Erlanga
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| Erlanga |
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| Basisdatn | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbeziak: | Mittelfranken | |
| Landkroas: | Kroasfreie Stodt | |
| Koordinatn: | Koordinaten: 49° 36′ N, 11° 0′ O 49° 36′ N, 11° 0′ O | |
| Hächn: | 280 m ü. NN | |
| Flächn: | 76,90 km² | |
| Eiwohna: | 104.600 (31. Okt.. 2007) | |
| Beväikarungsdichtn: | 1360 Eiw. pro km² | |
| Sonstige Datn | ||
| Postleitzoi n: | 91001–91058 (oid: 8520) | |
| Vorwoi na: | 09131, 0911 (OT Hüttendorf), 09132 (OT Neuses), 09135 (OT Dechsendorf) |
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| Kfz-Kennzeichn: | ER | |
| Gmoaschlissl: | 09 5 62 000 | |
| Stadtgliadarung: | 20 Ortschaftn | |
| Adress vo da Stadtvawoitung: |
Rathausplatz 1 91052 Erlangen |
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| Hoamseitn: | ||
| Politik | ||
| Obabuargamoasta: | Siegfried Balleis (CSU) | |
Erlanga (hochdeitsch: Erlangen) is a kroasfreie Stodt im bayrischen Regierungsbeziak Mittlfrankn. De Stodt is Sitz vum Landkroas Erlanga-Hächstodt und mit iatz iwa 104.000 Eiwohna d kloanste vo de insgsamt acht Großstädt im Freistaat Bayern.
Erlanga buidt zsamma mit de Städt Niamberg und Fiarth an Städtevabund, der oan vo de 23 Obazentren vom Freistaat Bayern doastejt. Mitm Umland buidns de Metropoiregion Niamberg, oane vo ejf Metropoiregiona in Deitschland. De Eiwohnazahl vo da Stodt hod scho 1974 de Grenz vo 100.000 Eiwohna ibatroffa, woduach Erlangen zua Groaßstodt worn is.
Heit werd de Stodt vor oim duach de Friedrich-Alexander-Universität Erlanga-Niamberg und de Niadalossunga vom Elektrokonzern Siemens AG prägt. Ma setzt zuadem ois dro, um de Bundeshauptstodt vo da Medizin zum wern. A weida in da Gschicht zruck reichands, oba oiwei no spiaboas Element is de Osiedlung vo Hugenottn, wia s Edikt vo Nantes im Joa 1685 zruckgnumma worn is.
[dro werkln] Erdkunde
Erlanga liegt am Rand vom mittlfränkischn Beckn an da Regnitz und am Main-Donau-Kanal. Neadli vo da Innenstodt mindt vo Ostn de Schwaboch in de Regnitz.
[dro werkln] Nachboagmoandn
Foigende Gmoandn sowia gmoafreie Gebiete grenzn an de Stodt Erlanga, se wern im Uhrzoagasinn, ogfanga im Nordn, gnennt: Mark (gmoandfreies Gebiet), de Gmoandn Möhrendorf, Bubenreuth, Marloffstein, Spardorf und Buckenhof und aa s gmoafreie Gebiet Buckenhofer Forst (alle zum Landkreis Erlangen-Höchståd gehörend), de kreisfrein Städt Nürnberg und Fürth, de Gmoa Obermichelbach (Landkroas Fiath) und aa de Stodt Herzogenaurach und de Gmoa Heßdorf (beide ghern zum Landkreis Erlangen-Höchstodt.
[dro werkln] Stodtgliadarung
S Stodtgebiet vo Erlanga werd in 20 Stodtoale eitoalt. Zum Toal san des ehemolige sejbständige Gmoandn, zum Toal sans aa neie Siedlungen. Oft san de Stodttoalgrenzn desweng amtlich net festglegt worn und de Grenzn duachaus fliaßend.
Fir statistische Zwecke is s Stodtgebiet in 39 statistische Bezirke unterteit worn, de si teiweis mit de Stodtoal deckan. De Grenzn vo dene Bezirk san im Unterschied zu dene vo de Stodtoal exakt definiat.
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De Bezirk wern ois kloanste reimliche Oaheit fir statistische Auswertungen herozong. So is vo da Stodtvawoitung fir jedn Bezirk a Datenblattl iaba sei Beväikarungsstruktur oglegt worn, des Informationa zua Beväikarungszoi, Gschlecht, Nationalität, Famuilienstand, Religion, Oitasgruppn, Haushoitsgräss, Haushoitstyp und aa Orbatslosigkeit enthoit. Grundbuach- und vamessungsrechtlich relevant san oba net de Stodtei und aa net de Bezirke, sondan nua de Gemarkunga. De Stodt Erlangen hod foigende Gmarkunga:
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Fir de 1967 und 1972 im Rahmen vo da Gmoareform nach Erlangen eigmoandetn Ortschaftn (Groß-)Dechsendorf, Eltersdorf, Frauenaurach (mit Neuses, Hüttendorf, Kosbach (mit Häusling und Steudach), Kriagenbrunn und Tennenlohe is a Ortsbeirat eigrichtet worn. De Zoi vo de Mitglieda vom Ortsbeirat richt si nach da Eiwohnazoi vom Stodtei und bewegt si zwischn fimfe und sieme. De Ortsbeirät wäin aus eanana Mittn an Vorsitzenden. De Ortsbeiräte miassn zua wichtign, an Stodtei betreffende Oglengheitn, oghert wern.
[dro werkln] Klima
Erlangen is inana Iabagangszone vom maritiman zum kontinentoin Klima: de Stodt is desweng, wia ban kontinentoin Klima iablich, relativ orm an Niedaschläg (im Joa 650 mm), aba mit am Joaresmittl vo 8,5 °C relativ woam. Bsundas da Burgberg schützt s Gebiet vo da Kernstodt vor koida Polarluft. Dageng sorgt da Regnitzgrund fir mehra Nebe.
[dro werkln] Gschicht
[dro werkln] Oigmoane Gschicht vo da Ståd
[dro werkln] Friahgschicht
Des Regnitztal is scho in da Friahgschicht ois Duachgangsweg in Nord-Süd-Richtung gnutzt worn. Aufgrund da relativ kargen Bödn kimt's aba kaam zu am friahen Ackabau und damit vabundne Siedlungsaktivitäten. De wenign archäologischen Funde deitn oo, daß a stärkere Besiedlung vom Raum um Erlangen erst ca. 2000 vor Christus eigsetzt håt. Da bekannteste Fund is da 1913 entdeckte Grabhügl nördli vo Kosbach, in dem a groaße Anzoi vo Bronze- und Keramikobjekte gfundn worn id und sei Stoasetzung ois Kosbacher Altar in de Literatur eiganga is. Insgesamt is da gesamte Raum aba bis in ebba 1000 nåch Christus vagleichsweis siedlungslaar bliem.
[dro werkln] Vo da Villa Erlangon bis zum Dreißgjahrign Kriag
De friaheste namentliche Erwähnung vo Erlangen find si in a Urkundn aus'm Jåhr 1002. Bereits 976 håt Kaiser Otto II. de Kira St. Martin in Forchheim samt Zubehör an des Bistum Würzburg gschenkt. Da spaadare Kaiser Heinrich II. bestätigt 1002 de Schenkung. Anders ois beim Otto seina Schenkung werd in da Urkundn vom Heinrich des Zubehör wesentlich detaillierter aufgführt. Drunter findt si aa a „villa (Dorf) erlangon“. Nem da Bestätigung vo da Schenkung aus'm Jåhr 976 schenkt Heinrich iatz no zuasätzlich zwoa Meilenquadrate glei östli vo da Regnitz, südli und nördli vo da Schwabach, de oiso des Gebiet umfassn, in dem heit de äidestn Teile vo da Erlanger Oidståd lieng. A gnaue Untasuachung vo da Urkundn vom Heinrich II. [1] schliaßt da draus, daß de villa erlangon räumlich trennt vo dem Gebiet vo de Meilenquadrate gleng ham muass, weil de ja Gengstand vo a neien, gsunderten Schenkung gwen san. Wei's den Ortsnama „Erlangen“ in Deitschland mit Ausnahm vom westli vo da Regnitz glenga und heit eigmeindeten Dorf Oid-Erlangen koa zwoats Moi gibt, ko ma oonehma, daß aus da villa erlangon des „andane“ Erlangen, oiso des heitige Oiderlangen hervorganga is. Greß und Umfang vo de zwoa Meilenquadrate entsprechan in ebba dem Flächnbedarf vo am Dorf und stützn so de Annahme, daß zum Zeitpunkt vo da Beurkundung östli vo da Regnitz a Rodungssiedlung im Entstenga gwen is, de duach de Schenkung legitimiert worn is und de spada - wia aa in vergleichbare Fälle [2] - den Nama vo da Muattasiedlung übanumma håt. De neie Siedlung war auf der nåch Westn vorgschooma, hoachwassafrein Sanddüne in am Dreieck, des heit vo Hauptstraß, Schuistraß und Lazarettstraß eingefasst werd. De Herkunft vom Ortsnama „Erlangen“ liegt im Dunkeln. Da Vasuach vo da Lokalforschung, den Nama vo Erlen (Baamart) und Anger (Wiesngrund) abzumleitn, hoit da Ortsnamensforschung net stand.[3] Bsunders da Aufstieg vo Nürnberg zu a eiropäischn Handelsmetropole und da damit vabundne Oostieg vo Vakehr und Handel begünstign de Entwicklung vor oim vo da neien Siedlung, de ab 1348 Groaßnerlangen ghoaßn worn is. Im Gengsatz dazua stagniert des ursprüngliche Dorf Erlangon und is konsequenterweis ab da zwoaten Hälfte vom 14. Jåhrhundert Oid-Alangen, Kloaerlangen oda Wenigenerlangen ghoaßn worn. 1361 kafft Kaiser Karl IV. de Siedlung Groaßnerlangen (net aba de ursprüngliche Siedlung Oid-Erlangen) vom Bischof vo Bamberg und macht's zum Lehen vom Kenigreich Böhmen. 1374 kriagt da Ort duach Kine Wenzel Marktrechte und aa a eigene Münzstättn, 1398 des Stådrecht. Ois Vertreter da Obrigkeit fungiert a Amtmo, der auf der auf da heitign Fuchswiesn errichtn Veste sein Sitz ghabt håt. 1402 kimmt de Ståd ois Teil vom Fiarstntum Kulmbach (bzw. nåch 1604 Fiarstntum Bayreuth) an de Hohenzollern. Erlangen war de Hauptståd vom Unterland vom Fiarstntum, des de Gebiete bis nåch Neiståd an da Aisch umfasst håt und des vom Oberland um Bayreuth duach an Landkorridor trennt gwen is. 1528 war da friedliche Ooschluss vom gsamten Markgrafentum samt Erlangen an de Reformation. Weniga friedlich warn de allawei wieda vorkommenden kriagarischen Ereignisse, so da Hussiteneinfall im Jåhr 1430, da Erste und da Zwoate Markgrafenkriag 1449 bzw. 1553 und aa vor oim da Dreißgjahrige Kriag, in dem Erlangen fast vollständig zerstört worn is.
[dro werkln] De Gründung vo da Neistodt 1686
Nach'm Dreißgjährign Kriag is Erlanga verödet. Fast 20 Joa lang war de Stodt und ihr Umland praktisch net bewohnt. De Situation hod se erst 1685 gändat, ois da franzäsische Kine Ludwig XIV. des Edikt vo Nantes widerruafa hat, was eam seine calvinistischen Untatana – vo ihre Gegner Hugenotten ghoaßn – u. a. Glaamsfreiheit zugstandn hat. Da Widerruaf löst a Flüchtlingswelle vo ca. 400.000 Hugenotten nåch Nordamerika, Groaßbritannien, da Schweiz und in's Deitsche Reich aus. De Situation nutzt Markgraf Christian Ernst und biat de Flüchtling des Recht auf Oosiedlung in Erlangen, um de Wirtschaft in seim duach an Dreißgjahrigen Kriag beutelten Herrschaftsgebiet wieda oozumkurben. De erschtn sechs Hugenotten erreichan Erlangen am 17. Mai 1686, in ebba 1500 foing in mehrare Welln. Scho boid is klar, daß des kloane Dorf Erlangen de Massn net unterbringa konn und a neie Siedlung notwendig is.
Ois Standort da Neiståd ghoaßnen Siedlung is des Gebiet südli vom bisherigen Ort Erlangen gwäit worn, was aus vakehrstechnischer Sicht und weng dem Vorhandensei vo Wassakraft duach de Regnitz ois recht geeignet erschiena is. De neie Ståd is vo dem markgräflichen Obabaumoasta Johann Moritz Richter nåch de Gesichtspunkte vo a idealen barocken Planståd fia in ebba 7500 Familien samt Manufakturn und a eigna Kira ooglegt worn. Da Entwurf siegt an rechteckigen Grundriss symmetrisch zua Hauptstraß und aa zwoa groaße Plätze vor. Da Bau beginnt am 14. Juli 1686 mit dem temple, da Hugenottenkira. Im erschtn Jåhr san in ebba 50 da geplanten 200 Häusa fertiggstellt worn. Wei da Zuazug vo de Hugenotten net de Erwartungen entsprocha hat, stagniert da Ausbau aba und kriagt erst 1700 duach den Beschluss, a markgräflichs Schloß mit zuaghörigem Park und Nemgebäide zum errichten, neie Impulse. 1706 vanichtet a Groaßbrand fast des gesamte ursprüngliche Erlangen, iatz Oidståd ghoaßn. Damit ergibt si de Glengnheit, den barocken Entwurf da Neiståd auf de Oidståd auszumdehna und somit a einheitlichs städtebauliches Gesamtkonzept zum schaffa. Mitte vom 18. Jåhrhundert war des im Wesentlichen abgeschlossen.
De ab 1701 nåch seim Gründer Christian-Erlangen bezeichnete Neiståd is net nur zum Zui vo de Hugenottn, sondan aa vo de Lutheraner und de Deutsch-Reformiatn worn. 1698 ham in ebba 1000 Hugenotten und 317 Deitsche in Erlanga glebt. Durch deitsche Zuawanderung san de Hugenottn oba boid zuarana franzäsisch sprechenden Mindaheit in a deitschn Stodt worn. Zu a echtn Integration kimt's aba erst ab 1715, ois mit dem Doad vom Ludwig XIV. a Rückkehr nåch Frankreich endguitig unmöglich worn is und de Flüchtlingsmentalität si in a Einwanderermentalität wandelt. Da franzäsische Einfluss nimmt in da Foigezeit weida ab. So is 1822 zum letzten Moi a Gottesdienst in da Hugenottenkira in franzäsischa Sproch ghoitn worn.
[dro werkln] Erlangen im Kinereich Bayern
1792 glangt Erlangen mit der Markgrafschaft zum Kinereich Preißn, 1806 duach den Sieg vom Napoleon unta französische Herrschaft und 1810 an des Kinereich Bayern. 1812 san Oidståd und Neiståd – bis dahi Christian-Erlangen ghoaßn – zu a Ståd vereinigt, de den Nama Erlangen erhoitn håt. In da Folgezeit kimt's zu am raschen Ausbau vo Ståd und Infrastruktur. Vor oim de Eröffnung des Ludwig-Kanals und da Eisenbahnverbindungen und aa de Garnison und de Universität gaben da Stådentwicklung wichtige Impulse. Bereits bei da bayerischen Gmoaform vo 1818 kriagt de Ståd a eigene Verwaltung, was ma spada ois „kreisfrei“ bezeichnet hat. 1862 is des Bezirksamt Erlangen buidt worn, aus dem da Landkreis Erlangen hervorganga is.
[dro werkln] Weimarer Republik
Hoachinflation, Reparationszahlungen und de Weltwirtschaftskrisn beschern de demokratiefeindlichen Partein NSDAP, DNVP und KPD nåch da Niederlage im Ersten Weltkriag aa in Erlangen an starken Zualauf. Es etabliert si a Zwoa-Klassen-Gesellschaft, de duach Industrieansiedlungen no verstärkt worn is. Bei de Stådrats-, Landtags- und Reichtagswahlen konn de SPD zerscht a relativ stabile Mehrheit um 40 % hoitn. Demgengüba stengan de Parteien da Mittn und da Rechten, bei dene de Anhänger aus'm Mittelstand, da Universität, am Beamtentum und da Frauen kemma san. De NSDAP war ab 1924 im Stådrat vatretn. Sie beherrscht ab 1929 ois erste innahoib da deitschn Hochschullandschaft de Studentenvertretung vo da Universität. De war zu dera Zeit a Zentrum nationalistischer und antidemokratischer Gesinnung, vei Studenten und Professoren warn geistige Wegbereiter vom Nationalsozialismus. Ab 1930 eskaliert de politische Situation, oogfacht duach de vo da Weltwirtschaftskrise ausglöste Massenarbatslosigkeit. Es kimmt zu Aufmärsche und Straßnkämpfe vo rechte und linke Verbände. Trotz am starken Zulauf zua NSDAP konn de SPD bei da Reichstagswahl 1933 34 % vo de Stimma gwinna (reichsweit: 18,3 %).
