Båmberg

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Båmberg
Wappn vo Båmberg
Båmberg
Deitschlandkartn, Position vo Båmberg heavoghom
Basisdatn
Bundesland: Bayern
Regierungsbeziak: Oberfranken
Landkroas: Kreisfreie Ståd
Koordinatn: Koordinaten: 49° 54′ N, 10° 54′ O 49° 54′ N, 10° 54′ O
Hächn: 245–386 m ü. NN
Flächn: 54,58 km²
Eiwohna: 69.884 (31. Dez.. 2007)
Beväikarungsdichtn: 1280 Eiw. pro km²
Sonstige Datn
Postleitzoi n: 96001–96052
Vorwoi : 0951
Kfz-Kennzeichn: BA
Gmoaschlissl: 09 4 61 000
Adress vo da
Stadtvawoitung
:
Maximiliansplatz 3
96047 Bamberg
Hoamseitn:
Politik
Obabuargamoasta: Andreas Starke (SPD)
100-€-Goldmünze aus'm Jåhr 2004 – „UNESCO Weltkulturerbestätte Bamberg“

Bamberg (mittloitalich: Babenberg, fränkisch: Bambärch) is a kroasfreie Ståd im bayrischen Regiarungsbeziak Obafrankn und gleichzeiti aa Sitz vom Landratsamt Bamberg. Bamberg is Universitäts-, Schui- und Verwaltungsståd und aa Sitz vom gleichnamigen Erzbistum. De Ståd is in da Landesplanung ois Oberzentrum vom westlichen Obafrankn ausgwiesen und is Mitglied in da Metropolregion Nürnberg. De sehenswerte Oidståd besitzt den greßten unversehrt erhoitnen historischn Stådkern in Deitschland und is seit 1993 ois Weltkulturerbe in de Liste da UNESCO eintrang. Drüba hinaus is Bamberg überregional bekannt fia sei veifältige und eingständige Biertradition.

Inhoitsvazeichnis

[dro werkln] Geographie

[dro werkln] Geographische Lagn

De oide fränkische Kaiser- und Bischofsståd erstreckt si üba a Talsenke, duach de de Regnitz fließt. Sie verlaßt Bamberg in nordwestlicher Richtung und mündt siem Kilometa vom Stådzentrum entfernt bei Bischberg in den Main. Nåch Südn erstreckt si des Regnitzdoi bis nåch Nürnberg, im Ostn liegt de Fränkische Schweiz, im Nordosten und Westn des Maindoi, im Nordwestn de Haßberge und im Westn da Steigerwoid. Des Stådgebiet grenzt an de umliegendn Gmoandn (von Nordn oogfanga im Uhrzoagasinn) Gundelsheim, Memmelsdorf, Litzendorf, Strullendorf, Pettståd, Stegaurach, Bischberg, Oberhaid und Hallståd.

[dro werkln] Ausdehnung vom Stådgebiet

Des Stådgebiet håt a Flächn vo 54,58 Quadratkilometa. De Nord-Süd-Ausdehnung betragt 9,6 Kilometa, de Ost-West-Ausdehnung 9,7 Kilometa. De Oidståd liegt auf da Insel zwischn de zwoa Regnitzarm und aa westlich vom linken Regnitzarm (Domberg). Spada håt si de Ståd vor oim nåch Ostn ausdehnt.

Altenburg bis Seesbruecke.jpg

[dro werkln] Stådgliadarung

Bamberg gliadat si in de Stådteile: Berggebiet, Mittn (Inselståd), Theuerståd (Gärtnerståd, St. Gangolf), Wunderburg, Gereuth, Nord (St. Otto), Ost (St. Heinrich), Gartenståd (St. Kunigunda). Eigmeindete Orte san: Bruckertshof, Bug, Gauståd, Hirschknock, Kramersfeld, Wuidensorg Bamberg håt ca. 650 Straßn, Plätze und Gassn.

[dro werkln] Klima

Klimadiagramm vo Bamberg
  • Mittlere Jänner-Temperatur: −1,1 °C
  • Mittlere Juli-Temperatur: +17,8 °C
  • Mittlere Jåhres-Temperatur: +8,5 °C
  • Höchste je gemessene Temperatur: +36,5 °C
  • Tiefste je gemessene Temperatur: −27,5 °C

[dro werkln] Historie

[dro werkln] Historischer Überblick

Kaiserpaar Heinrich II. und Kunigunde

De äidestn Relikte Bamberger Vorgschichte san vermutlich de im 19. Jåhrhundert gfundna Bamberger Götzen. Im Jåhr 902 is zum erschtn Moi a „Castrum Babenberch“ auf dem heitign Domberg gnennt worn. Es ghert dem ostfränkischen Geschlecht da äidan Babenberger, de des Lehen 903 in a bluadign Fehde mit de rheinfränkischen Konradinern verlorn ham. Bei da sogenannten Babenberger Fehde sterm drei babenbergische Briada. De Besitzungen foin an den Kine und bleim bis 973 Kenigsguat. Kaiser Otto II. schenkt des Castrum seim Vetter, dem Herzog vo Bayern, Heinrich dem Zänker. 1007 war de Gründung vom Erzbistum Bamberg duach Kaiser Heinrich II., den Bua vo Heinrich dem Zänker und im gleichen Jåhr laßt er den erschtn Dom errichten, der aba zwoamoi abbrennt und duach den heitign, aus'm 13. Jåhrhundert stammenden Bau ersetzt worn is. A Aufstand vo de Biarga im 16. Jåhrhundert geng de fürstbischöfliche Macht is erfolglos bliem. Unta de Fürstbischöfe Lothar Franz und Friedrich Carl vo Schönborn erlebt de Ståd in da Barockzeit a kulturelle Bliatn. Im Dreißigjährigen Kriag leidet de Ståd sehr unta den schwedischn Truppn, im Siebenjährigen Kriag duach preißische und zu Zeiten vom Napoleon duach französische Truppn. Ståd und Stift san im Frieden vo Lunéville dem Kurfiarstntum Bayern ois Kompensation fia den Verlust da Pfoiz an Frankreich in Aussicht gstellt worn. No vor da endguitigen Fixierung im Reichsdeputationshauptschluß beginnt Bayern am 2. September 1802 des Territorium vom Hoachstift militärisch zum besetzen und erklärt des Gebiet am 29. November endguitig zu a bayerischen Provinz. Fürstbischof Christoph Franz vo Buseck tret zruck und besiegelt damit des End vo da Selbständigkeit vo Bamberg. Während da Märzrevolution in de Jåhr 1848/49 war Bamberg a Hoachburg da radikalen Demokraten, weshalb de Ståd bei da Regierung in Minga ois bsunders radikal goltn håt. Bekannteste Persönlichkeitn warn de Anwälte Nikolaus Titus und Ignatz Prell und aa da Arzt Heinrich Heinkelmann und da Journalist Karl Heger. De ham de sogenannten 14 Bamberger Artikel, an Grundrechtekatalog, verlesn. Am 25. und 26. Mai 1854 hoitn acht deitsche Mittelstaaten (Bayern, Sachsen, Hannover, Württemberg, Baden, Kurhessen, Hessen-Darmståd und as Nassau) in Bamberg de „Bamberger Konferenz“ ab, in der sie si üba eanane Stellung zu den zwoa Großmächte Östareich und Preißn vaständigen. Nach'm Ersten Weltkriag flüchtet am 7. April 1919 de kurz zuvor gwäite Bayerische Staatsregierung (Kabinett Hoffmann) in de Auseinandersetzungen um de Münchner Räterepublik nåch Bamberg, vo wo aus sie militärische Unterstützung zua Niederschlagung da Räterepublik anfordert. Nåchdem de Räterepublik vo Reichswehr und Freikorps gewaltsam beendet worn is, is am 14. August 1919 de Bamberger Verfassung ois erste demokratische Verfassung fia Bayern unterzeichnet worn. Nach'm Ende vom Zwoaten Weltkriag ghert Bamberg zua Amerikanischen Besatzungszone. Vo da Militärverwaltung is a DP-Lager fia sogenannte Displaced Person ooglegt worn. Bamberg is seit dem End vom zwoaten Weltkriag Standort vo a Garnison da US Army.

