-Palais aa Haus zum Saal'*';
- Michelsberg 2, Hebendanz´sches Haus;
- Obere Sandstraß 6, Schrottenberg-Palais; Obere Sandstraß 36, Elisabethenspital, heit Justizvollzugsanstalt Bamberg im Voiksmund Cafe Sandbad
- Schillerplatz 5, Harmonie- und Theatergebäude,
- Siechenstraß, fb. Jagdzeugstadel, ghoaßn Siechenscheune, iatz Feiawehrmuseum
- Untane Sandstraß 19, Schrottenberg-Palais
- Unterer Kaulberg 30, Waisenhaus
- Burgershof
- Katharinenspital
- Liebfrauensiechhof
- Sebastianispital
Friedhöfe [dro werkln]
- Portikus vo 1822 in da erschtn Abteilung vom Friedhof Bamberg. Im Portikus befindn si u. a. de Grablegen da Familie vo Michel-Raulino und Messerschmitt
- In da zwoaten Abteilung vom Friedhof Bamberg is de Grablege da Familie Boveri
- Friedhöf in de Ortsteile: Bug, Gauståd, Wuidensorg
- Jüdischer Friedhof (Bamberg) mit Taharahaus (erbaut 1890).
Brunnen [dro werkln]
- Brunnen gengüba dem Spital, Untane Sandstraß
- Concordiabrunnen, Rokokobrunnen vo 1777, Concordiastraß
- Düthornsbrunnen, aa Adlerbrunnen, Obere Bruck
- Franziskus-Brunnen, Obere Sandstraß
- Gabelmann, barocker Neptunsbrunnen vo 1698, Greaner Markt
- Grünhundsbrunnen
- Karmelitenbrunnen, am End vom Unteren Kaulberg
- Maienbrunnen
- Marienbrunnen am Maienbrunnen
- Maximiliansbrunnen vo 1880 auf dem Maximiliansplatz
- Otto-Brunnen, Am Ottobrunnen, untahoib vo St. Getreu
- Merkur-Brunnen, barocker Brunnen vo 1698, Michelsberg im Kloastahof
Religiöse Denkmäler [dro werkln]
- Kreuzweg
- Da Kreizweg zwischn St. Elisabethenkapelle und da Kira St. Getreu, da äideste vollständig erhoitnen Kreuzweg in Deitschland.
- Kreuzigungsgruppen, Obere Bruck; Würzburger Straße; bei da „Altenburg (Bamberg)“
- Statuen
- Kaiserin Kunigunda auf da Unteren Bruck
- St. Nepomuk im Hain; auf da Oberen Bruck; an da Abzweigung Unterer Kaulberg/Pfarrgasse, am Chor da Oberen Pfarre
- St. Christopherus im Hain
- Heiliger Otto, Bischof vo Bamberg, Heinrichsdamm 32; Jäckstraß; Ottoplatz; Ottostraß; Siechenstraß
- St. Sebastian, Denkmal vo 1765 fia sei in Moskau überstandene Pest-Krankheit vo Johann Bonaventura Mutschelle ois Dank gschaffen. In Bamberg-Theuerståd
- Martern, Flurdenkmäler
- Bäckermarter, Egelseestraß
- Rotenhan-Marter, Schweinfurter Straße
- Luthermarter, Würzburger Straße
- Metzgermarter, am Oberen Leinritt
Denkmäler und Gedenktafeln [dro werkln]
- Denkmäler
- Fürstbischof Franz Ludwig vo Erthal, Pödeldorfer Straße
- Prinzregent Luitpold vo Bayern am Schönleinsplatz
- Kine Ludwig II. vo Bayern im Hain, vo Buidhaua Philipp Kittler [9]
- Anton Hergenröder, Bezirkstagspräsident, 2. Buargamoasta da Ståd Bamberg, langjähriger Vorstand vom Altenburgvereins
- E.T.A. Hoffmann und da redende Hund Berganza im Hain an da Schillerwiese
- E.T.A. Hoffmann und Sei Kater Murr vor dem Haus Schillerplatz 26
- Dr. Johann Lukas Schönlein, Schönleinsplatz
- Gedenktafeln
- Kine Friedrich Wilhelm I. vo Preißn und Kronprinz Friedrich, Memmelsdorfer Straß 2c
