Inglståd
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| Der Artikl is im Dialekt Obaboarisch gschrim worn. |
| Inglståd | |
| Wappm | Kartn |
|---|---|
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|
| Basisdatn | |
| Bundesland: | Bayern |
| Regierungsbezirk: | Obabayern |
| Landkreis: | Kreisfreie Stadt |
| Geografische Lage: | Koordinaten: 48° 45' N, 11° 25' O 48° 45' N, 11° 25' O |
| Häch: | 374 m ü. NN |
| Flächn: | 133,35 km² |
| Einwohna: | 121.801 (31. Dezemba 2005) |
| Ausländerandoi: | 15,6 % (Stand: 2005) |
| Bevaikerungsdichtn: | 911 Einwohna auf'm km² |
| Postleitzahlen: | 85049-85057 (alt 8070) |
| Voawahln: | 0841, 08450 |
| Kfz-Kennzeichn: | IN |
| Gmoaschlüssl: | 09 1 61 000 |
| Stodgliaderung: | 11 Stodbeziake / 61 Undabeziak |
| Adresse der Stodvawoitung: |
Rathausplatz 2 85049 Ingoiståd |
| Offizielle Webseitn: | www.ingolstadt.de |
| E-Mail-Adress: | presseamt@ingolstadt.de |
| Politik | |
| Obabuagamoasta: | Alfred Lehmann (CSU) |
| Regierende Pardei: | CSU |
Inglståd aa Ingoiståd (hochdeitsch: Ingolstadt, Ladeinisch: Auripolis) is ois kroasfreie Stodt an da Donau im Bundesland Bayern mit oana Eiwohnazoi vo 121.801 (zum 31. Dezemba 2005) nåch Minga de zwoatgreßte Ståd vo Obabayern und nåch Minga, Niambeag, Augschburg, Rengschburg und Wiazburg de sechstgreßte Ståd vo Bayern.
De Grenz vo 100.000 Einwohna hot Inglståd 1989 ibaschrittn und is de jingste Groußståd vo Bayern und aa vo Deitschland. Ingoiståd is nåch Rengschburg de zwoatgreßte deitsche Ståd an da Doana und gheat zu de am schneijstn wachsndn Städt in Deitschland. 2006 hot Inglståd as 1200-jährige Stådjubiläum gfeiat.
1516 ham's z'Inglståd as Reinheitsgebod fia Bier vakündt, nach dem se heit no alle Brauerein in Deitschland richdn miassn. Z'Inglståd is d'Audi dahoam, da gräßte Arbatgeba in da Region.
Inhoitsvazeichnis |
[dro werkln] Geographie
[dro werkln] Ausdehnung und Lage
Des Stådgebiet erstreckt si üba 133,35 km². Damit is Inglståd flächnmaßig nåch Minga, Niamberg und Augschburg de viertgreßte Ståd vo Bayern. De greßte Ausdehnung in Ost-West-Richtung betragt in ebba 18 km, de greßte Ausdehnung in Nord-Süd-Richtung in ebba 15 km. De Stådgrenze håt a Länge vo 70 km. Inglståd liegt 48° 45′ 49″ nördlicher Breite und 11° 25′ 34″ östlicher Länge. De Stådgrenz liegt ungefähr 14 km vom geographischen Mittelpunkt vo Bayern, der si bei Kipfenberg befindet, entfernt. Da hechste Punkt liegt mit a Höhe vo 410,87 m im Stådteil Pettenhofen, de Oidståd liegt 374 m üba dem Meeresspiagl. Da niedrigste Punkt is de Schuttereinmündung in de Donau mit 362,00 m ü NN. Z'Inglståd guit wia in ganz Deitschland de Mitteleuropäische Zeit, wobei de mittlere Ortszeit dera gengüba 14 Minuten zruckbleibt. Des Stådgebiet vo Inglståd breitet si am nördlichen und südlichen Ufer von da Donau in am weiden ebenen Becken aus. Des so ghoaßne „Inglstädter Becken“ werd im Nordn vo den Juraausläufer und im Südn vo tertiärem Hügelland begrenzt. Im Südwestn beginnt des Donaumoos, während im Ostn de Auwälder da Donau in's Stådgebiet neireichan. Es handelt si dabei um de zwoatgreßte Hartholzaue an da gesamten Donau. Da Südn da Ståd werd vo da Sandrach, dem oanstign südlichen Hauptarm da Donau duachzong, de streckenweise de Stådgrenz buildt. Im Nordn duachfließt vo Westn her de Schutter Inglståd und mündet in da Nachan vo da Oidståd in de Donau.
[dro werkln] Geologie
Des Stådgebiet liegt südlich vo da Donau auf a Niederterrasse aus da Würmeiszeit und nördlich vom Fluß auf a Hochterrasse aus da Rißeiszeit. Da Grund z'Inglståd besteht überwiegend aus Schotter und Sand, dem so ghoaßna „Donau-Schwemmland“. Im Nordn und Süden, wo des Stådgebiet in tertiäres Hügelland neireicht, findt si in de tieferen Schichten Süßwassermolasse. Duach de Ablagerung vo Löss is sei Tongehalt im Lauf da Zeit stark angstieng, san de Böden z'Inglståd insbesondere dort, wo zusätzlich Auenlehm vorhanden is, recht loamig.
[dro werkln] Klima
Des Klima z'Inglståd werd vo überwiegend trockene und warmen Summa und trockene und koide Winter kontinental prägt. Mit a jährlichn duachschnittlichen Niederschlagsmenge vo in ebba 650 mm is des Klima Z'Inglståd deitlich trockener, ois im rengreichen Alpenvorland, wobei da Alpenföhn Inglståd no erreicht. Im Gengsatz dazua haltn si vor oim im Hirbst, aba aa im Winta oftmois beständige Nebe und Hochnebe, de si aa im Tagesverlauf net auflösn. Da Wind kummt überwiegend aus westlicha und südwestlicha Richtung, im Hirbst öfter aa aus'm Nordostn. De duachschnittliche Jahrestemperatur betragt 8,2 °C, wobei Juli und August mit 18 beziehungsweise 17 °C de wärmsten und Jänner und Februar mit −1 bis −2 °C im Mittel de käidestn Monate san. Da niederschlagsreichste Monat is da Juli mit duachschnittlich 101 mm, während da geringste Niederschlag im März mit duachschnittlich 35 mm zum verzeichnen is.
[dro werkln] De Donau z'Inglståd
De Donau duachfließt des Stådgebiet vo Inglståd vo Westn nåch Ostn auf a Länge vo 14,2 km vo Flusskilometa 2466,9 bis 2452,7 nåch internationaler Zählung, da Pegel Inglståd is bei Donaukilometa 129,7 nåch bayerischer Zählung. Da Wassastand betragt bei Niedrigwasser 96 cm während da langjährige mittlere Wassastand bei 218 cm liegt. Beim Jahrhunderthoachwasser im Mai 1999 war da Pegel bei 748 cm. Im Bereich da Ståd Inglståd is de Donau zwischn 80 und 100 Meter broad, wobei sie bei da 1971 errichtn Staustufn in am Stausee maximal 500 Meter broad gstaut wern ko. Mit Ausnahme da Stådteile Haunwöhr und Gerolfing, de bei Hochwasser duach an erhöhten Grundwasserspiagl gefährdet san, is Inglståd in de letzten Jåhrzehnte vo Hochwasserkatastrophen verschont bliem. Des Bestreben da Ståd is, de Donau wieda mehr in's städtische Lem zu integrieren. Dazua san im Jåhr 2007 an da Nordseite da Donau Uferbefestigungen und Terrassen errichtet worn. Auf da gengüberliegenden Südseitn is de vo Toni Amler konzipierte Seebühne.
[dro werkln] Nachbargmoandn
De Ståd Inglståd is vo drei Landkreisn umgem, de wia Inglståd zum Regierungsbezirk Obabayern ghern. Des san im Nordn da Ståd da Landkreis Eichstätt, im Südostn da Landkreis Pfaffenhofen an da Ilm und im Südwestn da Landkreis Neuburg-Schroomhausen. Zsamm builden de vier Gebietskörperschaften de Planungsregion Inglståd (Region 10). Folgende Märkte und Gmoandn da Landkreis grenzn direkt an de Stådgrenz vo Inglståd oo: (sie wern nåch dem Uhrzoagasinn oogfanga im Nordwestn gnennt):
- Landkreis Eichstätt: Egweil, Nassenfels, Buxheim, Eitensheim, Gaimersheim, Wettstetten, Lenting, Kösching und Großmehring
- Landkreis Pfaffenhofen an da Ilm: Manching
- Landkreis Neuburg-Schroomhausen: Karlskron, Weichering und Bergheim
[dro werkln] Stådgliadarung
Des Stådgebiet vo Inglståd is in ejf Stådbezirke und 61 Unterbezirk gliadat. In jedm Stådbezirk gibt's an Bezirksausschuss, der zwischn 13 und 17 Mitglieda håt. De Gremien wern nåch jeda Kommunalwoi vom Stådrat vo Inglståd nei bestimmt. De Bezirksausschiss san bei wichtign, an Stådbezirk betreffendn Oglengheitn ozhean. De endguitige Entscheidung iba a Maßnahm obliagt in letzta Instanz aba am Stådrat. Nem dera politischen Stådgliadarung existiat a weidare, de si aus da Stådentwicklung ergibt und net zletzt vo de zwoa Greangürtel vo Inglståd beeinflusst werd. Untaschien werd dabei zwischn da Oidståd, de im Wesentlichen aus de vier Oidstådbezirk und dem Unterbezirk Brucknkopf buidt werd und vom Glacis, dem inneren Greangürtl, umschloßn werd, und da so ghoaßna Kernståd. De bsteht aus de Bezirke Nordost, Nordwest, Südwest, Südost und de westlichn Untabezirk vom Bezirk Mitte, oiso de Stådteile, de si greßtenteis innahoib vum äißan Greangiatl befindn und aa gschlossene Siedlungsflächn vorweisn. Davo obgrenzt wern de deaflichen Ståd- oda Ortstei. Des san vor oim de Bezirk Süd, West, Mailing und Etting und aa de Stådteile Rothenturm, Niederfeld und Unterhaunståd. A weitare, grebare Stådgliadarung ergibt si aus'm Vahäitnis vo de Stådteie zua Donau. So werd zwischn dem Süden, dem Tei dea südlich vo da Donau liegt, und dem Nordn vo Inglståd, da neadlich vom Fluß liegt, untaschiedn.
