Aschaffenburg

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Disambig-dark.svg Dea Artikl do beschreibt de unterfränkische Ståd Aschaffenburg; zu dem gleichnamigen Psychologen schaug unta Gustav Aschaffenburg.
Aschaffenburg
Wappn vo Aschaffenburg
Aschaffenburg
Deitschlandkartn, Position vo Aschaffenburg heavoghom
Basisdatn
Bundesland: Bayern
Regierungsbeziak: Unterfranken
Landkroas: Kreisfreie Ståd
Koordinatn: Koordinaten: 49° 58′ N, 9° 9′ O 49° 58′ N, 9° 9′ O
Hechn: 138 m ü. NN
Flächn: 62,57 km²
Eiwohna: 68.672 (31. März 2007)
Bevejkarungsdichtn: 1098 Eiw. pro km²
Sonstige Datn
Postleitzoi n: 63701–63743 (oid: 8750)
Vorwoi: na 06021,06028
Kfz-Kennzeichn: AB
Gmoaschlissl: 09 6 61 000
Stadtgliadarung: 10 Stådteile
Adress vo da
Stadtvawoitung
:
Dalbergstraß 15
63739 Aschaffenburg
Hoamseitn:
Politik
Obabuargamoasta: Klaus Herzog (SPD)
Aschaffenburg. Stich vo Matthaeus Merian in da Topographia Germaniae.

Aschaffenburg [aˈʃafənˌbʊɐk] (lokal: Ascheberch [ˈaʒəˌbɜːʃ]) is a kroasfreie Stodt im bayrischn Regierungsbezirk Untafrankn, Tei vo da Metropolregion Frankfurt Rhein-Main und greßte Ståd vo da Region Bayerischer Untermain. Aschaffenburg guit ois des Tor zum Spessart und werd weng seim milden Klima aa des Bayerische Nizza ghoaßn. Mit seine knapp 70.000 Eiwohna is Aschaffenburg zudem nåch Wiazburg de zwoatgreßte Ståd im Regierungsbezirk Untafrankn. Aschaffenburg is Sitz vom Landratsamt Aschaffenburg und da Hochschui Aschaffenburg.

Inhoitsvazeichnis

[drå werkln] Geographie

[drå werkln] Geographische Lagn

De Ståd liegt an de Flüß Main und Aschaff, am westlichen Rand vom Spessart und am nordwestlichen Eck vom Mainviereck.

[drå werkln] Geologie

Des Mineral Aventurin-Quarz findt si in Europa nur an a paar Stelln, nämlich in da Nähe vo Aschaffenburg, und in Östareich bei Mariazell in da Steiermark. Ansonsten findt ma es in Europa in größerem Maße bsunders am Ural.

[drå werkln] Stådgliadarung

De Ståd Aschaffenburg gliadat si in zehn Stådteile[1]:

[drå werkln] Nachbargmoandn

An des Stådgebiet vo Aschaffenburg grenzen foigende Gmoandn (im Uhrzoagasinn, vo Nordn oogfanga): Johannesberg, Glattbach, Goldbach, Haibach, Bessenbach, Sulzbach am Main, Niedernberg, Großostheim, Stockståd am Main und Mainaschaff

[drå werkln] Historie

[drå werkln] Mittloita

Aschaffenburg, im Mittloita Ascaffaburc (Burg am Eschenwasser nåch dem Bacherl Aschaff) ghoaßn, is im 5. Jåhrhundert vo den Alemannen gründet worn, erschte Siedlungshinweise findn si bereits aus da Stoazeit. Seit dem 10. Jåhrhundert (erste heit bekannte urkundliche Erwähnung im Jåhr 957) bis zum Reichsdeputationshauptschluß im Jåhr 1803 ghert Aschaffenburg zum Mainzer Kurfiarstntum und war damois de Zwoatresidenz vo de Mainzer Erzbischöfe. Des vom Erzstift Mainz weltlich beherrschte Territorium war im gesamten Mittloita und in da Frian Neuzeit sehr stark fragmentiert und da greßte zsammahängende Teil („Oberes Erzstift“) war um Aschaffenburg herum im Bereich vom heit so ghoaßnen Bayerischen Untermain. Deshalb war de Ståd a bedeitender Vawoitungssitz und oft aa Aufenthaltsort vo de Erzbischöfe und Kurfiarsten. Im Jåhr 975 is mit dem Bau vo da Stiftskira St. Peter, spada St. Peter und Alexander, oogfanga worn. 989 laßt da Erzbischof vo Mainz, Willigis, a Hoizbruck üba den Main baun. Um 1122 befestigt da Erzbischof Adalbert I. vo Saarbrücken de Siedlung. 1144 kriagt Aschaffenburg des Marktrecht und 1161 Stådrechte.

[drå werkln] Neizeit

De Darstellung Albrechts vo Brandenburg ois hl. Erasmus auf da Erasmus-Mauritius-Tafel vo Matthias Greanwoid

De Stiftsherren vo St. Peter gem am Matthias Greanwoid den Auftrag zur Erstellung vo Altargemälde. Da Mainzer Erzbischof und Kurfiarst Albrecht vo Brandenburg residiert ursprünglich in Halle an da Saale, wo er si ois groaßa Kunstmäzen erweist und bsunders Lucas Cranach umfangreiche Aufträge erteilt. Ois er aufgrund da Ereignisse da Reformation 1541 aus Halle fliehn muaß, verlegt er sei Residenz nåch Aschaffenburg und nimmt vei seiner gestifteten Kunstschätze mit. So kemman mehra Cranach-Bilder und a Reliquien-Kalender – zu jedem Tagesheiligen is a Reliquie gesammelt – in den Besitz da Stiftskirche St. Peter und Alexander in Aschaffenburg. Vo da aus fiahrt Albrecht aa mit Martin Luther den berühmten Schriftwechsel zum Ablasshandel. Nach da Zerstörung da oidn Burg im Jåhr 1552 im Markgräflerkriag laßt 1605 Johann Schweikhard vo Kronberg des Schloß Johannisburg errichten, des 1619 fertig gstellt gwen is.