- König Otto I. und Gemahlin Amalie vo Griechenland im Rosengarten da Neuen Residenz
- Christoph Clavius, An da Universität 3
- Albrecht Dürer, Austraß 5
- Dr. Hans Ehard, Wuidensorger Straß 2
- Johann Wolfgang vo Goethe, Untane Kenigstraß 28
- Georg Friedrich Wilhelm Hegel, Pfahlplätzchen 1
- Joseph Heller, Untane Bruck 2
- E.T.A. Hoffmann, Altenburg 1, Schillerplatz 7, Lange Straß 13
- Dr. Adalbert Friedrich Marcus, Lange Straß 27
- Joseph Daniel Ohlmüller, Kapuzinerstraß 6
- Georg Simon Ohm, An da Universität 7;
- Claus Schenk Graf vo Stauffenberg, Obere Bruck 1 und Domplatz 6
- Johann Lukas Schönlein, Obere Kenigstraß 7
- Friedrich Julius Heinrich vo Soden, Schillerplatz 7
- Marianne Strauß, Sankt-Getreu-Straße 1
- Karl Freiherr vo Thüngen, Domplatz 6
- Hugo vo Trimberg, Theuerståd 4
- Albrecht vo Wallenstein, Lange Straß 3
Zerstörte Bauwerke [dro werkln]
- De an da Südostecke des Maxplatzes stehende, ehemois an de Friedhofsmauer angrenzende St.-Nikolaus-Kapelle is 1737 im Zug vo de Neubaun des Katharinenspitals und des Priesterseminars (heit: Neues Rathaus) abgebrochen.
- De weit in den heitign Straßnverlauf vom Unteren Kaulberg neiragende St.-Katharinen-Kapelle an da Oberen Pfarre is 1762 zua Verbreiterung des Kaulbergs abbrochn worn. Vo da Innenausstattung håt si nur des Altarblattl Martyrium da heiligen Katharina, was heit im Chorumgang da Oberen Pfarre hängt, erhoitn.
- De Seesbrücke mit ihrer reichen Barockausstattung is duach des Hochwasser vom 2. Feba 1784 zerstört.
- De St.-Anna-Kirche, Kloastakira da Franziskaner auf da Schranne (1810/11). De im 13. Jåhrhundert errichte Kira kriagt im 14. Jåhrhundert an neien Chor. De Kira war Begräbnisort bedeitenda Bamberger Biarga. Vom Inventar ham si da Kreizaltar und de Grabplattn vom Weihbischof Inzelerius erhoitn, de in den Besitz vom Bayerischen Nationalmuseums in Minga (Reider-Sammlung) überganga is. In de Obere Pfarre glangan sechs Buidl zum Lem Mariens und des Grabepitaph da Geschwister Schnappauf. Da Kreizweg is in da Pfarrkira in Hallerndorf,
- De Stådbefestigung mit Mauern und Ståd- und Tortürme ab in ebba 1803.
- Oid St. Martin auf dem Maxplatz (1805), de Kira is erstmois 1250 erwähnt worn und 1806 im Zug vo da Säkularisation abbrochn worn. Duach den Bau vo a Diafgaragn 1968 san zwoa Vorgängerbautn entdeckt worn: a kleanere romanische Kira und a Kapelln mit rechteckigem Chor. Der Typus war zwischn dem 9. und 12. Jåhrhundert vabreitet. Vo de Einrichtungsgengständn is des Gnadenbuidl dera Kirche, a Pieta, in de neie Martinskirche übanumma worn.
- Zum Bau vo da Luitpoldstraß is 1863 de säkulariserte St. Gertraudenkapelle, wo de Werkstatt vom Buidhaua Bernhard Kamm war, abbrochen worn.
- Des 1626 bezongne Kapuzinerkloasta, Kapuzinerstraß, is nåch da Säkularisation ois Aussterbekloster da Mönche eigrichtet worn. 1880 is de erhoitne Bauanlage zugunsten am heitign Clavius-Gymnasium abbrochn worn.