| Bezirk | Eiwohna 31. Dezember 2006 |
Fläche in Hektar |
|---|---|---|
| I Mitte | 12.928 | 1.142,4 |
| II Nordwest | 17.834 | 469,9 |
| III Nordost | 18.972 | 473,8 |
| IV Südost | 15.420 | 1.395,5 |
| V Südwest | 22.264 | 1.095,6 |
| VI West | 6.060 | 3.341,9 |
| VII Etting | 3.852 | 861,4 |
| VIII Oberhaunståd | 4.682 | 553,1 |
| IX Mailing | 4.640 | 812,7 |
| X Süd | 7.852 | 2.700,1 |
| XI Friedrichshofen-Hollerstauden | 7.918 | 487,6 |
[dro werkln] Historie
[dro werkln] Vor- und Friahgschichte
De äidestn Funde vom menschlichen Wirken im heitign Stådgebiet vo Inglståd san Faustkeile vom Homo steinheimensis, de in Irgertsheim entdeckt worn san. De Zeiten vom Paläolithikum und vom Mesolithikum san nur duach Oanzelfunde in Etting oda Gerolfing, nåchweisbar. Erst fia de Jungsteinzeit verdichten si de Funde vo Siedlungsspuren im Raum Inglståd. Während de friahen archäologischen Zeignisse in de Vororte vo Inglståd gfundn worn san, liegt fia de Bronzezeit erstmois a Beleg fia a Besiedlung im Bereich da spadan Oidståd vo Inglståd vor. Es handelt si um mehra Gräber, de beim „Herzogskasten“ ausgemacht worn san. Welche Bedeitung des Gebiet an da Donau zu dera Zeit ghabt håt, zoagt da Fund da umfangreichsten Grabanlage da Urnenfelderkultur in Süddeitschland bei Zuchering, de zu de greßten in Eiropa zäit. De besteht aus in ebba 600 Gräba, de si auf den Zeitraum zwischn dem 13. und 10. Jahrhundert v. Chr. verteiln. A weiters eindrucksvolles Zeignis dera Epoche is des aus fast 3.000 Teile bstehende Bernsteincollier, des 1996 bei Grabungen auf dem Gelände da Audi AG gfundn worn is. Ihr Ende findt de hoach entwickelte Kultur im Raum Inglståd mit der Verbreitung vo da Eisenverarbeitung. Fia de nåchfoigende Hallstattzeit, de friare Eisenzeit, deitn de archäologischen Befunde in ebba de Existenz vo am Herrenhofs mit Siedlung fia den Bereich Zuchering aus. Ähnliche Spuren findn si zudem in Etting und Dünzlau. Fia de „La-Tène-Zeit“ findt si mit dem 1,5 km vo da heitign Stådgrenze entfernten „Oppidum vo Manching“ a da greßten keltischen Siedlungen überhaupt. Im Stådgebiet selba gibt's a baar kleanere Siedlungen da Kelten, de in siedlungsgeschichtlicher Kontinuität zu den bereits zua Hallstattzeit vorhandnen Niederlassungen stehen. Mit am Feldzug vom Drusus 15. v. Chr. und da Errichtung da Provinz Rätien is des Gebiet um Inglståd Teil vom Römischen Reich. In ebba 50 Jahr nåch dem Feldzug is bei Oberstimm, unmittelbar an da heitign Stådgrenz, a römisches Kastell zua Sicherung des 20 km nördli liegenden Limes errichtet worn. Auf de wirtschaftliche und militärische Bedeutung da Region weist net zletzt de hoache Dichtn an römischen Straßn hi. Reste vom Wegnetz findn si in Hagau, Dünzlau, Etting und Feldkirchen, wo aa da Donauübergang gwen is. Auf Siedlungen deitn de Reste vo mehra Landhäuser beziehungsweise Landgüter („Villae rusticae“) in Etting, Feldkirchen und Unterhaunståd hi. De Reste vo am Wachposten san bei Zuchering entdeckt worn.
[dro werkln] Erste Erwähnung und Ståderhebung (806–1392)
De erste schriftliche Erwähnung vo Inglståd findt si in da Reichsteilungsurkundn vo Karl dem Groaßn, da „Divisio Regnorum“ vom 6. Februar 806, ois „villa Ingoldesstat“, da „Stätte des Ingold“, de si scho in da Zeit da Agilolfinger entwickelt ham dürfte. Inglståd is in dera Urkunde, de am Testament vo Karl dem Groaßn gleichkommt, zsam mit Lauterhofen ois Königshof bsunders hervorghoom: Oi zwoa Höfe sollen an den zukünftigen Kaiser, Karls gleichnamigen Sohn, fallen. Wo dera Kenigshof „Ingoldesstat“ genau gleng is, konn bisher archäologisch net nåchgwiesen wern. Ois wahrscheinlich guit aba a Standort im Bereich da heitign Oidståd, wobei grad de Archäologie den Stådteil Feldkirchen net ausschliaßt.[1] Im Jåhr 841 werd des karolingische Kammergut Inglståd vo Ludwig dem Deitschen, dem Nåchfoiga vo Karl dem Groaßn auf dem fränkischen Kenigsthron, an sein Kanzler Gozbald, den Abt vom Kloasta Niederaltaich übertrang. In da ausgstellten Schenkungsurkund werd erstmois de Greß vom Ort gnennt. Er umfaßt nem dem Fronhof insgesamt 34 Huben, davo immerhin 12 Höf fia königliche Boten (Sintmannen) und aa zwoa Eigenkiran. Zehn Jåhr spada übertragt da Abt seine Besitzungen dem Kloasta.
Es is aba net ausgeschlossen, daß des ursprüngliche Kammergut „Ingoldesstat“ größer gwen is. Immerhin warn's im Hoachmittloita, vor da Stådwerdung vo Inglståd, nem dem niederaltaichischen Kloastagut no umfangreichen herzoglichen Besitz. Denkbar is, daß dera Besitz den Teil vom karolingischen Kenigsgutes darstellt, da net an Niederaltaich übagem worn war; daß da boarische Herzog, vielleicht in Gestalt Arnulfs des Bösen, dem Kloasta Besitz entfremdet håt , ko aa oognumma wern. Vo de Archäologen diskutiat werd scho fia de friare Zeit a Verlegung da Schutter.[2] Geologisch gseng is a ursprüngliche Schuttermündung in de Donau a poa Kilometa obahoib da heitign Mündung woahscheinlich. Fia a Siedlung, wia's des karolingische Kammergut und des niederaltaichische Kloastagut Ingoldesstat gwen is, is net nur a sichere und strategisch günstige Lagn benötigt worn, sondern emfois a Muihbach. A Verlängerung da Schutter bis zum heitign Inglståd häd beides gewährleistet und waar zuadem im Rahmen da damaligen technischen Möglichkeiten gleng. Fia de Zeit zwischn dem spaden 9. und dem oogfangan 13. Jahrhundert fehln jegliche urkundliche Belege fia Inglståd. Vermutet werd a Zerstörung da Siedlung während da Ungarneinfälle im 10. Jahrhundert oda a groaßa Brand, der weite Teile vo Inglståd zerstört und damit den Anstoß fia den spadestens um 1200 oogfangaen gründlichn Wiederaufbau inklusive Gewährung da Stådrechte gem håt.[3] Inglståd ko in dera Zeit nåch da Übernahme vom Vogteirecht üba Niederaltaich, und somit vo Inglståd duach de Herrn vo Bogen, net ohne Bedeitung gwen sei. Nåch'm Aussterm vo de Grafn vo Bogen 1242 erm de wittelsbachischen Herzög ihren Besitz. Daher ko a Stådgründung duach de Wittelsbacher bis zum Aussterben da Grafn vo Bogen 1242 net in Frage kemma. Mit den Wittelsbachern erscheint erneit a Aufstieg vom Ort meglich, wei da a wichtige herzogliche Zollstätte mit Bruck gleng is, de die Straß nåch Nürnberg bewacht hat. Wei de Bruck vo Neiburg bis 1247 in da Hand da Marschälle vo Pappenheim gwen is, is de Inglstädter Bruck de oanzige im weiten Umkreis, de den wittelsbachischen Herzög unterstandn is. Im Jåhr 1234 is de „Moritzkirche“ nei errichtet worn. Ob es scho zu dera Zeit de Planståd Inglståd gem hat, oda ob erst Herzog Otto II. in de 1250er Jåhr den Schritt da Vereinigung vo verschiedene Vorgängersiedlungen zu a regelrechten Ståd vollzong håt , bleibt unklar. Sicher is jedenfalls, daß es diverse Siedlungen auf dem Gebiet da 1312 vo Kaiser Ludwig IV. bestätigtn Ståd gem hat, de emfois auf karolingisches Kenigsgut und niederaltaichisches Kloastagut zruck gehn. Um 1280 is a erste Stådmauer nåchweisbar. De umschliaßt a Rechteck mit schachbrettartig anglegtn Straßn und a zentralen Hauptkreizung beim Schliffelmarkt und aa a Burg im südöstlichen Eck vom Stådgebiet, dem heitign Herzogskasten. Da Stådkern war augenscheinlich scho 1258 bewohnbar, da aus dem Jåhr de erste herzogliche Urkunde datiert, de z'Inglståd ausgstellt worn is. Um 1250 bekommt Inglståd Stådrechte verliehen und spada überdies des Münzrecht. Im Jåhr 1254 is da erste Biarga da Ståd Inglståd namens Heinrich Trost urkundlich erwähnt worn. Um 1300 is Inglståd unta Kaiser Ludwig dem Baiern – wenngleich nur fia in ebba drei Jåhr – Hauptståd vom nei buidten Teilherzogtum Obabaiern, wei da Ludwig ois Vormund vo de Buam vom Otto III. vo Niederbayern de Teilung vo Baiern wieda rückgängig gemacht ghabt håt. Bereits bei Fertigstellung da erschtn Stådumwallung war a net unbeträchtlicher Teil da Bebauung außahoib der, mit Ausnahm da vier Türm und Tore net aus Mauerwerk bestehenden, Befestigung. Dennoch dauert's bis in de 1350er Jåhr bis mit der Stådvergrößerung begonnen worn is. A wichtige Vorarbeit dafia war de Heranführung vom Donauhauptarm an de Ståd, de um 1360 abgschloßn gwen is. De Ståderweiterung mit dem Bau a vollständig gemauerten Stådbefestigung is 1362 urkundlich gestattet worn. Mit am Bau is Mitte da 1360er Jåhr im Ostn am Donauufer oogfanga worn und End vom 14. Jahrhundert is da Mauerring an da Donau im Westn geschlossen gwen. De Arbaten am Donauufer ziang si no bis in ebba 1430 hi.