Aschaffenburg – Auszug aus da Topographia Hassiae vo Matthäus Merian 1655

Vo 1631 bis 1634 war Aschaffenburg Bestandteil vom Schwedischen Staat in Mainz. 1803 is Aschaffenburg Hauptståd vom nei gründeten Fiarstntum Aschaffenburg und vo 1810 bis 1813 Hauptståd vom Großherzogtum Frankfurt, in dem des Fiarstntum Aschaffenburg aufganga gwen is. Am Ende da Befreiungskriag, nåch dem Wiener Kongress 1814, kimmt des Gebiet vom Fiarstntum zsamma mit dem Großherzogtum Würzburg zu Bayern, wozua es seitdem gehört. 1835 bis 1865 war Adalbert vo Herrlein Buargamoasta vo Aschaffenburg, während seiner Amtszeit kimt's zu am rasanten Anstieg vo de Eiwohnazoin. 1840 bis 1848 laßt Kine Ludwig I. vo Bayern des Pompejanum errichtn. Im Deitschn Kriag warn in Aschaffenburg am 14. Juli 1866 Kampfhandlunga (schaug unta Gefechte bei Aschaffenburg). 1904 eröffnet in Aschaffenburg de erste Fahrschui vo ganz Deitschland. Im zwoaten Weltkriag is Aschaffenburg bei Onikemma vo da US-Armee im Friahjahr 1945 zua „Festung“ erklärt worn und soit unta alle Umständ ghaltn wern. Des håt schwaare Zerstörungen vo da Ståd und de Dörfer in da Umgebung duach Artilleriebeschuss und Luftangriffe zua Folge ghabt. Aa unta da Zivilbevölkerung warn's vei Doade gem. In da Karwoch 1945 kinnan US-Truppen am End in am nein Tag andauernden Gefecht üba de unzerstört blieme Nilkheimer Eisenbahnbruckn duach Schweinheim vo Südn nåch Aschaffenburg vordringa. Wichtige Denkmäler wia des Schloß Johannisburg und des Pompejanum san bei de Kampfhandlungen schwaar beschädigt worn. Des Schloß is ab 1954 wieda aufgebaut worn, des Pompejanum erst in da Zeit vo 1984 bis 1994. Heit beherrschn oi zwoa Bauten wieda des Build vo da Ståd vom Main aus gseng. Nach'm End vom Zwoatn Weltkriag 1945 ghert Aschaffenburg zua Amerikanischen Besatzungszone. De amerikanische Militärverwaltung richt a DP-Lager zua Unterbringung vo Displaced Person (DP) ei. De meisten vo eana warn aus da Ukraine und aus Poin. Zwischen 1955 und 1961 is de Autobahn A3 fertiggstellt. De Stiftskira St. Peter und Alexander kriagt 1958 den päpstlichen Titel Basilika minor, werd oiso zua Stiftsbasilika St. Peter und Alexander. Im Jåhr 1978 initiiert Guido Knopp an Geschichtsdiskurs, de oi Jahr stattfindenden Aschaffenburger Gespräche, de mittlerweile zu am festen Bestandteil da Geschichtsdiskussion in Deitschland worn san. De Fachhochschui Würzburg-Schweinfurt eröffnet 1995 in Aschaffenburg in de ehemaligen Räume vo da amerikanischen Garnison a Außenstell (in dera Zeit Fachhochschui Würzburg-Schweinfurt-Aschaffenburg), de boid drauf zua selbständigen Fachhochschui Aschaffenburg (spada Hochschui Aschaffenburg) worn is.

[drå werkln] Sage

A Sage zufolge[2] soll da Kapuzinerpater Bernhard vo Trier Schloß und Ståd 1631 vor da Plünderung duach de Truppen vom schwedischen Kine Gustav Adolf duach sei Pfiffigkeit grettet ham. Nåchdem er de Schlüssel da Ståd übergeben hat, laßt da schwedische Kine vernehma, daß er's sehr schad findn dad, des erst wenige Jåhr zvor fertiggstellte Schloß niederbrenna zum miaßn, da er's leida net mit nåch Schweden nehma kunnt. Da Kapuziner meint jedoch, er kannt des duachaus doa, er miaßat es einfach dorthi rolln. Fragend runzelt Gustav Adolf de Stirn und da schlaue Pater verweist auf de unta am jedn vo de vei Fensta eigemeißelten Radln (des Mainzer Wappn). Daraufhi muaß da Kine lacha und vazicht auf a Zerstörung.

[drå werkln] Eigmeindungen

In de kreisfreie Ståd Aschaffenburg san eigmeindet:

[drå werkln] Eiwohnaentwicklung

Im Mittloita und da friahen Neuzeit wachst de Bevölkerung vo Aschaffenburg nur langsam und geht duach de zahlreichen Kriag, Seuchen und Hungersnöt allawei aa wieda zruck. So muaß de Ståd während am Dreißigjährigen Kriag (1618-1648) und am Ausbruch da Pest im Jåhr 1635 Eiwohnaverluste hinehma. Mit am Beginn vo da Industrialisierung im 19. Jåhrhundert beschleunigt si des Bevölkerungswachstum. Lem 1818 erst 6.500 Leit in da Ståd, so warn'es 1905 bereits 26.000. Deutlich sichtbar san de Auswirkungen vom Zweiten Weltkriag. Nåch üba 20 alliierten Luftangriffe zwischn September 1940 und März 1945 war da greßte Teil vo da Ståd in Schutt und Asche. Alloa beim schwaarsten Angriff am 21. November 1944 sterm 344 Leit. Insgesamt verliert Aschaffenburg duach Evakuierung, Flucht und Luftangriffe a Drittel vo seine Bewohna (14.518 Leit). De Bevölkerungszahl sinkt vo 45.379 im Jåhr 1939 auf 30.861 im Dezember 1945. Im Jåhr 1950 is da Vorkriagsstand wieda erreicht. Am 30. Dezember 2006 betragt de „Amtliche Eiwohnazahl“ fia Aschaffenburg nåch Fortschreibung vom Bayerischen Landesamt fia Statistik und Datenverarbeitung 69.863 (nur Hauptwohnsitze und nåch Abgleich mit de andern Landesämtern) - was historischer Höchststand is.