[dro werkln] Hoachwassa

Hoachwassamarke am Dominikanerkloasta

De wechselnde Wassaführung da Regnitz stellt seit Jåhrhunderten a Bedrohung fia de Ståd dar. Im Juli 1342 reißt des Magdalenenhochwasser a Bruck mit si. Woi des greßte Hoachwasser war am 2. Februar 1784, dem de Häuser am Ufer im Muihviertl zum Opfer foin. Aa de Bruckn san stark beschädigt. Insbesondere de erst 1756 fertiggestelte Seesbruck, de heitige Kettenbruck, mit ihrer barocken Ausstattung is duach Eisschollen und mitgerissene Baamstämm zerstört worn. Im Stådgebiet san Hoachwassamarken u. a. in da Langen Straße, am Hochzeitshaus, in da Fischerei und an da Walkmühle zum findn. Dort san aa de Vergleichswerte vom letztn groaßn Hoachwassa vo 2004 verzeichnet. Weitgehenden Hoachwassaschutz bieten seit 1964 des Jahnwehr und des Hoachwassasperrtor bei Bug.

[dro werkln] Zeit da Hexenverfolgung

De Zeit is dokumentiert duach de in ebba 1830 im Antiquariatshandel auftauchten Prozessakten, de si heit in da Manuskriptensammlung da Staatsbibliothek Bamberg befindn. Ob de Akten alladings vollständig san, derf bezweifelt wern. Bis 1623 san 300 Leit in Bamberg ois Hexen oda Hexer hingrichtet worn. De Verfolgung und Hinrichtung vo Leit und ganzer Familien erreichen unta Bischof Johann Georg II. Fuchs vo Dornheim, ghoaßn da Hexenbrenner (1623–1633), ihren Höhenpunkt. Dornheim erricht 1627 in Bamberg des Drudenhaus. In des Gfängnis kimmt im August 1628 aa Johannes Junius, Buargamoasta da Ståd Bamberg, und schreibt da vor seiner Hinrichtung in seim Abschiedsbrief an sei Tochter: „Unschuldig bin ich in's gefengnus kommen, unschuldig bin ich gemarttert worn, unschuldig muß ich sterm …“ Bereits am 24. August 1421 is da Zauberer Jakob Vogler vom Pleydenstein auf 10 Jåhr 20 Meilen vo Bamberg entfernt verbannt.

[dro werkln] Universitätsståd 1647–1773 und ab 1979

Bamberg um 1900 vo da Altenburg aus

De 1647 gründte Universität is 1803 aufghoom worn, besteht aba weita ois „Philosophisch-Theologische Hochschui“. Erweitert duach alle universitären Fakultäten nimmt sie im Wintersemester 1946/1947 in da Hoffnung, si zua vierten bayerischen Landesuniversität entwickeln zum kinna, den Lehrbetrieb auf. Energischer Initiator war da damalige Rektor Benedikt Kraft. Er beruaft namhafte Professoren, de bisher in Königsberg oda Breslau glehrt ham, und aa Richter vom Reichsgricht in Leipzig. Vei aus'm Kriag zruckkehrte ehemalige Soldaten beginnan da ihr Studium, des vo Semester zu Semester erweitert worn is. De Ausbaupläne zerschlong si dann, Rengschburg werd de vierte bayerische Landesuniversität. 1972 is de Bamberger Hochschui ois Gesamthochschui wiedagründet und 1979 zua Universität erhoom worn. De nåch ihre Gründer benannte Otto-Friedrich-Universität Bamberg beherbergt geistes- und sozialwissenschaftliche Fakultäten und aa a Fakultät fia „Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik“. Derzeit (2007) werd da Fachbereich Sozialwesen aufglöst und in de Hochschui Coburg integriert.

[dro werkln] Militär ab 1803

Des in Dillingen und danach in Augschburg kasernierte Ulanenregiment Kaiser Wilhelm II., Kine vo Preißn, was den Spitznamen Sekt-Ulanen hat, is nåch Bamberg verlegt worn und war im Ersten Weltkriag (1914-1918) am letzten groaßn Lanzengefecht, an da Reiterattacke vo Lagarde, beteiligt.

[dro werkln] Eigmeindungen

[dro werkln] Eiwohnaentwicklung

Im Mittloita und da friahen Neizeit wachst de Bevölkerung vo Bamberg nur langsam und geht duach de zahlreichen Kriag, Seuchen und Hungersnöte allawei aa wieda zruck. So sterm 1349/1350 duach de Pest und die ooschliaßndn Judenpogrome – de jüdische Bevölkerung is fia den Ausbruch da Epidemie verantwortlich gemacht worn – vei Bewohner. Während am Dreißigjahrigen Kriag sinkt de Bevölkerung vo Bamberg auf 7.000 Eiwohna im Jåhr 1648. Vor'm Kriag warn's no 12.000. Mit am Beginn da Industrialisierung im 19. Jåhrhundert beschleunigt si des Bevölkerungswachstum. Lem 1811 erst 17.000 Leit in da Ståd, so warn's 1900 scho 42.000. Bis 1939 steigt de Bevölkerungszahl auf 59.000. Kurz nåch'em Zwoatn Weltkriag bringan de vein Flüchtling und Vertriema aus de deitschn Ostgebieten da Ståd innahoib weniger Monate an Zuawachs um 16.000 Leit auf 75.000 Eiwohna im Dezember 1945. Im Jåhr 1953 steigt de Bevölkerungszoi auf den historischen Höchststand vo 77.000. Bis Juni 1972 sinkt de Bevölkerung da Ståd auf 69.000. Eigmeindungen am 1. Juli 1972 bringan an Zuagewinn vo 7.207 Leit auf üba 76.000 Eiwohna. Am 30. Juni 2006 betragt de Amtliche Eiwohnazahl fia Bamberg nåch Fortschreibung vom Bayerischen Landesamt fia Statistik und Datenverarbeitung 70.063 (nur Hauptwohnsitze und nåch Abgleich mit de andern Landesämter). De foigende Übersicht zoagt de Eiwohnazahlen nåch dem jeweiligen Gebietsgstandn is. Bis 1811 handelt es si in da Mehrheit um Schätzungen, danach um Voikszählungsergebnisse (¹) oda amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes. De Angaben beziang si ab 1871 auf de Ortsanwesende Bevölkerung, ab 1925 auf de Wohnbevölkerung und seit 1987 auf de Bevölkerung am Ort da Hauptwohnung. Vor 1871 is de Eiwohnazahl nåch uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

Jåhr Eiwohna
1599 11.500
1618 12.000
1648 7.000
1795 16.000
1811 17.095
1. Juni 1830 ¹ 18.600
1. Dezember 1840 ¹ 20.900
3. Dezember 1852 ¹ 20.594
3. Dezember 1855 ¹ 22.391
3. Dezember 1858 ¹ 23.456
3. Dezember 1861 ¹ 23.500
3. Dezember 1864 ¹ 25.200
3. Dezember 1867 ¹ 26.100
1. Dezember 1871 ¹ 25.700
1. Dezember 1875 ¹ 26.951
Jåhr Eiwohna
1. Dezember 1880 ¹ 29.587
1. Dezember 1885 ¹ 31.500
1. Dezember 1890 ¹ 35.815
2. Dezember 1895 ¹ 38.940
1. Dezember 1900 ¹ 41.823
1. Dezember 1905 ¹ 45.483
1. Dezember 1910 ¹ 48.063
1. Dezember 1916 ¹ 40.344
5. Dezember 1917 ¹ 41.395
8. Oktober 1919 ¹ 49.179
16. Juni 1925 ¹ 50.152
16. Juni 1933 ¹ 54.161
17. Mai 1939 ¹ 59.466
31. Dezember 1945 75.193
29. Oktober 1946 ¹ 74.733
Jåhr Eiwohna
13. September 1950 ¹ 76.180
25. September 1956 ¹ 75.116
6. Juni 1961 ¹ 74.115
31. Dezember 1965 72.869
27. Mai 1970 ¹ 70.581
31. Dezember 1975 74.236
31. Dezember 1980 71.928
31. Dezember 1985 69.920
25. Mai 1987 ¹ 69.100
31. Dezember 1990 70.521
31. Dezember 1995 69.652
31. Dezember 2000 69.036
30. Juni 2005 69.934
30. Juni 2006¹ 70.063
31. Dezember 2006 69.574
31. Dezember 2007 69.884