[dro werkln] Herzogtum Baiern-Inglståd (1392–1447)
No während am Ausbau vo Inglståd gorbat worn is, kimmt's 1392 zua Teilung vo Baiern in de Herzogtüma „Baiern-München“ (unter Johann II.), „Baiern-Landshut“ (unter Friedrich dem Weisen) und „Baiern-Inglståd“. Inglståd is daduach Haupt- und Residenzståd vo am souveränen Herzogtum unta Stephan III. („Stephan dem Kneißel“). Da Bua vom Stephan III., Ludwig VII. („der Gebartete“), bringt de begonnene Ståderweiterung mit ihren 87 Tiam zum Abschluss und beginnt de vo französischer Architektur inspiriertn repräsentativen Bauwerke vom „Neien Schloß“ und vom „Liabfrauenmünster“. Am Stephan sei Dochta Isabeau heirat an Kine vo Frankreich. Da junge Ludwig VII. håt emfois sei Ausbuidung am Hof vo Paris dahoitn . De Zeit vom souveränen Inglståd is vor oim vo den Auseinandersetzungen mit dem Teiherzogtum Baiern-Landshut prägt. 1447 foit Baiern-Inglståd am End an de Linie Baiern-Landshut. Ludwig VIII. („da Bucklade“), da Bua Ludwig VII., håt si geng sein Vater aufgelehnt und eam an sein Vetta Heinrich XVI. ausgeliafat, in dem sein Kerka is da Äitare dann 1447 vastorm. Scho zwoa Jåhr vorher wor da kinderlos blieme Ludwig VIII. vastorm.
[dro werkln] Universitätsståd (1472–1800)
Des End vom souveränen Herzogtums bedeidt fia Inglståd koan Bedeitungsverlust, oda wirtschaftlichen Niedergang. De Landshuter Herzög führn vei repräsentative Bauten wia des „Neie Schloß“ fort und 1472 is vo Herzog Ludwig IX. (dem Reichn) vo Niedabayern mit päpstlichem Privileg de erste bayerische Universität gründet worn. De Errichtung da Universität Inglståd bedeidt den Zuazug vo in ebba 600 Universitätsangehörigen und somit a net unbeträchtliche Stärkung da Wirtschaft. Zur Ausbildung geeigneter Studenten is 1520 des Pädagogium und 1549 des Jesuitenkolleg Inglståd gründet worn. Hierin liegt de Grundlage fia de Bedeitung ois a Hauptort da Gengreformation im Zeitalter da Reformation. Zahlreiche Jesuiten und Theologen, drunta vor oim da Inglstädter Professor Johannes Eck ham zu den heftigsten Widersachern vom Martin Luther zäit. So erscheint 1520 z'Inglståd am Eck sei „De primatu Petri adversus Ludderum“, a wichtige Verteidigungsschrift des päpstlichen Primats. Doch de Universität Inglståd kriagt net nur duach de theologische Fakultät Bekanntheit. Besundas de astronomischen und geographischen Forschungen, so vom Christoph Scheiner und Peter Apian san dabei hervorzumhem. Mit am Werk „Annales ducum Boiariae“ vo Johannes Aventinus håt de bayerische Geschichtsschreibung ihren Ursprung an da Universität Inglståd.
Nem da Universität is Inglståd bereits im 14. Jahrhundert zu am bedeitenden Handelszentrum insbesondere fia Soiz worn. Aber aa da Weinmarkt håt a wichtige Rolle gspuit, de aba im 15. Jåhrhundert zugunsten vom Bier abgnumma håt. Da Bierumsatz steigt vo 15.000 Hektolitern im 15. Jahrhundert auf mehr ois 34.000 hl im Jåhr 1546. Dazua beitrang håt des vo Herzog Wilhelm IV. am 23. April 1516 z' Inglståd deklarierte Bayerische Reinheitsgebot. Es is des älteste, heit no gültige Lemsmittelgesetz da Welt. Des legt de erlaubten Inhaltsstoffe vom Bier auf Gerstn, Hopfn und Wassa fest. Im Jåhr 1537 kriagt Inglståd a weiters Standbein, indem's zua bayerischen Landesfestung ausbaut worn is, was mit a kurzen Unterbrechung 400 Jahr so bliem is. Der Umstand bringt da Ståd den Nama „de Schanz“ ei und no heit nennen si vei Inglstädter „Schanzer“. Unta Graf Solms, Herrn zu Münzberg is' a Rennaissancefestung mit Bollwerkn, wobei de vorhandene mittelalterliche Stådmauer erhoitn bliem is. De Bauphase dauert bis in ebba 1565. No bevor de Arbaten beendet worn san, lieng si 1546 im Schmalkaldischen Kriag de Truppen vom Schmalkaldischn Bund und de kaiserlichen Truppen Karls V. vor den Stådtoren fia zwoa Wochen gengüber. Mit am Abzug da Schmalkalden håt de Festung de erste Bewährungsprobe bestandn. Knapp 100 Jahr spada belagert Gustav II. Adolf vo Schweden während am Dreißgjahrigen Kriag im Friahjahr 1632 de Ståd. Sei Pferd is eam während am Erkundungsritt förmlich „unterm Hintern“ weggeschossen worn und is heit im Stådmuseum zum seng, weil's nåch dem Abzug vo de Schweden in de Ståd ghoit worn is. Da „Schwedenschimmel“ guit ois äidestes erhoitnes Tierpräparat in Eiropa. Am 30. April 1632 stirbt in de Mauern da Ståd da Heerführer da katholischen Liga, Johann Tserclaes Graf vo Tilly, an a Verwundung, de er si in da Schlacht bei Rain am Lech zuazong ghabt håt. De Tatsache, daß de Festung Inglståd vo de Schweden net erobert wern håt kinna, is a wichtiger Faktor fia de rasche militärische Erholung vo Baiern trotz da Eroberung vo Minga und de meisten andern bayerischen Städte. Sie war da erste Misserfolg vom Gustav Adolf in seim Feldzug und war gleichzeitig a Faktor fia den weiteren Ausbau da Festung nåch'm End vom Kriag zwischn 1654 und 1662. Bereits im Spanischen Erbfolgekriag is de ausgebaute Festung duach Truppen des Markgrafn Ludwig Wilhelm vo Baden-Baden belagert worn, aba de Belagerung is aufgrund vom Sieg bei Höchstädt aufghoom worn, der de Truppen fia de Besetzung Ulm benötigt worn san. In dera Zeit Anfang und Mitte vom 18. Jahrhundert is an da Universität Inglståd vor oim de medizinische Fakultät aufgebaut worn und kriagt eiropaweite Bedeutung. Im Umfeld da Universität is am 1. Mai 1776 in Inglståd da Illuminatenorden duach Adam Weishaupt gründet worn. Bereits 1773 is nåch da Auflösung vom Jesuitenorden des Jesuitenkolleg Inglståd gschlossen worn. Mit am Einzug da französischen Revolutionsarmee im Juli 1799 in Inglståd verliert de Ståd mit der Festung und da Universität de zwoa wichtigsten Standbeine. Ende 1799 is de Festung vo de Franzosen geschleift und a Jåhr drauf is de Universität nåch Landshuat verlegt worn, sie glangt vo dort am End 1826 nåch Minga, wo sie heit ois Ludwig-Maximilians-Universität bekannt is.