De foigende Übersicht zoagt de Eiwohnazahlen nåch dem jeweiligen Gebietsstand. Bei 1818 handelt es si um a Schätzung, danach um Voikszählungsergebnisse (¹) oda amtliche Fortschreibungen vom Statistischen Landesamt. De Angaben beziang si ab 1871 auf de „Ortsanwesende Bevölkerung“, ab 1925 auf de Wohnbevölkerung und seit 1987 auf de „Bevölkerung am Ort da Hauptwohnung“. Vor 1871 is de Eiwohnazahl nåch uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

Jåhr Eiwohna
1818 6.500
1. Juni 1830 ¹ 6.800
1. Dezember 1840 ¹ 9.300
3. Dezember 1858 ¹ 10.445
3. Dezember 1864 ¹ 10.700
3. Dezember 1867 ¹ 10.300
1. Dezember 1875 ¹ 10.800
1. Dezember 1880 ¹ 12.152
1. Dezember 1885 ¹ 12.393
1. Dezember 1890 ¹ 13.630
2. Dezember 1895 ¹ 15.831
1. Dezember 1900 ¹ 18.093
Jåhr Eiwohna
1. Dezember 1905 ¹ 25.891
1. Dezember 1910 ¹ 29.892
1. Dezember 1916 ¹ 26.957
5. Dezember 1917 ¹ 27.377
8. Oktober 1919 ¹ 32.199
16. Juni 1925 ¹ 34.056
16. Juni 1933 ¹ 36.260
17. Mai 1939 ¹ 45.379
31. Dezember 1945 30.861
29. Oktober 1946 ¹ 36.383
13. September 1950 ¹ 45.499
25. September 1956 ¹ 51.998
Jåhr Eiwohna
6. Juni 1961 ¹ 54.131
31. Dezember 1965 55.580
27. Mai 1970 ¹ 55.193
31. Dezember 1975 55.398
31. Dezember 1980 59.257
31. Dezember 1985 59.240
25. Mai 1987 ¹ 60.964
31. Dezember 1990 64.098
31. Dezember 1995 66.360
31. Dezember 2000 67.592
30. Juni 2005 68.798
30. Dezember 2006 69.863

¹ Voikszählungsergebnis

[drå werkln] Politik

De politische Situation in Aschaffenburg guit ois entspannt und weitsichtig sinnvoll ausgerichtet. So hat's bei de Obabuargamoastawahlen im März 2006 koan CSU-Kandidaten geng den Obabuargamoasta Klaus Herzog (SPD) gem, der wiedagewäit worn is. Am 2. Dezember 2005 betitelt de Süddeitsche Zeitung an vierspaltigen Artikel üba Aschaffenburg mit de Worte Glückliche Biarga und a Haushalt ohne Schuldn. Da Artikel nennt de Eiwohna des etwas andern Bayern und de Ståd a Konsens-City.

[drå werkln] Stådrat

Da Aschaffenburger Stådrat besteht aus 44 Mitglieda. Seit da Kommunalwoi am 2. März 2008 håt er foigende Zusammensetzung:

2008-2014[3]: CSU SPD GRÜNE Unabhängige Biargavertretung (UBV) FDP Kommunale Initiative (KI) Gesamt
17 14 5 3 3 2 44

[drå werkln] Obabuargamoasta

  • Christian Pfaff (1818-1824)
  • Gottlieb Leo (1824-1827 und 1831-1835)
  • Franz Josef Feller (1827-1831)
  • Adalbert vo Herrlein (1835-1864)
  • Bernhard Emil Vogler (1864-1867)
  • Magnus Will (1867-1877)
  • Friedrich Ritter vo Medicus (1877-1904)

Da zwoate Buargamoasta und Stellvertreter vom Obabuargamoasta werd alle sechs Jåhr nåch da Stådratswahl vom Stådrat gwäit. Amtsinhaba is seit 2002 Werner Elsässer (CSU).

[drå werkln] Wappn

Wappen da Ståd Aschaffenburg

Blasonierung:
In suiber a rote Burg mit blaue Dächer; im kleeblattförmigen Torbogen da thronende, blau gekleidete hl. Martin, de Rechte segnend erhoom, mit der Linken den goldenen Krummstab haltend.
Bedeutung:
Des Stådwappn zoagt den heiligen Martin vo Tours, da ois Schutzpatron da Ståd verehrt werd, weil si Sei Bild im Stådwappn befindet (was aba vo da Zugehörigkeit zum Erzstift Mainz rührt).
Gschichte vom Wappns:
Aufgrund da Beteiligung an den Bauernkriagn 1528 war's da Ståd vo Kurfiarst und Erzbischof Albrecht vo Brandenburg aberkannt worn. Erst Kine Ludwig I. vo Bayern gibt da Ståd 1836 ihr oids Wappn zruck, nåchdem sie jahrhundertelang nur a gotisches A ois Wappn führen durfte.

[drå werkln] Städtepartnerschaftn

Vom 23. bis zum 25. Juni 2006 feiert de Ståd Aschaffenburg mit Perth des 50-jährige Jubiläum da gemeinsamen Partnerschaft. Zur Feia kimmt Provost („Buargamoasta“) Bob Scott mit a greßan Delegation aus Perth und Umgebung in de deitsche Partnerståd. Höhepunkt vom Fest warn de in da Aschaffenburger Fasanerie veranstalteten Highland Games.