¹ Voikszählungsergebnis

[dro werkln] Politik

[dro werkln] Stådrat

De Sitzverteilung im Stådrat seit 1972
Stådratswahl 2. März 2008 3. März 2002 10. März 1996 18. März 1990 18. März 1984 5. März 1978 11. Juni 1972
Christlich-Soziale Union in Bayern (CSU) 15 19 19 20 25 26 22
Sozialdemokratische Partei vo Deitschland (SPD) 10 9 9 13 13 13 18
Grün-Oitanative Liste (GAL) 7 6 5 4 3 - -
Bamberger Biargablock (BBB) 5 4 1 - - - -
Freie Wähler (FW) 3 - - - - - -
Überparteiliche Biarga-Gemeinschaft (ÜBG) - 3 6 2 2 3 2
Bamberger Realisten (BR) 2 1 1 - - - -
Freie Demokratische Partei (FDP) 1 1 1 2 1 2 2
De Republikaner (REP) 1 1 1 2 - - -
Ökologisch-Demokratische Partei (Ödp) - - 1 1 - - -

[dro werkln] Buargamoasta

De Obabuargamoasta seit 1945:

Buargamoasta und Stellvertreter is Werner Hipelius (CSU).

[dro werkln] Städtepartnerschaftn

[dro werkln] Patenståd

1958 håt de Ståd Bamberg fia de auf Grund da Beneš-Dekrete aus ihra Heimat vertriema Sudetendeitschen aus'm Gebiet um de tschechische Ståd Troppau de Patenschaft übanumma.

[dro werkln] Kultur und Sengaswürdigkeitn

[dro werkln] Theater

1803 is aus dem hochstiftischen Theater des heitige städtische Theater worn
1945 is vo Voiksschauspuia Hans Herrnlem und seiner Frau Ottilie Herrnlem de Bamberger Puppenbühne Bamberger Kasperl gründet worn.
1962 richt da aus Oldenburg stammende Klaus Loose in Bamberg a Marionettentheater ei, was er 2002 da Ståd Bamberg zum Weiterbetreim überlaßt
1984 gründt Norbert Götz des Theater da Scham. Es håt zwoa feste Spielorte in Bamberg, de Katharinenkapelle in da Oidn Hofhaltung und des Neie Palais in da Luitpoldstraß.
  • Chapeau Claque
  • Brentano-Theater
  • Anonyme Improniker
  • Theater am Michelsberg (ehemals Galli-Theater)
  • Ensemble SatiriuM
  • Kabarett De ÄH-Werker

[dro werkln] Museen

Neue Residenz vom Domplatz aus

[dro werkln] Archive und Bibliotheken

[dro werkln] Musik

Konzert- und Kongresshalle da Bamberger Symphoniker

[dro werkln] Zeitgenössische Kunst

[dro werkln] Bauwerk

St. Michael vom Rosengarten da Neuen Residenz

Bamberg is wia Rom auf siem Hügeln (Stephansberg, Kaulberg, Domberg, Michaelsberg, Jakobsberg, Altenburg, Abtsberg) erbaut und deshoib aa manchmal ois Fränkisches Rom bezeichnet. Da Bamberg im zwoaten Weltkriag weitgehend vo Bombardierungen verschont bliem is, bietet de Oidståd bis heit des nahezu unverändert Bild da ursprünglichen Dreigliadaung in geistliche Bergståd (im Umfeld vom Kaiserdoms, bürgerliche Inselståd (zwischn de zwoa Flußarmen da Regnitz) und da Gärtnerståd. Überragt vom Dom stellt de Ståd a denkmalgeschütztes Ensemble zwischn mittelalterlicher und barocker Baukunst dar. 1993 is de Oidståd in de Liste des Weltkultur- und Naturerbes da Menschheit da UNESCO aufgnumma worn. In da Begründung hoaßt's, Bamberg repräsentiere in oanzigartiger Weie de auf a Grundstruktur vom Friahmittloita entwickelte mitteleiropäische Ståd. Des in de UNESCO-Welterbeliste aufgenommene Areal umfasst de drei historischen Stådzentren, Berg-, Insel-, und Gärtnerståd mit a Gesamtflächn vo in ebba 140 Hektar. De 100-Euro-Gedenkmünze aus Goid vom Jåhr 2004 aus da Reihe UNESCO-Welterbe zoagt a historische Stådansicht vo Bamberg. Umfangreiche Aktivitäten im Bereich da Denkmalpflege ham zu am guadn Restaurierungszustand gführt. Im Juli 2005 håt de Ståd Bamberg a eigens Dokumentationszentrum Welterbe ois Koordinierungs- und Anlaufstelle zu alle Belange vom UNESCO-Welterbe eingrichtet.

[dro werkln] Des Kreuz üba Bamberg

Bamberger Kirchen buidn a imaginäres Kreiz. Da Längsboikn besteht aus de Kiran St. Jakob, Dom, St. Martin und St. Gangolf, da Querboikn aus St. Stephan, Oberne Pfarre, Dom und St. Michael. De vier Kiran san aa ois da sogenannte Vierkirchnblick bekannt. Wobei da Mittelpunkt des Kreuzes net wia oozumnehma waar da Dom is, es handelt si hierbei um a 1777 eigelegte Säule, de den Nama „Tattermannsäule“ tragt. An de Stell tret zum 1000-jährigen Jubiläum vom Bistum Bamberg a „unterirdisch“ Denkmal. A Denkmal, des a Künstler aus Israel - mit familiäre Wurzeln in Bamberg - gschaffn håt. De a bissal außahoib vom Querboikn stengade Kira St.Jakob werd ois des gesenkte Haupt Christi deidt. No a imaginäres Kreuz buidt da Grundriss vom Dom; des gesenkte Haupt Christi werd duach a außahoib da Linie angeordneten Scheitelstein im Westchor vom Dom dargstellt. [1] [2]

[dro werkln] Welterbe und seine Baudenkmäler

De im Jåhr 1993 in de Liste des Weltkultur- und Naturerbes da Menschheit aufgenommene Ståd Bamberg besitzt in da Kernståd üba 1200 Baudenkmale