[dro werkln] Festungsståd (1806–1938)
De Auswirkungen dera Entwicklung fia de Ståd warn enorm. De Eiwohnazahl halbierte si nahezu und a Großteil da Kaufkraft in Form da Professoren und Offiziere verlaßt Inglståd. Obgleich Inglståd 1803 an Polizeikommissär kriagt und damit unmittelbar da Regierung unterstand, was spada ois kreisfreie Ståd bezeichnet wern soi, wechslt Inglståd de Kreiszugehörigkeit und ghert zerscht zum Oberdonaukreis, spada zum Regenkreis und nåch Auflösung da oidn Kreise am End zu Oberbayern. Bereits wenige Jåhr nåch Schleifung da Festung Inglståd warn's Überlegungen bezüglich a Neuerrichtung. De Entscheidung foit bereits 1806, aba begannen de Arbaten erst 1828, nåchdem de duach de napoleonischen Kriage belasteten Staatsfinanzen es erlaubten. Da Bau vo da „Königlich Bayerischen Hauptlandesfestung“ war des greßte und teuerste Bauprojekt unta Kine Ludwig I. und beschäftigte bis 1848 guat 5000 Bauarbeiter. De Festung da Bayerischen Armee besteht aus finf Fronten und sechs Kavalieren. Am End soi de Festung guat 12.000 Soldaten beherbergen. Des håt zua Folge, daß beispuisweise 1861 nur 7193 zivile Eiwohna 12.750 uniformierten Eiwohna gengüberstengan. Dementsprechend hoach war des Mitspracherecht vom Militär bei da städtebaulichen Entwicklung. Jegliche Bebauung im Bereich da Festung muaß bewilligt wern und hemmt de wirtschaftliche Entwicklung. Aba da Ausbau zua Festung bedeidt gleichzeitig den Ausbau da Infrastruktur in Form a Eisenbahnverbindung und am End a zaghafte Industrialisierung vor oim duach Rüstungsbetriebe, wia da „Königlich Bayerischen Gschützgiaßerei“. Während am Ersten Weltkriag wachst de Zahl da Soldaten auf üba 40.000 oo, zudem san de Festungsbautn ois Kriagsgefangenenlager gnutzt und drei Lazarette in da Ståd eingrichtet gwen. Des håt a starke Lemsmittelknappheit zua Folge. Im November 1918 is z'Inglståd, wia in Minga vom Kurt Eisner duach an Arbater- und Soldatenrat vom Balkon vom Rathaus kurzfristig a Räterepublik ausgruafn worn. Mit de Bedingungen vom Friedensvertrags vo Versailles und da Reduzierung da deitschn Armee und de Rüstungsbeschränkungen stelln de Rüstungsfirmen in Inglståd eana Produktion um. Besonders Erfolg versprechend scheint de Herstellung vo Spinnereimaschinen duach de „Deitsche Spinnereimaschinenbau AG Inglståd“ (Despag), aba es fiahrt de Weltwirtschaftskrise 1929 zua a Reduzierung da Belegschaft vo 2.500 auf 500 Arbater. De Machtübernahme da Nationalsozialisten vollziagt si in Inglståd am 27. April 1933, ois da nei buidte Stådrat zwoa NSDAP-Mitglieda zum zwoaten und dritten Buargamoasta wählt. Da seit 1930 amtierende Obabuargamoasta Josef Listl is bis 1945 im Amt bliem. Bis Ende Juni leng de Stådratsmitgliada da SPD und da BVP eanane Mandate nieder. Nationalsozialistische Übergriffe richtn si in de erschtn Monat vor oim geng kommunistische Politika und Mitglieda da KPD, de überwiegend in de Arbatasiedlungen im Ostn da Ståd wohnan. Ebenfalls verwüstet werd des Gewerkschaftshaus. Mehr ois 50 Leit san in's Konzentrationslager Dachau deportiert worn. Bis zu den Novemberpogrome sinkt de Zahl da jüdischen Leit duach Repressalien und Boykotte in Inglståd vo 84 auf 46. In da Friah vom 10. November 1938 miaßn de letztn jüdischn Inglstädter de Ståd innahoib a Frist vo a Stund verlassn. Bereits 1937 hebt Adolf Hitler den Status vo Inglståd ois Festung auf, womit de 400-jährige Gschichte ois Festungsståd no vor Beginn vom Zweiten Weltkriags geendet håt.
[dro werkln] Wirtschaftsståd (seit 1945)
Mit am End vo da Festung konn de Ståd no in de 1930er Jåhr expandieren und es entstengan bsunders im Südn und Ostn vo Inglståd vei neie Siedlungen zwischn de Festungsgürtel. 1938 is zudem de Autobahn bei Inglståd fertig gstellt. Obwoi Inglståd no Garnisonsståd und Standort vo vei Rüstungsbetriebe gwen is, is de Ståd im zwoaten Weltkriag bis Anfang 1945 vo Bombenogriffn vaschont bliem. Erst ab Jänner 1945 werd Inglståd mehrmois Ziel alliierter Luftangriffe. Schwaar troffa san insbesondere de südliche und östliche Innenståd und aa da Bereich vom Hauptbahnhof. Zum Opfer foin unta andam des Stådtheater, da Salzstadel, de Sankt-Anton-Kira und vom Gouvernementsgebäude. Da vermeintlich schlimmste Verlust is de Vernichtung da barocken Augustinerkirche vo Johann Michael Fischer. Bei ihra Zerstearung findn üba 100 Menschen, de in ihr Schutz suachan, an Doad. Aber aa vei Wohn- und Biargahäuser foin de Ogriffen zum Opfer, was zu a Verknappung vom Wohnraum führt. Beim Kriagsend is Inglståd nåch da Kapitulation vom Stådkommandantn am 26. April 1945 vo den Amerikanern kampflos besetzt worn. Zletzt san vo de abrückenden Einheiten da SS no de Donaubruckn gsprengt worn. De Ankunft vo in ebba 5.000 Flüchtling en und Vertriemen fiahrt zu a weiteren Verknappung vom Wohnraum, was mit der Verwendung da Festungsbaun ois Unterkünfte nur in Ansätze gelöst wern konn. Nåch Würzburg und Rengschburg håt Inglståd de dichteste Wohnraumbelegung im Bayern vo da Nåchkriagszeit. Dennoch lieng da drin wichtige Faktoren fia den Wiederaufbau. Mit am oogfangaen Wohnungsbau, vor oim duach de „Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft“, san de Räumlichkeiten in de Kasernen und Festungsbaun frei und dienan zahlreiche Unternehma ois Ersatz fia zerstörte Produktionsstätten. No 1945 is vo da „Auto Union AG“ in da Ståd a Ersatzteillager gründet worn und nåch da Einrichtung vo Fabrikationsanlagen in da Friedenskaserne lafft 1949 mit dem DKW-Schnelllaster de Automobilherstellung z'Inglståd oo. 1950 foigt de „Schubert & Salzer Maschinenfabrik AG“, de bereits 1938 Mehrheitseigner da „Despag“ worn is. Während in de 1950er und 1960er Jåhr in da Innenståd vei Gebäude, drunta des Neie Rathaus, entstengan, de si net in de historisch gewachsene Oidståd eifügn, wandelt si de Einstellung in de 1970er Jåhr. Beispuisweis is des neie Klinikum Inglståd im Stådteil Friedrichshofen und de Häuser in da Ludwigstraß, wia vei andere historische Bauten, renoviert worn. Bei da Gebiets- beziehungsweise Kreisreform im Jåhr 1972 werd da Landkreis Inglståd aufglöst. De Ståd selba bleibt kreisfrei und werd duach Eigmeindungen erheblich vagreßert. 1989 is Inglståd wieda Universitätsståd und werd im selben Jåhr zua Groaßståd erhoom. 1992 werd Z'Inglståd de Landesgartenschau veranstaltet, de im Vorfeld zua Entstehung des „Klenzeparks“ und zua Renovierung da Festungsanlagen am Brucknkopf führt. 2006 feiert Inglståd des 1200-jährige Stådjubiläum.
[dro werkln] Eigmeindungen
Duach de starke Bevölkerungszuanahm vo 57 % zwischn 1945 und 1960 war Anfang da 1960er Jåhr nahezua des gesamte Gebiet da Ståd Inglståd bebaut und es gibt kaam mehr Flächn zua Expansion. Zuvor is 1813 des Stådgebiet duach de Ausgliadaung vo de Audörfer südli vo da Donau in' Landkreis Inglståd erheblich vakleanat worn. Um des weitere Wachstum da Ståd zum ermöglichen, san ab 1962 zerscht de Audörfer und spader no mehra Gebiete eigmeindet worn. Da greßte Gebietszuwachs ergibt si nåch da Auflösung vom Landkreis Inglståd am 1. Juli 1972 im Rahmen vo da Gebietsreform in Bayern. Folgende ehemois selbständige Gmoan und Gemarkungn san zwischn 1962 und 1972 in de Ståd Inglståd eingegliadat:
| Datum | Orte | Zuwachs in ha |
|---|---|---|
| 1. Jänner 1962 | Unsernherrn mit de Gmoateile Einbogen, Haunwöhr, Hennenbühl, Hundszell, Kothau, Niederfeld, Ringsee, Rothenturm und Schmalzbuckel (De Orte ham scho bis 1813 zu Inglståd ghert) | 1.090 |
| 1. Jänner 1968 | Teil vo da Gmoa Mailing | 75 |
| 1. Juli 1969 | Friedrichshofn | 81 |
| 1. Juli 1972 | Brunnenreuth mit de Gmoateile Oberbrunnenreuth, Unterbrunnenreuth und Spitalhof |
275 |
| 1. Juli 1972 | Dünzlau | 481 |
| 1. Juli 1972 | Etting | 870 |
| 1. Juli 1972 | Gerolfing | 2.387 |
| 1. Juli 1972 | Hagau | 492 |
| 1. Juli 1972 | Irgertsheim | 600 |
| 1. Juli 1972 | Mailing mit Feldkirchen | 812 |
| 1. Juli 1972 | Mühlhausen | 249 |
| 1. Juli 1972 | Oberhaunståd mit Unterhaunståd | 553 |
| 1. Juli 1972 | Pettenhofen | 379 |
| 1. Juli 1972 | Zuchering mit de Gmoateile Winden und Seehof | 1.293 |
| Gesamt: | 9.637 |
[dro werkln] Bevölkerung
[dro werkln] Eiwohnaentwicklung
Seit dem Mittloita und am Anfang da Neuzeit warn's in Inglståd nur a langsames Bevölkerungswachstum, des allawei wieda duach de zahlreichen Kriag, Seuchen und Hungersnöte unterbrocha worn is. Bevölkerungszuwächse ergem si vor oim nåch da Stådvergrößerung im 14. Jåhrhundert und de Gründung vo da Universität Inglståd. Da Rückgang da Eiwohnazahl zwischn 1762 und 1803 vo 8000 auf 4800 Leit is auf de Auflösung vom Jesuitenorden 1773, de Verlegung da Universität nåch Landshuat 1800 und de Schleifung da Festung und Audörfer duach de napoleonischen Truppen während da Besetzung da Ståd 1800/1801 zruckzumführn. Mit Beginn da Industrialisierung im Laufe vom 19. Jåhrhundert beschleunigt si des Wachstum da Bevölkerung langsam. Doch grad da Ausbau vo Inglståd zua königlich-bayerischen Hauptlandesfestung, de zerscht a starkes Wachstum mit si bringt wirkt si spada hemmend aus, wei jede Bautätigkeit im Umkreis da Ståd vom Militär bewilligt wern muaß. Erst nåch da Aufhebung vom Festungsstatus 1938 und da Vergreßerung vom Stådgebiet nåch 1962 konn si de Ståd ungehindert entwickeln. 1914 håt Inglståd 25.000 Eiwohna, bis 1959 vadoppelt si de Zahl auf 50.000. De Grenz vo 100.000 Eiwohna überschritt de Ståd 1989 und is damit vo Bayern und vo Deitschland jüngste Großståd. Ende Dezember 2006 ham in Inglståd nåch Fortschreibung vom Bayerischen Landesamtes fia Statistik und Datenverarbeitung 122.167 Leit mit Hauptwohnsitz glebt – a historischer Höchststand. Inglståd is damit nåch Rengschburg de zwoatgreßte deitsche Ståd an da Donau und ghert zu den am schnellsten wachsende Städt in Deitschland.
