Deitschland

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Deitschland
Bundesrepublik Deutschland
Flag of Germany.svg
Coat of Arms of Germany.svg
Åmtssproch Deitsch
Hauptstod Berlin
Stootsform Parlamentarische Republik
Stootsobahaupt Bundespräsident Horst Köhler
Regiarungsschef Bundeskanzlerin Angela Merkel
Flächn (61.) 357.092,90[1] km²
Eiwohnazoi (14.) 82.310.000[2] (31. Dezember 2006)
Beväikarungsdichtn (35.) 231 Eiwohna pro km²
BIP

- Total (Nominal)
- Total (PPP)
- BIP/Einw. (Nominal)
- BIP/Einw. (PPP)

2006

(3.) $3.045 Mrd.[3]
(5.) $2.498 Mrd. 2005
(18.) $36.975

(k.A.) $30.150 2005

HDI (21.) 0,932
Währung Euro (1 € = 100 ct)
Gründung 23. Mai 1949 (Bundesrepublik)
(Vereinigung mit der am 7. Oktober 1949 gründeten DDR am 3. Oktober 1990)
Nazionalhymne Deitschlandliad (3. Strophe)
Nazionalfeiatog 3. Oktober (Tag da Deutschen Einheit)
Zeitzone UTC+1 MEZ
UTC+2 MESZ (März – Oktober)
Kfz-Kennzeichn D
Internet-TLD . de
Telefonvorwoi +49
EU location GER.png
Deutschland politisch bunt.png

Deitschland is a Staat in Mittleiropa. Ois Bundesstaat wiad de Bundesrepublik Deutschland aus dena 16 deitschn Ländan buidt. De Lända gliadan se wieda nochm Vafossungsprinzip vo da kommunaln Säibstvawoitung in kommunale Gebietskäapaschoftn.

Bundeshaptstodt is Berlin. As politische System is fäidaral und ois parlamentarische Demokratie organisiat. Deitschland is mid iwa 82 Milljonen Eiwohna da beväikarungsreichste Staat vo da Eiropäischn Union. Deitschland is unta andam Mitgliad vo de Vaeintn Nationa, vo da NATO und vo de G8, sowia Gründungsmitglied vo da EU.

Inhoitsvazeichnis

[dro werkln] Begriffsgschicht

Da Begriff Deitschland wead in dera Foam east seit da Friahn Neizeit vawendt, zum Beispui in Die Verfassung des deutschen Reiches (1667) vom Samuel von Pufendorf. Voahea hods deitsch nua ois Eigschoftswoat gebm, in da Foam vo: a deitsches Land oda de deitschn Lända owa ned zammagsetz; ned amoi ois das deitsche Land.

[dro werkln] Geografie

[dro werkln] Log

Deitschland liegt in Mittleuropa, zwischn 47°16′15″ und 55°03′33″ näadlicha Breitn und 5°52′01″ und 15°02′37″ estlicha Läng. Im Nordn grenzt Deitschland an Dänemark (auf ana Läng vo 67 km), im Nordostn an Poin (442 km), im Ostn an d Tschechei (811 km), im Südosten an Österreich (815 km; ohne Grenz im Bodnsee), im Südn an d Schweiz (316 km; mid Grenzn vo da Exklave Büsingen, owa ohne Grenz im Bodnsee), im Südwestn an Frankreich (448 km), im Westn an Luxmburg (135 km) und Belgien (156 km) und im Nordwestn an Holland (567 km). De Grenzläng betrogt insgesamt 3757 km.[4] Während im Nordwestn de Küstn vo da Nordsee und im Nordosten de vo da Ostsee de natialichn Staatsgrenzn buidn, hod Deitschland im Südn Ontei on de Oipn.

[dro werkln] Klima

Deitschland gheat voiständig zua gmäßigtn Klimazone vo Mittleiropa im Bereich vo da Westwindzone. As liegt im Iwagangsbereich zwischn am Seeklima in Westeiropa und am Kontinentalklima in Osteiropa. S Klima wead zuadem vom Goifstrom stoak beeinflusst, dea wo de klimatischn Weate fia de Breitnlog ungwähnli muid gstoitn duat.

De mittlare jäarliche Niedaschlogsmenge is 700 Millimeter (begzong auf de Joan vo 1961 -1990). De mittlare Niadaschlogsmenge pro Monat liegt zwischn 40 Millimeta im Februa und 77 Millimeta im Juni.