[dro werkln] Nationalsozialismus
Nach da Machtergreifung duach de Nationalsozialisten kimt's aa in Erlangen zu Boykotte vo jüdische Geschäfte und zua Biachaverbrennung. Da NSDAP-Stådrat ernennt Hitler, Hindenburg und Streicher zu Ehrnbiargan, de Hauptstraß werd in Adolf-Hitler-Straß umgnennt. In da Reichspogromnacht san de jüdischen Familien misshandelt, erniedrigt, ausplündert und in da Folge in de Konzentrationslager eigwiesen worn. 1944 is de Ståd ois judenfrei deklariert worn. De akademische Gemeinschaft unterstützt zum groaßn Teil de Politik vo da NSDAP, an aktiven Widerstand da Universität gibt's net. In da Heil- und Pflegeanstoit (heit Klinikum am Eiropakanal) kimmt's zu Zwangssterilisationen und aa Selektionen vo Siache fia de nationalsozialistische „Euthanasie“, de Aktion T4. Ab 1940 san Kriagsgfangane und Zwangsarbata in de Erlanger Betriebe eigsetzt worn. 1944 machan de bereits 10 % vo da Erlanger Bevölkerung aus. De Untabringung in Baracknlaga und aa de Behandlung warn menschnverachtend.
[dro werkln] Erlangen nåch'm zwoaten Weltkriag
Den Zweiten Weltkriag übasteht Erlangen fast unversehrt. Beim Oorucka vo de amerikanischn Truppn am 16. April 1945 übergibt da örtliche Kommandant vo de deitschn Truppn, Oberstleutnant Werner Lorleberg, de Ståd kampflos und vermeidet so an aussichtslosn und verlustreicha Häusakampf im Stådgebiet. Lorleberg selba, der bis zletzt ois Anhänger vom nationalsozialistischen Regime goitn håt, kimmt am gleichn Tag bei da Thalermui ums Lem. Ob er vo deitsche Soldatn daschossn worn is, wia er a versprengte Kampfgruppn zua Aufgabe beweng woit oda ob er dort nåch Übabringung vo da Kapitulationsnachricht Selbstmord beganga hat, is net abschliaßnd klärt. An eam erinnert in Erlangen der nåch eam benannte Lorlebergplatz. Da kloane Vermerk üba Lorleberg, der an dem Straßnschuid oobracht is, weist allerdings auf sein „Opferdoad“ hi, der Erlangen vor da Vernichtung bewahrt håt.
Nach da Übergabe da Ståd beschädign zerscht amerikanische Panzer des letzte erhoitne Stådtor (des 1717 erbaute Nürnberga Tor), kurz drauf is' gesprengt worn. Des gschiegt woi aa auf Betreim vo in da Hauptstraß ansässige Gschäftsinhabar, de wia de duachziegadn amerikanischn Truppn des barocke Tor weng seiner relativ schmalen Duachfahrt ois Verkehrshindernis empfunden ham. De andern Stådtore warn bereits im 19. Jåhrhundert abgerissen worn. Bei da Kreis- und Gebietsreform 1972 werd da Landkreis Erlangen mit dem Landkreis Höchståd an da Aisch vereinigt. Erlangen selba is kreisfreie Ståd und is Sitz vom neien Landkreis bliem. Duach Eingliadaung vo Umlandgemeinden is de Ståd erheblich vergrößert, so daß sie im Jåhr 1974 de 100.000-Einwohner-Grenz übaschrittn hat und damit zua Großståd worn is. Im Jåhr 2002 feiert Erlangen sei 1000-jähriges Bestehen.
[dro werkln] De Gschichte vo da Erlanger Garnison
Bis in's 18. Jåhrhundert warn de Soldatn vom Markgrafn bei Einsätze im Erlanger Raum bei Privatleit eiquartiert. Nåch'm Übergang in's Kinereich Bayern 1810 fragt de Ståd vor oim aus wirtschaftlichen Gründen mehrfach um de Einrichtung vo a Garnison oo, zerscht aba net mit Erfolg. Ois 1886 de allgemeine Wehrpflicht mit da Option eigführt worn is, gleichzeitig Militärdienst zum leistn und studiern zum kinna, is de Garnison zu am lemswichtigen Standortfaktor fia de Ståd und vor oim fia de Universität worn. A erneits Gsuach håt Erfolg, so daß am 12. März 1886 des 6. Jagabataillon in Erlangen eizong is. De Bayerische Armee war in verschiedene städtische Gebäide untabracht und nutzt u. a. den heitign Theaterplatz fia eanane Übungen. Zudem is im Meilwald a Schiaßstand eigricht worn.
Im Jåhr 1877 is in da Bismarckstraß de erste Kasern („Jägerkasern“) fertiggstellt worn. A Jåhr spaada is des Jagabatallion duach a Infanteriebataillon abgelöst worn. Im Jåhr 1890 kimt's zua Stationierung vom gesamten 19. Infanterieregiment, de den Bau vo da Infanteriekaserne und aa vom Exerzierplatzes nåch si ziagt. 1893 is in da Nordwestecke vom Exerzierplatz a „Barackenkasernement“ eigrichtet und ab 1897 ois Garnisonslazarett gnutzt worn. Ois letzts ziagt 1890 des 10. Feldartillerieregiment in de Ståd ei, fia des de Artilleriekaserne errichtet worn is. Zu dem Zeitpunkt håt de Ståd ca. 24.600 Eiwohna, 1.160 Studentn und insgesamt 2.200 Soldatn, dene de Bevoikerung vor oim nåch de militärische Erfolge 1870/71 geng Frankreich a hoache Wertschätzung entgengabringt. Im Ersten Weltkriag kämpfn oi zwoa Erlanger Regimenter an da Front, wobei üba 3.000 Soldaten ihr Lem valiern. Nåch'm Kriag bhoit Erlangen sein Status ois Garnisonsståd. Wei da Vertrag vo Versailles a Reduzierung vom Heer auf 100.000 Soldatn vorschreibt, vableim aba nur kleanere Einheiten da nei gründeten Reichswehr in da Ståd.
De Wiedaeiführung vo da allgemeinen Wehrpflicht 1935 und aa de foigende Wiedaaufrüstung führn aa in Erlangen zu a massiven Erweiterung vo de militärischen Anlagen. So san de Rheinlandkasern, de Panzerkasern, a Verpflegungsamt, a Munitions- und Gerätelaga und aa a Standortübungsplatz im Reichswald bei Tennenlohe errichtet worn. Da Einmarsch da US-Armee am 16. April 1945 bedeidt fia Erlangen net nur des Ende vom zwoaten Weltkriag, sondan aa des End ois Standort fia hoamische Truppn. Stattdessn beziang iatz US-amerikanische Verbände de unzerstört bliema Militäreinrichtungen, de in de Folgejahr sogar no beträchtlich erweitert worn san: Da Kasernenbereich is auf 128 Hektar ausdehnt worn, da Wohnbereich fia de Soldatn und eanane Ooghörigen auf 8,5 Hektar und da Übungsplatz in Tennenlohe auf 3.240 Hektar. Im Duachschnitt warn in de 1980er Jåhr in ebba 2.500 Soldatn und aa 1.500 Ooghörige in Erlangen stationiert. De Erlanger Bevölkerung begegnet da Anwesenheit da Amerikaner vo Anfang oo mit gmischte Gfei. Zwar begriaßt ma de Schutzfunktion und aa de mit der Stationierung vabundna Arbatsplätz, aba de häufigen Konflikte da Soldaten mit da Zivilbevölkerung und aa de zahlreichen Manöver warn a ständiger Ärga. Zu erschte offene Proteste kimt's während am Vietnamkriag. De richtn si geng des Übungsgelände und den Schiaßplatz in Tennenlohe, wo aa Atomwaffn vamutet worn san, und aa geng de Munitionsbunka im Reichswoid. Helmut Horneber, der fia des amerikanische Übungsgelände lange Jåhr ois Forstdirektor zuaständig gwen is, weist 1993 drauf hi, wia vorbildlich de amerikanischen Truppn de Woidflächen gschützt ham. [4] Aufgrund vo de zahlreichen Probleme gibt's bereits Mitte da 1980er Jåhr Überlegunga, de Garnison aus'm Stådbereich zum verlagern. Nåch da Öffnung da innerdeitschn Grenz 1989 vadichtn si de Anzeichen vo am bevorstehenden Abzug. 1991 san de in Erlangen stationierten Truppn zum Einsatz in Zwoatn Golfkriag abkommandiert worn. Nåch seim End fangt de Auflösung vom Standort oo, de bis Juli 1993 vollzogen gwen is. Am 28. Juni 1994 san de Liegenschaften offiziell am Bund übergem worn. Damit endet de 126-jährige Gschichte vo Erlangen ois Garnisonsståd.
[dro werkln] De Gschichte vo da Erlanger Universität
Des zwoate fia de Entwicklung vo Erlangen entscheidende Ereignis is, nem da Gründung vo da Neiståd, de Gründung vo da Universität gwen. Bereits zu Zeitn vo da Reformation existiern dazua entsprechende Planeunga, doch erst 1742 stiftet da Markgraf Friedrich vo Brandenburg Bayreuth a Universität fia de Residenzståd Bayreuth, de bereits 1743 nåch Erlangen verlegt worn is. De mit bescheidenen Mittel ausgstattete Eirichtung findt zerscht koan rechten Anklang. Erst ois Markgraf Karl Alexander vo Brandenburg Ansbach und Bayreuth sie auf a breitere wirtschaftliche Basis stellt, erhöht si de Studentnzahl langsam. Sie is aba unta 200 bliem und sinkt bei da Eigliadaung vom Markgrafntum in's Kinereich Bayern auf ca. 80 ab. De drohende Schliaßung is nur deswegen abgewendet worn, weil Erlangen de oanzige lutherische theologische Fakultät vom Kenigreich ghabt håt.
Da Aufschwung kimmt wia bei de andern deitschn Universitäten zu Beginn da 1880er Jåhr. De Studentnzoin steing vo 344 im Jåhr 1870 auf 1000 im Jåhr 1890. San in de Anfangsjåhr de Jurastudenten vorn, so war zu Beginn da bayrischen Zeit de Theologische Fakultät am beliebtesten. De is erst 1890 vo da Medizinischen Fakultät übahoit worn. De Zoi vo de ordentlichen Professoren steigt vo 20 im Jåhr 1796 auf 42 im Jåhr 1900, vo dene fast de Hälftn vo da Philosophischen Fakultät oogstellt warn, zu der aa de Naturwissenschaftn zäit ham. De buidn erst ab 1928 a eigene Fakultät. Heit gibt's üba 26000 Studenten, 268 Lehrstui und 264 Professurn an 11 Fakultäten (Stand Wintersemester 2006/2007). 1897 san de erschtn Fraun zum Studium zuaglassn worn, de erste Promotion vo a Frau findt 1904 statt. Nåcheam Gründer Markgraf Friedrich und nåch am Förderer Markgraf Alexander kriagt de Universität den Nama Friedrich-Alexander-Universität.
1818 glangt des markgräfliche Schloß mit'm Schloßgartn in den Besitz vo da Universität. Ab da zwoaten Hälfte vom 19. Jåhrhundert san an de Ränder vom Schloßgarten mehra greßere Universitätsgebäide errichtet worn, so des Kollegienhaus und aa des Universitätskrangahaus. De Weltkriag übersteht de Universität vergleichsweis ohne Schadn, doch fiahrt de vo da amerikanischen Besatzungsmacht oogordnetr Entnazifizierung zua Amtenthebung vo vei Hochschuilehra. De entstandnan Lückn san u. a. duach Aufnahme vo Professoren aus de ehemaligen Ostgebiete gschlossn wornn, was zu am Wechsel vo am mehra protestantischen Lehrkörper zu am mehrheitlich katholischen führt. De Nåchkriagszeit fiahrt zu a weitern Expansion, net nur da Studentnzoin, sondern aa vo de Lehrstui. Vor oim de Zsammaarbat mit der nåch Erlangen zuazongan Siemens AG gibt dem weitern Ausbau entscheidende Impulse und fiahrt u. a. zum Bau vom Südgelände fia de technischn und naturwissenschaftlichn Fakultäten. 1961 is de Hindenburg-Hochschui Nürnberg ois Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät und 1972 de Pädagogische Hochschui ois Erziehungswissenschaftliche Fakultat integriert worn. Da Nam vo da Universität is da drauf in „Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg“ geändert worn. De Studentenrevolte da 60er-Jahr kimmt mit a leichtnr Vaspätung und deitlich abgeschwächt nåch Erlangen.
[dro werkln] Eigmoandunga
Ehemois selbständige Gmoandn und Gemarkungen, de in de Ståd Erlangen eigliadat worn san:
- 1. April 1920: Oiderlangen (Gmoa Kosbach)
- 1. August 1923: Büchenbach[5] und Weiler Neumühle
- 15. September 1924: Bruck
- 1960: Teile vo Eltersdorf
- 1. Jänner 1967: Kosbach inklusive Häusling und Steudach
- 1. Juli 1972: Eltersdorf, Frauenaurach, Großdechsendorf, Hüttendorf, Kriagenbrunn, Tennenlohe
- 1. Juli 1977: Kenigsmuih (Ståd Fürth)
Vor oim de Eigmeindungen im Jåhr 1972 ham wesentlich dazua beitrang, daß Erlangen 1974 de 100.000-Einwohner-Grenz überschrittn hat und damit offiziell Großståd worn is.
[dro werkln] Eiwohnaentwicklung
Im Mittloita und am Beginn da Neizeit ham nur a paar Hundert Leit in Erlangen glebt. Duach vei Kriag, Seuchen und Hungersnöt steigt de Eiwohnazahl nur langsam. Infolge da Zerstörung im Dreißigjahrigen Kriag verödet da Ort 1634 vollständig. Erst 1655 ham mit 500 Eiwohna in Erlangen wieda so vei Wia vor dem Kriag glebt. Bis 1760 steigt de Bevölkerung auf üba 8000. Duach de Hungersnöt 1770 bis 1772 sinkt de Bevölkerung bis 1774 auf 7724. Nåch'm Anstieg bis 1800 auf 10.000 Leit geht de Eiwohnazahl vo Erlangen infolge da napoleonischen Kriag bis 1812 auf 8592 zruck. Im Laufe vom 19. Jåhrhundert vadoppelt si de Zahl bis 1890 auf 17.559. Auf Grund vo vei Eigmeindungen steigt de Bevölkerung da Ståd bis 1925 auf 30.000 und vadoppelt si bis 1956 auf 60.000. Duach de Kreis- und Gebietsreform 1972 überschreit de Eiwohnazahl da Ståd 1974 de Grenz vo 100.000, woduach sie zua Großståd worn is. Am 30. Juni 2005 betragt de „Amtliche Eiwohnazahl“ fia Erlangen nåch Fortschreibung vom Bayerischen Landesamt fia Statistik und Datenverarbeitung 102.745 (nur Hauptwohnsitze und nåch Abgleich mit de andern Landesämtern). De foigende Übasicht zoagt de Eiwohnazoin nåch'm jeweiligen Gebietsstand[6]. Bis 1820 handelt es si in da Mehrheit um Schätzungen, danach um Voikszählungsergebnisse (¹) oda amtliche Fortschreibunga vom Statistischen Landesamt. De Angabn beziang si ab 1871 auf de „Ortsanwesende Bevölkerung“, ab 1925 auf de Wohnbevölkerung und seit 1987 auf de „Bevölkerung am Ort vo da Hauptwohnung“. Vor 1871 is de Eiwohnazahl nåch uneinheitliche Erhebungsverfahrn ermittelt worn.