[dro werkln] Demografie
De Bevölkerung vo Inglståd is im Vergleich mit de übrigen bayerischen Groaßstädt de Jingste. So håt sie mit 18,1 % den hechstn Anteil an unta 18-jährigen und gleichzeitig mit 18,0 % nåch Minga (17,4 %) und Fürth (17,9 %) den drittniedrigsten Anteil an üba 65-jährigen. Zudem lem z'Inglståd a bissal mehr Fraun ois Männer. Da Anteil da weiblichen Bevölkerung liegt bei 50,6 %, der vo da männlichen Bevölkerung entsprechend bei 49,4 %. Seit guat 20 Jåhr (mit Ausnahm vom Jåhr 2005) zoagt de natürliche Bevölkerungsbewegung a positive Tendenz. Des bedeutet, daß de Anzoi da Sterbefälle niedriger is ois de da Geburten. Da Umstand erklärt zum Teil des starke Eiwohnawachstum vo Inglståd. Hinzua kimmt, daß Inglståd in de vergangenen siem Jåhr an Wanderungsüberschuss vo ungefähr 1000 Leit pro Jåhr verzeichnen kinna håt. Vo de Zuawanderer stellen de 18 bis 25-jährigen mit guat 40 % gefolgt vo den 25 bis 30-jährigen mit in ebba 20 % den greßten Anteil. Aa bei de Zuwandera da letzten Jåhr ergibt si a Frauenüberschuss. Da Ausländeranteil an da Inglstädter Bevölkerung war 2005 bei 12,7 %, davo wiedarum kemman 26,6 % aus de EU-Mitgliedstaaten. De greßte Gruppn da ausländischen Eiwohna bilden de Türken mit 5273 Leit, gefolgt vo de 3442 Angehörigen da Staaten vom ehemaligen Jugoslawien und 678 italienische Staatsangehörige. Zwischn de Stådbezirken gibt's groaße Unterschiede beim Anteil da ausländischen Bevölkerung. So lem in de Stådbezirk Süd und West unta 5 % ausländische Biarga, während es in de Bezirk Nordost und Nordwest üba 20 % san. Insgesamt liegt da Anteil vo Leit ohne deitsche Staatsangehörigkeit zum Teil deitlich niedriger ois in de übrigen bayerischen Groaßstädt.
[dro werkln] Religion
[dro werkln] Christentum
Inglståd ghert vo Anfang oo zum Bistum Eichstätt, des 741 errichtet worn is und Teil vom Erzbistum Mainz gwen is. Politisch ghert de Ståd zum Herzogtum Baiern, des üba de Jåhrhunderte hinweg katholisch bliem is. Äidestes, heit no erhoitnes Gotteshaus is de 1234 errichte „Moritzkira“, de anstelle a äidan Kira entstandn is. Zur Zeit da Glaamsspaltung is Inglståd mit dem Einzug da Jesuiten zu am Bollwerk vom Katholizismus worn, wobei Reformatorische Bestrebungen in da Ståd unterdrückt worn san. Duach de politischen Veränderungen zu Anfang vom 19. Jåhrhundert is des Bistum Eichstätt 1817/21 da neien Kirchenprovinz Bamberg zugeordnet worn, zu der's bis heit ghert. De Pfarrgemeinden da Ståd san Teil vom Dekanat Inglståd, am südlichsten Dekanat vom Bistum Eichstätt. Nur Zuchering mit de Pfarreifilialen in Hagau und Winden ghert zum Dekanat Pfaffenhofen vom Bistums Augschburg, was duach de oide Diözesangrenze an da Sandrach (ehemals südlicher Hauptlauf da Donau) zu erklärn is. De 64.425 Katholiken (Stand 2006) in Inglståd stellen mit 52,6 % de greßte Glaamsgmoaschaft dar und verteilen si auf 18 Gmoandn. Zudem befindn si mit dem „Gnadenthalkloster“ und dem „Kloasta Inglståd“ zwoa Franziskanerklöster in da Ståd. Zu Anfang vom 19. Jåhrhundert ziang de erschtn Protestanten in de Ståd. Im Jåhr 1824 kriang de Gmoagliada ihren erschtn evangelischen Pfarrer und kinnan mit „St. Matthäus“ eanane erste Kira errichten. De neie Gmoa ghert zua Evangelisch-Lutherischen Kira in Bayern. Innerhalb dera Landeskirche is Inglståd 1935 Sitz vo am Dekanats, zu dem heit alle evangelischen Kirchengemeinden ghern. Des Dekanat Inglståd is Teil vom Kirchenkreises Rengschburg. De Protestanten stellen heit mit 22.997 Leit beziehungsweise 18,8 % de zwoatgreßte Glaamsgmoaschaft in Inglståd dar, wobei ihr prozentualer Anteil in de traditionell evangelischen Stådteilen Friedrichshofen und Brunnenreuth nåch Wia vor am Höchsten is. Aa de orthodoxen Christen, drunta de russisch-orthodoxe und aa de griechisch-orthodoxe Kira unterhoitn z'Inglståd Gotteshäuser. In da Ståd wirken drüba hinaus a Reihe vo Freikirchen, drunta de Evangelisch-Freikirchliche Gmoa (Baptisten), de Freie evangelische Gmoa (FeG), de Mennonitengemeinde und de Siebenten-Tags-Adventisten (STA). Z' Inglståd is a Gmoa da Kira Jesu Christi da Heilign da Letzten Tage ansässig.
[dro werkln] Judentum
In Inglståd besteht im Mittloita a jüdische Gmoa, de bereits in da zwoaten Hälfte vom 13. Jåhrhundert schriftlich erwähnt werd.[4] Des jüdische Wohngebiet mit Synagoge war im Südn da Oidståd im Bereich da heitign Schutter- und Spitalstraß. Judenverfolgungen warn's in Inglståd in de Jåhr 1348 und 1450, wobei si zwischn de Vertreibungen wieda mehra jüdische Familien in da Ståd ansiedelten. Nåch da Vertreibung vo 1450 kriang jüdische Leit erst ab 1861 wieda des Recht, si in Inglståd niederzulassn. Bis 1933 steigt de Zahl da Gmoamitgliada auf 100 und es is in am Hinterhof an da Theresienstraß erneut a Synagoge. Duach de Repressalien in da Zeit vom Nationalsozialismus und insbesondere dem Novemberpogrom 1938 verlaßn alle Angehörigen da jüdischen Gmoa de Ståd oda san vertriem. Nåch 1945 kehrten nur wenige da jüdischen Inglstädter zruck und de wieda eröffnet Synagoge muaß 1952 gschloßn wern. 1968 ham 16 jüdische Leit in Inglståd glebt. An de jüdischen Opfer des Nationalsozialismus erinnern de im Stådgebiet und vor oim im Luitpoldpark aufgstellten blauen Stelen.
[dro werkln] Islam
Z'Inglståd lem in ebba 6000 Moslems (knapp 5 %), in da Mehrheit türkischer und bosnischer Herkunft. De verschiedenen islamischen Gmoandn unterhoitn Gebetsräume und Moscheen, drunta an markanten Neibau an da Hindenburgstraß. In am Abschnitt vom Südfriedhof is aa a a muslimischer Friedhof. Am Sonntag den 18. Mai 2008 is in Inglståd de greßte Moschee in Bayern eigweicht worn.[5]
[dro werkln] Politik
An da Spitze da Ståd war anfangs da „Rat“, da erstmois fia des Jåhr 1309 bezeugt is. Der Stådrat besteht aus zwoa Kammern, dem „Inneren Rat“, da eigentlichen obrigkeitlichen Stådverwaltung und dem „Äußeren Rat“, da ois beratendes und kontrollierendes Organ fungiert und vo den Biargan da Ståd gewäit worn is. Seit 1407 is erstmois a Buargamoasta nåchweisbar, da aus de Reihen des Inneren Rats kemma is. Des Amt vom Buargamoasta wechslt halbjährlich, spada vierteljährlich. Nåch 1447 leitet a landesherrlicher Beamter ois Pfleger de Ståd. Ab 1803 is in Inglståd nåch und nåch de Magistratsverfassung eingeführt worn, wobei da Magistrat ab 1818 vo den Gmoabevollmächtigten gewäit worn is. An da Spitze vom Magistrat war a Buargamoasta. Teilweise is de Buargamoastan da Titel Obabuargamoasta valiehn worn. Nåch'm Zwoaten Weltkriag trang nahezu alle Buargamoasta den Titel.
[dro werkln] Buargamoasta
Da Obabuargamoasta und da Stådrat wern fia a Legislaturperiode vo sechs Jåhr gwäit. Obabuargamoasta da Ståd Inglståd is seit dem Jåhr 2002 Dr. Alfred Lehmann vo da CSU. Er is Nåchfoiga vo Peter Schnell (emfois CSU), der de Geschicke da Ståd 30 Jahr lang glenkt hat und am End seiner Amtszeit dienstältester Obabuargamoasta vo a Groaßståd gwen is. Zwoata Buargamoasta, emfois seit 2002 is Albert Wittmann (CSU), dritter Buargamoasta seit 2008 Sepp Mißlbeck (FW). Fia de Liste aller Obabuargamoasta da Ståd Inglståd schaug aa unta: Liste da Obabuargamoasta vo Inglståd.