[dro werkln] Ausgwäite Bauwerke

[dro werkln] Gotteshäuser und Klösta

Katholische Kiran

  • Bamberger Dom (ca. 1190–1237 nei erbaut), mit'm Bamberger Reiter; Grablege vom heiliggsprochan Kaiserpaar Heinrich II. und Kunigunda, vo Kine Konrad III. und Papst Clemens II., zugleich Bischof Suitger vo Bamberg. Begräbniskirch vo de Bamberger Bischöf
  • Obere Pfarre, gotische Pfarrkira mit dem Gemälde da Himmelfahrt Mariens vo Jacopo Tintoretto
  • St. Gangolf, Kira vo am ehemaligen Stift mit der äidestn Bausubstanz da Bamberger Kira. Erhaltener Kreizgang.
  • St. Martin (1686–1691), ehemois Jesuitenkira zum Heiligsten Nama Jesu, Werk da Briada Dientzenhofer
  • St. Theodor, Karmelitenkloster am Kaulberg, Karmelitenkreizgang, Kreizgang da ehemaligen Zisterzienserinnenabtei. Grablege des im Rufe da Heiligkeit verstorma Frater Alois Ehrlich
  • Kira hl. Dreifaltigkeit mit Kloasta da Englischen Fräulein, mit angschlossnem Internat und Schui.
  • Heilig-Grab-Kirche mit Dominikanerinnen-Kloasta. Grablege der im Ruf da Heiligkeit verstorma Laienschwester Columba Schonath
  • St. Michael is Grabkira vom achten Bischof vo Bamberg Otto I.; aufgrund seine Missionsreisen, 1124 und 1127 nåch Pommern kriagt er den Beinamen Apostel da Pommern. Seim Wunsch gemäß is er in dera Kira bestattet. Im Jåhr 1189 is er heiliggsprochen worn. Des Weiteren beherbergt de Kira aa de bei da Purifizierung vom Dom dort entfernten Grabdenkmäler. In den Bauten des ehemaligem Benediktinerkloasta is des Seniorenheim Biargaspital (Bamberg) und vom Fränkische Brauereimuseum
  • St.-Getreu-Kirche aa St. Fides, duach Bischof Otto 1123 gründet worn. Des Langhaus is 1652 nei erbaut und 1733 dort a langgestreckter Chorraum anbaut worn. Wohl zua selben Zeit is aa da Propsteibau errichtet worn. Dort is 1804 a Heil- und Pflegeanstalt eingrichtet.
  • Marienkapelle (Bamberg), erste Synagoge vo Bamberg, heit Christus-Kira da Baptisten-Gmoa
  • St. Otto-Kirche, Einweihung 1913
  • St. Sebastiani-Kapelle, Bau aus'm 16. Jåhrhundert
  • Gönningerkapelle eigentlich Marienkapelln, de duach den Biarga Gönninger im 18. Jåhrhundert erbaut worn is.
  • Laurenzi-Kapelle, Kapelln vom Antoni-Siechhof, zerstört 1945, Neibau vo 1954

Evangelische Kirchen

  • St. Stephan, eigweicht 1020 duach Papst Benedikt VIII., seit 1808 erste evangelische Kira vo Bamberg
  • Erlöserkira
  • Auferstehungskira
  • Philippuskira

Synagogen

[dro werkln] Säkularisierte und profanierte kirchliche Einrichtungen
  • De Johanneskapelle auf dem oberen Stephansberg, profaniert, guit ois de Taufkapelle des Bamberger Raumes. Sie is heit im Besitz des Trägavereins Pro Capella und soll künftig unta andam fia Kunstausstellungen gnutzt wern.
  • Dominikanerkloster mit Dominikanerkirche St. Christoph. De Kira war nåch 1945 fia vei Jåhrzehnte de Heimat da Bamberger Symphoniker. Jetzt is sie de Aula da Universität. De Kloastagebäude dienten nåch da Säkularisierung ois Kaserne, spada ois Wohnungen. Heit is dort da Sitz vom Staatlichen Bauamt. [3]
  • Franziskanerkloster Bamberg, aa Barfüßer-Kloasta oda Schrannenkloster ghoaßn, mit der Kira St. Anna, de abgebrochen worn is. Nåch Umbau des aus dem Kloasta hervorgangenen Ämtergebäudes Schranne 3 is dort seit 1993 des Vermessungsamt Bamberg untabracht worn. [4]
[dro werkln] Regiarungsgebäude
[dro werkln] Stådquartiere vo auswärtige Klösta
  • Obere Karolinenstaße 8,Langheimer Hof; Stådquartier da Zisterzienserklösta Ebrach (1127), Langheim und Heilsbronn (1132); ab 1274 war Kloasta Langheim alloa iger Besitzer.
  • Unterer Kaulberg 4, Neia Ebracher Hof, eigentlich da erste eigenständige Sitz vom Kloasta Ebrach seit 1200 - is 1764/65 duach den Bamberger Stådmaurermeister Martin Mayer erbaut[5] [6]
  • Vorderer Bach 5, Oida Ebracher Hof. Des vorherige Haus zum Esel is 1560 vom Kloasta Ebrach erworm und 1679 ois Ebracher Hof duach den aus Zeil stammenden Baumoasta Andreas Kestler nei - ois zwoates Haus vom Kloasta Ebrach in Bamberg - erbaut worn. A ersta Ebracher Hof am Kaulberg is scho um 1200 erwähnt worn.
[dro werkln] Domherrenhöfe
  • Domplatz 1 (Curia Sti. Hippolyti), Domplatz 2 (Curia Stm. Sebastiani et Fabiani), Domplatz 3 (Curia St.. Laurentii), Domplatz 4,
  • Domstraß 2 (Curia Sti. Basii); Domstraß 3 (Curia Stm. Mariae et Chunegundis); Domstraß 5, (Curia St. Lamperti); Domstraß 7, (Curia Stae. Elisabethae); Domstraß 9, (Curia Stm. Johannis et Pauli.); Domstraß 11
  • Obere Karolinenstraß 1 (Curia Schönborniana); Obere Karolinenstraß 2; Obere Karolinenstraß 4 (Curia Stm. Philipp et Jacobi.); Obere Karolinenstraß 5 (Curia Sti. Pauli), iatz Erzbischöfliches Palais; Obere Karolinenstraß 6 (Curia Sti. Sebastiani)
[dro werkln] Höfe da Stiftsherrn in de Immunitäten

De Immunitäten warn geistliche Frei- oda Sonderbezirke da Stifte mit Ummauerung und eigener niederer Gerichtsbarkeit, in dene ab dem 12. Jåhrhundert fast de Hälfte da Bamberger Bevölkerung glebt hat. [7] [8]