De tiafste jo in Deitschland gmessane Temparatua woa −45,9 Grad Celsius; se is am 24. Dezemba 2001 am Funtensee gmessn woan. De bislang hächste Temparatur woa 40,3 Grad Celsius und is am 8. August 2003 in Nennig im Saarland erfosst woan. De Ogobm dazua san owa zum Tei wiedasprichli.[5]

[dro werkln] Natur und Landschaft

[dro werkln] Flora

Die Lüneburger Heide bei Niederhaverbeck

De Flora is in Deitschland afgrund da gmäßigtn Klimazone vo Lab- und Nodlwäida prägt. De Labwäida bestengan moastns aus Rotbuchn, danem gibts Oachnwäida und imma säitana aa Auwäida. In de Oipn und Mittlgebiag gibts Schluchtwoid.

Ohne menschlichn Eifluss dadat de Vegetation in Deitschland haptsächli aus Woid bestäh. Derzeit san 29,5 Prozent vo da Staatsflächn Woid. Damit gheat Deitschland zu dena woidreichstn Lända vo da Eiropäischen Union. Weidas gibts no Hoad- und Moorlandschoftn sowia vegetationsoame alpine Regionen. Da gräßte Otei vom unbebautn Land wead fian Obau vo Nutzpflanzn vawendt; voa oim Troad wia Geastn, Hafa, Roggn und Woazn; dazua kema voa oim no Erdäpfen und Raps. In mangn Flusstäilan wia an da Mosl, am Main und am Rhein zum Beispui wead Wein obaut.

[dro werkln] Fauna

De moastn Saigeviecha in Deitschland lebm in de Labwäida. Do gibts vaschiedane Marderoatn, Dam- und Rothiaschn, Reh, Wuidsaun und Fuxn. Biba und Otta findt ma in Flussauen nua no säitn, zum Tei gibts owa aa wieda steigende Bestände. Andane gräßare Saigeviecha de wo friaha in Mittleiropa glebt hom gibts nimma. An Auaoxn (seit 1846), an Braunbär (seit 1835), an Ejch (seitm Mittloida), s Wuidpferd (seitm 19. Joahundat), an Wisent (seitm 17./18. Joahhundat und an Woif (seit 1904). In neiara Zeit wandan gelegentli Ejche, Wäife und mangmoi sogoa Bärn ein. Wengam schlechtn Ruaf vom Woif und vom Bärn fiaht des owa äfta zu Problema.

[dro werkln] Bundeslända

Deitschland besteht aus 16 teilsuvaräne Lända. 15 san a rechda Gramf, des oanzig guade is Bayern; de Bayern song, dass de andan richtige Haumdaucher san.

Bundesland Hauptstodt Flächn (km²) Eiwohna(2)
1 Baden-Württemberg Stuggart 35.751,65 10.717.000
2 Bayern Minga 70.549,19 12.444.000
3 Berlin (1) 891,75 3.388.000
4 Brandnburg Potsdam 29.477,16 2.568.000
5 Bremen Bremen(1) 404,23 663.000
6 Hamburg (1) 755,16 1.735.000
7 Hessn Wiesbadn 21.114,72 6.098.000
8 Megglenburg-Vurpommarn Schwerin 23.174,17 1.720.000
9 Niadasaggsn Hannova 47.618,24 8.001.000
10 Nordrhein-Westfalen Düsseldorf 34.042,52 18.075.000
11 Rheinland-Pfoiz Mainz 19.847,39 4.061.000
12 Saarland Saarbrücken 2.568,65 1.056.000
13 Saggsn Dresdn 18.415,66 4.296.000
14 Saggsn-Anhoit Magdeburg 20.445,26 2.494.000
15 Schleswig-Hoistâ Kiel 15.763,18 2.829.000
16 Thüringen Erfurt 16.172,14 2.355.000

(1) De Stadtstaatn Berlin und Hamburg bestengan ausschliaßlich aus de gleichnaming Städte; Bremen guit ebmfois ois Stodtstaat, aa wenn zum Land Bremen no de Stodt Bremahavn ghert.
(2) Stichtag: 31. Dezemba 2004

Kartn vo Deitschlånd mid eizeichnete Grenzn vo de Lända

[dro werkln] Gschicht

[dro werkln] Fruahgschicht und Antike

Die Himmelsscheibm vo Nebra

De äitastn Siadlungsbelege afn Gebiet vom heitign Deitschland san etwa 700.000 Joah oid und ma gähd davo aus, dass de Region seit 500.000 Joah permanent besiedlt is. Es gibt dahea in Deitschland aa bedeitende paläoanthropologische Fundstättn: Nachm Fundort bei Heidelberg is de Hominini-Oat Homo heidelbergensis gnennt woan und nochm Neandertal in Mettmann da Homo neanderthalensis, dea wo ausm Homo heidelbergensis heavoagangane Neandertaler. De Menschnoat is voa etwa 40.000 Joa dann vom Homo sapiens(moderna Mensch), dea wo aus Afrika kema is, vadrängt woan.