[dro werkln] Stådrat
Da Stådrat setzt si aus 50 gwäiten Mitgliedan, den vier Ortssprechern da Stådteile Dünzlau, Mühlhausen, Hagau und Brunnenreuth und dem Obabuargamoasta zsamma. Nåch da letzten Kommunalwoi am 2. März 2008 ziang in de Stådrat a [6]:
- – de Christlich-Soziale Union (CSU) mit 23 Sitzn,
- – de Sozialdemokratische Partei vo Deitschland (SPD) mit zehn Sitzn,
- – de Freien Wähler (FW) mit acht Sitzn,
- – Bündnis 90/De Greana (GRÜNE) mit drei Sitzn
- – de Ökologisch Demokratische Partei (ödp) mit zwoa Sitzn,
- – DIE LINKE (De Linke) mit zwoa Sitzn,
- – de Freie Demokratische Partei (FDP) mit am Sitz,
- – De Republikaner (REP) mit am Sitz.
Bei da Kommunalwoi 2008 warn's erstmois in Inglståd a Listenverbindung aus SPD, Freien Wählern, den Greanen und da ödp. Wegen da fehlenden 5 %-Hürde kinnan kloane Parteien emfois Mandate erringen. Fraktionen bilden nur de CSU, de SPD, de Freien Wähler und De Greana. Nem dem Stådrat existiern no 62 Gremien da Ståd mit verschiedenen Aufgabenbereichen. De nåchstn Woien zum Stådrat wern im März 2014 abgehalten.
[dro werkln] Bundestagsabgeordnet
Inglståd is im „Wahlkreis 218 Inglståd“, dem danem no da Landkreis Eichstätt ooghert. Bei da Wahl zum 16. Deitschen Bundestag is Horst Seehofer vo da CSU mit 65,9 % vo de Stimma direkt gewäit und anschliaßnd ois Bundesminister fia Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in's Bundeskabinett berufen. Üba de Landesliste ziagt aa Eva Bulling-Schröter fia de De Linke in de Bundestag ei. Woiberechtigt im Woikreis 218 warn im Jåhr 2005 245.899 Leit, wobei de Woibeteiligung bei 76,2 % gleng is. [7]
[dro werkln] Wappn
Des Wappn da Ståd Inglståd zoagt an roat bewehrten, feuerspeienden blauen Panther auf suibanem Grund. De erschtn Siegel da Ståd zoang den Heilign Mauritius ois Schutzpatron da Moritzkirche, da Hauptkira in da Ståd. De Woi vom Schutzheiligen geht auf de seit dem 9. Jahrhundert bestehende Verbindung vo Inglståd mit dem Kloasta Niederaltaich, am dem Heilign Moritz gweichtn Benediktinerkloster, zruck. Ab 1314 stützt si da Schutzpatron auf an Schuid mit am Fabelwesen, am damois ois Panta bezeichneten, feiaspeienden Drachen. Ois volksetymologische Erklärung is aus „Panthier“ im Lauf vo de Jåhrhunderte da Panther. Ab in ebba 1340 werd da Schuid mit dem Panther ois alloaniges Siegel verwendt und findt si aa auf Münzen und aa dem „Kreiztor“. De Herkunft vo dem Wesens is net mit Sicherheit nåchzumweisen. Es werd mehrheitlich oognumma, daß si da Panther vo den spanheimischen Pfalzgrafn vo Ortenburg herleitet, der seit 1260 Nemwappn da Wittelsbacher war und der si emfois im bayerischen Staatswappn findt. A weitere, eher legendäre Möglichkeit is de Verleihung vom Wappn duach Ludwig den Baiern im Jåhr 1313, mit der er de Tapferkeit da Inglstädter in da Schlacht vo Gammelsdorf honorieren wollt. De Stådflagge vo Inglståd håt vier gleich broade, horizontale Streifen in de Farben weiß-blau-weiß-blau und am Seitnverhoitnis vo 3:5. Im Zentrum zoagt sie des Stådwappn auf weißem statt suibanem Grund. Bei da Bannerflagge verlaffa de vier Streifen vertikal und des Seitnverhoitnis betragt 5:2.
[dro werkln] Städtepartnerschaftn
| Carrara (Italien), seit 2. Juni 1962 | |
| Kirkcaldy (Vereinigtes Kenigreich), seit 3. September 1962 | |
| Grasse (Frankreich), seit 7. Mai 1963 | |
| Murska Sobota (Slowenien), seit 30. März 1979 | |
| Moskau (Zentralbezirk) (Russland), seit 8. November 1995 | |
| Manisa (Türkei), seit 30. November 1998 | |
| Kragujevac (Serbien), seit 3. Juli 2003 | |
| Oppeln (Poin), seit 4. November 2005 |
Wia bei allen andern deitschn Städt beginnt de Gschichte da Inglstädter Städtepartnerschaftn nåch'm zwoaten Weltkriag, ois des Britische Generalkonsulat in Minga mit dem Wunsch zum Aufbau vo a freindschaftlichen Beziehung zu a britischen Ståd an bayerische Städte herootretn is. Nåchdem bereits mehra Partnerschaften zwischn bayerischen und schottischen Städt gschloßn worn san, war de 1962 geschlossene Städtepartnerschaft zwischn Inglståd und Kirkcaldy im County Fife de zehnte ihrer Art zwischn de zwoa Regionen. An de Partnerschaft erinnert heit unta andam a Stele im „Klenzepark“ und sie werd duach vei Schuikindaaustausche pflegt. Im selben Jåhr is drüba hinaus de Partnerschaft zwischn Inglståd und da Ståd Carrara im Nordn da Toskana. Zu Ehren da Partnerståd is da Platz zwischn da Reitschui und dem Herzogskasten in „Carraraplatz“ umbenannt und es findn si vei Skulpturen aus Carrara-Marmor im gesamten Stådgebiet. Im Zuge vom deutsch-französischen Freundschaftsvertrages vo 1963 kimt's no im selben Jåhr zua Unterzeichnung vo am entsprechenden Partnerschaftsvertrages mit Grasse in Südfrankreich, womit de erste Phase vo Städtepartnerschaftn abgschloßn worn is. Sichtbar is de Beziehung in Inglståd unta andam duach des 1992 im Klenzepark erricht Provence-Haus. Erst 16 Jahr spada is de Verbindung zua damois jugoslawischen und heit slowenischen Ståd Murska Sobota und danach dauert's weitere 16 Jahr bis 1995 de Partnerschaft mit dem Zentralbezirk Moskau gschloßn worn is. 1998 foigt de Verbindung mit der türkischen Ståd Manisa, vo der si da Buargamoasta, a Architekt, am Entwurf da Inglstädter Moschee beteiligt.
De momentan jüngsten Inglstädter Städtepartnerschaftn san 2003 und 2005 mit de Städt Kragujevac und Oppeln gschlossen worn. Mit Abschluss da Verbindung mit dem oberschlesischen Oppeln war a Städtenetzwerk aus de Städt Carrara, Grasse, Inglståd und Oppeln entstandn, in dem jede den andern zua Partnerståd håt. Derzeit werd zuasätzlich a Partnerschaft mit a Ståd in am Entwicklungsland in Erwägung zong.
[dro werkln] Patenschaften
- 1953 werd de Patenschaft fia de Sudetendeutschen aus da Ståd Niemes im Kreis Deutsch Gabel übanumma.
- 1973 übanimmt de Ståd Inglståd de bereits im Mai 1967 vom Landkreis Inglståd geschlossene Patenschaft fia de Sudetendeitschn aus da Ståd und dem Kreis Prachatitz im Böhmerwald. Grund fia de Patenschaft is gwen, daß si vei Prachatitzer in und um Inglståd niederlaßn ham. Im Rahmen da Patenschaft fia oi zwoa sudetendeitsche Städte is im ehemaligen „Pedellhaus“ da Hohen Schui des Heimatmuseum Niemes-Prachatitz entstandn.
- Seit 1987 besteht aa a Patenschaft fia de Banater Schwaben in Bayern.
[dro werkln] Inglståd ois Daffnam
- 1997 dafft de Lufthansa an Airbus A319-114 (Seriennummer 651, registriert unta D-AILI) auf den Nama „Inglståd“. Da Jungfernflug fiahrt de Maschine üba den Inglstädter Luftraum, Pilot dabei war da in Inglståd geborene Flugkapitän Sieber.
- Am 27. November 2003 is im Hauptbahnhof Inglståd a ICE 3 (Triebzug 336) auf den Nama „Inglståd“ dafft worn.