[drå werkln] Städtesolidarität

[drå werkln] Patenschaft

  • Seit 1958 besteht a Patenschaft fia de aus Ståd und Kreis Graslitz (tschechisch: Kraslice) vertriemen Sudetendeutschen

[drå werkln] Kultur und Sengaswürdigkeitn

[drå werkln] Theater

  • f.a.n. Frankenstolz Arena (ehemals: Unterfrankenhalle): Funktionale Veranstaltungshalle fia sportliche und kulturelle Veranstaltungen.
  • Stådtheater: Erbaut unta Fürstprimas Carl Theodor vo Dalberg 1811 zu Zeiten vom Fiarstntum Aschaffenburg, Architekt Joseph Emanuel Herigoyen aus Portugal, klassizistischer Zuschauerraum, ausgemalt im Empire-Stil, guit ois vo am da scheenstn in Süddeutschland, schwaare Beschädigungen duach Luftangriffe und Beschuss im zwoaten Weltkriag, 1961 aufwändig restauriert, 1981 Bau vo am neien Bühnenhauses, weitere Erweiterungen und Verbesserungen und aa de endguitige Gestaltung da Fassaden san plant.
  • Stådhalle am Schloß mit am Groaßn Saal und am Kloana Saal, am Tagungscenter, zwoa Konferenzräume und zwoa Seminarräume
  • Kabarett im Hofgarten (betriem vo Urban Priol)
  • Casino, Programmkino mit am mehrfach ausgezeichnetem Filmprogramm
  • Colos-Saal, überregional bekannter Musikclub mit regelmäßigen Auftritten vo Weltstars da Musikrichtungen Jazz, Blues und anderen
  • verschiedene Ensembles und mehra kleinere, privat betriebene Bühnen
    • mot modernes theater aschaffenburg e.V.
    • Zimmertheater, Spielstätte da Jungen Bühne Aschaffenburg e.V.
    • Ludwigstheater, Bühne da actor's company
    • ab:art-theater, freies ensemble aschaffenburg
    • Erthaltheater
    • Story Stage Märchentheater Aschaffenburg

[drå werkln] Museen

Pompejanum
  • Stiftsmuseum: Des ehemalige Kapitelhaus vom Stift St. Peter und Alexander, am Bau der bis auf de Gründung vom Stift im 10. Jåhrhundert zruckreicht, beherbergt heit des Stiftsmuseum da Ståd Aschaffenburg. Im Stammhaus da städtischen Museen san de archäologischen Funde aus da Zeit da Kelten, da Römer und da Germanen, mittelalterliche Plastik, kirchliche Schätze, altdeitsche Tafelmalerei und religiöse Voikskunst ausgstellt. Besonders hervorzumhem san in da Ausstellung des Aschaffenburger Tafelbild vo 1250 und des äideste Schachbrettl vo Deitschland.
  • Naturwissenschaftliches Museum: De Ausstellung verdankt eanane Bedeutung vor oim da umfangreichen Sammlung vo Insekten, und aa a repräsentativen Darstellung da Mineralogie und Geologie vom Spessarts. Angesiedelt is' im Schönborner Hof, da vo da Familie Schönborn ois Stådpalais vo 1673 bis 1681 errichtet worn is.
  • Gentilhaus: Des Gentilhaus is vo dem Aschaffenburger Industriellen und Sammler Anton Gentil ois Präsentationsort fia sei umfangreiche Sammlung in de 1920er Jåhr erbaut worn. Nem mittelalterlicher Plastik, Gemälden und volkstümlicher Keramik, beherbergt de Sammlung vor oim Werke vo Künstlern, de mit Anton Gentil befreundet warn.
  • Städtische Galerie „Kunsthalle Jesuitenkirche“ mit wechselnden Sonderausstellungen.
  • Neuer Kunstverein Aschaffenburg e. V. KunstLANDing mit Sonderausstellungen aktueller Kunst
  • Künstlerhaus Walter Helm

[drå werkln] Bauwerk

[drå werkln] Parks

Schloß Schönbusch mit See
  • Da Park Schönbusch liegt mit de gleichnamigen Schlösschen im Stådteil Nilkheim. Er is unta dem Mainzer Erzbischof und Kurfiarsten Friedrich Karl Joseph vo Erthal bereits ab 1776 im englischen Gartenstil ooglegt und is damit a da äidestn Landschaftsgärten vo Deitschland.
  • De Kloane Schönbuschallee, erstmois 1766 ois Maulbeerallee ooglegt, is a schnurgerader, 2.400 Meter langer Spazierweg, da vo da Innenståd zum Park Schönbusch führt. De Allee werd heit vo rund 650 Bäumen, in da Mehrheit Linden, gesäumt.
  • Da Aschaffenburger Schloßgarten ziagt si vom Schloß Johannisburg bis zum Pompejanum und zua St.-Germain-Terrasse. Aufgrund da Platzverhoitnisse um des Schloß Johannisburg - mit am Kapuzinerkloster in da Nachan - konn dort nia a repräsentativer Schloßgarten in barockem Stil ooglegt wern. So gibt's de a bissal verwinkelte Anlage am Mainufer mit ihren schmaln, geschwungena Wege, Laubengäng und Pergolen, Wänd und Sitznischen, Fuaßgängerbruckn und Pavillons. A Schwerpunkt da Bepflanzung buidn südländische Pflanzen Wia Feigen und Agaven, de des bsundare mediterrane Flair vo Aschaffenburg ausmachan und aa zua Prägung vom Spitznama Bayerisches Nizza beitrang ham. Im Schloßgarten is aa a vom Erzbischof und Kurfiarsten Friedrich Karl Joseph vo Erthal gebauter Frühstückspavillon.
  • De Parkanlage Schöntal stammt aus de Jåhr 1440-1450. Sie is vom Mainzer Kurfiarsten Dietrich Schenk vo Erbach vor de Tore da Ståd ois Tiergarten ooglegt und um 1780 zu am englischen Landschaftsgartn umgestaltet worn. Da nördliche Teil is zerscht bis in de 1950er Jåhr weiterhin ois Hofgarten und Gmiasgarten gnutzt worn. Malerisch auf a Teichinsel liegt de Ruine der 1552 niederbrennten Heilig-Grab-Kira. Attraktion im Friahjahr zua Blütezeit is da Magnolienhain. Im östlichen Teil is de oide Orangerie, in der si heit a Restaurant mit Biergarten und aa des überregional bekannte Hofgarten-Kabarett vom Kabarettisten Urban Priol findt.
  • De Aschaffenburger Fasanerie is a bewaldeter Landschaftspark im Ostn vo da Ståd. Sie is 1779 oogleg wornt, um de zum Schönbusch umgestaltete Fasanerie vom Nilkheimer Wäldchen zum ersetzen und liefert da Hofküche Fisch und Fedaviech. Aus da Entstehungszeit da Fasanerie san no des Jägerhaus und des Zeughaus erhoitn - beides beliebte Ausflugslokale mit Biergärten.