- Kaserne vom Hoachstift Bamberg (1896): De 1698 baute Kaserne an da Westseitn vom Schönleinsplatz zwischn Lange Straß und Zinkenwörth is 1896 zugunsten am Hotel Bamberger Hof, da Bayerischen Staatsbank und vo am Wohnhaus abbrochen worn. Da oanzige Überrest is da Marsbrunnen, da im Innenhof da Kaserne gstandn is.
- Des Klarissenkloster is nåch da Säkularisierung ois Kaserne gnutzt worn und vafoit danach. De Kloastakira is 1938 abbrochn worn. De no bestehenden ehemaligen Kloastagebäude san Mitte da 1950er Jåhr abbrochn worn. An dera Stelle is des Verwaltungsgebäude vom Flurbereinigungsamtes Bamberg (Heit Direktion fia Ländliche Entwicklung) errichtet worn.[10]
- Finfte Synagoge, Herzog-Max-Straße (1938)
- Oide Maut, Greaner Markt, a oida Verwaltungsbau mit hohem Renaissancegiebel foit Wia aa de umliegenden Häuser den alliierten Bombardierungen im Jåhr 1945 zum Opfer.
- Rothof dera auf an Ausläufer des Michaelsberger Woides glenge barocke Guatshof gengüba da Altenburg, a Bamberger Wahrzeichen, is um 1720 vo am Mitglied da Familie Böttinger erbaut und 1964 abgebrochen.
- Pfahlplätzchen 5, des nåch a Mariendarstellung benannte Haus zum Marienbild, seit dem 17. Jåhrhundert nåchweisbar, war woi des äideste Wohnhaus da Ståd Bamberg aus'm 14. Jåhrhundert. Es is mit dem Nachbaranwesen Unterer Kaulberg 1 Anfang vom Jåhr 1968 abbrochn worn. Da Abbruch dera Anwesen war da Anlass fia de Gründung vo da Schutzgmoaschaft Alt-Bamberg, vo am Verein zua Erhaltung da Oidståd.
- Unterer Kaulberg 1, Wohnhaus des Malers Paul Lautensack, abbrochn worn 1968
- Dritte und vierte Synagoge, Generalsgasse 15 (1983)
Parks und Erholungsanlagen [dro werkln]
- Bruadawoid
- Hauptsmoorwoid
- Michaelsberger Woid
- Stodpark Hain
- Rosengarten vo da Neien Residenz
- Rosengarten beim Stodbad, auf da Tiafgarage Geyerswörth
- Voikspark am Stadion
- Groß'scher Garten, ehemois Besitz vo Johann Ignatz Tobias Böttinger, net zugänglich
- Terrassengarten vom Klosta Michelsberg
Sport [dro werkln]
Da Basketballverein Brose Baskets is 2005 (als GHP Bamberg), 2007, 2010, 2011 und 2012 Deitscher Basketball-Moasta, in de Jåhr 1993 (als TTL Bamberg), 2003 (als TSK uniVersa Bamberg) und 2004 (als GHP Bamberg) Vizemeister und 1992, 2010, 2011 und 2012 (als TTL Bamberg) Deitscher Pokalsieger. Aufgrund da fanatischen Anhänger vom Verein und da breiten Begeisterung innahoib da relativ kloana Ståd is Bamberg bei den deitschn Basketball-Fans unta da Bezeichnung „Freak-City“ bekannt. Da SKC Victoria is achtfacher deitscha Moasta im Kegeln vo de Manna, fünfmal Pokalsieger des DKBC, viermal Weltpokalsieger, dreimal Europapokalsieger und zwoamoi Champions-League-Sieger. De Damen vo da SKC Victoria san viermoi deitscha Moasta, zwoamoi Pokalsieger, oamoi Europapokalsieger, zwoamoi Weltpokalsieger und zwoamoi Champions-League-Sieger. De Schachspuia vom SC 1868 Bamberg warn dreimal Deitscha Moasta (1966, 1976, 1977) und oamoi Deitscher Pokalsieger (1983/84). Da Tauchclub war 2004 Deitscher Vize-Moasta und is amtierender Deitscher Moasta im Unterwasserrugby.