  • Immunität St. Gangolf:
Gangolfsplatz 2, (Chorherrenhof „Zum Zuckmantel); Gangolfsplatz 3 a, (Chorherrenhof „Zur Steinene Kemmeten“); Gangolfsplatz 4, (Chorherrenhof „Schindelhof“);
Obere Kenigstraß 42, (Chorherrenhof „Scheckethof“); Obere Kenigstraß 46, (Chorherrenhof „Kloanes Höflein“); Obere Kenigstraß 50, (Chorherrenhof „Zur Weinrebe“); Obere Kenigstraß 53, (Chorherrenhof „Schwanenhof“);
Theuerståd 5, (Chorherrnhof „Salerei“).
  • Immunität St. Stephan:
Eisgrube 8 (Curia Kraftoni), Eisgrube 10, Eisgrube 12, Eisgrube 14 (Curia Braunwardi Coquinarii); Eisgrube 16 (Curia Aufsees); Eisgrube 18 (Curia Ottnandi); Eisgrube 20 (Curia Leupoldi);
Oberer Stephansberg 1 (Curia apud salices); Oberer Stephansberg 2 (Curia Libhardi); Oberer Stephansberg 3 (Curia Hugonis); Oberer Stephansberg 4 (Curia Popponis); Oberer Stephansberg 5 (Curia Guntheri), Oberer Stephansberg 7 (Curia iuxta capellam);
Stephansplatz 1 (Curia Habitatio Stae. Chunegundis); Stephansplatz 3 (Curia Voikmari)
[dro werkln] Palais und Profane Bauten
[dro werkln] Friedhöfe
[dro werkln] Brunnen
  • Brunnen gengüba dem Spital, Untane Sandstraß
  • Concordiabrunnen, Rokokobrunnen vo 1777, Concordiastraß
  • Düthornsbrunnen, aa Adlerbrunnen, Obere Bruck
  • Franziskus-Brunnen, Obere Sandstraß
  • Gabelmann, barocker Neptunsbrunnen vo 1698, Greaner Markt
  • Grünhundsbrunnen
  • Karmelitenbrunnen, am End vom Unteren Kaulberg
  • Maienbrunnen
  • Marienbrunnen am Maienbrunnen
  • Maximiliansbrunnen vo 1880 auf dem Maximiliansplatz
  • Otto-Brunnen, Am Ottobrunnen, untahoib vo St. Getreu
  • Merkur-Brunnen, barocker Brunnen vo 1698, Michelsberg im Kloastahof
[dro werkln] Religiöse Denkmäler
  • Kreuzweg
    • Da Kreizweg zwischn St. Elisabethenkapelle und da Kira St. Getreu, da äideste vollständig erhoitnen Kreuzweg in Deitschland.
Kaiserin Kunigunde, Statue auf da Unteren Bruck vo 1746
  • Kreuzigungsgruppen, Obere Bruck; Würzburger Straße; bei da „Altenburg (Bamberg)
  • Statuen
    • Kaiserin Kunigunda auf da Unteren Bruck
    • St. Nepomuk im Hain; auf da Oberen Bruck; an da Abzweigung Unterer Kaulberg/Pfarrgasse, am Chor da Oberen Pfarre
    • St. Christopherus im Hain
    • Heiliger Otto, Bischof vo Bamberg, Heinrichsdamm 32; Jäckstraß; Ottoplatz; Ottostraß; Siechenstraß
    • St. Sebastian, Denkmal vo 1765 fia sei in Moskau überstandene Pest-Krankheit vo Johann Bonaventura Mutschelle ois Dank gschaffen. In Bamberg-Theuerståd
  • Martern, Flurdenkmäler
    • Bäckermarter, Egelseestraß
    • Rotenhan-Marter, Schweinfurter Straße
    • Luthermarter, Würzburger Straße
    • Metzgermarter, am Oberen Leinritt
[dro werkln] Denkmäler und Gedenktafeln
[dro werkln] Zerstörte Bauwerke
  • De an da Südostecke des Maxplatzes stehende, ehemois an de Friedhofsmauer angrenzende St.-Nikolaus-Kapelle is 1737 im Zug vo de Neubaun des Katharinenspitals und des Priesterseminars (heit: Neues Rathaus) abgebrochen.
  • De weit in den heitign Straßnverlauf vom Unteren Kaulberg neiragende St.-Katharinen-Kapelle an da Oberen Pfarre is 1762 zua Verbreiterung des Kaulbergs abbrochn worn. Vo da Innenausstattung håt si nur des Altarblattl Martyrium da heiligen Katharina, was heit im Chorumgang da Oberen Pfarre hängt, erhoitn.
  • De Seesbrücke mit ihrer reichen Barockausstattung is duach des Hochwasser vom 2. Februar 1784 zerstört.
  • De St.-Anna-Kirche, Kloastakira da Franziskaner auf da Schranne (1810/11). De im 13. Jåhrhundert errichte Kira kriagt im 14. Jåhrhundert an neien Chor. De Kira war Begräbnisort bedeitenda Bamberger Biarga. Vom Inventar ham si da Kreizaltar und de Grabplattn vom Weihbischof Inzelerius erhoitn, de in den Besitz vom Bayerischen Nationalmuseums in Minga (Reider-Sammlung) überganga is. In de Obere Pfarre glangan sechs Buidl zum Lem Mariens und des Grabepitaph da Geschwister Schnappauf. Da Kreizweg is in da Pfarrkira in Hallerndorf,
  • De Stådbefestigung mit Mauern und Ståd- und Tortürme ab in ebba 1803.
  • Oid St. Martin auf dem Maxplatz (1805), de Kira is erstmois 1250 erwähnt worn und 1806 im Zug vo da Säkularisation abbrochn worn. Duach den Bau vo a Diafgaragn 1968 san zwoa Vorgängerbautn entdeckt worn: a kleanere romanische Kira und a Kapelln mit rechteckigem Chor. Der Typus war zwischn dem 9. und 12. Jåhrhundert vabreitet. Vo de Einrichtungsgengständn is des Gnadenbuidl dera Kirche, a Pieta, in de neie Martinskirche übanumma worn.
  • Zum Bau vo da Luitpoldstraß is 1863 de säkulariserte St. Gertraudenkapelle, wo de Werkstatt vom Buidhaua Bernhard Kamm war, abbrochen worn.
  • Des 1626 bezongne Kapuzinerkloasta, Kapuzinerstraß, is nåch da Säkularisation ois Aussterbekloster da Mönche eigrichtet worn. 1880 is de erhoitne Bauanlage zugunsten am heitign Clavius-Gymnasium abbrochn worn.
  • Kaserne vom Hoachstift Bamberg (1896): De 1698 baute Kaserne an da Westseitn vom Schönleinsplatz zwischn Lange Straß und Zinkenwörth is 1896 zugunsten am Hotel Bamberger Hof, da Bayerischen Staatsbank und vo am Wohnhaus abbrochen worn. Da oanzige Überrest is da Marsbrunnen, da im Innenhof da Kaserne gstandn is.
  • Des Klarissenkloster is nåch da Säkularisierung ois Kaserne gnutzt worn und vafoit danach. De Kloastakira is 1938 abbrochn worn. De no bestehenden ehemaligen Kloastagebäude san Mitte da 1950er Jåhr abbrochn worn. An dera Stelle is des Verwaltungsgebäude vom Flurbereinigungsamtes Bamberg (Heit Direktion fia Ländliche Entwicklung) errichtet worn.[10]
  • Finfte Synagoge, Herzog-Max-Straße (1938)
  • Oide Maut, Greaner Markt, a oida Verwaltungsbau mit hohem Renaissancegiebel foit Wia aa de umliegenden Häuser den alliierten Bombardierungen im Jåhr 1945 zum Opfer.
  • Rothof dera auf an Ausläufer des Michaelsberger Woides glenge barocke Guatshof gengüba da Altenburg, a Bamberger Wahrzeichen, is um 1720 vo am Mitglied da Familie Böttinger erbaut und 1964 abgebrochen.
  • Pfahlplätzchen 5, des nåch a Mariendarstellung benannte Haus zum Marienbild, seit dem 17. Jåhrhundert nåchweisbar, war woi des äideste Wohnhaus da Ståd Bamberg aus'm 14. Jåhrhundert. Es is mit dem Nachbaranwesen Unterer Kaulberg 1 Anfang vom Jåhr 1968 abbrochn worn. Da Abbruch dera Anwesen war da Anlass fia de Gründung vo da Schutzgmoaschaft Alt-Bamberg, vo am Verein zua Erhaltung da Oidståd.
  • Unterer Kaulberg 1, Wohnhaus des Malers Paul Lautensack, abbrochn worn 1968
  • Dritte und vierte Synagoge, Generalsgasse 15 (1983)

[dro werkln] Parks und Erholungsanlagen

[dro werkln] Sport

Da Basketballverein Brose Baskets is 2005 (als GHP Bamberg) und 2007 Deitscher Basketball-Moasta, in de Jåhr 1993 (als TTL Bamberg), 2003 (als TSK uniVersa Bamberg) und 2004 (als GHP Bamberg) Vizemeister und 1992 (als TTL Bamberg) Deitscher Pokalsieger. Aufgrund da fanatischen Anhänger vom Verein und da breiten Begeisterung innahoib da relativ kloana Ståd is Bamberg bei den deitschn Basketball-Fans unta da Bezeichnung „Freak-City“ bekannt. Da SKC Victoria is achtfacher deitscha Moasta im Kegeln vo de Manna, fünfmal Pokalsieger des DKBC, viermal Weltpokalsieger, dreimal Europapokalsieger und zwoamoi Champions-League-Sieger. De Damen vo da SKC Victoria san viermoi deitscha Moasta, zwoamoi Pokalsieger, oamoi Europapokalsieger, zwoamoi Weltpokalsieger und zwoamoi Champions-League-Sieger. De Schachspuia vom SC 1868 Bamberg warn dreimal Deitscha Moasta (1966, 1976, 1977) und oamoi Deitscher Pokalsieger (1983/84). Da Tauchclub war 2004 Deitscher Vize-Moasta und is amtierender Deitscher Moasta im Unterwasserrugby.