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¹ Voikszählungsergebnis
[dro werkln] Religion
[dro werkln] Protestantische Kiran
De Bevoikerung vo Erlangen ghert anfangs zum Bistum Würzburg, ab 1017 zum Bistum Bamberg. 1528 is vo Buargamoasta und Rat da erste lutherische Pfarra vapflichtet worn und damit de Reformation eingführt worn, so daß Erlangen üba vei Jåhr a protestantische Ståd bliem is. In der 1686 vo Markgraf Christian-Ernst fia de französischn Glaamsflüchtlinge gründeten Neiståd warn's nur reformierte Gmoandn. De französisch-reformierte Gmoa gibt's ab 1686 und nåch da Oosiedlung vo reformierte Flüchtling aus da deitschsprachigen Schweiz und da Pfoiz is 1693 aa a deitsch-reformierte Gmoa gründet worn. 1802 san de protestantischn Gmoandn vo Erlangen dem königlich-preißischen Konsistorium in Ansbach untastellt worn und nåch dem Übergang da Ståd an Bayern san sie Teil da Protestantischen Kira vom Kenigreich Bayern kemma, de zerscht lutherische und reformierte Gmoandn umfaßt håt. Gleichzeitig is Erlangen Sitz vo am Dekanat worn, des alle Gmoandn unta si vereinigt. 1853 kriang de reformierten Gmoandn vo Bayern a eigene Synode und 1919 trennan si formell vo da Protestantischen Kira vo Bayern. Seither hat's in Bayern zwoa protestantische Landeskirchen gem, de Evangelisch-Lutherische Kira in Bayern und de „Reformierte Synode in Bayern rechts des Rheins“, de si seit 1949 „Evangelisch-reformierte Kira in Bayern“ gnennt ham. Letztere håt in Erlangen üba vei Jåhr ihrn Sitz ghabt. Duach de Vereinigung da deutsch-reformierten und da ehemois französisch-reformierten Gmoa gibt's seit 1920 in Erlangen nur no oa reformierte Gmoa, aba mehra lutherische Gmoandn. De lutherischen Gmoandn ghern heit no zum Dekanat Erlangen, des ois Dekanat fia beide Konfessionen gründet worn is und seit 1919 nur no de lutherischen Gmoandn betreut. Es is Teil vom Kirchenkreis Nürnberg. De reformierte Gmoa Erlangen is inzwischn Teil da Evangelisch-reformierten Kira – Synode evangelisch-reformierter Kirchen in Bayern und Nordwestdeutschland. Da ghert sie zum Synodalverband XI.
Ois bsundare Gmoaformen existiern in da lutherischen Kira de Landeskirchlichen Gemeinschaften mit eigna Gottesdiensten und Angebote. Seit 1993 gibt's de ELIA Gmoa. De is aus am Konflikt in da Gmoa in Bruck um de Charismatische Bewegung. Zunächst war des Kürzel ELIA fia „Erlanger Laien im Aufbruch“, heit deit de Gmoa ELIA ois „Engagiert, Lemsnah, Innovativ, Ansteckend“. De Gmoa is duach a Vereinbarung an de Landeskirche gebunden, finanziert und organisiert si aba Wia de Gemeinschaften selbst. Fia des Gottesdienstprojekt LemsArt is ELIA 2002 beim Förderpreis „Fantasie des Glaams“ vo da EKD auszeichnet worn. De Veranstaltungen findn im Gmoahaus am Bohlenplatz statt. Nem den historischen Konfessionen gibt's in Erlangen seit Jåhrzehnte a Freie Evangelische Gmoa am Fuchsengartn und de Evangelisch-freikirchliche Gmoa (Baptisten) an da Äußeren Brucker Straß. 1984 is in Tennenlohe de „Gmoa am Wetterkreiz“ entstandn, de dem Bund freikirchlicher Pfingstgmoandn und damit im weitern Sinn da Pfingstbewegung ooghert. Zur „Gmoa am Wetterkreiz“ ghert da Erlanger Stamm da christlichen Pfadfinderschaft „Royal Rangers“.
[dro werkln] Katholiken
Seit dem 18. Jåhrhundert hat's in Erlangen aa wieda Katholiken gem (ab 1711 „Religions- und Gewissensfreiheit“, aba ohne eigene Gottesdienste). De erste katholische Mess is 1784 im Altstädter Rathaus abghoitn worn. Ab 1786 besteht a Kurat und 1787–1790 is des Bethaus Mater dolorosa erbaut worn. 1813 is de erste Pfarrei errichtet worn, de ab 1826 zum Dekanat Herzogenaurach ghert håt. Weiterne Pfarreien san errichtet worn. Sie alle ghern zum Bistum Bamberg. 1937 is Erlangen Sitz vo am Dekanat innahoib da Erzdiözese Bamberg. Duach Eigmeindungen vo überwiegend katholische Umlandgmoandn wia z. B. Büchenbach ham si de Anzoi da Protestanten und da Katholiken ooglicha, so daß heit nur no a leichts Übagwicht zu Gunsten vo de Protestanten besteht. De Eigmeindungen vo de katholischen Gmoandn san aba net allawei ganz spannungsfrei vor sich ganga.
[dro werkln] Judentum
1408 san erstmois Juden urkundlich in Erlangen erwähnt worn, 1478 aa a Rabbi. Am 26. März 1515 beschliaßt da markgräfliche Landtag de Ausweisung vo de Juden. Des håt vermutlich aa de Existenz da Erlanger jüdischn Gmoa beendet. De hugenottischen Eiwohna da Neiståd sichert Markgraf Christian Ernst 1711 a Niederlassungs- und Gewerbeverbot fia Juden zua. Daher is des jüdische Lem auf de Erlanger Nåchbargmoandn Bruck, Baiersdorf und Büchenbach beschränkt bliem.
- In Bruck ham seit 1431 Juden glebt, 1604 werd a „Judenhaus“ erwähnt, des woi ois Synagoge fia de no kloane jüdische Gmoa vo sechs Familien (1619) dient. Nåchdem de aba rasch auf 37 Familien (1763) oogwachsn is, is bereits 1707 a neie Synagoge errichtet worn. 1811 zäit damois de Gmoa 184 Eiwohna (ca. 15 % da damaligen Bevölkerung), 1859 warn es no 108.
- In Baiersdorf war de erste urkundliche Erwähnung vo a jüdischen Gmoa 1473. Der Bestand werd aba bereits fia a friahere Zeit vermutet, insbesondere weil de äidestn Grabstoa auf dem jüdischen Friedhof ins friare 14. Jåhrhundert datiert wern. Der Friedhof håt an weiten Einzugsbereich bis nåch Forchheim und Fürth ghabt. Bereits 1530 besteht a Synagoge, obwoi nåch da 1515 beschlossenen Vertreibung da Juden aus da Markgrafschaft nur no oa jüdische Familie in Baiersdorf lebt. Nåch da Zerstörung im Dreißigjährigen Kriag is de Synagoge 1651 wieda errichtet worn, de Gmoa war vo nein Familien 1619 auf 83 Familien 1771 oogwachsen. Ois zwoatgreßte jüdische Gmoa im Markgraftum Brandenburg-Bayreuth war da aa da Sitz vom Landesrabbinat. 1827 erreicht de jüdische Gmoa mit 440 Mitgliedan (30 % da Bevölkerung) eana greßte Mitgliedazahl.
- In Büchenbach gestattet da Bamberger Dompropst 1681 Juden de Niederlassung. Es is a jüdische Gmoa, de 1811 74 Mitglieda zäit damois und 1813 a Synagoge errichtet håt. 1833 glebt ham 103 Juden im Ort.
1861 fiahrt da bayerische Landtag de allgemeine Freizügigkeit fia Juden in Bayern ei. Damit is Juden de Niederlassung in Erlangen meglich. Vei jüdische Familien aus de Umlandgemeinden ziang weng da bessern Perspektive nåch Erlangen, zuagleich schrumpfan de Gmoandn in Bruck, Baiersdorf und Büchenbach, wo bereits 1874 de Gmoa aufglöst worn is. 1867 zäit damois de neie Erlanger Gmoa bereits 67 Mitglieda, de am 15. März 1873 zua eigenständigen Kultusgemeinde worn is. De Brucker Gmoa geht darin auf. 1891 weicht de Gmoa an eigna Friedhof ei. Dageng is des Rabbinat vo Baiersdorf 1894 aufgelöst worn, nåch 1900 ham in Bruck koane Juden mehr glebt. Da Erlanger Gmoa ghern dageng profilierte Persönlichkeitn wia da Arzt und Ehrnbiarga Jakob Herz und de Mathematikerin Emmy Noether oo. Ersterm is am 5. Mai 1875 a Denkmal errichtet worn, des am 15. September 1933 zerstört worn is. A Stele erinnert seit 1983 an den Vorgang mit der Inschrift: Wir denken an Jakob Herz, dem Biarga vo dera Ståd a Denkmal gsetzt und wieda zerstört ham. Während da nationalsozialistischen Diktatur verringert si bis 1938 de Zahl da Erlanger Juden zerscht vo 120 auf 44 Leit. In da Reichspogromnacht is da Erlanger Betsaal zerstört, de Synagoge in Baiersdorf abgrissen worn. Am 20. Oktober 1943 is de letzte jüdische Eiwohnain vo Erlangen ins KZ Auschwitz deportiert worn. 77 Angehörige da jüdischen Gmoa vo Erlangen san vo de Nazis ermordet worn. Vo de ursprünglichen jüdischen Eiwohna kehrt koana nåch Erlangen zruck. Dennoch wachst de Zahl da Juden bis in de 1970er-Jahr soweit oo, daß da Verleger Shlomo Lewin de Gründung vo a neien Gmoa plant. Am 19. Dezember 1980 is er mit seiner Lemsgfährtin ermordet worn, vermutlich duach a Mitglied vo da rechtsextremen Wehrsportgruppn Hoffmann. Es kimmt aba nia zu a Verurteilung, wei da mutmaßliche Täter Selbstmord begeht .[7] Nåch'm Verbrechen is de Gründung vo da Israelitischen Kultusgemeinde ausbliem. De Idee gwinnt erst duach den Zuzug vo jüdische Auswandera aus da ehemaligen Sowjetunion neien Auftrieb. Am 1. Dezember 1997 gibt's in Erlangen wieda a Israelitische Kultusgemeinde, der im Jåhr 2000 300 Mitglieda anghern. Am 2. April 2000 weicht de Gmoa an neien Betraum ei. Trotz alle offiziellen Erklärungen zua Toleranz duad si de Ståd Erlangen schwaar mit dem Umgang mit der NS-Zeit. Erst 1983 san Adolf Hitler und Julius Streicher de Ehrnbiargaschaft aberkannt worn.
[dro werkln] Islam
Seit 1980 besteht in Erlangen da Türkisch-Islamische Kulturverein Erlangen (DITIB), da aa an Hodscha ois Geistlichen beschäftigt. Seitdem entstengan aa weitere Vereine Wia da Islamische Studentenverein Erlangen (1984) und de Islamische Glaamsgmoaschaft (1995). De drei bilden gemeinsam seit Dezember 1999 de Islamische Religionsgmoaschaft Erlangen e. V., de si um de Duachführung islamischen Religionsunterrichtes an staatlichen Schulen kümmert. Des erste Moi in Bayern is 2001 an da Erlanger Pestalozzi-Grundschui des Fach „Islamisch religiöse Unterweisung in deitscha Sprache“ an a staatlichen Schui eigführt worn. Richtiger „Islamunterricht“ ois Unterrichtsfach is erstmois in ganz Deitschland an da Grundschui Brucker Lache eigführt worn. Nem den drei erwähnten Verbänden besteht seit 1993 aa no da Türkische Verein fia soziale Dienste.
[dro werkln] Siebenten-Tags-Adventisten
Siebenten-Tags-Adventisten san seit mindestens 1903 in Erlangen vatretn. 1995 beziang sie in Bruck des neie Gmoazentrum. Im Jåhr 2003 is a weitere Gmoa (ERlebt) gründet, de si in da Hindenburgstraß versammelte; letztere håt im Oktober 2007 emfois in Bruck a neies Gmoahaus eigweicht worn. Zwischen zwoa Gmoandn besteht a gute Zusammenarbeit. De Adventisten nehma am Erlanger Stådgeschehen aktiv teil. Ihr soziales Engagement zoagt si u.a. an da Pfadfinderarbeit (Stamm „Erlanger Markgrafen“) oda an öffentlichen Blutspendeaktionen, de in de Gmoaräumen duachgeführt wern. Da Verein „Christen fia Kultur e.V.“ is im Jåhr 1999 vo Erlanger Adventisten gründet worn.
[dro werkln] Zeign Jehovas
De Zeign Jehovas melden am 22. März 1923 eana erste Versammlung in Erlangen oo, de aba polizeilich net genehmigt werd. Nåch'm Verbot im April 1933 kimmt's zu verstärkte Repressionen, de bis zua Ermordung vom Erlanger Mitglied Gustav Heyer in da NS-Tötungsanstalt Hartheim am 20. Jänner 1942 führn. De Gustav-Heyer-Straße in Bruck erinnert seit 2000 daran. 1948 war de Reorganisation da Gmoa, de si 1975 in zwoa Versammlungen teilt . 1980 errichtn de Zeign Jehovas in Bruck an eigna Versammlungsraum („Königreichssaal“).
[dro werkln] Kira Jesu Christi da Heilign da Letzten Tage
Aa de Kira Jesu Christi da Heilign da Letzten Tage san in Erlangen mit a eigna Gmoa und am Ortsbischof vatretn. De Gmoa ghert zum Pfahl Nürnberg. Des Gmoazentrum da Mormonen is in Oid-Erlangen.[8] Nem den oom ghoaßnen Glaamsgmoaschaften bestengan no weitere Freikirchen und Religionsgmoaschaften in Erlangen.
[dro werkln] Politik
In Erlangens Oidståd is seit dem 14. Jåhrhundert a Rat nåchweisbar. An da Spitze da Ståd warn zwoa Buargamoasta, de alle vier Wochen gwechselt ham. Ab 1715 warn's sogar vier Buargamoasta. In da Neiståd war de Verwoitung zerscht beim reformierten Presbyterium. 1697 warn's vier Buargamoasta, de a Jåhr amtiert ham, davo drei Franzosen und oa Deitscha. Ab 1701 warn's vier Buargamoasta und acht Rät, de zwoa Jåhr amtiert ham. Danach is de Verwoitung mehrmois umgestaltet worn. Nach da Vereinigung vo Oidståd und Neiståd 1812 is des bayerische Gmoaedikt eigführt worn. Ab 1818 is de Ståd vo am Buargamoasta geleitet worn, der ab 1918 in da Mehrheit den Titel Obabuargamoasta erhoitn håt. Danem warn's ab 1818 an Stådmagistret mit zehn, ab 1900 zwölf Magistratsräte und ois zwoate Kammer de Gmoabevollmächtigten mit 30, ab 1900 36 Mitglieda. Nåch'm zwoaten Weltkriag gibt's nur no den oan Stådrat. 1978 ziagt mit Wolfgang Ledera vo da Greanen Liste erstmois a greana Politika in an bayerischen Stådrat ei.
De Buargamoasta beziehungsweise Obabuargamoasta seit 1818:
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Erlangen werd derzeit vo am mehrheitlich duach CSU und FDP/FWG (Freie Wählergmoaschaft) bestimmtn Stådrat regiert. De Bevölkerung in Erlangen is politisch vagleichsweis aktiv und nutzt bsundas de Möglichkeit zua direkten Demokratie, wia de hoache Zoi an Biargaentscheidn in de vagangan Jåhr zoagt, de alle de fia eanane Wirksamkeit notwendige Woibeteiligung erreicht ham:
- 1998: Verkauf Erlanger Stådwerke (Ergebnis: Kontra Verkauf)
- 1998: Duachgangsstraß Röthelheimpark (Ergebnis: Pro Duachgangsstraß)
- 2000: Tiefgarage Theaterplatz (Ergebnis: Kontra Tiefgarage)
- 2004: Erlangen-Arcaden (Ratsbegehren, Bau vo am Einkaufszentrums) (Ergebnis: Pro Arcaden)
- 2005: Erlanger Bäder (Ergebnis: Kontra Privatisierung)
- 2005: Taxistandplatz Oidståd (Ergebnis: Pro Verlagerung)
- 2005: Erlangen-Arcaden (Biargabegehren und Ratsbegehren, Ergebnis: Pro Ratsbegehren)
Verschiedene Organisationen san nem de Parteien in Erlangen kommunalpolitisch aktiv. Dazua zäin Initiativen, de si oiwei anlässlich konkreter Themen gründn und anschliaßnd wieda auflösn. Des „Oidstådforum“ is a überparteiliches Bündnis aus 19 Organisationen (u. a. alle im Stådrat vertretenen Parteien, Biargainitiativen und Vereine). Es setzt si fia a attraktive, lebenswerte und zukunftsfähige Erlanger Oidståd ei. Außerdem gibt's in Erlangen a vo den 12–18 Jåhr oidn Jugendlichen alle zwoa Jåhr gwäites Jugendparlament.