Da Bridgeclub Bamberger Reiter is nåch 1994, 1998, 2003, 2006 und 2007 amtierender Bundesligamoasta 2008, deitscha Teammoasta 2005 und 2006, Gewinner vom Eiropäischen Championscup da Landesmoasta 2006 (Sieg am 15. Oktober 2006 in Rom). 2007 is da 3. Platz beim Europäischen Championscup da Landesmoasta erreicht worn. Sabine Auken (geb. Zenkel) is dreifache Weltmoastarin, amtierende Vizeweltmoastarin und bei de Damen aktuelle (März 2008) Nr. 1 da Weltrangliste. Da Bamberger Club is damit der erfolgreichste deitsche Bridgeclub da letzten Jåhr. Erfolgreichster Fuaßboiverein is da 1. FC Eintracht Bamberg, der 2006 aus da Fusion vom 1. FC 01 Bamberg und dem TSV Eintracht Bamberg entstandn is. Nåch zwoa Jåhr in da Bayernliga steigt da Verein 2008 in de Regionalliga Süd auf. De erfolgreichste Zeit vom Vorgängervarein 1. FC 01 Bamberg war aba in de 1950er-Jahr. Zwischn 1990 und 1993 erringt aa da zwoatäideste Fuaßboiverein SC 08 Bamberg a baar bemerkenswerte Erfolge (Bayernliga und Achtelfinale im DFB-Pokal 1991).
Vaonstoitung [dro werkln]
- Meaz: Bamberga Klezmer-Dog in de Haas-Sälen
- Mai: Weltkulturerbelauf (oi zwoa Joar seit 2003)
- Mai-Juni: Bamberga Pfingstcup (Basketball Turnia)
- Juni: Hegel-Woch
- Juni: Dog vo Oida Musik
- Juni: Bamberger Biertag (2008 noch 20jaariga Untabrechung wieda eingfiat)
- Juni–Juli: Bamberga Summanächt (Symphonische Musik im Kaiserdom und in da Konzert- und Kongresshoin)
- Ende Juni/Juli: Calderón-Festspui (Freilichtaufführungen vom E.T.A.-Hoffmann-Theata), Oide Hofhaltung
- Juni/Juli: Memmelsdorfer Quattroball
- Juli: Oidstodfest vo da Otto-Friedrich-Uni am erschtn Freidog im Juli
- Juli: Bamberg zaubert am 3. Wochenend im Juli, Kloakunstfestival in da Oidstod, am Samsdog da Impro-Marathon
- Juli/August: Bamberger Antiquitetenwoch
- Juli–September: Rosengoartn-Serenaden
- August: Sandkirchweih (frenkisch: Sandkerwa, wichtigsts Oidstodfest) am letzten voin Wochenend im August
- 1. Advent–6. Jenna: Bamberga Krippenweg
- Oi ungrodn Joar im Juli: Oldtimer-Fliagatreffn auf dem Flugplatz Bamberg, vaanstalt' vom eatlichn Aero-Club
- Oi grodn Joar: Valeihung vom E.T.A. Hoffmann-Preis (Literaturpreis)
- Oi zwoa bis drei Joar: Valeihung vom Voiker-Hinniger-Preis (Kunstpreis)
Kulinarische Spezialitetn [dro werkln]
In da Biastod Bamberg gibts heit no nein traditioneje, eignstendige Privatbrauerein und a Gasthausbrauerei (Ambräusianum), wo fia a oanzigortige Biavuifoit sorng. A bsundare Spezialitet is dabei des Bamberga Rauchbia, des vo de zwoa Brauereien Brauerei Spezial und Schlenkerla braut wead und sei rauchigen Geschmock duach de Vawendung vo graichatn Moiz dahoit. Driwa hinaus existian in Bamberg zwoa grosse Handlsmälzareien und a Brauereimaschinenfabrik. Deshoib zejt des Braugeweabe zu am wichtign Standboa vo da lokaln Wiatschoftsstruktur.
A weidane Spezialitet vo Bamberg san de Bamberger Heanla oanaseits ois Croissant-oartigs Gebeck und andaraseits ois Eadepfesortn.