[dro werkln] Wirtschaft und Infrastruktur
[dro werkln] Wirtschaftliche Situation und Struktur
De Ståd Inglståd ghert zu den wirtschaftlich am stärksten wachsenden Gebietskörperschaftn vo Deitschland. Dazua tragt nem da allgemein günstign Lage in Bayern de guade Verkehrsanbindung bei. De starke Position werd da Ståd regelmäßig in verschiedenen voneinander unabhängigen Studien eingeräumt, so in ebba im „Prognos Zukunftsatlas 2007“, wo de Ståd Platz vier vo insgesamt 439 Kreisen und Städt erreicht håt.[9] De Arbatslosenquote håt 1997 mit knapp üba 8 % ihren Höchststand erreicht, und sinkt seitdem auf 4,8 % im September 2007, womit sie den niedrigsten Wert a deitschn Großståd erreicht håt. Zudem håt Inglståd a hoache Arbatsplatzdichte, was duach des positive Pendlersaldo 31.078 Pendlern dokumentiert werd. Inglståd is stark vom Produzierenden Gwerbe geprägt, was Sei hoacha Anteil vo 59,0 % (Stand 2004) an da Bruttowertschöpfung zoagt. De Dienstleistungsbereiche kemman zsamma auf an Wert vo 40,8 %, während de Land- und Forstwirtschaft mit 0,2 % da kloanste Wirtschaftsbereich is. De Anzoi da Handwerksbetriebe is mit 1.190 im Verhoitnis zua Größe da Ståd relativ gering; eanane Umsätze lieng aba üba dem bayerischen Duachschnitt. Obwoi si de Anzoi an Übernachtungen seit 1994 vadoppelt, liegt Inglståd im Vergleich zu anderne bayerische Groaßstädt in da Bedeitung vom Fremdenverkehr zruck. 2006 san in Inglståd in 42 Beherbergungsbetriem (inklusive Jugendherbergen) 2.475 Gästebettn oobootn, de 295.674 Übernachtungen (davon 115.163 vo ausländischen Gäst) aufzudeitn ham.[10]
[dro werkln] Unternehma
[dro werkln] Automobilindustrie
Inglståd is duach sei Funktion ois Unternehmassitz und greßter Produktionsstandort vom Automobilhersteller Audi, dem greßten und bekanntesten Inglstädter Unternehma, a wichtiger Standort da Automobilindustrie. Ursprünglich håt Audi, oda korrekter gesagt, de Auto Union, ihrn Sitz in Chemnitz. In da Sowjetischen Besatzungszone is des Unternehma verstaatlicht worn. Nåch'm Kriag fangan ehemalige Mitarbeiter da Auto Union oo, alle vora da Richard Bruhn und da Carl Hahn, a Neigründung da Auto Union in Inglståd mit Krediten da bayerischen Staatsregierung und Marshallplan-Hilfen vorzumbereiten. De Audi AG beschäftigt (Stand 1. Jänner 2008) in Inglståd 31.337 Mitarbeiter, davo 19.995 Arbater, 9.903 Angstellte und 1.439 Auszubildende aus 72 Ländern da Erde.[11] Danem ham si vei Zualieferfirmen, wia EDAG, Peguform, Dräxlmaier oda Continental Automotive Systems (zuvor TEMIC, ehemois Telefunken und AEG) mit am Standort zua Entwicklung und Produktion vo Automobilelektronik, niedergelassn. A Großteil dera Betriebe håt sein Sitz im Güterverkehrszentrum Inglståd (GVZ) im Nordwestn vo Inglståd. De Audi AG håt zsamma mit de Zulieferbetriebe groaße wirtschaftliche Bedeutung fia de Ståd und de Region.
[dro werkln] Ölindustrie
Inglståd und sei Umgebung san aa a wichtigs Zentrum vo da Erdölindustrie, des nem Burghausen des zwoate und greßte in Bayern is. In den 1960er Jåhr san drei Raffinerien in Inglståd und aa zwoa weitere im benachbarten Vohburg und Neuståd an da Donau errichtet worn. Alle Anlagen san und wern ohne Ausnahm vo den Pipelines CEL (stillgelegt) und TAL (Umschlagplatz bei Lenting) mit Rohmaterial versorgt. Eigentümer da Raffinerie im Nordosten da Ståd is de Schweizer Mineralölgesellschaft Petroplus, nåchdem de Raffinerie 2007 vo Esso verkafft worn is. Da Standort Inglståd vo Bayernoil soll 2008 stillgelegt und dafia de Standorte Vohburg und Neuståd ausbaut wern.
[dro werkln] Weiterne Branchen
De EADS is vor de Tore vo Inglståd in Manching mit de Dechta Airbus und Eurocopter und mehra Tausend Mitarbeitern stark vatretn. Da werd unta andam da Eurofighter baut, testet und erweitert. Ebenfalls vo Bedeutung is fia Inglståd de Bekleidungsindustrie, de mit de Firmen Rosner und Bäumler im Nordosten vo Inglståd vertretn is. In Inglståd is weiters da Hauptsitz da Metro-Tochtergesellschaft Media-Saturn-Holding ois Obergesellschaft da Media Markt- und Saturn-Elektronik-Handelshäuser. Aa de Schubert&Salzer Gruppe håt ihren Hauptsitz in Inglståd. In Inglståd, da Ståd vom Bayerischen Reinheitsgebots ham überdies vier Bier-Brauereien – Nordbräu, Herrnbräu, Ingobräu (Betrieb mittlerweile eingstellt) und Westpark Bräu 1516 – ihren Standort. Des Klinikum Inglståd is des viertgreßte Krangahaus in Bayern und mit ungefähr 3.000 Mitarbata da zwoatgreßte Arbatgeba in Inglståd.
[dro werkln] Vakehr
Inglståd is a wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Bayern und håt duach sei Donau-Furt üba Jåhrhunderte hinweg a wichtige strategische Bedeutung ghabt.
[dro werkln] Straßnverkehr
De bedeitsamste Straßnanbindung vo Inglståd is de sechsspurig ausbaute Bundesautobahn 9 (A 9). De Ståd is an de duach de Anschlußstein Inglståd Süd (friahere Bezeichnung „Auwaldsee“) und Inglståd Ost/Inglståd Nord oogschloßn. Drüba hinaus verlaffa mehra Bundesstraßn duach des Stådgebiet vo Inglståd. De B 16a, de Inglståd mit Vohburg verbindet, kreizt de A 9 im Bereich da Autobahn-Anschlußstei Inglståd Ost/Inglståd Nord und endet in Inglståd. Im Stådgebiet is de duachgehend vierspurig ausbaut worn. Ebenso wia de B 16a, duachquert de B 16 Inglståd in Ost-West-Richtung. Sie is a wichtige Verbindungsstraß nåch Neiburg an da Donau und Rengschburg. Vo Nordn nåch Südn verlafft de vorwiegend vierspurig ausgebaute B 13, de Inglståd mit Eichstätt beziehungsweise Pfaffenhofen verbindet, duach des Stådgebiet. Verkehrstechnisch vo Bedeutung san drüba hinaus de vier fia den Straßnverkehr bestimman Bruckn üba de Donau. Des san nem da Autobahnbrücke de Schillerbrücke, de Konrad-Adenauer Bruck und de Glacisbrücke (Aufzählung vo Ost nåch West). De Autodichtn in da Ståd is mit 751 PKW auf 1.000 Eiwohna de drittgreßte in da Bundesrepublik.[12]; da bundesweite Duachschnitt liegt bei 541 PKW auf 1.000 Eiwohna. Da hoache Wert erklärt si net zletzt daduach, daß vei Werksangehörige da Audi AG, de in de umliegenden Landkreisen wohnan, Leasingwagen vo da Audi AG fahrn, de in Inglståd zuaglassn san.
[dro werkln] Schienenverkehr
An des Bahnnetz is Inglståd mit dem Hauptbahnhof Inglståd und dem Bahnhof Inglståd Nord fia den Personenvakehr und aa mit drei Rangierbahnhöf fia den Güterverkehr umfassend oogschloßn. Im Fernverkehr werd Inglståd üba de Schnellfahrstrecke Nürnberg–Inglståd–München zweistündlich vo ICE-Zügen da Relation Minga–Nürnberg–Berlin–Hamburg und München–Nürnberg–Kassel–Hannover–Hamburg/Bremen oogfahrn. Im Abschnitt Nürnberg–Inglståd–Minga überlagern si de zu am Stundentakt. Zuasätzlich haltn in da Hauptverkehrszeit ICE-Züge da Linie München–Nürnberg–Frankfurt/M.–Köln(–Dortmund), de zsamma mit de andern ICE-Zügen in de Morgen- und Abendstunden an Halbstundentakt bilden. Drüba hinaus besteht a tägliche Nachtzugverbindung München–Inglståd–Nürnberg–Flensburg–Kopenhagen mit Kurswagen üba Berlin nåch Moskau.
Im Regionalverkehr verkehrn werktags stündli Regionalbahna nåch Minga, Treuchtlingen, Dounaweat/Ulm, Rengschburg und Augschburg. An de Wochenenden und an de Feiertag besteht mit Ausnahme da Regionalbahnen nåch Minga und Treuchtlingen nur a Zwoastundentakt. Drüba hinaus verkehrn alle zwoa Stunden Züg vom München-Nürnberg-Express und aa in da Hauptverkehrszeit zuasätzliche Züg zwischn Minga und Inglståd.
[dro werkln] Nahverkehr
Da öffentliche Leitnahverkehr in Inglståd geht auf de Errichtung a Pferdebahn zruck, de 1878 zwischn dem Hauptbahnhof und da Oidståd betriem worn is. De is ab 1921 duach Omnibusse ersetzt, wobei Pläne fia de Errichtung vo am Straßnbahnnetzes erst in de 1960er Jåhr verworfen worn san. Seit 1988 werd da öffentlichen Leitnahverkehr in Inglståd duach de Inglstädter Verkehrsgesellschaft (INVG) duachgeführt, de 44 Buslinien mit a Gesamtstreckenlänge vo 653 km betreibt.
[dro werkln] Flugverkehr
Da ursprünglich nur militärisch gnutzte Flugplatz Inglståd-Manching, der seit a baar Jåhr vor oim vo den ortsansässigen Unternehma Audi und EADS überdies zivil oogflong werd, is 8 km vo da Stådgrenze vo Inglståd entfernt an da B 16. Da nächstglenge Flughafen fia den internationalen Linienverkehr is da 50 km entfernte Flughafen Minga Franz Josef Strauß bei Erding.
[dro werkln] Schifffahrt
Üba vei Jåhrhunderte war de Donau fia Inglståd a zentraler Verkehrsweg. Mit da Eröffnung da Donautalbahn sinkt aba de Bedeutung da Schifffahrt fia de Ståd und fiahrt 1874 zua gänzlichen Einstellung da Donaudampfschifffahrt in Inglståd. Dennoch warn's bis in de 1950er Jåhr no Ausflugsschiffe, de in Inglståd in unregelmäßigen Abständen anlegten. De einstige Hafenanlage war im Bereich des Stådtheaters. Während am Zwoatn Weltkriag san vei Kriagsschiffe, drunta sechs U-Boote Typ II, per Schwertransport üba de Autobahn nåch Inglståd transportiert, im Bereich da heitign Schillerbrücke zu Wassa glassen und ins Schwarze Meer überführt worn.[13] Heit is de Donau bei Inglståd a Landeswasserstraß und mit motorisierten Fahrzeign nur mit Sondergenehmigung zum befahrn.