[dro werkln] Stådrat
Da Stådrat da Ståd Erlangen håt 50 Mitglieda und setzt si wia foigt zsamm:
| CSU | SPD | Greane/GL | FDP | ödp | FWG | Erlanger Linke | Gesamt | |
| 2008 | 21 | 13 | 7 | 4 | 2 | 1 | 2 | 50 Sitz |
De Amtszeit vom derzeitigen Stådrats endet am 30. April 2014.
Da 2002 bis zum 30. April 2008 gwäite Stådrat håt si zletzt nåch diverse Über- und Austritten wia foigt zsammgsetzt:
| CSU | SPD | Greane/GL | FDP | ödp | FWG | Fraktionslos | Gesamt | |
| 2002 | 24 | 14 | 4 | 3 | 3 | 1 | 1 | 50 Sitz |
(Stand: 31. Dezember 2007 [9])
[dro werkln] Wappn
Des Wappn da Ståd Erlangen zoagt im aufteiltn und oom gspoitnen Schuid: vorn in suiber an linksgwendeten, goidn krönten und bewehrtn roadn Adler mit goidne Kleestängel und am vo suiber und schwarz gviertn Brustschuid; hinten in suiber a goidn krönter und bewehrta, roat gezungter schwarza Adler mit goidner Halskrone, Kleestängel und de goidnen Groaßbuchstaben E und S auf da Brust; unten in Blau üba suibaner Zinnenmauer a doppeschwänziger, goiden krönter, roat zungter goidner Löwe. Da dabei handelt es si um des kloane Stådwappn. Wern de drei Teile vom Wappn auf separate Schuida dargstellt, üba dene da zollerische Brackenkopf mit schwarz-suibanen Helmdecken zum seng is, dann handelt es si um des groaße Stådwappn. De Stådflagge is Weiß-Rot. Da Löwe im untern Teil vom Wappn steht fia de Erlanger Oidståd. Dabei handelt es si um den luxemburgischen Löwen, der seit 1397 in de Stådsiegel nåchweisbar is. In da oban Hälfte stengan da brandenburgische und da preißische Adler, de de Neiståd vo Erlangen symbolisiern. Sie ham des Neistädter Wappn seit 1707 gschmückt. De Buchstaben E und S stengan fia Elisabeth Sophie, de Gattin des Markgrafn Christian Ernst.
[dro werkln] Marknzeichn
Seit 1977 verwendt de Ståd Erlangen ois Erkennungszeichen nem dem Stådwappn a oa 1976 vo dem Münchner Designer Walter Tafelmaier entworfens Signet mit dem Schriftzug „Ståd Erlangen". Auf quadratischem Grundriss san in finf vertikale und horizontale Reihn 24 Einzelquadrate so oogordnet, daß in da Mittn da rechten Seitn a freier Platz ausgspart bleibt. Des Logo symbolisiert den Grundriss vo da barocken Planståd. Des fehlende Quadrat steht fia Offenheit. 2007 hat's auf Anregung vom Obabuargamoasta Überlegunga gem, des Signet wieda duach des Stådwappn zum ersetzen. Des is aba vo da Mehrheit vo de Biarga abglehnt worn.
[dro werkln] Städtepartnerschaftn
Erlangen untahoit Städtepartnerschaftn mit de foigenden Städte:
- Eskilstuna (Schweden), seit 1961
- Rennes (Frankreich), seit 1964
- Wladimir (Russland), seit 1983 beziehungsweise 1987
- Jena (Thüringen), seit 1987
- Stoke-on-Trent (England), seit 1989
- San Carlos (Nicaragua), seit 1989
- Beşiktaş (Stådbezirk vo Istanbul, Türkei), seit 2003
Danem bestengan weiterne Partnaschaftn:
- Venzone (Italien)
- Shenzhen (Voiksrepublik China), Regionalpartnaschaft seit 1997
- Richmond, (Virginia, USA), Kooperationsvereinbarung seit 1998
- Cumiana (Italien), Freundschaftsståd seit 2001
- Adschman (Vereinigte Arabische Emirate), Kooperationsvertrag seit 2005
- Umhausen (Östareich), Partnerschaftliche Vereinbarung seit 2006
[dro werkln] Patenschaft
- 1949 werd de Patenschaft fia de vertriema Sudetendeitschen aus da Ståd und dem Kreis Brüx übanumma.
- 1951 werd de Patenschaft fia de vertriemen Sudetendeitschen aus da Ståd und dem Kreis Komotau übanumma.
De Hoamatstum vo de zwoa Gebiete befindn si im „Stutterheim-Palais“ am Marktplatz.
[dro werkln] Wirtschaft
De Wirtschaft in Erlangen werd wesentlich prägt duach de Aktivitäten vo da Siemens AG und de vabundna Unternehma und aa da Friedrich-Alexander-Universität. Da Wirtschaftsstandort ghert zu de attraktivsten in ganz Deitschland. So belegt de Ståd in da vo dem Schweizer Unternehma Prognos im Jåhr 2007 duachgführten Analyse da Wettbewerbsfähigkeit vo alle 439 deitschn kreisfreien Städte und Kreise nåch Minga (Landkreis), Minga (Ståd) und Starnberg den 4. Platz (2004: Platz 7). Insbesondere im Wachstum (2001-2004: 31,4%) erreicht de Ståd dabei weit übaduachschnittliche Werte.[10]
[dro werkln] De Wirtschaft vor Gründung vo da Hugenottenståd 1686
Bis zua Gründung vo da Neiståd im Jåhr 1686 duach Markgraf Christian Ernst besteht de Wirtschaft in Erlangen praktisch ohne Ausnahm aus da Landwirtschaft. De Flußauen vo Regnitz und Schwabach biatn guade Standorte fia Äcker und Wiesen, de üba Wassaschöpfräder bewässert worn san. De Flüsse selba boten Gelegenheit zum Fischfang. Da Woid östlich vo da Regnitz einam End vo da dort liegenden Steinbrüche üba Jåhrhunderte a wesentliche Lemsgrundlage fia de friahen Erlanger Biarga. Da Burgberg begünstigte duach Sei Klima den Anbau vo Obst und Wein. Auf Zeidelweiden is a Waldbienenwirtschaft betrieben. Nem da Landwirtschaft existierte a fia den lokalen Bedarf produzierendes Kloagewerbe. So boten im Jåhr 1619 a Bader, a Faßlmacha, a Glasa, a Schloßer, a Schmied, a Schreiner, a Wagner, a Ziagla, zwoa Metzga, zwoa Müller, zwoa Schuasta, drei Zimmerleit, finf Bäck, finf Schneida, finf Stoametzn, acht Tuachmacher und aa mehra Wirte und Braumoasta in Erlangen eanane Dienste oo. De allawei wieda auftretenden kriagrischen Ereignisse erwiesen si fia de wirtschaftliche Entwicklung ois verheerend. So is Erlangen im Dreißigjährigen Kriag vollständig zerstört, de Bevölkerung ausglöscht oda vertriem worn.
[dro werkln] De Entwicklung da Gwerbe 1686 bis 1812
Nach den desaströsen Folgen am Dreißigjährigen Kriag bemühte si Markgraf Christian Ernst, de völlig am Boden liegende Wirtschaft wieda zu beleben. Er laßt dazua wohlhabende oda wirtschaftliche tüchtige Hugenotten anwerben und in da 1686 nei gründeten Hugenottenståd (Neiståd) ansiedeln. Duach de aktive Wirtschaftspolitik is zerscht des Gwerbe da Strumpfwirker etabliert, a technisch hochstehender Wirtschaftszweig, da in Deitschland nahezu unbekannt gwen is. Danem entwickelten si de Hutfabrikation, de Handschuhfertigung und aa de Weißgerberei zu wichtigen Gewerbezweigen. Anfänglich fast ohne Ausnahm in französischer Hand, san de Gwerbe duach de deitsche Zuwanderung zunehmad deutsch. So befindn si 1775 unta den insgesamt 277 Strumpfwirkermeistern nur no 19 mit französischer Herkunft. Nur de Handschuahmacherei und de Weißgerberei bleim bis 1811 französische Monopole. Mit da deitschn Zuawanderung glangan weitere Gewerbezweige nåch Erlangen, so da Kattundruck, der aa überregionale Bedeutung gewinnt und End vom 18. Jåhrhundert zu de greßten Betriebe vo Erlangen zäit. Aufgrund da exportorientierten Wirtschaft da Hugenottenståd guit Erlangen ois „Fabrikståd“, a Typ, der in Franken nur no duach Fürth und Schwabach vertreten gwen is.
[dro werkln] De Industrialisierung 1812–1945
De Neiordnung vo Mitteleuropa nåch de napoleonischen Kriag und aa de anschliaßnde protektionistische Zollpolitik führn zum Verlust da traditionellen Absatzmärkte und damit zum Niedergang da Erlanger Gewerbe. Im Jåhr 1887 war des Strumpfwirken praktisch erloschn. Ebenso vaschwindn de Kattunfabriken und Hutmanufakturen. Nur Weißgerber und Handschuahmacher kinnan si no bis in's 20. Jåhrhundert hoitn. In da Mittn vom 19. Jåhrhundert konn si de Erlanger Wirtschaft auf niedrigem Niveau langsam konsolidieren. Nem da Landwirtschaft, den restlichen Gewerbebetriebe und aa dem lokalen Handwerk tret zunehmad de Industrie ois vierter Wirtschaftszweig in Erscheinung. Produziert worn is vor oim Bier. De Keller im Burgberg warn fia de Reifung und Lagerung da Biere hervorragend geeignet, so daß a qualitativ hochwertiges Produkt entstandn is, des weltweit gefragt gwen is. Ende 1860 exportiert Erlangen dreimal so vei Bier wia Minga. De Erfindung da Kühlmaschine zu Beginn da 1880er Jåhr bringt dem Höhenflug a jähes Ende. Heit existiern in Erlangen nur no zwoa Brauereien. Nem da Produktion vo Bier kriagt de Fertigung vo Kampen a groaße Bedeutung. Mit Hilfe da erschtn Erlanger Dampfmaschine san duach den Untanehma Johann Georg Bücking im Jåhr 1845 ca. 1,2 Millionen Kampen produziert. Damit beherrschte des Familienunternehma den gesamten deutschen, europäischen und aa nordamerikanischen Markt. Ebenso international tätig war Emil Kränzlein mit seiner Bürstnfabrik, de vor dem Ersten Weltkriag mehr ois 400 Mitarbeiter beschäftigt und eanane Produkte weltweit vertriem hat. De Gründung vo da Baumwollspinnerei AG im Jåhr 1880 eröffnet an neien Wirtschaftszweig in Erlangen. Duach mehra Fusionen is 1927 de Baumwollindustrie Erlangen-Bamberg (ERBA), de vor dem zwoaten Weltkriag üba 5000 Mitarbeiter beschäftigt.
A weidara, fia de zuakimftige wirtschaftliche Entwicklung vo Erlanga wesentlicher Betrieb war de Werkstatt vom Universitätsmechaniker Erwin Moritz Reiniger, in der er ab 1876 optische und feinmechanische Geräte herstellt. 1886 is daraus de Firma Reiniger, Gebbert & Schall gründet worn, de bereits erfolgreich mit der Medizinischen Fakultät da Universität kooperiert. Nåch da Entwicklung vom Röntgengerät 1895 duach Wilhelm Röntgen in Würzburg nimmt Reiniger sofort Kontakt auf und vereinbart de Herstellung vo Röntgengeräten in seim Erlanger Werk. 1925 kafft de Siemens & Halske AG de Firma und gliadat eanane eigene Abteilung fia Medizinische Technik ei. Vor'm zwoaten Weltkriag arbeiteten bereits mehr ois 2000 Mitarbeiter in de Erlanger Siemens-Reiniger Werke. Aus dene Werke is da heitige Geschäftsbereich Medizintechnik da Siemens AG worn. Ebenfalls globale Bedeutung erreicht ab 1908 de Bleistiftspitzerindustrie, de zeitweise 80 % vom Weltmarkt bedient. 1920 is de Fa. Gossen gründet worn. Sie fertigte v.a Messinstrumente. 1963 kimmt Gossen zua Siemens AG; heit gibt's de Firma Gossen nimma.
[dro werkln] De Entwicklung zua Siemens-Ståd ab 1945
Des Ende vom zwoaten Weltkriag håt fia de Erlanger Wirtschaft weitreichende Konsequenzen: De zwoa in Berlin ansässigen Siemens-Unternehma Siemens & Halske (S&H) und Siemens-Schuckertwerke (SSW) ham bereits vor dem absehbaren Zusammenbruch Maßnahmen fia an Neuanfang troffen. Spezielle Teams (sogenannte Gruppenleitungen) soin den Umzug nåch Minga (S&H) und Hof (SSW) vorbereiten. Aufgrund da Nähe zua sowjetischen Zone suacht de Hofer Gruppe um Günther Scharowsky aba boid an neien Einsatzort, der nåch etla Sondierungen im unzerstörn Erlangen gfundn worn is. Dabei gspuit de Tatsache, daß mit de Siemens-Reiniger-Werken bereits a Siemens-Standort in Erlangen existierte, a wesentliche Rolle.
Gestartet worn is am 25. Juni 1945 mit am Voraus-Team vo zwoa Mann. Anfang 1946 warn es bereits 200 SSW-Mitarbeiter, de aufgrund da Raumnot auf 15 Standorte verteilt warn. Um Abhilfe zu schaffen, is 1948–1953 auf da damois greßten Baustelle vo Süddeitschland des neie Siemens-Verwaltungsgebäude errichtet (wegen seiner Farbe aa „Himbeerpalast“ ghoaßn). Fia de Mitarbeiter san südlich vo davo groaße Wohnparksiedlungen baut worn. In den folgenden Jåhr entstengan weitere Bürobauten: Des Bingelhaus (1956–1958), des Hochhaus (1959–1962) und aa des Siemens-Forschungszentrum (1959–1968). In keiner andern bayrischen Ståd is nåch dem zwoaten Weltkriag so vei und so lang gebaut Wia in Erlangen. 1956 beschäftigt SSW üba 6000 Mitarbeiter, 1966 bereits üba 10.000. De Zusammenführung da drei Siemens-Firmen SSW, SRW und S&H zua Siemens AG im Jåhr 1966 bedingt an erneuten wirtschaftlichen Schub. Alloa in dem Zeitraum vo 1985 bis 1995 investiert da Konzern a Milliarde DM in den Standort Erlangen. De Mitarbeiterzahl erreicht 1986 mit 31.000 den bisherigen Höchststand. Aufgrund vo Verlagerungen nåch Nürnberg-Moorenbrunn und Forchheim liegt er heit bei ca. 25.000. Nem dem Geschäftsbereich Siemens Medical Solutions (Medizintechnik) san de Bereiche Industrial Solutions and Services (Anlagengeschäft), Transportation Systems (Verkehrstechnik), Power Generation (Energieerzeugung), Power Transmission and Distribution (Energieübertragung und -verteilung), Fertigungsstätten des Bereiches Automation and Drives (Automatisierungs- und Antriebstechnik) und aa vei Stabsabteilungen in Erlangen beheimatet. Nåch'm Abzug vo de amerikanischen Truppen is auf dem freiwerdenden Gelände da neie Stådteil Röthelheimpark errichtet worn, in dem de Siemens-Medizintechnik weitere Fertigungsstätten und Bürogebäude errichtet håt. Weiterhin san vei Siemens-Töchter und Siemens-Beteiligungen in Erlangen oogsiedlt, u. a. de Europazentrale da Areva NP (ehemals Framatome), vo am französischen Konzerns, in dem de Siemens AG duach de Eingliadaung da Sparte Nukleartechnik a Beteiligung hoit.
[dro werkln] Andare international tätige Firmen
Nem da Siemens AG hoe se mit da Solar Millennium no aa andas wejtweit tätigs Unternehma vo da Energiebranche in Erlanga etabliat. Solar Millennium is 1998 gründt worn, und plant und baut Solarkroftwerke, de auf da Parabolrinnentechnologie basian. De Publicis Groupe is a multinationala Werbedienstleista mitn Haptsitz in Frankreich und ghert zu denq via bedeitendstn Werbedienstleistan vo da Wejt. De Erlanga Niadalossung is de grässte in Deitschland.