Da Bridgeclub Bamberger Reiter is nåch 1994, 1998, 2003, 2006 und 2007 amtierender Bundesligamoasta 2008, deitscha Teammoasta 2005 und 2006, Gewinner vom Eiropäischen Championscup da Landesmoasta 2006 (Sieg am 15. Oktober 2006 in Rom). 2007 is da 3. Platz beim Europäischen Championscup da Landesmoasta erreicht worn. Sabine Auken (geb. Zenkel) is dreifache Weltmoastarin, amtierende Vizeweltmoastarin und bei de Damen aktuelle (März 2008) Nr. 1 da Weltrangliste. Da Bamberger Club is damit der erfolgreichste deitsche Bridgeclub da letzten Jåhr. Erfolgreichster Fuaßboiverein is da 1. FC Eintracht Bamberg, der 2006 aus da Fusion vom 1. FC 01 Bamberg und dem TSV Eintracht Bamberg entstandn is. Nåch zwoa Jåhr in da Bayernliga steigt da Verein 2008 in de Regionalliga Süd auf. De erfolgreichste Zeit vom Vorgängervarein 1. FC 01 Bamberg war aba in de 1950er-Jahr. Zwischn 1990 und 1993 erringt aa da zwoatäideste Fuaßboiverein SC 08 Bamberg a baar bemerkenswerte Erfolge (Bayernliga und Achtelfinale im DFB-Pokal 1991).

[dro werkln] Regelmäßige Veranstaltungen

  • März: Bamberger Klezmer-Tag in de Haas-Sälen
  • Mai: Weltkulturerbelauf (alle zwoa Jåhr seit 2003)
  • Mai-Juni: Bamberger Pfingstcup (eines vo vo Deitschland greßten Basketball Turniern)
  • Juni: Hegel-Woche
  • Juni: Tag Oida Musik
  • Juni: Bamberger Biertag (2008 nåch 20jähriger Untabrechung wieda eingeführt)
  • Juni–Juli: Bamberger Sommernächt (Symphonische Musik im Kaiserdom und in da Konzert- und Kongresshalle)
  • Ende Juni/Juli: Calderón-Festspui (Freilichtaufführungen vom E.T.A.-Hoffmann-Theata), Oide Hofhaltung
  • Juni/Juli: Memmelsdorfer Quattroball
  • Juli: Oidstådfest da Otto-Friedrich-Universität am erschtn Freitag im Juli
  • Juli: Bamberg zaubert am 3. Wochenend im Juli, Kloakunstfestival in da Oidståd, am Samstag da Impro-Marathon
  • Juli/August: Bamberger Antiquitätenwoch
  • Juli–September: Rosengartn-Serenaden
  • August: Sandkirchweih (fränkisch: Sandkerwa, wichtigsts Oidstådfest) am letzten vollen Wochenend im August
  • 1. Advent–6. Jänner: Bamberger Krippenweg
  • Alle ungeraden Jåhr im Juli: Oldtimer-Fliagatreffn auf dem Flugplatz Bamberg, vaanstalt' vom örtlichen Aero-Club
  • Alle gradn Jåhre: Verleihung vom E.T.A. Hoffmann-Preis (Literaturpreis)
  • Alle zwoa bis drei Jåhr: Verleihung vom Voiker-Hinniger-Preis (Kunstpreis)

[dro werkln] Kulinarische Spezialitäten

In da Bierståd Bamberg gibt's heit no nein traditionelle, eigenständige Privatbrauerein und a Gasthausbrauerei (Ambräusianum), de fia a einzigartige Bierveifalt sorng. A bsundare Spezialität is dabei des Bamberger Rauchbier, des vo de zwoa Brauereien Brauerei Spezial und Schlenkerla braut werd und sein rauchigen Geschmack duach de Verwendung vo gräuchertem Malz erhoit. Drüba hinaus existiern in Bamberg zwoa groaße Handelsmälzereien und a Brauereimaschinenfabrik. Somit zäit des Braugewerbe zu am wichtigen Standbein vo da lokalen Wirtschaftsstruktur. A weitere Spezialität vo Bamberg san de Bamberger Hörnla einerseits ois Croissant-artiges Gebäck und andererseits ois Kartoffelsortn.

[dro werkln] Wirtschaft und Infrastruktur

[dro werkln] Wirtschaft

Im Jåhr 2006 warn's in Bamberg in ebba 47.000 sozialvasicherungspflichtige Beschäftigte. Wichtigste Industriebranchn is de Kfz-Zulieferindustrie (51 % da Industriebeschäftigten 2004), gfoigt vo da Elektrotechnik und dem Ernährungsgewerbe. Da traditionelle Wirtschaftszweig da Gmiasgärtner, der de Ståd seit ihre Anfängen üba Jåhrhunderte prägt, is allawei no lebendig. Danem spuit da Tourismus fia de Wirtschaft da Ståd a wichtige Rolln. De wichtigsten gewerblichen Arbatgeba in da Ståd mit mehr ois 400 Beschäftigten san (Stand: 10/2005):[11]

  1. Robert Bosch GmbH
  2. Sozialstiftung Bamberg
  3. GHP Unternehmasgruppe
  4. Wieland Electric GmbH
  5. Sparkasse Bamberg
  6. T-Systems Enterprise Services GmbH
  7. Fränkischer Tag GmbH
  8. Bäckerei Fuchs
  9. BI-LOG AG
  10. Gramss Backstube/Lestag Backwarn Vertriebs GmbH (incl. BB-Rössner)
  11. Auto Scholz Gruppe
  12. Rupp + Hubrach Optik GmbH
  13. Oekametall Oehlhorn GmbH & Co. KG
  14. RZB Rudolf Zimmermann, Bamberg GmbH

[dro werkln] Wassaversorgung

De Wassaversorgung da Ståd war friara duach Brunnen gsichert. Es handelt si hierbei überwiegend um Brunnen auf Privatgrund, vo denen es ca. 300 gem håt. Des Weiteren versorng öffentliche Brunnen, gebaut und unterhoitn duach de öffentliche Hand, de Ståd mit Wassa. Danem warn's bereits a Art Fernwasserversorgung mit Leitungen aus Brunnen in da Umgebung, de vor oim vo kirchlichen und klösterlichen Einrichtungen gnutzt worn is. Da Ausbau vo am städtischen Rohrnetzes beginnt im letzten Viertel vom 20. Jåhrhundert . Seit de 1970er Jåhr is Bamberg – nem sein eigna Wassabrunnen – an de Fernwasserversorgung Oberfrankn (FWO) oogschloßn. De speist seit Friahjahr 1975 Wassa aus da Ködeltalsperre in's städtische Wassaversorgungsnetz ei.

[dro werkln] Brauereien

De Ståd is Teil da Bierregion Franken an da Grenz zwischn Wein- und Bierfranken. Vo ehemois 68 historischen Braustätten in Bamberg gibt's derzeit (2007) no nein Brauereien mit oida Tradition in Bamberg: Maisel-Bräu, Brauerei Mahr, Brauerei Fässla, Brauerei Schlenkerla, Brauerei Spezial, Kloastabräu, Brauerei Greifenklau, Brauerei Keesmann, Brauerei Kaiserdom im ehemois selbständigen Stådteil Gauståd. A Gasthaus-Brauerei, des Ambräusianum eröffnet 2004, und aa de Röstmalzbierbrauerei und de Versuachsbrauerei da Mälzerei Weyermann. In da Ståd Bamberg existiern daher derzeit zwölf Brauereien, de Bier verkaufen. Danem gibt's no de kloane - zollrechtlich zuagelssene - Brauerei Robesbierre, de aba koa Bier vakafft.