Wiatschaft und Infrastruktur [dro werkln]
Wiatschaft [dro werkln]
Im Joar 2006 worns z Bamberg eppa 47.000 sozialvasicherungspflichtige Bscheftigte. Wichtigste Industriebranchn is de Kfz-Zuliefaindustrie (51 % vo de Industriebescheftigtn 2004), gfoigt vo da Elektrotechnik und am Ernearungsgwerbe. Da traditioneje Wiatschaftszweig da Gmiasgeatna, wo de Stod seit Joarhundatn pregt, is oiwei no lebendig. Danem spuit da Tourismus fia de Wirtschaft vo da Stod a wichtige Roin. De wichtigstn gweablichn Orbatgeba in da Stod mit mea wia 400 Bscheftigtn san (Stand: 10/2005):[11]
- Robert Bosch GmbH
- Sozialstiftung Bamberg
- GHP Unternehmasgruppe
- Wieland Electric GmbH
- Sparkasse Bamberg
- T-Systems Enterprise Services GmbH
- Fränkischer Tag GmbH
- Bäckerei Fuchs
- BI-LOG AG
- Gramss Backstube/Lestag Backwarn Vertriebs GmbH (incl. BB-Rössner)
- Auto Scholz Gruppe
- Rupp + Hubrach Optik GmbH
- Oekametall Oehlhorn GmbH & Co. KG
- RZB Rudolf Zimmermann, Bamberg GmbH
Wossavasorgung [dro werkln]
De Wassavasorgung vo da Stod wor friara duach Brunnen gsichat. Des san iwawiegend Brunnen af Privatgrund, vo denas rund 300 gem hod. Seit de 1970a Joar is Bamberg – nem seine eigna Wossabrunnen – on de Fernwossavasorgung Obafrankn (FWO) oogschlossn. De speist seit Friahjoar 1975 Wossa aus da Ködeltalsperre ins steddische Wossavasorgungsnetz eine.
Brauareien [dro werkln]
De Stod is Tei vo da Biaregion Franken on da Grenz zwischn Wein- und Biafranken. Vo ehemois 68 historischen Braustetten z Bamberg gibts derzeit (2009) no acht Brauereien mit oida Tradition z Bamberg: Brauerei Mahr, Brauerei Fässla, Brauerei Schlenkerla, Brauerei Spezial, Klosterbräu Bamberg, Brauerei Greifenklau, Brauerei Keesmann und de Brauerei Kaiserdom im ehemois sejbstendigen Stodtei Gaustod. A Gasthaus-Brauerei, des Ambräusianum, de Röstmalzbierbrauerei und de Vasuchsbrauerei vo da Mälzerei Weyermann ham 2004 eaeffnet. Bis 2008 hod no de Maisel-Bräu existiat. In da Stod Bamberg bestenga dahea zua Zeit ejf Brauareien, wo Bia vakaffa. Danebm gibts no de kloane, zoirechtlich zuaglassane Brauerei Robesbierre, wo owa koa Bia vakafft.
Im Joar 1907 hods an sognenntn Bamberga Biakriag gebm, bei dem a Boykott vo da Bevejkarung de Brauarein zwunga hod, a Biapreiseahehung vo zehn auf ejf Pfennig wiea zruckznehma.
Vakea [dro werkln]
Bamberg is mit am Binnenhafn am Main-Donau-Kanal (Regnitz), zwoa Autobohna (A 70/E48 und A 73) und am ICE-Bohhof ins Vakeasnetz eibundn.
Effentlicha Leitnohvakea [dro werkln]
Vo 1897 bis 1922 hod de Elektrische Straßnbahn Bamberg AG an Stodvakea obgwicklt. Heit gibts iwa 22 Buslinien, wo des Stodgebiet nahezu ganz eafossn. Aa ogrenzende Gmoana (Bischberg, Gundelsheim, Hallstod, Memmelsdorf und Stegaurach) deckt des Liniennetz ab.
De Aufnohm vom da Stod und vom Landkroas Bamberg in an Vakeasvabund Grossßraam Niamberg soi vorrausichtlich 2010 eafoign
Schienenvakea [dro werkln]
Im Fernvakea liegt Bamberg an da Nord-Sid-Streckn Leipzig–Niamberg und wead im Zwoastundn-Takt vo ICE-Ziig ogfahrn. Wearend de Verbindung in Richtung Berlin aktuej iwa Saalfeld und Jena valafft, werd sie nach Fertigstejung vo da Schnejfoarstreckn Niamberg–Erfurt voraussichtlich ab 2015 iwa Erfurt gfiat.