[dro werkln] Schwerpunkte da aktuellen Wirtschaftspolitik
[dro werkln] Förderung vo Existenzgründungen und innovativer Technologien
De Förderung vo Fortschritt und Innovation und aa de Schaffung vo am investitionsfreundlichen Umfeldes ham in Erlangen a lang Tradition. So is bereits 1985/86 zsamma mit de Städt Fürth und Nürnberg des Innovations- und Gründerzentrum Nürnberg-Fürth-Erlangen GmbH (IGZ) in Tennenlohe gründet worn. Aus dem Gründerzentrum heraus entstengan neie Firmen, de neie Impulse fia des Wirtschaftslem setzn spada erfolgreich an da Börse platziert worn san. Zu eana ghern u. a. de Wavelight AG und de November AG. Des IGZ is 2003 duach des Innovationszentrum Medizintechnik und Pharma (IZMP) ergänzt, was insbesondere Existenzgründer und innovative Firmen aus den Gebieten Medizintechnik, Pharmaforschung und aa Bio- und Gentechnologie unterstützt. Bereits im März 2006 is da Grundstoa fia a erste Erweiterung des IZMP gelegt. Drüba hinaus is de "Erlangen AG" ois Zsammaschluß vo Wissenschaft und Wirtschaft mit dem Ziel gründet, systematisch und konsequent neie Wissensressourcen zu erschliaßn, Wege in neie Märkte aufzuzoang und de positiven Differenzierungsmerkmale des Standortes international zu vermarkten. Ois Ergebnis da langjährigen Bemühungen zua Förderung neier, innovativer Technologien is Erlangen im Jåhr 1998 ois erste bayrische Großståd mit dem Titel Wirtschaftfreundlichste Gmoa vo da bayrischen Staatsregierung auszeichnet worn.
[dro werkln] Medizin und Medizintechnik
Mit seine 22 Universitätskliniken, dem Klinikum am Europakanal und aa dem Woidkrangahaus St. Marien besitzt Erlangen weltweit de höchste Dichte an Krankenhäusa. Zsamm mit der Friedrich-Alexander-Universität, dem Siemens-Geschäftsbereich Healthcare und aa üba 100 mittelständischen Firmen is a einmaliges Kompetenzzentrum fia Medizin, Medizintechnik und Pharma buidt worn. Beinahe jeda vierte Arbatnehmer verdient heit sei Brod in de Bereiche Medizintechnik und Gesundheit. Der Standortvorteil soll zukünftig weita ausbaut wern. De Ståd håt si des Ziel gesetzt, Bundeshauptståd da medizinischen Forschung, Produktion und Dienstleistung zu wern. Um aa de umliegendene Region in de Anstrengungen mit einzubeziehen, is vom medical valley gründet worn.
[dro werkln] Infrastruktur und Vakehr
[dro werkln] Straßnverkehr
De Lage vo Erlangen an da Verbindungsstraß Nürnberg-Bamberg håt scho in de friahen Zeiten de Entwicklung da Ståd positiv beeinflusst. Bereits 1653 is fia de Reit- und Botenpost da Fiarstn Thurn und Taxis a Poststation eingerichtet. De Gründung vo da Neiståd 1686 laßt den Vakehr kräftig ansteigen, so daß bereits 1708 mit der Pflasterung da städtischen Straßn begonnen worn is. Nåch 1900 beginnt da motorisierte Vakehr in Erlangen sein Siegeszug: Im Jåhr 1905 san bereits acht Motorräder und zwoa PKW registriert. 1912 is de erste Buslinie nåch Nürnberg eröffnet worn. 1925 existiert pro 100 Eiwohna oa Kfz, 1939 warn es scho 20. Nåch'm zwoaten Weltkriag beginnt de Massenmotorisierung, de des Stådbuidl entscheidend verändert: Da Ludwigskanal is zuagschütt und an seiner Stell da Frankenschnellweg (A 73) baut worn. De Nebenbahnen verschwindn, um Platz fia den Ausbau vom Straßnnetz zu schaffen. Duach de einsetzende Umweltbewegung is a Wende erreicht und a baar scho geplante Bauvorhaben wia de Überquerung vom Regnitzgrund duach den Kosbacher Damm nimma ausgführt. Stattdessen is da öffentliche Nahverkehr und aa da Fahrradverkehr ausbaut und de Innenståd duach de Einrichtung a Fuaßgängerzone vom Autoverkehr befreit. Dennoch warn's seitdem allawei wieda Straßnbauprojekte, de zu teilweis erheblichen Diskussionen und Protesten geführt ham bzw no führn. Dazua ghern u. a.:
- Allee am Röthelheimpark: De Frage, ob de zentrale Straß im neien Stådteil Röthelheimpark zwei- oda vierspurig ausbaut wern soi, is sehr kontrovers diskutiert. Gegner des vierspurigen Ausbaus argumentierten, daß da Ausbau zu am erheblichen Ansteigt des Duachgangsverkehrs vor oim in Ost-West-Richtung führen dat. Duach an Biargaentscheid im Jåhr 2004 is am End de Entscheidung fia den vierspurigen Ausbau getroffen.
- Südumgehung: De Einstellung da Sekundärbahn Erlangen-Gräfenberg 1963 fiahrt dazu, daß da Ostn vo Erlangen nur no mit Bussen duach öffentliche Nahverkehrsmittel erschloßn is. Während des Berufsverkehrs kommt es zu häufigen Staus entlang da Kurt-Schumacher-Straße und aa bsunders im Ortsbereich vo Buckenhof. Um da a Entlastung zu schaffen, plant des Bauamt Nürnberg a Verbindung da Kurt-Schumacher-Straße und da Staatsstraß 2243 südlich vo Buckenhof und Uttenreuth (Südumgehung). De Straß daad duach den Buckenhofer Forst führen, a beliebtes Naherholungsgebiet. Zusätzliche Probleme ergeben si aus da Tatsache, daß a Vogelschutzgebiet und a Wassaschutzgebiet duachquert wern müsste. De Gegner da Südumgehung propagieren ois Alternative den Ausbau vom öffentlichen Nahverkehrs duach Realisierung da Ståd-Umland-Bahn.
Heit liegt Erlangen verkehrsgünstig an zwoa Bundesautobahnen und a Bundesstraß:
- Autobahnen
- A 3 Emmerich am Rhein–Düsseldorf–Köln–Frankfurt am Main–Würzburg–Erlangen–Nürnberg–Rengschburg–Passau
- A 73 Nürnberg–Fürth–Erlangen–Bamberg–(im Bau: Lichtenfels–Suhl)
- Bundesstraßn
- B 4 Bad Bramstedt–Hamburg–Braunschweig–Erfurt–Ilmenau–Coburg–Bamberg–(weiter ois A 73)–Erlangen–Nürnberg–Fischbach bei Nürnberg
[dro werkln] Schienengebunder Vakehr
Mit da Eröffnung da Bahnlinie Nürnberg-Bamberg am 25. August 1844 kimmt de Eisenbahn nåch Erlangen. Da Zugang zu dem überregionalen Eisenbahnverkehr fiahrt zu am Sprung in da Verkehrsentwicklung. Am 17. November 1886 is de Sekundärbahn Erlangen-Gräfenberg und am 16. April de Lokalbahn Erlangen-Bruck–Herzogenaurach eröffnet worn. Da Vakehr auf da Bahnlinie Nürnberg-Bamberg wachst nåch da Wiedervereinigung rasant oo. Mit da Einrichtung da ICE-Linie München-Berlin kriagt Erlangen Zugang zum ICE-Netz und damit a schnelle Verbindung in de zwoa Metropolen. Mit da Eröffnung da geplanten Schnellfahrstrecke Nürnberg–Erfurt werd si de Reisezeit nåch Berlin weita verringern. Folgende Verbindungen wern üba Erlangen bedient:
- Fernverkehr
- München–Augschburg–Nürnberg–Erlangen–Lichtenfels–Leipzig–Berlin–Hamburg/Rostock (ICE)
- Mittenwald–München–Ingolståd–Nürnberg–Erlangen–Lichtenfels–Leipzig–Berlin (IC)
- Regionalverkehr
- Nürnberg–Erlangen–Bamberg–Haßfurt/Schweinfurt (– Würzburg)/Coburg–Sonneberg (Thüringen)
- Plattling–Rengschburg–Neumarkt in da Obapfoiz–Nürnberg–Erlangen–Bamberg
- Nürnberg–Erlangen–Bamberg–Lichtenfels–Ludwigsståd–Saalfeld (Saale)–Naumburg (Saale)
Demgengüba kinnan de zwoa Nebenbahnen im Wettbewerb mit dem Straßnverkehr net bestehen: Am 16. Februar 1963 findt de letzte Fahrt auf da Streckn nåch Gräfenberg statt, am 28. September 1984 is da Personenvakehr nåch Herzogenaurach eingstellt, Güterverkehr findt nåch Stilllegung des Kohleverkehrs zum Großkraftwerk Franken II nur no üba den Bahnhof Frauenaurach zum Gelände des Hafens Erlangen (Müllumladeanlage) statt. Bis 2010 soll a geplante S-Bahn-Verbindung zwischn Forchheim und Nürnberg ihren Betrieb mit einigen Bahnhöfen in Erlangen aufnehma.
[dro werkln] Schiffsverkehr
Obwoi Erlangen an da Regnitz liegt, konn si dort aufgrund da zahlreichen, fia de Muihn eingerichtn Wehre und aa da Wassaschöpfräder koa Schiffsverkehr entwickeln. Erst de Eröffnung vom Ludwig-Donau-Main Kanal im Jåhr 1843 bringt den Schiffsverkehr nåch Erlangen. Nåch anfänglichem Erfolg verliert der fia kleine, vo Rössa zongne Schuten ausglegte Kanal (Treidelverkehr) mit seine üba 100 Schleusen boid Marktanteile an de aufkommende Eisenbahn und erzuit ab 1863 nur no Verluste. Geng Ende vom zwoaten Weltkriag is da Betrieb eigstellt worn. Da Abschnitt zwischn Nürnberg und Erlangen is Anfang da 1960er-Jahr aufgefüllt und ois Trasse fia den Frankenschnellweg gnutzt worn. De Idee, Main und Donau mit am Kanal zum verbinden und so a Wassastraß vo da Nordsee bis in's Schwarze Meer zu schaffen, is aba net fallengelassn worn. Bereits 1959 starten de Arbaten an dem neien, wesentlich greßan und leistungsfähigeren Main-Donau-Kanal (Europakanal). Am 30. Oktober 1970 erreicht da Kanal Erlangen, 1992 is er in seiner vollen Länge eröffnet worn. Erlangen kriagt an Hafen, in dem im Jåhr 2000 ca. 450.000 Tonnen Giata umgeschlagen worn san.
[dro werkln] Flugverkehr
A internationale Flugverkeasobindung besteht üba den Flughofn Niamberg.
[dro werkln] Äffentlicha Nahvakea
Den ÖPNV versorgen mehra Ståd- und Überlandbuslinien da Erlanger Stådwerke (ESTW) und vom Omnibusverkehr Franken (OVF), de alle in de Verkehrsverbund Großraum Nürnberg integriert san. De Buslinien führen fast alle duach des Stådzentrum. Da greßte Teil da Überlandbuslinien startet am Zentralen Omnibusbahnhof westlich des Bahnhofes. Östlich vom Bahnhof befindn si de Hoitestelln Bahnhofplatz und Hugenottenplatz, an denen hauptsächlich de Stådbuslinien halten. No a wichtiger Knotenpunkt is an da Kreuzung Güterhallen-/Güterbahnhofstraß. De Haltestelle Hauptpost is am 8. September 2007 nåch dem an dera Stelle errichtn Einkaufszentrum in Arcaden umbenannt.
[dro werkln] Schienengebundener ÖPNV und des Projekt a Ståd-Umland-Bahn in Erlangen
A Wiederbelebung vom schienengebundenen Nahverkehr is zerscht 1977 duach den Vorschlag da Siemens AG diskutiert worn, üba a ca. 7,5 km lang H-Bahn-Streckn de wichtigsten Siemens-Standorte mit dem Bahnhof zu verbinden. De H-Bahn, a da Wuppertaler Schwebebahn ähnliche Konstruktion, fahrt bereits seit 1976 erfolgreich auf a Versuachsanlage auf dem Siemens-Forschungsgelände in Erlangen. De Streckn soi vom Erlanger Gerätewerk üba Büchenbach-Nord zum Großparkplatz und vo dort duach an Tunnel bis zua Schuhstraß und anschliaßnd oberirdisch bis zua Siemens-Hauptverwaltung führn. De vo da Stådverwaltung zusätzlich gewünschten Streckn hätten aufgrund da engen Platzverhoitnisse den Abbruch ganzer Häuserzeilen notwendig gemacht. Im November 1978 entscheidt si da Stådrat mit knapper Mehrheit geng de Duachführung des Projektes. De Idee vo am schienengebundenes Verkehrssystem fia Erlangen is aba scho wenig spada wieda aufgegriffen. Bereits nåch da Stilllegung da Eisenbahnstrecke nåch Herzogenaurach 1984 und angesichts da scho 1961 erfoigtn Einstellung vom Zugverkehrs nåch Neunkirchen am Brand warn seit Mitte da 1980er in Erlangen Überlegungen zua Schaffung vo a umweltfreundlichen Verkehrsanbindung des Umlandes. Des Modell a Stådbahn is dabei Anfang da 1990er-Jahr zu am vo allen Fraktionen getragenen Konzept a Regionalstådbahn weiterentwickelt, de vor Ort ois Ståd-Umland-Bahn oda kurz ois StUB bezeichnet werd. Ab 1992 beteiligt si Siemens Transportation Systems sowohl technisch ois aa finanziell am Projekt. 1995 beschliaßn de Ståd Erlangen und aa de Landkreise Erlangen-Höchståd und Forchheim grundsätzlich den Bau und Betrieb vom StUB-Grundnetz auf Grundlage vo vorangangener Kosten-Nutzen-Analysen und Duachführbarkeitsprüfungen. Des Grundnetz umfasst a T-förmigen Netz mit drei Verbindungen nåch Nürnberg-Thon, Herzogenaurach und aa Eckental üba Neunkirchen am Brand. Strecknbeginn waar oiwei im Stådzentrum vo Erlangen. In Thon hättn de Fahrgäste Anschluss an des Nürnberger Straßnbahnnetz, in Eckental an de Gräfenbergbahn. Mögliche Erweiterungen führen u. a. vo Erlangen aus nåch Hemhofen, wo Anschluss an de Aischgrundbahn vo Forchheim nåch Höchståd an da Aisch bestünde. Ebenso ghert de Bahn im Wiesenttal vo Forchheim nåch Ebermannståd zum Maximalnetz. In a Machbarkeitsstudie vo 1993 san de Gesamtkosten fia des StUB-Projekt auf knapp 1 Milliarde D-Mark beziffert, fia de Trassen des Grundnetzes davo alloa rund 413 Millionen DM. 1997 lehnte des bayerische Wirtschaftsministerium de Aufnahme des Projektes in Förderprogramme des Landes und des Bundes ab. Ohne de Kofinanzierung steht a Realisierung da Ståd-Umland-Bahn net in Aussicht. Dennoch is des Thema regelmäßig Bestandteil da öffentlichen und politischen Debatte in Erlangen und Umgebung. A BiargaInitiative fia umweltverträgliche Mobilität im Schwabachtal thematisiert des Projekt ebenso allawei wieda[11] Wia führende Politika da beteiligten Landkreise.[12] No im erschtn Quartal 2008 soll a neie Standardisierte Bewertung (Nutzen-Kosten-Untersuachung) fia des StUB-Grundnetz in Auftrag gem wern.[13][14] Ois einziges zeitnahes Projekt vo am schienengebundenen ÖPNV soll de in Nord-Süd-Richtung verlaffade S-Bahn-Verbindung da Ståd Erlangen mit de Nåchbarstädt Fürth und Nürnberg bis 2010 fertiggstellt und eröffnet wern.