In da Jungstoazeit hom se nacha Ackabau, Viechazucht und feste Siedlungsplätz entwicket. Aus dera Zeit san bedeitende kuituarelle Funde dahoidn, wia etwa de Himmesscheibm vo Nebra, de zoagt, dass scho um 2000 v. Chr. in da Region Astronomie betriebm woan is.

De germanischn Stämme um 50 n. Chr. (ohne Skandinavien)

Um 500 v. Chr. woas heitige Siddeitschland kejtisch und s heitige Norddeitschland germanisch besiedlt. De Germanen san im Laf vo de Joahundate imma weida inan Sidn gwandat. Um Christi Geburt woa dann de Donau de ungefäare Siedlungsgrenz zwischn Kejten und Germanen. So san a vui kejtische Orts- und Gwässanama und kejtische Lehnwäata in de germanischn Sprochn kema.

[dro werkln] Vom Mittloida bis zua Neizeit

Des Heilige Römische Reich (deitscher Nation), des de mehra Zeit vo de Habsburger ois Kaiser vo Wean aus regiert worn is, hod vo 962 bis 1806 Bstand ghabt. Danach hods durch de Kriag vom Napoleon erst amoi a Vuizahl vo Veränderungen gem. Nach der Niederlag vom Napoleon 1815 is Europa und a Deitschland nei gordnet worn, da Deitsche Bund is entstandn. Im Deitschn Bruadakriag ist Preißn ois Vormacht in Deitschland bestätigt worn. As Deitsche Kaiserreich is 1871 entstandn. As Kenigreich Bayern håt no etla Reservatrechte wiar a eigene Armee ghabt. 1914 is da Erste Weltkriag ausbrocha, der am End a Niederlage vo Deitschland und Östareich bråcht håt. Nach da Revolution 1918 is de Weimara Republik (1919–1933) entstandn, de durch mehrane Wirtschaftkrisn erschüttert worn is. 1933 is da Hitler Adolf mit da NSDAP an d Macht kemma. De Nationalsozialistische Diktatur hod bis 1945 Bestand ghabt. Während dera Zeit san unzählige Verbrechn wia da Völkamord an de Judn (Holocaust) beganga worn. Nach da Kapitulation vom Nazireich am End vom Zwoatn Weltkriag is Deitschland erst amoi in Besatzungszonen aufteilt worn. Am 23. Mai 1949 is de Bundesrepublik gründt worn und da Adenauer Konrad is zum erstn Bundeskanzla gwäit worn. Unta seina Legisladuaperiode is de Bundesrepublik Teil vo da NATO worn, af da andan Seiddn håd de DDR zum Warschauer Pakt ghert. D Bundesrepublik is a Gründungsmitglied vo da Europäischen Gemeinschaft (heit EU) gwen. De Wiedavereinigung mit der DDR (de wo am 7. Oktober 1949 gründt worn ist) håt am 3. Oktober 1990 stattgfundn, da Bundeskanzla war zu dera Zeit da Kohl Helmut. Am 20. Juni 1991 is Bonn als Regierungssitz aufgem worn und de Regierung und as Parlament san nach Berlin verlegt worn. 1998 is de Rout-Greane Koalition unta'm Bundeskanzla Gerhard Schröder an d Macht kemma. Vorzeitige Neiwåin am 18. September 2005 ham dann zu ara Groaßen Koalition unta da Kanzlerschaft vo da Merkel Angela (CDU) gführt.

[dro werkln] Refarenzn

[dro werkln] Oanzlnochweis

  1. Statistische Ämter des Bundes und der Länder: Gebiet und Bevölkerung – Fläche und Bevölkerung (Stand 30. November 2006) (abgerufen 5. Januar 2007)
  2. Statistisches Bundesamt Deutschland: 2006: Bevölkerungsrückgang hoit o. Pressemitteilung vom 5. Januar 2007 (abgerufen 6. Januar 2007)
  3. Statistisches Bundesamt Deutschland: Bruttoinlandsprodukt Deutschland (Stand 26.2.07) (abgerufen 26. Februar 2007)
  4. http://www.destatis.de/basis/d/geo/geogrent.php
  5. Absolute Höchsttemperaturen in Deutschland (PDF)

[dro werkln] Netzlinx

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