Bamberg is aa da Ausgangspunkt vo Regionalexpress- und Regionalbohlinien nach
- Niamberg
- Lichtenfels - Hof/Bayreith
- Lichtenfels - Coburg - Sonneberg
- Schweinfurt - Wiazburg - Frankfurt am Main
- Breitengüßbach - Ebern, Vakeasvabund Grossraum Niamberg
- De Bohlinie nach Scheßlitz is 1988 stuiglegt worn, nachdem scho 1985 da Personavakea eingstejt worn is
- End 2010 soi Bamberg ans S-Boh-Netz vo da Stod Niamberg oeschlossn wean [12]
Bundesstrossn [dro werkln]
Bamberg is an foigendn Bundesstrossn obgschlossn:
| Bad Bramstedt–Bamberg–Niamberg | |
| Wiazburg–Bamberg–Bayreith-Cham | |
| Riedstadt bei Groß-Gerau–Bamberg–Eisenach | |
| Bamberg-Süd –Hechstod | |
| Bamberg–Fulda |
Autobohna [dro werkln]
Bamberg liegt an foigenden Bundesautobohna:
Bundeswossastross [dro werkln]
Main-Donau-Kanal aa RMD-Kanal oda Eiropa-Kanal, is da historische Nochfoiga vom Ludwig-Donau-Main-Kanal.
Flugplotz [dro werkln]
Da Flugplotz Breitenau is oana vo de ejtastn no in Betrieb befindlichn Landepletz vo Deitschland. Scho 1912 is do da eascht Motorfliaga glandd. S Joar 1909 werd ois echta Ofang vo da Luftfahrt z Bamberg ogsegn. Zu dem Zeitpunkt beginnt Willy Messerschmitt zsamma mit dem Stodbaumoasta Friedrich Harth mit da Entwicklung vo Flugzeig.
Effentliche Eirichtunga [dro werkln]
Gricht [dro werkln]
Ois Sitz vo am Oberlandesgricht, vo am Landgrichts, vo am Amtsgrichts und vo am Orbatsgrichts is Bamberg a iwaregional bedeitsama Grichtsstandort.
Emta [dro werkln]
- Des Presidium vo da Bayerischen Bereitschaftspolizei is im Mai 1998 vo Minga in de Lagardekasean in da Pödeldorfer Stross valegt worn.
- Des Vamessungsamt Bamberg hod sein Sitz im umbautn ehemoligen Franziskanerklosta Bamberg
- Des Staatliche Bauamt hod sein Sitz im Dominikanaklosta Bamberg
Buidung [dro werkln]
Universitet [dro werkln]
De Otto-Friedrich-Universitet Bamberg gheat mit rund 10.000 Studierendn (2008) zu de mittlgrossn Universitetn vo Bayern. De Gebaide vo da Universitet san iwa des gsamte Bamberga Stodgebiet vateit. A grossa Tei liegt owa im Kern vo da Bamberga Oidstod. Sproch- und Literaturwissenschoftn nehma zum Tei Gebaide ei, wo vorher zum Kaiser-Heinrich-Gymnasium gheat ham. A poar Studiengeng san seit Joarn in de Ranglistn ois „Studientipp fia Zielstrebige“ ausgwiesen, wei Betreiuung und guade Organisation do gross gschriem wean und ma in Bamberg zügig studieren ko.
Gymnasien [dro werkln]
- Clavius-Gymnasium
- Dientzenhofer-Gymnasium
- Eichendorff-Gymnasium
- E.T.A. Hoffmann-Gymnasium
- Franz-Ludwig-Gymnasium
- Kaiser-Heinrich-Gymnasium
- Maria-Ward-Gymnasium
- Theresianum
Sonstige Schuin [dro werkln]
Zwoa Realschuin, a Wirtschaftschui, Voiks- und Feadaschuin, fimf Berufliche Schuin, zehn Privatschuin, Voikshochschui Bamberg, Buidungszentrum vo da Industrie- und Handelskammer, Berufliche Fortbuidungszentren vo da Bayerischen Wirtschaft (bfz), Erzbischefliches Obmdgymnasium fia Berufstetige, KEB – Katholische Erwoxanenbuildung in da Stod Bamberg e. V., nein Berufliche Weidabuidungs- und Qualifiziarungsstejn und a Steddische Musikschui; a Taubstummem-Ostoit mit Internat.