Im Jåhr 1907 gibt's den so ghoaßnen Bamberger Bierkriag, bei dem duach an Boykott da Bevölkerung de Brauereien dazua zwunga worn san, de Bierpreiserhöhung vo zehn auf elf Pfennig wieda rückgängig zum macha.

[dro werkln] Vakehr

Bamberg is mit am Binnenhafn am Main-Donau-Kanal (Regnitz), zwoa Autobahnen (A 70/E48 und A 73) und am ICE-Bahnhof ins Verkehrsnetz einbunden.

[dro werkln] Öffentlicher Leitnahverkehr (ÖPNV)

Vo 1897 bis 1922 bedient de Elektrische Straßnbahn Bamberg AG den Stådverkehr. Heit gibt's üba 22 Buslinien, de des Stådgebiet nahezu lückenlos bedienen. Aa angrenzende Gmoandn (Bischberg, Gundelsheim, Hallståd, Memmelsdorf und Stegaurach) deckt des Liniennetz ab. De Aufnahme vo Ståd und Landkreis Bamberg in de Verkehrsverbund Großraum Nürnberg soll vorrausichtlich 2010 erfoign

[dro werkln] Schienenverkehr

Wassawege, Autobahnen und Eisenbahngleise

Im Fernverkehr liegt Bamberg an da Nord-Süd-Streckn LeipzigNürnberg und werd im Zweistunden-Takt vo ICE-Züg oogfahrn. Während de Verbindung in Richtung Berlin aktuell üba Saalfeld und Jena verlafft, werd sie nåch Fertigstellung da Schnellfahrstrecke Nürnberg–Erfurt voraussichtlich ab 2015 üba Erfurt gführt. Bamberg is da Ausgangspunkt da Bahnstrecken nåch Nürnberg, Hof, Würzburg und Ebern. De Bahnstreckn nåch Scheßlitz is 1988 stillgelegt, nåchdem bereits 1985 da Personenvakehr eigstellt worn is. Derzeit werd a Anschluss an des S-Bahn-Netz vom Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) priaft. Es is plant, daß stündlich a S-Bahn zwischn Nürnberg und Bamberg verkehrt. schaug aa unta: Bahnstreckn Nürnberg–Bamberg

[dro werkln] Bundesstraßn

[dro werkln] Autobahnen

[dro werkln] Bundeswasserstraß

[dro werkln] Flugplatz

Da Flugplatz Breitenau is a da äidestn no in Betrieb befindlichen Landeplätze vo Deitschland. Bereits 1912 landete dort des erste Motorfliaga. Des Jåhr 1909 werd ois tatsächlicher Beginn da Luftfahrt in Bamberg angesehen. Zu dem Zeitpunkt beginnt Willy Messerschmitt zsamma mit dem Stådbaumoasta Friedrich Harth mit der Entwicklung vo Fluggeräten.

[dro werkln] Öffentliche Eirichtunga

[dro werkln] Gerichte

Ois Sitz vo am Oberlandesgrichts, vo am Landgrichts, vo am Amtsgrichts und vo am Arbatsgrichts is Bamberg a überregional bedeutsamer Gerichtsstandort.

[dro werkln] Ämter

[dro werkln] Seniorenheime

  • St. Antoni-Stift, Michelsberg
  • St. Kunigunden-Stift, Mittlerer Kaulberg 30
  • Biargaspital, Michelsberg
  • Albrecht-Dürer-Heim, Albrecht-Dürerstraß 11
  • Wilhelm-Löhe-Heim, Heinrichsdamm 45a
  • St. Walburgis-Heim, Jakobsberg 4
  • Diakonisch Werk, Heinrichsdamm 46
  • Haus Johannes-Schwanhäuser, Friedrich-Ebert-Straße 5
  • Rot-Kreiz-Seniorenheim, Loomhofer-Straße 6
  • Seniorenwohnheim FAZIT, Franz-Ludwig-Straße 7c
  • Arbater Wohlfahrts-Heim, Hauptsmoorstraß 26
  • Otto-Heim, Ottostraß 10

[dro werkln] Buidung

Datei:Bamberg-KloaVenedig1-Asio.JPG
Teil-Bibliothek da Otto-Friedrich-Universität im ehemaligen Schlachthaus vo 1742

[dro werkln] Universität

De Otto-Friedrich-Universität Bamberg ghert mit rund 10.000 Studierende (2008) zu den kleanan Universitäten vo Bayern. De Gebäude da Universität san üba des gesamte Bamberger Stådgebiet verteilt. A groaßa Teil liegt aba im Kern da Bamberger Oidståd. Sprach- und Literaturwissenschaften nehma zum Teil Gebäude ei, de vorher zum Kaiser-Heinrich-Gymnasium ghert ham. A baar Studiengänge san seit Jåhr in Rankings ois „Studientipp fia Zielstrebige“ ausgwiesen, wei Betreuung und guade Organisation da groß gschriem wern und ma in Bamberg zügig studieren ko.

[dro werkln] Gymnasien

Clavius-Gymnasium, Dientzenhofer-Gymnasium, Eichendorff-Gymnasium, E.T.A. Hoffmann-Gymnasium, Franz-Ludwig-Gymnasium, Kaiser-Heinrich-Gymnasium, Maria-Ward-Gymnasium und Theresianum

Haupteingang des Dientzenhofer-Gymnasiums

[dro werkln] Sonstige Schuin

Zwei Realschuin, a Wirtschaftschui, Voiks- und Förderschuin, finf Berufliche Schulen, zehn Privatschuin, Voikshochschui Bamberg, Buidungszentrum da Industrie- und Handelskammer, Berufliche Fortbildungszentren da Bayerischen Wirtschaft (bfz), Erzbischöfliches Abendgymnasium fia Berufstätige, KEB – Katholische Erwachsenenbildung in da Ståd Bamberg e. V., nein Berufliche Weiterbuidungs- und Qualifizierungsstelln und Städtische Musischui; Taubstummem-Anstalt mit Internat.

[dro werkln] Internate

Des Aufseßianum is 1738 vo Domkapitular Jodocus Bernhard Freiherr vo Aufseß gstiftet worn. Dort is 1973 da Roman Des fliangde Klassenzimmer vo Erich Kästner verfilmt worn. Ebenfalls in Betrieb is des Maria-Ward-Internat in Trägaschaft da Englischen Fräulein (seit 1717). Zwoa weitere kirchliche Internate san Ende vom 20. Jåhrhundert geschlossen worn: des Ottonianum (1866–1999, in diözesaner Trägaschaft) und des Marianum (1918–1988, in Trägaschaft da Karmeliten).

[dro werkln] Fuim und Fernseng

Bamberg is Drehort bekannter Fuim- und Fernsehproduktionen wia z. B. Endlich Samstag!, Des Sams, Sams in Gefahr, Des fliangde Klassenzimmer (1973) und den Kriminalserien Pfarrer Braun (mit Ottfried Fischer) und Da Kenig mit Günter Strack. 2007 is des Märchen Zwerg Nase da neiverfilmt worn.

[dro werkln] Persönlichkeitn

[dro werkln] Bamberger Bischöfe

[dro werkln] Buargamoasta und Obabuargamoasta

Da hauptamtliche Buargamoasta is im Jåhr 1818 erstmois vo den Biargan gwäit worn. Seit 1917 is de Amtsbezeichnung Obabuargamoasta . →Liste da Buargamoasta und Obabuargamoasta vo Bamberg

[dro werkln] Ehrnbiarga

De Ståd Bamberg verleiht bisher an 28 verdienstvolle Leit de Ehrnbiargaschaft.