[dro werkln] Erlanger Stådwerke und kommunale Betriebe
De Erlanger Stådwerke (ESTW) ham ihren Ursprung in da 1858 gründeten Erlanger Gasgesellschaft AG, de mit am eigna Gaswerk de Gasversorgung da Ståd sicherstellte. 1915 is da Betrieb umbenannt in Städtische technische Werke Erlangen. Im Jåhr 1939 is daraus a Eigenbetrieb da Ståd Erlangen unta da Firmenbezeichnung Stådwerke Erlangen, 1967 a Eigengesellschaft unta dem Nama ESTW - Erlanger Stådwerke AG. Alleiniger Anteilseigner da Gesellschaft is de Ståd Erlangen. De Stådwerke versorgen Erlangen mit Elektrizität, Wärme, Erdgas und Wassa, betreim des Hallenbad Frankenhof, errichten und betreuen de Straßnbeleuchtungs- und Verkehrssignalanlagen und san zuaständig fia de Umsetzung des Stådverkehrs in Erlangen. Nem den Stådwerken betreibt de Ståd Erlangen a Reihe vo kommunalen Betrieben zua Errichtung und Wartung vo Infrastrukturobjekten. Dazua ghern u. a.:
- da Entwässerungsbetrieb EBE, da u. a. des Klärwerk vo Erlangen betreibt. In da Vergangenheit is allawei wieda diskutiert, den Betrieb den Erlanger Stådwerken zuzuordnen, bisher aba ohne Ergebnis,
- da Betrieb Stådgrün, Abfallwirtschaft und Straßnreinigung kümmert si u. a. um de Müllabfuhr.
- da Betrieb Fleischhygiene, hinter dem si da Erlanger Schlachthof verbirgt.
[dro werkln] Einzelhandel
Seit Herbst 2007 werd de Einzelhandelslandschaft da Erlanger Innenståd duach de überdachte Einkaufspassage Erlangen Arcaden mit fast hundert Einzelhandelsgeschäften auf drei Etagen prägt. In zwoa Biargabegehren (2004 und 2005) håt si de Erlanger Bevölkerung fia de Errichtung da Passage auf dem Gelände da ehemaligen Hauptpost ausgsprochen. De Haupt-Einkaufsstraß verlafft ois Nord-Süd-Achse duach Erlangen. Im nördlichen Bereich zwischn Wassaturmstraß üba Schloßplatz und Hugenottenplatz zua Henkestraß is sie unta dem Nama Hauptstraß a echte Fuaßgängerzone. Im südlichen Bereich zwischn Henkestraß und Rathausplatz verlafft sie unta dem Nama Nürnberger Straße. Dort is sie net ois Fuaßgängerzone ausgwiesen, aba autofrei und tagsÜba nur vo Radlfahrern befahren. De Erlangen Arcaden san mit Eingängen im Bereich Henkestraß/Nürnberger Straß und aa an da Nürnberger Straß in ebba in Höhe des Galeria-Kaufhof-Warenhauses/Neuer Markt an de Haupt-Einkaufsstraß obundn.
[dro werkln] Buidung und Kultur
[dro werkln] Schuin
Üba des Stådgebiet vo Erlangen san 16 Grundschuin verteilt; weiterhin gibt's vier Hauptschuin, zwoa Realschuin, a städtische Wirtschaftsschui, a Schui fia Kranke, a Sonderschui, vier Privatschuin (drunta je a Montessori- und Waldorfschui), vier berufliche Schulen und sechs Gymnasien. Des äideste Gymnasium is vom Gymnasium Fridericianum, gründet 1745 ois Gymnasium Illustre. 1833 eröffnet de Landwirtschaft- und Gewerbeschui am Hoizmarkt (heutiger Hugenottenplatz), aus der spada des Ohm-Gymnasium worn is. Aus dem 1873 vo Rosa (1908-1919) und Maria Vömel (1840-1886) gründeten Vömelschen Privattöchterinstitut gingen sowohl des Christian-Ernst-Gymnasium ois aa des Marie-Therese-Gymnasium hervor. Neugründungen da zwoaten Hälfte vom 20. Jåhrhundert aufgrund des Bevölkerungswachstums san des Albert-Schweitzer-Gymnasium (1965 ois Gymnasium Erlangen-West) und des Emmy-Noether-Gymnasium (1974 ois Gymnasium Südwest). Im Bau is ois dann fünfte Privatschui de Franconian International School FIS. Ab da voraussichtlichen Fertigstellung zum Schuljahr 2008/2009 (Stand 12/07) gibt is a übergreifendes Angebot vom Kindagartn üba de "Elementary School" bis hin zua "Middle-" und "Highschool". Unterrichtet wern soll nåch internationalen Curricula auf Englisch, nåch da zwölften Klasse ko des weltweit ois Universitäts-Zulassung anerkannte "International Baccalaureate" erworben wern.[15]
[dro werkln] Wissenschaft und Forschung
- Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
- Fraunhofer-Institut fia Integrierte Schaltungen (IIS)
- Fraunhofer-Institut fia Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie (IISB)
- Max-Planck-Forschungsgruppn am Institut fia Optik, Information und Photonik da Friedrich-Alexander-Universität (IOIP)
- Forschungszentrum da Siemens AG
- Collegium Alexandrinum
- Bayerisches Zentrum fia Angewandte Energieforschung (ZAE Bayern) Abteilung Thermosensorik und Photovoltaik.
- Bayerisches Laserzentrum (BLZ)
[dro werkln] Theater und Kinos
- Theater Erlangen
- Markgrafentheater
- Theater in da Garage
- Freies Theater Erlangen, a Arbatsgmoaschaft, de de Interessen da freien Theaterszene gengüba da städtischen Kulturpolitik vertritt
- Des Experimentiertheater des Instituts fia Theater- und Medienwissenschaft da Universität
[dro werkln] StummFilmMusikTag Erlangen
Seit 1997 werd des barocke Markgrafentheater oamoi oi Jahr zum Kinopalast. Des Programm bietet a breite Palettn klassischer (und manchmal aa aktueller) Stummfilmproduktion. Anders ois bei andern Stummfilmfestivals wern de Filme da fast ohne Ausnahm mit Ensemble- oda Orchester-Begleitung aufgführt. Zum hearn san dann nem de wenigen erhoitnen Originalkompositionen hochkarätige Neukompositionen vo zeitgenössische Komponisten. Des viertägige Festival is ois Biennale konzipiert, bietet seim Publikum aba in de "Zwischenjahr" a oatägiges "Intermezzo" mit Stummfilmklassiker. Zum regulären Festivalprogramm ghern drüba hinaus Ausstellungen, Publikumsgespräche mit Musiker, Komponisten und Filmexperten und aa des rund um de Uhr geöffnete Filmcafé mit Live-Musi.
[dro werkln] Museen
- Antiken- und aa ur- und friahgeschichtliche Sammlungen da Friedrich-Alexander-Universität
- Galerie im Gäßla
- Kunstmuseum (im Loewenich'schen Palais)
- Museum im Amtshausschüpfla: Lem um 1920 im Raum Frauenaurach
- Museumswinkel: ehem. Siemens-Gebäude, ghert iatz da Ståd; a „Museum fia Kultur und Technik da Medizin, Kunst und Wissenschaft“ is in Planung, z. Zt. befindn si dort Teile da Stådverwaltung, de Städtische Galerie (übergangsweise) und nur vereinzelt Ausstellungen
- Stådmuseum (im Altstädter Rathaus)
- Städtische Galerie (im Palais Stutterheim (in Renovierung), seit Juli 2007 im Museumswinkel)
- Walderlebniszentrum Tennenlohe: in da Brucker Lache is vo am vo finf Woiderlebniszentren da Bayerischen Forstverwaltung
[dro werkln] Medien
Ois Tageszeitung san de Erlanger Nåchrichten konkurrenzlos. Den überregionalen Mantel liefern de Nürnberger nåchrichten, vo der der Verlag Verlag Nürnberger Presse Druckhaus Nürnberg oi zwoa Zeitungen herausgibt. Da Erlanger Lokalteil werd zwar vo a eigna Lokalredaktion in Erlangen betreut, aba seit 1999 vollständig in Nürnberg druckt. Nur a NischendaSei führt da Fränkische Tag, wobei sei Lokalteil "Erlangen-Höchståd" zwar regelmäßig de Rubrik "Erlangen" enthoit, im Stådgebiet is de Zeitung aba nur üba den Einzelhandel oda üba den Postvertrieb zum kriang. Mit da Monatszeitung Was Lefft - spada kimmt da Untertitel Worte statt Taten hinzua - gibt's seit Jänner 1976 a links ausgrichtetes Stådmagazin, des lokalpolitische Themen und Fragen da internationalen Politik behandelt. Anfang vom neien Jåhrtausends beschliaßt da Trägaverein de Gründung vo da raumzeit ois neie linke Monatszeitung fia den Großraum Nürnberg-Fürth-Erlangen. Sie erscheint seit 2005 nur no im Internet. Straßenkreuzer is a Obdachlosenzeitschrift fia den Großraum Nürnberg-Fürth-Erlangen, de im freien Straßnverkauf verbreitet werd. Danem gibt's no a ganze Reihe vo Zeitschriftn, de si in da Mehrheit an an eingeschränkten Publikumskreis wenden. Je nåchdem, wer hinter den Zeitschriften steht, ko Inhalt, Aufmachung, Erscheinungsintervall und Verbreitung sehr unterschiedlich sei. Des Spektrum reicht vom Amtsblattl da Ståd Erlangen üba Stådteilzeitungen bis zu Mitteilungsblättern da Kirchengemeinden. Beispui fia unterschiedliche Stådteilzeitungen san de „Oidstådzeitung“ des Oidstådforum Erlangen und des aus gedruckten losen Blättern bestehende Puzzle aus Büchenbach. Ois kostenlos verteilte Szeneinfos mit Veranstaltungstipps lieng v.a. in Kneipen und Einrichtungen da Universität da hugo! und aa de Erlanger Ausgaben da im Großraum Nürnberg erscheinenden Stådmagazine Doppelpunkt und curt aus. Vorwiegend an Senioren wendt si de oi viertel Jahr erscheinende Zeitschrift Herbst-Zeitlose. Mit Radio Downtown warn's ab dem 1. Februar 1987 an eigna Hörfunksender fia Erlangen, der si mit am zerscht neinstündigen Programm, des spada auf 16-Stunden ausgweitet worn is, etablierte. De Frequenz UKW 95,8 teilt si Radio Downtown mit dem freien Radiosender Radio Z aus Nürnberg. Populär war Radio Downtown bsunders weng seines breiten Raumes fia Bands aus Franken. Üba de Regionalcharts kinnan si Bands und Musiker Wia Fiddler’s Green, Throw That Beat In The Garbagecan, Merlons of Nehemiah (seit 2001 Merlons Lichter), J.B.O., de Wellucken Allstars oda aa Kevin Coyne a breiteres Publikum erschliaßn. De Frequenz is am End am 3. Dezember 1995 vo da NRJ Group fia den Radiosender Energy Nürnberg übanumma.
[dro werkln] Musi
Franz Seeberger, Besitzer vom Musiklokal Starclub, håt 1978 ois Marc Seaberg an Hit mit dem Song Looking for freedom, da 1989 in a Version vo David Hasselhoff an da Spitze da deitschn Charts gstandn is. Michael Holm håt in de 70-ern mehra deitsche Top-Hits, und is spada mit seim Musikprojekt Cusco mehrfach fia den Grammy nominiert. De Fun-Metal-Band J.B.O. is 1989 vo vier Erlangern gründet, auf Konzerten werd des Bier da Brauerei Kitzmann mit eigna rosafarbenen Etiketten verkauft. Mit Fiddler’s Green gibt's a weitere Erlanger Band, de deutschlandweit Auftritte gem. Werner Heider, Komponist, Pianist und Dirigent wohnt und lebt in Erlangen.
[dro werkln] Tanz- & Folkfest
Nachdem de Ståd Erlangen in de 70er und 80er Jåhr fia seine vom städtischen Freizeitamt organisierten Folkfestivals sehr bekannt gwen is, is de Veranstaltungserie am End ganz verschwunden. Seit 1998 findt aba wieda alle zwoa Jåhr a internationales Folktanzfestival statt, des de Tradition da Folkfeste in Erlangen fortführt. Des Folktanzfest is vo de wenigen Festivals in Deitschland, bei dem de "Tänze da Völker" (z. B. Tänze aus Irland, da Bretagne, Bulgarien, Griechenland, Israel, etc.) in Workshops erlernt und bei Tanznächten zu Live-Musik (Bal Folk, Céilí, Fest-noz) tanzt wern kinna. Es findt allawei Ende April/Anfang Mai statt und umfasst somit aa an "Tanz in de Mai".
Seit Anfang an gibt's jeds moi a Schwerpunktthema (z.B. Länderspecial Afrika oda Deitschland, Kinder, Senioren) des vo verschiedenen Seitn bedacht werd. Des drei- bis fünftägige Festival werd ehrenamtlich vo den Mitgliedan und Freunden vom Verein "Erlanger Tanzhaus e. V." und aa dem Studentenwerk Erlangen-Nürnberg organisiert und duachgeführt und ziagt Bsuacha aus ganz Deitschland oo. Es bietet seine Gäste oanaseits de Möglichkeit, si üba verschiedene Tanzstile zum informieren und andererseits aa de eigna Kenntnisse in de entsprechenden Bereiche weita zum vertiefen. Im Jåhr 2002 findt des Tanz- & Folkfest im Rahmen da Feierlichkeiten zu "1000 Jåhr Erlangen statt" und bringt erstmois de Tanzstile vo alle Erlanger Partnerstädte auf a gemeinsame Bühne.
[dro werkln] Spoat
Scho länga is de Schwimmsportgemeinschaft Erlangen vo 1981 (SSG 81 Erlangen) de Grundlog fir sportliche Erfoige. De Zwillingsbriada Björn und Bengt Zikarsky hoin 1996 bei de Olympischen Spiele Bronze. De Nürnbergerin Hannah Stockbauer is 2003 dreifoche Schwimmweltmoastarin. Daniela Götz hod mit der DSV-Staffel bereits mehra internationale Medaillen ghoit, wort aba no af an internationaln Oanzltitel. Aa da Nochwuchs hoit allawei wieda deitsche Jugendtitel. De Sportschwimmhalle im Röthelheimbad is 2004 auf Betreim vom Obabuargamoasta Siegfried Balleis auf den Nama „Hannah-Stockbauer-Halle“ tafft worn. Allerdings findn des net nur vui Biarga und Stodtratsmitgliada iabatriem, aa Stockbauer sejba hod si damit net recht ofreinden kinna. Vor da Blüte da Schwimmer war v.a. de Leichtathletik da TB 1888 sehr erfolgreich. Da wochst aa da Hürdensprinter Florian Schwarthoff af, der bei de Olympischen Spui 1992 Bronze iaba 110 m Hürden gwunna hod.
[dro werkln] Verostoitunga
- Jänna: Erlanger Spielertage, im E-Werk (seit 1987)
- Ende April: Weekend of Fear, Fuimfestival fir obskure Fuim
- Mai/Juni (immer abm Donnastog vor'm Pfingstsonntag): Bergkirchweih, Voiksfest seit 1755
- Mai/Juni in ungrade Joa: Internationales Figurentheater-Festival zsamma mit de Städt Nürnberg, Fürth und Schwabach (seit 1979)
- Juni in grade Jåhr: Internationaler Comic-Salon (seit 1984)
- Juli: Internationales Theater-Festival ARENA da jungen Künste
- Juli: Schloßgartenfest da Friedrich-Alexander-Universität
- August: Marktplatzfest mit Handwerk, Kunst und Brauchtum
- August: Erlanger Poetenfest (seit 1980)
- Oktober: De Lange nåcht da Wissenschaften (seit 2003 biennal)
- Dezember: Weihnachtsmoakt
Internationales Figurentheater-Festival, Internationaler Comic-Salon und Erlanger Poetenfest gejtn ums Joa 2000 herum aus finanzielln Grindn ois existenzbedroht. Zumindest de letztan zwoa Verostoitunga ham si – aa duach neie Sponsoring-Konzepte – de städtische Unterstitzung aba inzwischn vasichan kinna, zumoi bsundas da Internationale Comic-Salon fir Rekordumsätze in Hotellerie und Gastronomie sorgt.
[dro werkln] Umwejtschutz
Da Umwejt- und Naturschutz gniasst in Erlanga seit Ofang vo da Umwejtbewegung in Deitschland Ende vo de 1960er-Joa an hoachn Stejnwert. A ganze Reih vo nationala und internationala Auszeichnunga beleng an Erfoig vo de Ostregunga. So is da Stodt 1988 da Titel „Partner des Europäischen Umweltjahres 1987/88“ verliehn worn und 1990 und 1991 da Titl „Bundeshauptstadt für Natur- und Umweltschutz“. S Joa 2007 is vo da Stodtvawoitung zum Umwejtjoa untam Motto „natialich Erlanga“ ausgruafa worn.