[drå werkln] Eikaffa

Üba 720 Geschäfte ladn derzeit in Aschaffenburg auf üba 200.000 m² zum Einkaufen ei. Pro Kopf san des 2,92 m² Ladenfläche. De Fuaßgängerzonen (z. B. Herstallstraß, Sandgasse, Steingasse, Roßmarkt, Frohsinnstraß) bieten alloa knapp 50.000 m² Verkaufsfläche. Weiter is da de City Galerie, des mit emfois üba 50.000 m² greßte innerstädtische Einkaufszentrum vo Nordbayern und oanzige in Unterfranken. Mit a Kaufkraftkennziffer vo 107,4 liegt da Aschaffenburger Biarga weit üba dem Landesduachschnitt (100). Des entspricht a Kaufkraft vo 17.709 € pro Eiwohna. Mit all den Geschäften wern net nur de knapp 70.000 Aschaffenburger versorgt, sondern aa weitere 400.000 aus dem süd-östlichen Rhein-Main-Gebiet, weitere 175.000 Eiwohna aus dem Landkreis Aschaffenburg, 131.000 aus dem Landkreis Miltenberg und aa 132.000 aus dem Landkreis Main-Spessart. Insgesamt ergibt des rund 733.000 potentielle Kunden. Seit de 1990er Jåhr wern de ehemaligen Einrichtungen da US-Armee an da Würzburger Straß im Südwestn da Ståd am Rand vom Stådteil Schweinheim (Bundesstraß 8, Ausfallstraß in de Spessart, Richtung Würzburg) in Wohngebiete und in a „Serviceachse“ umgewandelt. De ehemalige Graves-Kaserne beherbergt a Sammelstelle fia Abfälle, a Asylantenheim und diverse Kloabetriebe. A ursprünglich geplantes Technologiezentrum kimmt net zustande. Bisher greßte Einzelansiedlung war am 27. Dezember 2005 de Eröffnung vo am Baumarkt da Firma Bauhaus mit 120 neien Arbatsplätz in da nåchan vo da ehemaligen Ready-Kaserne. De ehemalige Jäger-Kaserne is iatz Sitz vo da Hochschui Aschaffenburg. Des lang brach glenge Areal da Smith-Kaserne soll emfois Teil vo da „Serviceachse“ wern.

[drå werkln] Sportvereine und Sportanlagen

[drå werkln] Fuaßboi

Überregionale Bekanntheit besitzt da Traditionsverein Viktoria Aschaffenburg, da sei Heimpiele im städtischen Stadion am Schönbusch austragt. Nåch vei Jåhr in da hechstn deitschn Spielklasse in de fünfziger Jåhr spuit da Verein nåch dem Absteigt aus da zwoaten Bundesliga seit 1989 vo kurzen Unterbrechungen abgesehen in da Oberliga Hessen. Fia de Saison 2008/2009 is da Verein wieda in de Regionalliga aufgstieng Des Stadion am Schönbusch bietet Platz fia mindestens 8.000 Zuschauer, aba san teilweis Angaben zum findn , de aa vo a Kapazität vo mehr ois 10.000 Zuschauern sprechen. Es san 1.924 überdachte Sitzplätze vorhanden.

[drå werkln] Handboi

Da Herren-Handboibundesligist TV Großwallståd und da Damen-Handboibundesligist Rhein-Main Bienen trang an Teil ihrer Heimspui in da f.a.n. Frankenstolz Arena aus. Dabei bietet de Mehrzweckhalle 4.200 Zuaschauer Platz.

[drå werkln] American Football

De American Footballmannschaft Aschaffenburg Stallions (Regionalliga Süd) nutzt fia eanane Heimspui des Stadion am Schönbusch.

[drå werkln] Weitere Sportanlagen

  • Eissporthalle
  • Hallen- und Freibad
  • Skaterbahn
  • vei Sportanlage und Tennisplätz vo de oanzeln Vereine

[drå werkln] Weiterne Sportvereine

Da SSKC Poseidon 06 e.V. is da greßte Sportverein in Aschaffenburg. Unta andam richtet de Kanuabteilung de Floßhafenregatta aus.

[drå werkln] Messen, Feste, regelmäßige Veranstaltungen

Aschaffenburg weist de höchste Dichte an Gaststätten und Kneipen in Bayern auf - auf rund 400 Eiwohna entfällt a Betrieb vo da Gastronomie. [4] Net nur deswegen findn da mehra regelmäßigen Feste und Veranstaltungen statt:

  • SafetyWeek. De Aschaffenburger SafetyWeek besteht aus da SafetyExpo, a Fachmesse zum Thema Verkehrssicherheit, dem SafetyUpdate, am Wissenskongress und no weitere Veranstaltungen. Sie werd vom Alzenauer Unternehma carhs gmbh in da Aschaffenburger Stådhalle veranstaltet.[5]