[dro werkln] Buam und Dechta vo da Ståd

Christopher Clavius

[dro werkln] Persönlichkeiten, de wo vor Ort gewirkt ham

[dro werkln] Literaten

  • Ezzo (Dichter) († wohl am 15. November um 1100) war in da zwoaten Hälfte vom 11. Jåhrhundert Kanoniker und Lehrer in da Domschui in Bamberg. Dichter des friahmittelhochdeitschn Ezzolieds, er schreibt an Hymnus üba de christliche Heilsgschichte.
  • Ab 1260 wirkt Hugo vo Trimberg (1230–1313) an da Lateinschui im damaligen Bamberger Vorort Theuerståd. Vo eam stammt des moralische Lehrgedicht Da Renner, des 24.000 Verse geng de siem Todsünden umfasst.
  • Da Frühhumanist Albrecht vo Eyb (1420–1475) lebt in da Bamberger Curia Sancti Sebastiani. Vo eam stammt des Loblied üba de Anmut des Mägdeleins Barbara.
  • a baar Zeit spada gspuit håt Bamberg a wichtige Rolle in da Entwicklung da deitschn Romantik. Wilhelm Heinrich Wackenroder (1773–1798) guit ois a da friahesten Autoren dera Kunstauffassung und entwickelt de unta Mitarbeit vo Ludwig Tieck (1773–1853) in de Herzensergießungen vo am kunstliabenden Kloastabruders unta andam angeregt duach sei Aufenthalte in Bamberg.
  • Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770–1831) findt in Bamberg 1807 an Verleger fia Sei Werk Phänomenologie des Geistes. Er is Chefredakteur da Bamberger Zeitung, geriet dort aba boid in Konflikt mit dem bayerischen Pressegesetz. Am End verlaßt Hegel 1808 ernüchtert de Ståd in Richtung Nürnberg. Sei journalistisches Engagement soi a Episode in seiner Biographie bleiben. 1810 übanehman Karl Friedrich Gottlob Wetzel (1779–1819) de Rolle des Chefredakteurs da in Fränkischer Merkur umbenannten Zeitung. Im Laufe seiner Tätigkeit in Bamberg entstengan vei Dramen, Gedichtbände und andere Werke.
  • Einer da berühmtesten Literaten da Ståd war E.T.A. Hoffmann (1776–1822), da 1808 a Tätigkeit ois Musikdirektor in Bamberg aufnahm. Wenig spada muaß er den Posten quittieren, arbat aba ois Theaterkomponist weiter. 1809 verfasste er Sei erstes literarisches Werk, den Ritter Gluck. Zudem beginnt er, Regie bei Theaterstücken zu führen und de Bühnenkulissen mitzugestalten. Prägend fia Sei literarisches Schaffen is sei Liabe zu seiner erst 15-jährigen Gesangsschuikindain Julia Marc, auf de spada vei Frauenfiguren in sein Werken zruckzuführen san. Doch insgesamt bliem is Sei Auskommen in Bamberg bescheiden, Hoffmann is wiedaholt vo finanzieller Not geplagt und verlaßt de Ståd am End 1813. Sei zwoates Wohnhaus werd heit vo da E.T.A.-Hoffmann-Gesellschaft betreut und steht ois Museum offen.
  • Karl Friedrich Gottlob Wetzel (1779–1819) 1810 Chefredakteurs da in Fränkischer Merkur. Verfasste de „Nachtwachen des Bonaventura
  • Friedrich Deml (1901–1994), Angehöriger vom Bamberger Dichterkreises
  • Hans Wollschläger (1935–2007) übersetzt in Bamberg den Roman Ulysses des irischen Dichters James Joyce ins Deitsche.

[dro werkln] Bedeutende Eiwohna jüdischen Glaams

  • Joseph Marquard Treu (1713–1796), konvertierte 1732 zum katholischen Glaam, Maler
  • Adalbert Friedrich Marcus (1756–1816), Dr. med., konvertierte zum katholischen Glaam; Begründer des Krangahauses, medizinischer Berater in bayerischer Zeit.
  • Franz Ludwig vo Hornthal, konvertierte zum katholischen Glaam, Buargamoasta da Ståd Bamberg vo 1818 bis 1821
  • August vo Wassamann (1866–1925), deitscha Immunologe und Bakteriologe
  • Oscar Wassamann (1869–1934), deitscha Bankier und Wirtschaftsfachmann, aus alteingessesener Bankiersfamilie (Privatbank Wassamann mit Stammhaus in Bamberg)
  • Philipp Lederer (1872 Bamberg–1944 Lugano), Numismatiker, Münz- und Antikenhändler
  • Willy Lessing (1881–1939), Untanehma und Kommerzienrat
  • Hedwig Bernet (1903–1976), a vo drei zruckgekehrten Bamberger Juden Mitbegründerin da israelitischen Kultusgemeinde vo Bamberg, Verdienste um de Aussöhnung, Trägain des Bundesverdienstkreiz.
  • Willy Aron (1907–1933), Rechtsanwalt, ersta Bamberger Jude, da in's KZ Dachau kam
  • Hilde Marx (1911–1986), Dichterin, Journalistin
  • Josef Heller, Dirigent am Stådtheater

[dro werkln] Plaketten und Medaillen

Da san de Plaketten und Medaillen aufgeführt, de in Bezug auf Bamberger Persönlichkeitn und Ereignisse gschaffen worn san.

[dro werkln] Religionsgmoaschaften

[dro werkln] Zusatznamen

Fränkisches Rom; Ståd da Zwiebeltreter; Kloa Venedig (= Schiffer- und Fischersiedlung)

[dro werkln] Oanzlnåchweis

  1. J. J. Morper: Des Kreuz üba Bamberg
  2. Bernhard Schemmel: De Tattermannsäule
  3. Historie Staatlichs Bauamt
  4. Chronik des Vermessungsamtes
  5. Wolfgang Wußmann: Bamberg-Lexikon Seitn 80, 7 und 95
  6. Suckale, Schmidt, Ruderich: Bamberg Seitn 194
  7. Robert Suckale u. a. (Hrsg.) Bamberg A Führer zua Kunstgschichte da Ståd Seitn 68
  8. Wolfgang Wußmann: Bamberg-Lexikon Seitn 64
  9. Künstlerlexikon Thieme-Becker, Band 20, S. 398
  10. Bamberg-Lexikon Seitn 24
  11. TOP 100 http://www.bayreuth.ihk.de/xist4c/download/web/8295719693_3861_uplId_111120__coId_1650_.pdf

[dro werkln] Zum Lesn

  • Wolfgang Wußmann: Bamberg-Lexikon, Bamberg 1996, ISBN 3-928591-38-X
  • Robert Suckale u. a. (Hrsg.): Bamberg. A Führer zua Kunstgschichte da Ståd fia Bamberger und Zugereiste, Bamberg 1993, ISBN 3-926946-03-2
  • Karin Dengler-Schreiber: Bamberg fia oide und neie Freunde. A Führer duach de Ståd, Bamberg 2002, ISBN 3-89889-014-7
  • Dokumentationszentrum Welterbe da Ståd Bamberg: Fachführer duachs UNESCO-Welterbe Bamberg, Bamberg 2006, ISBN 3-9811239-0-5
  • Christine Freise-Wonka: Bamberg Mosaiksteine, 1. Auflage 2007, ISBN 978-3-89889-054-0, Heinrichs-Verlag GmbH Bamberg
  • Heinrich Mayer, Bamberg ois Kunstståd
  • J.J. Morper, Des Kreuz üba Bamberg
  • Oliver Bender u. a. (Hrsg.): Bamberger Extratouren. A geographischer Führer duach Ståd und Umgebung. Bamberg 2001 ISBN 3-933463-09-2
  • Bayerisches Landesamt fia Denkmalpflege: Inventarbände zua Ståd Bamberg
  • Norbert Haas, Bamberger Brunnen, Seitn 18,45,
  • De Kunstdenkmale vo Bayern „Bamberg“ 6/I, Seitn 592
  • Norbert Haas, Brunnenkataster da Ståd Bamberg

[dro werkln] Siehe aa

[dro werkln] Externe Links

WikiNews
Wikinews: Bamberg – Nåchrichtn
Commons: Bamberg – Buidl, Videos und/oda Audiodatein
Wikisource
Wikisource: Bamberg – Quejntexte
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