[dro werkln] Verkea
Bereits in de 70er-Jahren is mit a fahrradfreundlichen Verkehrspolitik vom damaligen OB Dr. Dietmar Hahlweg da Grundstoa fia den hohen Anteil vom Fahrradl am Gesamtverkehr glegt worn. Sei besonderes Augenmerk guit da Einführung vo Radlwege auf de Gehwege. In da gesamten Bevölkerung is des Fahrrad a verbreitetes Verkehrsmittel. Radlfahrnde Anzugträger mit Aktentasche san koa fremda Anblick. Früher ham Erlangen und Münster regelmäßig um den Titel da fahrradfreundlichsten Ståd vo Deitschland gstrittn. Mit am Einsatz vo Erdgasbussen im öffentlichen Nahverkehr ham aa de Erlanger Stådwerke an Beitrag zua Reduzierung vo CO2-Emissionen und Feinstaub gleistet.
[dro werkln] Natur- und Landschaftsschutz
Auf dem Gebiet da Ståd san zwoa Gebiete ois Naturschutzgebiete (NSG) erklärt und geniaßn damit gemäß Artikel 7 des Bayerischen Naturschutzgesetzes den hechstn Schutz fia Pflanzen und Tiere. Des san:
- Des 1964 ois Naturschutzgebiet ausgwiesene Feuchtbiotop Brucker Lache, was 1984 vo ursprünglich 76 ha auf 110 ha erweitert worn is. Südlich des Naturschutzgebietes liegt in unmittelbarer Nåchbarschaft des Walderlebniszentrum Tennenlohe.
- Des im Oktober 2000 eigerichte Naturschutzgebiet Exerzierplatz, a 25 ha großes Sandbiotop, des aa Teil da Sandachse Franken is.
In direkter Stådnähe liegt zuadem des mit 934 ha greßte mittelfränkische Naturschutzgebiet, da Tennenloher Forst. Des scho seit Ende vom 19. Jåhrhundert bis in de 1990er-Jahr ois Schieß- und Standortübungsplatz gnutzte Gelände is vo am da letzten großflächigen Sandökosysteme Süddeutschlands. Im Jåhr 2003 is da a 50 ha großes Freigehege fia a Herde vo Urwildpferden (Przewalski-Pferde) eingerichtet. Ois weitere Naturschutzgebiete san in da Diskussion:
- De Dechsendorfer Lohe, a 56 ha großes Gebiet im Seebachgrund, vo der des ausdehnte Feuchtwiesen und Trockenwälder ois schützenswert gelten
- A 47 ha großes Gebiet im nördlichen Regnitztal in da Nähe des Wassakraftwerkes West, des alle Abstufungen vo Sandtrockenrasen bis zu Feuchtwiesen aufweist.
Nem den Naturschutzgebieten gibt's in Erlangen 21 Landschaftsschutzgebiete mit a Gesamtfläche vo 3538 ha. Im Unterscheidt zum Naturschutzgebiet steht bei den da Schutz da speziellen Landschaft und ihres Erholungswertes und aa de Erhaltung vo am leistungsfähigen Naturhaushoids im Fokus. Dazua gehören:
- Da Holzweg in Büchenbach, a traditioneller Verbindungsweg zwischn Büchenbach und dem Woidgebiet Meenau, üba den si de Eiwohna Büchenbachs si üba Jåhrhunderte mit Hoiz versorgten. Daduach håt si a Hohlweg buidt, sei Ränder mit artenreicher Magerrasenvegetation bewachsen san.
- Da Sandmagerrasen an da sogenannten “Riviera”, am Fuaßweg entlang da Schwabach. Des Gebiet is Anfang 2000 zum Landschaftsschutzgebiet erklärt.
- Da Hutgraben Winkelfeldern und Wolfsmantel (186 ha), a in a Hangmulde westlich vo Kalchreuth entspringender Wassalauf, da westlich vo Eltersdorf in de Regnitz mündet. Des Gebiet is 1983 zu Landschaftsschutzgebiet erklärt.
- Des südwestlich vo Büchenbach glenge Bimbachtal, des 1983 zum Landschaftsschutzgebiet erklärt worn is.
- Des 56 ha groaße Gebiet Grünau
- Des Gebiet um den Dechsendorfer Weiher (169 ha)
- De Meenau (570 ha)
- De Dechsendorfer Lohe (70 ha)
- Da Seebachgrund (112 ha)
- Des Moorbachtal (50 ha)
- Des Regnitztal (883 ha)
- Da Meilwald mit Eisgrube (224 ha)
- Des Schwabachtal (66 ha)
- Da Steinforstgraben mit Kosbacher Weiher und Dauerwaldstreifen östlich des Main-Donau-Kanals (157 ha)
- Da Rittersbach (66 ha)
- Da Schutzstreifen auf oi zwoa Seitn vo da BAB 3 (47 ha)
- Da Kloastawald (197 ha)
- Des Aurachtal (182 ha)
- Römerreuth und Umgebung (110 ha))
- Da Bachgraben (9 ha)
- De Brucker Lache (331 ha)
De vo Bebauung freigehaltenen Regnitzwiesen sorng dafia, daß de Hoachwasser, de oftmois im Herbst und späten Winter auftretn, gefahrlos ablaffa kinnan. Bedingt duach de weitläufigen Regnitzwiesen konn si a groaße Weißstorchpopulation bildn. De Horste in Bruck, Eltersdorf und Frauenaurach san regelmäßig belegt. Seit a baar Jåhr brütet a Storchenpaar sogar in da Nachan zua Innenståd auf dem Kamin da Brauerei Steinbach. In den Aurachwiesen im Südwestn vo Erlangen is im Jåhr 2004 a historisches Wassaschöpfrad wieda in Betrieb gnumma worn. In ebba 10 weitere Wassaschöpfräder befindn si nördlich vo Erlangen bei Möhrendorf. De seit dem 15. Jåhrhundert fast unverändert und vollständig aus Hoiz erbaun Räder warn friara in sehr groaßa Zahl am gesamten Verlauf da Regnitz zwischn Fürth und Forchheim verbreitet. De wuchtigen Hoizkonstruktionen, de an Mühlräder erinnern, wern heutzutage vo ehrenamtlichen Helfern zu Beginn da Sommersaison aufgstellt und am Ende da Saison abgebaut und eingelagert. Zum Teil wern sie heit zua Bewässerung vo Feuchtbiotopen gnutzt, de dem Erhalt da Nahrungsgrundlage fia de heimischen Störche dienen.
[dro werkln] Sengaswiadigkeitn
[dro werkln] Historische Bautn
- De iatzige Innenstodt, de ehemolige Neistodt vo Erlanga, is ois Ensemble senganswert. Se is ois barocke Plan- und Idealstodt baut worn, mit schnurgrodn Strossn und oanheitlichn Fassadn. Des Ensemble ghert zu dena am bestn erhoidanen Ologn vo dera Oat in Deitschland.
- De Schloßolog mitm moakgräflichn Schloss, am Schloss- und Moaktplotz und am Schlossgoatn mit da Orangarie, da ehemolign Konkordienkira (heit Geologischs Institut), am Hugenottnbrunna und am Reidastandbuid vum Moakgrafn Christian Ernst
- S Moakgrafntheata, s äidaste bespuite Barocktheata vo Süddeitschland
- S Palais Stutterheim, in dem si heit de Stodtbiacharei und aa de Städtische Galerie befindn.
- S Egloffsteinsche Palais, wos 1718 am domolign Stodtrand firn Carl Maximilian Freiherr vo Eggloffstein baut worn is. Bemerkaswert is bsundas da ehemolige Festsoi mit ana prächtign Stuckdeckn, de an Domenico Cadenazzi zuugschriem werd. 1749 is des Gebaide vo da Stodt erwoam worn. S Gebaide is vo do an untaschiedli gnutzt worn: ois Armeninstitut, ois Tabakfabrik und fir vaschiedane Schuin. Seit da Renovierung im Joa 1998 wirds ausschliassli ois Voikshochschui gnutzt. In dem Haus hod aa da Dichta und Orientalistikprofessa Friedrich Rückert a Wohnung ghobt.
- Da ehemolige Wossaturm (Apfelstr. 12) is 1705 ois erschta Turm vo da Neistodt baut worn. Er wor ursprüngli sechsgschossig und wird fir de Wossavasorgung vum Botanischn Goatn gnutzt und fir de Springbrunna und Wossaspui in da Orangerie. Seit 1818 is er im Besitz vo da Universität, de an Wossatum zua Wassaversorgung iara am Schloßgoatn oogsiedlten Institute gnutzt hod. Drei Etaschn san 1876 weng Baufälligkeit obbrocha worn. Zwoa Raime san zwischn 1839 und 1897 ois Karza vo da Universität gnutzt worn. Oa Raum davo is no heit im originalen Zustand erhoitn.
- S Oidstädtar Rathaus am Martin-Luther-Platz. Dea Bau wird heit ois Stodtmuseum gnutzt.
- De kloane, unscheinbore Burgbergkapejn is s äidaste Gebaide vo da Stodt. Se stammt waoascheinli ausn 15. Joahundat, werd oba erstaunlichaweis weda in da Erlanga Stodtgschicht, no in da Kiragschicht vor 1709 erwähnt. Woascheinlich is fir de Siechnbetreiung aussahoib vo de Stodtmauan zuaständig und damit a Tabu gwen. In da Nächn stäht nämli no s umbaute Siechenhaus.
- S Platenhaisal am Burgberg, in dem August Graf von Platen im Summa 1824 s Lustspui Der Schatz des Rhampsinit gschriem hod.
- De ehemolign Bierkella im Burgberg
- S E-Werk, a ehemoligs Elektrizitätswerk, des seit 1982 ois Kuituazentrum umgstoit worn is und a vuifäjtigs Programm aus Musi, Fuim, Theata und Tanzvaaostoitunga offariat.
- De Reste vo da oidn Stodtmaua
- Des Loewenichsche Palais, was Mitte vom 18. Jåhrhundert vo Loachim Christoph Heer im Barockstil erbaut worn is und ab 1817 ois Wohngebäude und Tabakfabrik da Familie Loewenich dient hat. Bis 1941 im Familienbesitz, is' anschliaßnd vo da Post gnutzt und is heit a Kunstmuseum.
- De Oide Universitätsbibliothek, de vo 1910 bis 1913 im Jugendstui baut worn is, mit vuin kostboan Handschrifen, mit da Moakgräflichn Sammlung und da Münzsammlung.
[dro werkln] Kiran
- De evangelisch-reformiate Hugenottn-Kira am Hugenottenplotz, de äidaste Kira vo de Hugenottn außahoib vo Frankreich
- De Oidstädter Pfarrkira (Dreifoitigkeitskira)
- De Neistädter Pfarrkira (Universitätskira), s Woazeichn vo da Stodt
- De Neistädter Friedhofskira
- De Martinskira (Martinsbühler Kira)
- De Matthäuskira am Ohmplatz
- De St. Michael-Kapejn im Ortstei Steidoch
- De Neiapostolische Kira in da Schuhstrossn
- De Russisch-Orthodoxe Kira
[dro werkln] Denkmäla
- s Kanaldenkmoi
- s Reidadenkmoi im Schloßgoatn
[dro werkln] Brunna
In da Stodt gibts a Vuizoi vo Brunnaologn:[16]
- Paulibrunna afm Moaktplotz
- Muihstoabrunna, Elise-Spaeth-Str. 7 (Innenhof vo da Werner-von-Siemens-Realschui).
- Hugenottnbrunna im Schlossgoatn
- Delfinbrünnlein im Schlossgoatn
- Rückertbrunna im im Schlossgoatn
- Ruckerbrunna, a schlanke Metallskulptur vum Buidhaua Hans Rucker afm Rathausmoakt (erinnad ans Ibaschreitn vo da 100.000-Einwohna-Grenz)
- Ringebrunna Ecke Brahmsstr. / Werner-von-Siemens-Str. (vo Bernhard Rein)
- Ohmbrunna afm Ohmplotz
- Quellstoa im Labyrinth afm Bohlenplotz (vo Bernhard Rein, 2002)
- Brunnabubal afm Maximiliansplatz[17].
[dro werkln] Äffentliche Gäatn
- Schloßgoatn
- Botanischa Goatn
- Aromagoatn mit iba 1000 hoamische und exotische Aromapflanzn, de weng eanara ätherischn Öle ois Oaznei- oda Gwiazpflanzn und fir de Kosmetik vawende wern
- Burgberggarten mit Skulpturn vom Heinrich Kirchner
[dro werkln] Wichtige Plätz
- Martin-Luther-Plotz (äidesta Platz z Erlangen), is nochm Oidstodtbrand 1706 nei plant und baut worn
- Hugenottenplatz, Hugo gnennt, Stodtzentrum und Knotnpunkt vo de Innanstodtstrossn und -busvabindunga.
- Schloß- und Moaktplotz, s Zentrum vo Erlanga
- Neistädta Kiraplotz
- Lorlebergplatz (ehem. Kaiser-Wilhelm-Plotz)
- Oidstädta Kiraplotz
- Theataplotz
- Bohlenplotz
- Langemarckplotz
- Neia Markt
- Da Ohmplotz in da Südstodt
- Zollhaus-Plotz
- Bahnhofsplotz
- Maximiliansplatz in da Oidstodt
[dro werkln] Wichtige Friedhäf
- Oidstädta Friedhof, an da heitign Stej afm Martinsbühl ba da Martinskira (Martinsbühler Kira) seit Beginn vom 18. Joahundat; evang.-luth. Friedhof
- Reformiata Friedhof in da Äußeren Brucker Straß is seit 1828 an da heitign Stej. De südliche Gräbaseitn is fir de franzäsisch-reformiate Gmoa, de neadliche Seitn fia de deitsch-reformiatn Gmoandn.
- Da Neistädta Friedhof (Äußerne Brucker Str. 24/26) ois „Teutsch Gottesacker“ 1721 vor de Stodttor oglegt. Seit 1775 is des de Universitätsgruft. Afm Friedhof san vui äidare Gräba vo namhafte Erlanga Familien und Professorn, z. B. s Grab vo de Kinda vom Friedrich Rückert, Ernst und Luise.
- Da Israelitische Friedhof (Rudelsweiherstr. 85) is seit 1891 da Friedhof vo da Erlanger jüdischen Gmoa
- Da Zentralfriedhof (städtischa Friedhof) in da Äußeren Brucker Straß is 1895 eräffnet worn
[dro werkln] Weidare Bsundaheitn
Bundesweite Bekanntheit kriagt 1981 s Liad „Wissenswertes über Erlangen“ vo Foyer des Arts. Im Liadtext vo Max Goldt find si zwoa koan direkta Bezug zum wirklichn Erlanga (mit der Ausnahme, daß Erlangen tatsächlich net im Sauerland liegt).
A Vorfoi am Universitätsklinikum im Joa 1992 hod Erlanga ebnfois in de bundesweitn Schlogzein brocht. Dea Foi is untam Nam Erlanger Baby in de Annaln eiganga. Nach am Vakeasunfoi vo ana 19jäarigen Schwangan is de trotz iam Hirndoad künstli am Lem ghoitn worn, um s Kind z rettn. Des ganze is zwoa ohne Erfoig bliem, wei da Fötus a poa Tag spaada ba am Spontanabort gstorm is. Weng da broadn äffentlichn Dischkrierarei iba den Foi hod de Gsejschoft fia deitsche Sproch den Ausdruck Erlanger Baby zu oam vo de Wärta vom Joa 1992 gmocht.
Affoind an Erlanga is aa de hoche Zoi an studentischn Vabindunga. Es gibt 18 schlogande und net-schlogande, politische und unpolitische Vaeinigunga vo männlichn Studenten.
Da Erlanga Schriftstella Tobias Bachmann rechnet in seina 2006 veräffentlichen utopischn Erzäjlung "Der Untergang der Stadt Erlangen" af satirisch phantastischa Oart mit seinea Heimatstodt ab. Sei Erzäjla beobochtet, wia vogloatige Riesnviecha de Hugenottenstodt ois oid Nistplotz eroban und Erlanga in Schutt und Oschn leng.