Internate [dro werkln]
S Aufseesianum is 1738 von Domkapitular Jodocus Bernhard Freiherr vo Aufseß gstiftet worn. Do is 1973 da Roman Das fliegende Klassenzimmer von Erich Kästner vafuimt worn.
Ebenfois in Betrieb is s Maria-Ward-Internat in Tregaschoft vo de Englischen Fräulein (seit 1717).
Zwoa weidane kiachliche Internate san End vom 20. Joarhundat gschlossn worn: des Ottonianum (1866–1999, in diezesana Tregaschof) und s Marianum (1918–1988, in Tregaschoft vo de Karmeliten).
Fuim und Fernseng [dro werkln]
Bamberg is da Drehort vo bekonntn Fuimen und TV-Serien wia z. B. Endlich Samstag!, Das Sams, Sams in Gefahr, Das fliegende Klassenzimmer (1973) und vo de Kriminalserien Pfarrer Braun (mit Ottfried Fischer), Der König mit Günter Strack, 2007 de Neivafuimung vom Meachn Zwerg Nase, 2009 Die Unbedingten und Schwarzer Strand vo Hans W. Geissendörfer, 2010 Resturlaub vo Tommy Jaud.
Berihmdheitn z Bamberg [dro werkln]
Berihmdheit vo z Bamberg geborn san [dro werkln]
- Annette vo Aretin (1920–2006), easchte Fernsehosogerin vom Bayerischer Rundfunk
- Herzog Maximilian Joseph in Bayern (1808–1888), Feadara vo da bayerischen Voiksmusik im 19. Joarhundat
- Walter Boveri (1865–1924), Industrieller, Gründer vo Brown, Boveri & Cie (BBC)
- Karlheinz Deschner (* 23. Mai 1924), Schriftstella und Religions- und Kiachenkritiker, lebt z Haßfurt
- Hippolyt Poschinger vo Frauenau (1908–1990), deitscha Unternehma und Politika
- Thomas Gottschalk (* 1950), deitscha TV-Moderator
- Konrad III. (1093–1152), remisch-deitscha Kini
- Dieter Kunzelmann (* 1939), deitscha Kommunarde
- Joseph Daniel Ohlmüller (1791–1839), Architekt z Minga, aa Schloss Hohenschwangau
- Hans Pleydenwurff (1420–1472), Mola
- Rainer Schaller (*1969), Untanehma und Grinda vo McFit
- Michael Trautmann (1742–1809), Buidhaua
Berihmdheitn wo z Bamberg gwiakt hom [dro werkln]
- Johannes Junius (* 1573 z Niederwehbach), Buagamoasta und Rotsherr, im August 1628 ois Hexnmoasta am Scheidahaufn vabrennt
- Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770–1831), Philosoph
- Otto I. (Griachaland) (1815–1867), z Bamberg im Exil
- Wilhelm Emil Messerschmitt (1898–1978), deitscha Fliagakonstrukteur, grindd de Messerschmittweake z Bamberg
- Claus Schenk Graf vo Stauffenberg (1907–1944), deitscha Offizier, mocht a Attentat afn Adolf Hitler
- Ezzo († woi am 15. Novemba um 1100), Dichda vom friahmiddlhochdeitschn Ezzoliad
- Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770–1831), Philosoph
- E.T.A. Hoffmann (1776–1822), Dichda
- August vo Wassermann (1866–1925), deitscha Immunologe und Bakteriologe
- Oscar Wassermann (1869–1934), deitscha Bankier und Wirtschaftsfachmann, aus alteingessesener Bankiersfamilie (Privatbank Wassamann mit Stammhaus in Bamberg)
Zuasatznama [dro werkln]
Zwegn seina Log af siebm Higln wead Bamberg aa Frenkisches Rom gnennt.