[drå werkln] Wirtschaft und Infrastruktur

[drå werkln] Wirtschaft

Vo 20.000 deitschn Unternehma vom Deitschen Industrie- und Handelskammertag (DIHT) is Aschaffenburg auf Platz 3 da besten Wirtschaftsstandorte gwäit worn. Ois Standortstärken san „Nähe zum Kunden“, „Verkehrsinfrastruktur“, „Buidungseinrichtungen“ und „Hochschulkooperationen“ oogem. Aschaffenburg weist a guade Verkehrsanbindung üba de A3 auf, de tangential de Ståd im Nordn berührt und vo jedem Ort da Ståd in nur wenige Minutn üba drei Auffahrten erreicht wern ko. Da Rhein-Main Flughafen in Frankfurt is rund 30 Auto-Minuten entfernt - Frankfurt am Main is schnell mit'm Zug erreichbar. Es existiert a Binnenhafen. Textil Da Raum Aschaffenburg war oans da traditionellen Zentren da deitschn Textilindustrie. Zu Beginn vom 20. Jåhrhundert warn rund 35.000 Leit in da Region in dera Branche beschäftigt. De arme Bevölkerung im Spessart verdiant si damois mit Heimarbeit ois Zulieferer fia de Fabriken a dringend benötigtes Zubrot. Duach de Globalisierung und de Verlagerung vo lohnintensive Branchen in Billiglohnländer san in da Region vei Arbatsplätze in da Fertigung abbaut worn, de Unternehma san aba weitgehend no vor Ort und ziang überregional Kunden duach ihren Fabrikverkauf oo. Hoiz und Papier Bedingt duach den Hoizreichtum vom Spessart war Aschaffenburg traditionell aa Zentrum da Papierindustrie. De zwoa Werke da friaran Papierwerke Woidhof Aschaffenburg (PWA) ghern heit zua finnischen M-Real bzw. da schwedischen SCA. In den Betrieben wern Verpackungs- und Sanitärpapiere hergstellt. Anfang 2007 håt des Unternehma Pollmeier Massivholz auf dem Aschaffenburger Hafengelände (Bayernhafen) a neies Sägewerk in Betrieb gnumma, in dem 180 neie Arbatsplätze entstengan san. De Investitionssumme betragt rund 150 Millionen Euro. Des war da greßte industrielle Neibau in da Ståd seit 1954. De Ståd erwartet daduach Impulse fia Forstwirtschaft und Woidbesitz und aa de Schaffung weiterer Arbatsplätze bei Zulieferunternehma. Metall und Elektro Zwei groaße Werke da Automobilzulieferindustrie san in da Ståd Aschaffenburg ansässig, de in weltweit tätige Konzerne integriert san. Dazua kemman weiterne Zulieferer in da Ståd und in da Region. In Aschaffenburg is da Hauptsitz da Linde Material Handling GmbH, a 100prozentigen Tochter da KION Group, Wiesbaden, de weltweit zweigreßter Hersteller vo Gabelstaplern und andern Flurförderzeugen is. Weitere Zulieferer und Dienstleister aus da Fahrzeugbranche san in da Umgebung vo Aschaffenburg. Aa de Hochschui Aschaffenburg is in da Fahrzeugbranche engagiert. In da Region siedeln si aa vei Unternehma fia Mess- und Regeltechnik oo. An Bedeutung gewinnen de Unternehma fia Informationstechnologie und Softwareberatung. Bekannte ansässige Unternehma in Aschaffenburg und Umgebung san zum Beispui: DPD, Linde Material handling, Kaup, TRW, TAKATA Petri, Nintendo Deitschland, SCA, PSI, E-on Netz und Modler. Gesundheit Insgesamt gibt's im Stådgebiet vo Aschaffenburg üba 789 Krangahausbetten, de si auf drei Krankenhäuser verteilen (Klinikum Aschaffenburg „Am Hasenkopf“, Hofgartenklinik, Frauenklinik am Ziaglberg). Es gibt 133 Fach- und 26 Allgemeinärzte, und aa 68 Zahnärzte und 38 Apotheken, de des Angebot vervollständigen. Soziales Obwoi zwoa Stådteile ois sozial schwächer gewertet wern, gelten de net ois soziale Brennpunkte. De Kriminalitätsrate is vergleichsweise gering und da verhoitnismäßig hoache Anteil an ausländischen Mitbürgern nur a Zahl in da Statistik, de si im Alltag net negativ auf des Zusammenlem auswirkt. De sozialen Unterschiede zwischn wirtschaftlich schwächeren und wirtschaftlich stärkeren Biargan treten kaum zu Tage. De Behörden arbeiten effizient und bürgerorientiert, was insbesondere Leit auffällt, de frisch in de Ståd zugezogen san. Fia äidare Leit gibt's in da Ståd sechs Alten- und Pflegeheime, de Platz fia 730 Bewohner bieten. Hinzu kemman 266 seniorengerechte Wohnungen und ca. 220 Möglichkeiten fia betreutes Wohnen in vier verschiedenen Einrichtungen. Informationen üba Beratungseinrichtungen, Behörden, Organisationen, Vereine und kirchliche Einrichtungen rund um den sozialen Bereich erhoitn Sie im Sozialnetz Aschaffenburg.

[drå werkln] Vakehr

[drå werkln] Schienenverkehr

Da Hauptbahnhof Aschaffenburg werd seit 2005 renoviert.

Aschaffenburg is duach Aschaffenburg-Hauptbahnhof (Regional- und Fernverkehr) und aa de Bahnhöfe Obernau, Hochschui und Aschaffenburg-Süd (nur regional) an des Schienennetz oobundn. Es bestengan vei Nah- und aa Fernverkehrsmöglichkeiten. Es is aa geplant neie Bahnhöfe am Viadukt und da Goldbacherstraß einzurichten. Da Neibau vom Hauptbahnhof is vom Stådrat beschloßn worn und soi laut am Artikel vom Main-Echo im Juni 2008 oofanga.

[drå werkln] Hafen

Hafen Aschaffenburg

Da Bayernhafen Aschaffenburg is des greßte Gewerbegebiet am Bayerischen Untermain und ghert zua Bayernhafen Gruppe. Nem da Containerumverladung zwischn Straße, Schiene und Wassa, liegt da Schwerpunkt in de Bereichen Logistik, Versorgung und Recycling. Im Jåhr 2005 konnt da Hafen sein Güterumschlag um finf Prozent auf 2,8 Millionen Tonnen erhöhen. Da Hafen liegt an da transeuropäischen Wassastraß Rhein-Main-Donau.