[dro werkln] Erlanga Bier
Gern zitiert werd a Passage aus'm Karl May Roman "Durch das Land der Skipetaren": Am Orientalen, dem da Hejd Kara Ben Nemsi trifft, foit zu Deitschland ois ollaerschts de Stodt „Elanka“ (Erlanga) ei, in der ogeblich scho Saigling mit Bier afpäpplt worn warn. Erlanga is oba aa in Wirklichkeit a wichtigs Brauareizentrum - mit bis zu 30 Brauarein - gwen. Dadurch dass de Stodt scho friah ans deitsche Eisnbahnnetz ogschlossn worn is, san Bier und Braustoffe in grossn Umfang exportiat worn. Im 19. Joahundat hod Erlanga an internationalen Ruaf ois Stodt vom Gerstensaft ghobt. No heit zeing davo amerikanische und schwedische Biersortn, de unta dem Nama „Erlanger“ verkafft wern.
Scho zu Zeitn vo da Stodtgründung hod jeda Biarga vo Erlanga s Recht ghobt, sei eigans Bier zum Braun. In da Oidstodt wor des sognennte „Gmoabräuhaus", des a jeda Biarga nutzen kinna hod. Mit Untabrechungen wor s Bräuhaus bis 1813 in Betrieb. Vo de ehemois 30 Brauarein san olladings heit nur no zwoa ibabliem: Kitzmann und de wiedabelebte Steinbach-Brauerei. Grund dafia wor (nem de Wirtschaftskrisen vo de 20er-Joa) u. a., dass de Erlanga Braua de Innovation vo da modernen Kühtechnik verschlaffa ham. Ois z Minga bereits elektrisch küht worn is, ham si si z Erlanga imma no auf de oidn Kellagwälbe vom Burgberg verlossn.
[dro werkln] Erlanga Berihmtheitn
[dro werkln] Buam und Dächta vo da Stodt
Leit de z Erlanga af d Wäid kemma san.
[dro werkln] 15. Joahundat
- Sebald Heyden (1499–1561), Kantor, Rektor und Dichta („O Mensch bewein dein Sünde groß“)
[dro werkln] 18. Joahundat
- Johann Baron vo Kalb]] (1721–1780), deitsch-amerikanischa General während da Amerikanischen Revolution
- Karl Siegmund vo Seckendorff (1744–1785), Dichta
- Johann Christian Harleß (1773–1853), Medizina
- Burkhard Wilhelm Seiler (1779-1843), Medizina
- Johann Salomo Christoph Schweigger (1779–1857), Physika und Chemika
- Georg Simon Ohm (1789–1854), Physika (nach eam is de Einheit vom elektrischn Widastand gnennt).
- Friedrich vo Ammon (1791–1855), lutherischa Theologe
- Martin Ohm (1792–1892), Mathematika
- Karl Heinrich Rau (1792–1870), Nationalökonom, Agrarwissnschofdla
- Julie Gräfin vo Egloffstein (1792–1869), Hofdame, Malarin und Zeichnarin
- Carl Friedrich Philipp vo Martius (1794–1868), Naturforscha, Botanika, Forschungsreisenda und Ethnograph
- Julius Friedrich Heinrich Abegg (1796–1869), Jurist
- Friedrich Ortloff (1797–1868), Autor, Jurist, Professor und Präsident vum Oberappellationsgericht z Jena
- Caroline Tridon (1799–1863), Malarin
- Franz Maximilian Anderlohr (1884-1961), Elektroingenieur
[dro werkln] 19. Joahundat
- Friedrich Wilhelm Ghillany (1807–1876), evangelischa Theologe, Historika und Schriftstejla
- Christian Wilhelm vo Glück (1810–1866), Bibliothekar und Historika
- David Morgenstern (1814–1882), Politika und Zinnfolienfabrikant
- Johann Heinrich August Ebrard (1818–1888), evangelischa Theologe
- Carl Haag (1820–1915), Mala
- Hermann vo Schelling (1824–1908), Jurist und Politika
- Adolph Wagner (1835–1917), Voikswirtschaftla
- Wilhelm Fleischmann (1837-1920), Agrikulturchemiker
- Hermann Wagner (1840–1929), Geograph
- Emil Kränzlein (1850–1936), Fabrikant, Geheimer Kommerzienrat und Ehrnbiarga
- Friedrich Delitzsch (1850–1922), Assyriologe
- Amalie 'Emmy' Noether (1882–1935), bedeitende Mathematikerin (nach ihr is seit 1982 des Emmy-Noether-Gymnasium im Stådteil Erlangen-Bruck benannt)
- Fritz Noether (1884–1941), Mathematika
- Karl May, (1884-1961), Künstla
- Robert Falckenberg (1889–1944), Jurist und Richter am Voiksgerichtshof
- Wilhelm Fraenger (1890–1964), Kunsthistoriker
- Ernst Penzoldt (1892–1955), Schriftsteller, Zeichner, Buidhaua und Karikaturist (einige seiner Texte – De Powenzbande, Etienne und Louise – enthalten deutliche Anspuiungen auf Erlangen; nåch eam is de Ernst-Penzoldt-Hauptschui in Spardorf (Landkreis Erlangen-Höchståd) benannt)
- Rudolf Geiger (1894–1981), Meteorologe
[dro werkln] 20. Joahundat
- Heinrich Kirchner (1902–1984), Buidhaua. Nåch eam is de Heinrich-Kirchner-Schui im Ortsteil Büchenbach benannt.
- Rudolf Fleischmann (1903–2002), Physiker
- Helmut Zahn (1916–2004), Chemiker
- Gerhard Heiland (1917–2005), Physiker
- Wilfried Guth (* 1919), Bankmanager
- Kurt E. Ludwig (1924–1995), Schauspuia, Synchronautor, Dialogregisseur und Synchronsprecher
- Oskar Koller (1925–2004), Mala
- Herbert Martius (* 1924), Mala, Graphiker, Emailkünstler
- Werner Heider (* 1930), Komponist, Pianist, Dirigent
- Adolf Lippold (1926–2005), Oidhistorika
- Hans Stretz (1928–1997), Boxer
- Klaus Scholder (1930–1985), Professor fia evangelische Kirchengschichte in Tübingen
- Heinrich vo Pierer (* 1941), friara Siemens AG-Vorstandsvorsitzender und Aufsichtratsvorsitzender
- Thomas Würtenberger (* 1943), Staatsrechtla
- Achim Bröger (* 1944), Kinder- und Jugendbuchautor
- Michael Welker (* 1947), Theologe
- Karin Rieden (* 1948), Radiologin und Politikain (De Tierschutzpartei)
- Karl Meiler (* 1949), ehemaliger Tennisspuia
- Klaus Karl-Kraus (* 1951), fränkischer Kabarettist
- Winni Wittkopp (* 1951), Schauspuia
- Peter März (* 1952), Historiker
- Ingeborg Kolodzeike (* 1952), Politikarin (De Linkspartei)
- Beate Wanke (* 1953), Schauspuiarin
- Karlheinz Brandenburg (* 1954), Elektrotechnika, a da Väter des MP3-Audiocodecs
- Rainer Glas (* 1954), Jazzbassist
- Christoph Lanzendörfer (* 1954), Internist und Buchautor
- Thomas Rauscher (* 1955), Jurist und Professor an da Universität Leipzig
- Andreas C. Wankum (* 1955), Untanehma und Politika (CDU)
- Reinhold Ziegler (* 1955), Schriftsteller und Journalist
- Johannes Thimme (1956–1985), RAF-Mitglied
- Wolf-Rainer Lowack (* 1956), BASF-Personalmanager, Gschäftsfiahra da Metropolregion Rhein-Neckar GmbH
- Harald Popp (* 1956), Elektrotechnika
- Jan Esche (* 1957), Publizist und Autor
- Klaus Täuber (* 1958), Fuaßboispuia
- Lothar Matthäus (* 1961), Fuaßboispuia, Rekordnationalspuia, Trainer (afgwochsn in Herzogenaurach)
- Elisabeth Wischeropp (* 1961), Künstlerin und Buidhaurain
- Charlie Bauerfeind (* 1963), Musikproduzent
- Doris Matthäus (* 1963), deitsche Grafikerin und Spieleillustratorin
- Juergen Teller (* 1964), Fotograf
- Katrin Müller-Hohenstein (* 1965), Fernseh- und Radiomoderatorin, seit Jänner 2006 Moderatorin vom aktuellen sportstudios im ZDF
- Albrecht Mayer (* 1965), Oboist
- Martin Kleen (* 1965), Krimiautor
- Christoph Gröpl (* 1966), Rechtswissnschaftla
- Peter Müller alias Peter Kafka bzw. Peter Pathos (* 1967), Musika
- Arne Kopfermann (* 1967), christlicha Liadamacher, Musika und Musikproduzent
- Jörg Gundel (* 1967), Hochschuilehrer und Rechtswissnschaftla
- Alexa Maria Surholt (* 1968), Schauspuilarin
- Barbara Hahlweg (* 1969), Fernsehmoderatorin (heute-Journal), Dochta vom Erlanger Obabuargamoasta Dietmar Hahlweg (SPD, im Amt 1972–1996)
- Jörg Brückner (* 1970), Opernsänga
- Markus Johannes Langer (* 1971), Kantor und Organist
- Jessica Witte-Winter]] (* 1972), Radio- und Fernsehmoderatorin
- Marcus Grube (* 1973), Dramaturg und Regisseur
- Christiane Neudecker (* 1974), Regisseurin und Schriftstellarin
- Tobias Bachmann (* 1977), Schriftsteller
- Peter Wackel (* 1977), Sänga und Alloaunterhalta
- Dorothea Koniszewski (* 1979), Schauspuiarin
- Björn Schlicke (* 1981), Fuaßboispuia
- Andreas Lösel (* 1983), Schwimmsportla
- Sara Walzik (* 1987), Handballspuiarin
[dro werkln] Berihmtheitn, de wos vor Ort gwirkt hom
Des san bekannte Leit, de mindastns a Zeit lang in Erlanga gwirkt hom.
- Josef Felder (1900–2000, SPD-Politika) sitzt vo 1957 bis 1969 firn Woikreis Erlanga im Deitschen Bundestag.
- Ludwig Feuerbach, Philosoph, Promotion (1828) in Erlangen, vo 1829 bis 1832 Privatdozent, Vorlesungen iaba Logik und Philosophiegschicht, 1830 anonyme Vereffentlichung vo de „Gedanken über Tod und Unsterblichkeit“.
- Johann Gottlieb Fichte, Philosoph, Vatreta vom deitschn Idealismus. Professor in Erlangen vo Mai–Septemba 1805.
- Max Gebbert, Gründer vo Reiniger, Gebbert & Schall
- Hans Geiger, Erfinder vom Geigerzähla. Ab 1902 Studium da Physik und Mathematik in Erlangen, Promotion 1906.
- Samuel Hahnemann, Begründa vo da Homöopathie, 1779 Promotion z Erlanga.
- Hildegard Hamm-Brücher, Politikarin (friacha FDP), in de 70er-Joa z Erlangen und Mittelfranken gwäjte Abgeordnete vom Bayerischen Landtag und anschliaßnd vo 1976 bis 1990 Abgeordnete im Bundestag (Woikreiskandidatin in Erlangen ba Bundestagswoin)
- Karl-Heinz Hiersemann (1944–1998), langjähriga SPD-Oppositionsfiara und Vizepräsident im Bayerischen Landtag und aa Anwalt und Stodtrat in Erlangen
- Michael Holm, Musika und Komponist
- Felix Kloa, Mathematikprofessor. In seina Otrittsvorlesung formuliat er s Erlanger Programm.
- Christian Krafft (1784–1845), Theologe in Erlangen, Vorlaifa vo da erweckungsbewegten protestantischn Erlanger Theologie.
- Paul Lorenzen (1915–1994), Philosoph, lehrt in Erlangen ab 1962. Begründt mit Wilhelm Kamlah den Erlanger Konstruktivismus.
- Inge Meidinger-Geise (1923–2007), Autorin
- August Graf vo Platen, Dichta, kimmt 1819 zum Studium af Erlangen. S Platenhäuserl und de Platenstraß am Burgberg erinnern an eam.
- Friedrich Rückert, Schriftstella; ab 1826 z Erlanga Professor vo orientalische Sprochn und Literaturn.
- Karl Ludwig Sand, Student und Burschenschafta, der wos 1819 an Dichta August vo Kotzebue ermordet und so de Karlsbader Beschlisse mit ausgläst hod.
- Adolf Schinnerer (1876–1949), spaadimpressionistischa Mala und Graphika, lebt um 1930 herum a baar Joor im heit eigmoandeten Tennenlohe
- Elke Sommer (eigentlich Elke Schletz), Schauspuilarin
- Hannah Stockbauer, dreifache Weltmoastarin im Schwimma (400 m, 800 m, 1500 m) fia de SSG Erlangen.
- Heinrich Welker (1912–1981), Physikprofessor, hod de Hoibloataeigenschaften vo de III-V-Verbindunga ois Ausgangspunkt fir de Entwicklung vo mikroelektronischn Schoitkroas entdeckt.
[dro werkln] Drucksocha
- Bayerisches Städtebuch; Band V 1. Teilband Unter-, Mittel- und Oberfranken. aus Deitsches Städtebuch. Handbuch städtischer Gschichte. – Im Auftrog vo da Arbatsgmoaschaft vo de historischn Kommissiona und mit Unterstützung vum Deitschn Städtetog, vum Deitschn Städtebund und vum Deitschen Gmoatag, hrsg. vo Erich Keyser, Stuttgart, 1971
- Erlangen in da Westntasche – ein treuer Führer durch Stadt und Universität. 2. Ausgabe 1845, verlegt bei Theodor Blaesing, ois Reprint erhoitli bei Palm und Enke (iatz Thalia-Buchhandlung Palm & Enke)
- Erlanger Stadtlexikon. Hrsg. vo Christoph Friederich, Bertold Frhr. vo Haller, Andreas Jakob. W.Tümmels Verlag Nürnberg, 2002. ISBN 3-921590-89-2
- Ralf Nestmeyer: Nürnberg, Fürth, Erlangen. A Reisehandbuch. Michael-Müller-Verlag, Erlanga, 2008, ISBN 978-3-89953-377-4
- Martin Schieber: Erlangen. A illustrierte Geschichte von der Stadt. Beck-Verlag, Minga, 2002 ISBN 3-406-48913-3
- 1000 Jahre Erlangen 1002–2002, Sonderbeilog vo de Erlanger Nachrichten vom Jänner 2002 (Online-Text schaug unta „Externe Links“)
[dro werkln] Quejn
- ↑ Andreas Jakob, De Entwicklung da Oidståd Erlangen, in: Jåhrbuch fia fränkische Landesforschung Bd 50, Neustadt a.d.Aisch1990
- ↑ Jakob a.a.O.
- ↑ Jakob, a.a.O.
- ↑ Süddeitsche Zeitung, 19. Mai 1993
- ↑ Büchenbach
- ↑ Ståd Erlangen, Amt fia Statistik und Stådforschung: Eiwohnazahlen 1495-1970 und seit 1970
- ↑ Wolfgang Most: Wehrsportgruppn Hoffmann: Vereinigung da Einzeltäter. Vor 25 Jåhr: Mord an Shlomo Lewin und Frieda Poeschke in Erlangen, in: raumzeit – Monatszeitung fia Nürnberg, Fürth, Erlangen. (23.12.2005)
- ↑ Kira Jesu Christi da Heilign da Letzten Tag (Mormonen), Webseite da Ståd Erlangen (12. November 2007)
- ↑ Homepage da Ståd Erlangen: De Mitglieda da Fraktionen
- ↑ Handelsblattl vom 26.03.2007, Seitn 8
- ↑ Biargainitiative Umweltverträgliche Mobilität im Schwabachtal e.V.: De Ståd-Umland-Bahn. Fia Erlangen • Fia de Region • Fia uns, Jänner 2002, Buckenhof, Bamberg
- ↑ Holger Peter: Vision vo da Ståd-Umland-Bahn beschworen, Erlanger nåchrichten, 25. November 2004
- ↑ Erlanger nåchrichten: A neies StUB-Gutachten. Artikel vom 2. Februar 2008
- ↑ Ståd Nürnberg / Ausschuss fia Verkehr: Stådbahn Nürnberg-Erlangen und Ståd-Umland-Bahn Erlangen. Bericht vom 31. Jänner 2008
- ↑ Homepage da Ståd Erlangen: Neibau da FIS im Röthelheimpark
- ↑ Brunnen in Erlangen
- ↑ Ausführlich zua Entstehungsgschichte s. bei Heinrich Hirschfelder: Erlangen im Kaiserreich 1871-1918. Bamberg 2007, (ISBN 978-3-7661-4616-8), S.54-57
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