Kloa Venedig hoasst mas, zwegn da ehemolign Schiffa- und Fischasiedlung on da Regnitz
De Einwohna vo Bamberg nennt ma aa de Zwiefedreda oda Zwiefefrankn. Des kimmt dahea, wei de Bamberga Bauern beim Zwiefeobau de Schalottn bei oana bestimmt Gress umdredn hom, damit de Neastoff in da Zwiefe bliebm san. Dazua hom sa si kloane Breddln af de Schuah bundn, damit de Zwiefen ned mitzadredn wean und san iwa de Fejda maschiat.
Beleg [dro werkln]
- ↑ J. J. Morper: Des Kreuz üba Bamberg
- ↑ Bernhard Schemmel: De Tattermannsäule
- ↑ Historie Staatlichs Bauamt
- ↑ Chronik des Vermessungsamtes
- ↑ Wolfgang Wußmann: Bamberg-Lexikon Seitn 80, 7 und 95
- ↑ Suckale, Schmidt, Ruderich: Bamberg Seitn 194
- ↑ Robert Suckale u. a. (Hrsg.) Bamberg A Führer zua Kunstgschichte da Ståd Seitn 68
- ↑ Wolfgang Wußmann: Bamberg-Lexikon Seitn 64
- ↑ Künstlerlexikon, Valog Thieme-Becker, Band 20, S. 398
- ↑ Bamberg-Lexikon Seitn 24
- ↑ TOP 100 http://www.bayreuth.ihk.de/xist4c/download/web/8295719693_3861_uplId_111120__coId_1650_.pdf
- ↑ Niamberga S-Boh faart bis Bamberg
Biachl [dro werkln]
- Wolfgang Wußmann: Bamberg-Lexikon. Bamberg 1996, ISBN 3-928591-38-X.
- Robert Suckale u. a. (Hrsg.): Bamberg. Ein Führer zur Kunstgeschichte der Stadt für Bamberger und Zugereiste. Bamberg 1993, ISBN 3-926946-03-2.
- Karin Dengler-Schreiber: Bamberg für alte und neue Freunde. Ein Führer durch die Stadt. Bamberg 2002, ISBN 3-89889-014-7.
- Dokumentationszentrum Welterbe der Stadt Bamberg: Fachführer durchs UNESCO-Welterbe Bamberg. Bamberg 2006, ISBN 3-9811239-0-5.
- Christine Freise-Wonka: Bamberg Mosaiksteine. Heinrichs-Verlag, Bamberg 2007, ISBN 978-3-89889-054-0.
- Heinrich Mayer: Bamberg als Kunststadt.
- J. J. Morper: Das Kreuz über Bamberg.
- Oliver Bender u. a. (Hrsg.): Bamberger Extratouren. Ein geographischer Führer durch Stadt und Umgebung. Bamberg 2001, ISBN 3-933463-09-2.
- Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege: Inventarbände zur Stadt Bamberg.
- Norbert Haas: Bamberger Brunnen. S. 18, 45.
- Die Kunstdenkmale von Bayern „Bamberg“ 6/I. S. 592.
- Norbert Haas: Brunnenkataster der Stadt Bamberg.
- Hanns und Renate Steinhorst: "Bamberg erleben". 2008, ISBN 978-3-928645-55-3.
- Marek Jerzy Fiałek, Matthias Klefenz, Hanns Christian Roth: rein ist das klare durch das grün deiner seele. ein lyrischer spaziergang durch bamberg. 2010, ISBN 978-83-61350-52-1.
Im Netz [dro werkln]
- Hoamseitn vo da Stod
- Bamberg: Woppmgschicht vom Haus der Bayerischen Geschichte
- Hintagrind zu Sprochdenkmoin und da Gschicht vo da Stod und a Schuiprojekt iwa Stprochdenkmoi vo Bamberg
- Bamberg aus heraldischa Sicht
- Modej und Luftfuidln vo da Innenstod
- Bambergs Architektur. In: archINFORM.
- Heinz F. Fränkel, Alte und Neue Straßennamen in Bamberg (pdf-Datei)
- Literadua vo und iwa Bamberg im Katalog vo da Deitschen Nationalbibliothek
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