[drå werkln] Straßn

Aschaffenburg is üba zwoa Anschlußstein an de A 3 angebunden (Aschaffenburg-Ost, Aschaffenburg-West). Üba de A 3 gelangt ma nåch Frankfurt am Main (in ebba 40 Kilometa entfernt) und Würzburg (in ebba 80 Kilometa entfernt). Duach Aschaffenburg verlaffa de Bundesstraßn B 8 und B 26, de aa den Mautausweichverkehr vo da A 3 duach de Ståd leiten. Die B 469 tangiert de Ståd im Westn. Da südliche Endpunkt da Bundesautobahn 45 Aschaffenburg-Dortmund liegt bei Aschaffenburg. Im Augenblick werd in Aschaffenburg a Innenstådring erbaut, üba den ma nåch Fertigstellung schneller Sei Ziel erreichen soll. Da Ring führt oamoi um de Innenståd ummi und werd im Stådteil Damm geschloßn wern. Teile vom Ring san bereits im Betrieb. De Fertigstellung is fia des Jåhr 2011 plant.

[drå werkln] ÖPNV

Im Stådgebiet fahrn de Busse vo de Stådwerke Aschaffenburg im 15-, 20-, 30- und 60-Minutentakt. Da Landkreis Aschaffenburg, da Landkreis Miltenberg und aa a baar hessische Ziele wern duach finf Linien vo da KVG und duach zwölf Linien vo da VU oogfahrn. Mit weitere vier Bahnlinien da Deitsche Bahn AG, buidt si de Verkehrsgmoaschaft am Bayerischen Untermain, de VAB. Nachts und sonntags gibt's aa an Service vo Anrufsammeltaxis, mit deene ma jeds Ziel erreichn ko, des aa duach de Busse da Stådwerke angebunden is.

[drå werkln] Flugplatz

Da Flugplatz Aschaffenburg is in ebba 10 km entfernt im Bereich da Gmoa Großostheim. Auf dem südlichen Gebiet vom Stådteil Obernau (Gewerbegebiet Bollenäcker) is aa da Segelflugplatz Altenbachtal, der grenzt direkt an de Gmoagrenze zu Sulzbach am Main im Landkreis Miltenberg - Grenz is da Altenbach.

[drå werkln] Medien

[drå werkln] Druckmedien

  • Main-Echo, Tageszeitung mit Tochterpublikationen top shop (wöchentliches Verbrauchermagazin im Zeitungsformat), 7plus (wöchentliches Freizeitmagazin im Zeitungsformat), Stådmagazin (Szenemagazin) und Spessart (Monatszeitschrift fia de Kulturlandschaft Spessart)
  • Prima Sonntag, boulevardeskes, wöchentliches Anzeigenblatt
  • FRIZZ Des Magazin, Aschaffenburg und Umgebung (Szenemagazin)
  • Brot & Spiele, Kulturmagazin fia Aschaffenburg und Umgebung
  • Szene Magazin Showtime-Magazin

[drå werkln] Rundfunk und Fernsehen

  • Radio Primavera, Lokalradio, Frequenz in Aschaffenburg 100,4 MHz
  • Radio Galaxy Funkhaus Aschaffenburg, Frequenz in Aschaffenburg 91,6 MHz
  • TV touring, Programm Aschaffenburg (empfangbar im Bereich Aschaffenburg üba Kabel und terrestrische Antenne, aa zu empfangen üba Astra-Satellit 19,2° Ost (1H dig.), Transponder 87 horizontal, Freq. 12148,5 MHz auf dem Programm vo FRANKEN SAT vo 22.30 bis 23.15 Uhr)

[drå werkln] Internet

  • Kommweichei.com e.V., Kult-Party-Seitn & Community im Aschaffenburger Raum
  • MainReporter.de - Portal fia Ståd und Landkreis Aschaffenburg
  • abscene.de | NEWAGE MAGAZINE - Rund um Aschaffenburg !
  • ABhörn, Online Magazin und CD - Compilation mit Bands aus Aschaffenburg
  • main.tv, regionales Internetfernsehen

[drå werkln] Öffentliche Eirichtunga

[drå werkln] Justiz

Aschaffenburg is Sitz vo am Landgericht. Da Bezirk vom Landgericht Aschaffenburg umfasst de kreisfreie Ståd Aschaffenburg und aa de Landkreise Aschaffenburg und Miltenberg. Zum Landgerichtsbezirk ghern des Amtsgericht Aschaffenburg und sei Zweigstell Alzenau in Untafrankn und aa des Amtsgericht Obernburg am Main und sei Zweigstelle Miltenberg. A Justizvollzugsanstalt is im Stådteil Strietwaldsiedlung. Jåhrelang existierte aa a Untersuachungsgfängnis in da Alexandrastraß in da Innenståd.

[drå werkln] Buidung

[drå werkln] Gengwärtige Buidungseinrichtungen

[drå werkln] Schuin

De 18.000 Schuikinda vo Aschaffenburg bsuachan insgesamt 55 Schuin. Dazua gehören: 13 Grundschuin, 8 Hauptschuin, 3 Realschuin, 1 Wirtschaftsschui, 4 Gymnasien, 5 Förderschuin und 22 Fach- und berufliche Schuin. Mehr ois 3.000 Kurse wern oi Jahr in da Voikshochschui Aschaffenburg fia fast 50.000 Teilnehmer angebiatn. Rund 1.500 Kinder, Jugendliche und Erwachsene nehman an Kurse da Musischui Aschaffenburg teil, de oi Jåhr beachtliche Erfolge im Wettbewerb Jugend musiziert vorzumweisn håt. Unterstützt wern de Schuin vo Aschaffenburg duach de Stådbibliothek, bei der fast 80.000 Medien (Biacha, Tonträger etc.) mehr ois 430.000 moi im Jåhr ausgliehn wern. Aschaffenburg besitzt seit Jåhrzehnte aa oane vo 10 in Deitschland existiernde Steinmetz-Moastaschuin.

[drå werkln] Hochschui

Am 5. Oktober 1995 nimmt de Hochschui Aschaffenburg den Lehrbetrieb auf, zerscht ois Abteilung da Fachhochschui Würzburg-Schweinfurt-Aschaffenburg auf. Seit dem 1. Oktober 2000 is de Hochschui Aschaffenburg eigenständig und in de Fachbereiche Ingenieurwissenschaften (IW) mit de Studiengängen Elektro- und Informationstechnik, Mechatronik und Wirtschaftsingenieurwesen, und aa Wirtschaft und Recht (W+R) mit de Studiengänge Betriebswirtschaft und Betriebswirtschaft und Recht gliadat. De Zoi da eigschriema Studenten betragt ca. 1.300. De Zahl da Professoren håt 45 übaschritten.

[drå werkln] Fachakademie fia Sozialpädagogik
Fachakademie fia Sozialpädagogik

De Fachakademie fia Sozialpädagogik is a Ausbildungsstätte fia Erzieher. Sie is im Stådteil Damm und werd vom Landkreis Aschaffenburg finanziert. Rund 50 Absolventen wern oi Jahr verabschiedet. De Einrichtung is 1973 gründet und is seit Mitte da 1990er Jåhr bsunders fia eanane jährlichen Musicalaufführungen in da Maintalhalle Mainaschaff im Umkreis bekannt.

[drå werkln] Historische Buidungseinrichtungen

[drå werkln] Universität

1798 is da Unterrichtsbetrieb da Universität Aschaffenburg mit Dozenten da vom revolutionären Frankreich gschlossna Mainzer Universität oogfanga worn. Aus dem Jåhr 1808 datiert de Stiftungsurkund vom Kurfiarstn Karl Theodor vo Dalberg fia de Fürstlich Primatische und Erzbischöflich Rengschburgische Universität zu Aschaffenburg mit theologischer, juristischer und philosophischer Fakultät. 1809 war de Umbenennung in Karls-Universität. Nåch da Reorganisation vom Unterrichtswesen im Großherzogtum Frankfurt nåch französischem Muster is Aschaffenburg 1812 Landesuniversität mit Teileinrichtungen an mehra Orten gwen. 1808 geht de theologische Fakultät in's Priesterseminar über. 1814, nåchdem Aschaffenburg bayerisch worn is, is de juristische Fakultät geschloßn und 1818 is da Rest da Universität in a bayerisches Lyceum ois hochschulgleiche Einrichtung umgwandelt worn, de aba dann 1873 geschloßn worn is.

[drå werkln] Forstliche Hochschui

De Gschichte da Forstlichen Hochschui Aschaffenburg beginnt mit am privaten Forstinstitut, des im Jåhr 1807 gründet worn is. Bereits 1810 is des Institut ois staatliche Einrichtung übanumma worn. Ois Aschaffenburg im Jåhr 1814 zu Bayern kemma is, war de Einrichtung de oanzige ihrer Art im Kinereich und hoaßt vo 1819 bis 1832 Königlich-Bayerische Nationale Forst-Lehranstalt. Im Jåhr 1832 is de Anstalt vorläufig geschlossen, da Grund warn wohl de vermuteten revolutionären Aktivitäten da Studenten. De Wiedergründung da Forstlehranstalt war mit zerscht nur 25 Hörern am 19. April 1844. Aus dem Anlass verschafft Kine Ludwig I. da Lehranstalt aa zwoa Jåhr spada a repräsentatives Gebäude an da Alexandrastraß. Ois ab 1858 des Abitur Eingangsvoraussetzung worn is, war de Umbenennung in Centralforstlehranstalt fia des Kinereich Bayern. De Bezeichnung Forstliche Hochschui kriagt de Lehranstalt im Sommersemester 1899. Im Jåhr 1910 is de Hochschui nåch Minga verlegt und in de forstwissenschaftliche Fakultät da Ludwig-Maximilians-Universität München umgwandelt worn. In de letzten Aschaffenburger Jåhrzehnten, vo 1878 bis 1910, is de Hochschui vo Professor Dr. Hermann vo Fürst gleitet worn, dem de Hochschui ihren guten Ruf verdankte. Des Gebäude in da Alexandrastraß is danach fia a Schui gnutzt und im Jåhr 1968 abgerissen worn. An da Stelle steht heit a moderner Wohnblock mit Tiefgarage („Parkhaus Alexandrastraß“).

[drå werkln] Persönlichkeitn

Da Aschaffenburger Mundartdichter Karl Reuß schreibt in da erschtn Strophe seines Gedichtes in dem Band Ascheborjer Posse zu seiner Heimatståd:

O du mei liebes Ascheborg
Du Städtsche wunnerbor
Wia liegste drin im griene Tal,
Sou schöi, sou sunnekloor! [6]

Fia de Persönlichkeitn mit Bezug zu Aschaffenburg schaug unta Liste da Persönlichkeitn da Ståd Aschaffenburg.

[drå werkln] Ehrnbiarga

schaug Hauptartikel: Liste da Ehrnbiarga vo Aschaffenburg

[drå werkln] Kurioses

Um aufzumzoang, daß Aschaffenburg innahoib vo Bayern a gewisse „Sonderstellung“ håt, start 2006 da offizielle Stådführer mit de Worte: „Aschaffenburg, a Ståd im Rhein-Main-Gebiet, de duach den Spessart vom restlichen Bayern und Franken abtrennt ist“. Der Satz soll aba in de Neiauflagen wieda gestrichen wern.

[drå werkln] Quejn

  1. Aschaffenburger Anzeiga, 16.05.2007
  2. Sage vom Schwedenkönig und da Rettung da Ståd duach Pater Bernhard
  3. Bayerisches Landesamt fia Statistik und Datenverarbeitung
  4. Beitrag da VHS- Aschaffenburg. (PDF - Datei)
  5. Bericht im Main - Echo (pdf-Datei)
  6. Karl Reuß:Ascheborjer Posse : Gschichte in Aschaffenburger Mundart,Verleger: Aschaffenburg : (W. Walter), 1927

[drå werkln] Externe Links

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