[dro werkln] Medien
De oanzige Tageszeitung vo Inglståd is da „Donaukurier“, de bei da „Donaukurier Verlags GmbH & Co. KG“ erscheint und a Auflage vo in ebba 90.000 Exemplare erreicht.[14] Zusammen mit de Heimatzeitungen (z. B. „Eichstätter Kurier“ fia den Landkreis Eichstätt), de denselben politischen, wirtschaftlichen, sportlichen und kulturellen Teil und nur an eigna Lokalteil ham, erreicht er oi Dag de gesamte Planungsregion Inglståd. Danem informiert täglich de Tageszeitung Augschburger Allgemeine in ihrer Regionalausgabe Neiburger Rundschau üba Inglståd und de Region. Wöchentlich erscheinan de Printmedien „Schanzer Zeitung“ [15] und aa de Anzeigenblätter „IZ-Regional“ (ein Tochterunternehma des Donaukurier), „Blickpunkt Wochenende“ und „tip - Des Wochenblatt“. Im monatlichen Verlauf wern de Stådmagazine „Gladdys“, „espresso Magazin“, „megazin“, „INVG Haltestelle“, „Wirtschaft10plus“ aus Wttstetten, „60plus“ (ein Tochterunternehma da IZ-Regional) und „ERCI-Panther“ publiziert. Alle zwoa Monat werd des Familienmagazin „Family by megazin“ aufglegt. Ois Online-Portale erscheinan des „Biargaforum“ vo bingo-ev, dem Biarganetz Inglståd e. V. und aa de Webportale „tr3ndz“ aus Pfaffenhofen (ehemals „megazin“), „nra“ aus Vohburg („netradioactive“), „bei-uns“ aus Beilngries (partys-bei-uns), „bayernmatrix“, „shootyou“, „kidnetting“, „nightlifemagazine“ aus Altmannstein (Kurzform „nlm“) und „kbumm“. Da lokale Fernsehsender, sei Ursprünge auf des Jåhr 1986 zruckgehen, heißt „intv - da Infokanal“ und is 24 Stunden im Kabelnetz und ois „Stream“ üba des Internet zu empfangen. A teilweis Ausstrahlung des Programms erfoigt üba Digitalsatellit auf Astra.digital im Rahmen vo am bayernweiten Pilotprojektes. Im Sendegebiet, zu dem nem da Region 10 de Landkreise Neumarkt, Weißenburg-Gunzenhausen und Roth gehören, lem insgesamt 675.000 Leit. INTV is in Beteiligung des Donaukuriers. Des Funkhaus Inglståd is da lokale Rundfunkanbieter fia Inglståd und de gesamte Region. Vo da werd da Sender „Radio IN“ inklusive dem „Kulturkanal-Inglståd“, „Radio K1“, am kirchlichen Programm und „Radio Pegasus“, da Welle da Universität Eichstätt-Inglståd ausgestrahlt. Danem existiert in Inglståd no „Radio Galaxy“. „Radio IN“ und „Radio Galaxy“ san in Beteiligung des „Donaukuriers“. Am Bayernwerk bei Inglståd steht a Sender da Deitschen Telekom (48° 45′ 43″ N, 11° 30′ 12″ O), vo dem aus Inglståd mit Radioprogrammen versorgt werd. [16]. Zudem strahlt Deitschlandradio sei zwoa Hörfunkprogramme vo am Senderstandort bei Stammham (48° 52′ 04″ N, 11° 26′ 52″ O) ab [16].
[dro werkln] Buidung
In Inglståd is 1472 de Erste Bayerische Landesuniversität „Universität Inglståd“ gründet, aba muaß Inglståd nåch da Verlegung da Universität im Jåhr 1800 bis 1989 warten, bis' duach de Eröffnung da „Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät Inglståd“ da Katholischen Universität Eichstätt-Inglståd (KU) wieda Universitätsståd worn is. De Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät WFI bietet Studiengänge in Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsprüfung oo. Im Jåhr 1994 is mit der Fachhochschui Inglståd de zwoate Hochschui in Inglståd gründet worn. Sie is deutschlandweit bekannt fia den BWL- und Wirtschaftsingenieurstudiengang. Derzeit studieren an den Inglstädter Hochschuin in ebba 3000 Studenten, wobei a Vergrößerung da Einrichtungen angestrebt werd. Seit 2004 is vom Zentrum fia Hochschuldidaktik da bayerischen Fachhochschuin in Inglståd in da Hohen Schule. Danem verfügt Inglståd mit dem Apian-Gymnasium (mathematisch-naturwissenschaftlich und wirtschaftswissenschaftlich), dem Christoph-Scheiner-Gymnasium (naturwissenschaftlich-technologisch und sprachlich), dem Gnadenthal-Gymnasium (musisch), dem Katharinen-Gymnasium (sprachlich, wirtschafts- und sozialwissenschaftlich und naturwissenschaftlich-technologisch) und dem Reuchlin-Gymnasium (sprachlich, humanistisch und naturwissenschaftlich-technologisch (ab September 2007)) üba finf Gymnasien, de alle in Bayern möglichen Zweige anbieten. Vo de Inglstädter Gymnasien befindn si vier in da Innenståd. Inglståd håt weiters vei weitere allgemeinbildende Schuin. Insgesamt gibt's 17 Grundschuin, zwölf Hauptschuin, davo drei Teilhauptschuin, finf Förder- und Sonderschuin und drei Realschuin. Drüba hinaus vafügt de Ståd üba mehra berufliche Schuin, drunta zwoa Berufsschuin, a Wirtschaftsschui, a Fachoberschui und a Berufsowaschui und aa 14 Berufsfachschuin. Hinzu kemman weitere Buidungseinrichtungen privater und öffentlicher Träga. Hierzu zäin beispuisweise de David-Oistrach–Akademie, de städtische Simon-Mayr–Sing- und Musischui und aa de Berufsbildungszentren da Handwerkskammer und da Industrie- und Handelskammer. Beziang auf de Schuikindazahlen san de Berufsschuin gefolgt vo den Gymnasien und Grundschuin de greßten Schularten in da Ståd Inglståd.
[dro werkln] Gesundheitswesen
Inglståd håt mit dem „Klinikum Inglståd“ a Krangahaus da Schwerpunktversorgung, da dritten Versorgungsstufe mit 1103 Bettn. Es is des viertgreßte kommunale Krangahaus vo Bayern und håt 55 Stationen, wobei de Intensivstation üba 56 Betten verfügt. Zudem is mit dem „Christoph 32“ a Rettungshubschrauber unta Führung vom ADAC am Klinikum stationiert. Danem existiern in Inglståd drei Privatkliniken, de „Klinik Dr. Maul“ und de „Klinik Dr. Reiser“ mit zsamma 112 Bettn und aa de Danivius Klinik fia Psychiatrie mit 87 Plätz. Vo de Kliniken abgseng praktizieren in da Ståd 151 Fachärzte, 95 Zahnärzte und 64 praktische Ärzte. Seit 1996 gibt's in Inglståd a städtisches Gesundheitsamt, des fia de Gesundheitsaufsicht im Stådgebiet zuaständig is.
[dro werkln] Kultur und Sengaswürdigkeitn
[dro werkln] Theata
Obwoi s oide Stådtheata in Inglståd im zwoaten Wejdkriag zasteat worn is, hods bis 1966 dauat bis a neie Spuistättn baut worn is. S neie Theata Inglståd is vom Architektn Hardt-Waltherr Hämer konzipiat worn und hod 663 Plätz. Nem am Groaßn Haus hod s Theata Inglståd no via kloanare Spuistättn. S Kloane Haus am Turm Baur, de Freilichtbühne im Turm Baur, s Studio im Herzogskastn und de Werkstattbühne, de si emfois im Hämer-Bau befindt. Insgsamt findn in Inglståd rund 500 Auffiahrungen im Jåhr statt. In da Ståd is zudem a grouße Zoih vo weidab Bühnen z'findn, de vo Theatergruppn mit untaschiedlichen Trägan gefiaht wern.
[dro werkln] Museen
Inglståd hod insgsamt 13 Museen vo unterschiedliche Träga. Greßts und äidastes Museum in da Ståd is vom Bayerische Armeemuseum mit ana Sammlung vo Waffn, Ausrüstungsgengständn, Uniformen, Fahnen, Standarten, Gemäjden und Ordn mit'm Schwerpunkt auf da Boarischn Armee. S Museum is im „Neien Schloß“ und im „Reduit Tilly“ untabracht und deckt de Militärgschichte bis samt am Erstn Wejdkriag ab. Des 1973 eröffnet Deitsche Medizinhistorische Museum, des in da „Oidn Anatomie“ untabracht is, zoagt de Entwicklung da Medizin seit da Zeit vom Oidn Ägyptn und is s oanzige Museum dera Oat in Deitschland. Nem Gengständen vo da Chirurgie hod s Museum aa an botanischn Goatn mit ana Fui vo Arzneipflanzen. Im Stådmuseum Inglståd zoang vui Exponate de Entwicklung da Ståd und da Region vo da Friahzeit bis in de jingste Gengwoat. Im „Kavalier Hepp“ wern nem am Bernsteincollier aa s Stådmodell vo Jakob Sandtner und da Schimme vum Schwednkenig Gustav Adolf ausgstejt. Seit 1998 gibts im „Kavalier Hepp“ aa s Spuizeigmuseum. Ebenfois zum Stådmuseum gheat s Bauerngrätemuseum im Stådteil Hundszell. Vo de Museen unta privata Trägaschaft is bsundas s museum mobile vo da Audi AG im Audi Forum hervorzumhem. Es zoagt de Firmengschicht beispuisweise in Form vo iba 50 Autos und mehr ois 30 Fahr- und Motorradl. De Moderne Kunst is in Inglståd museumsmäßig vor oim duach s Museum fia konkrete Kunst vatretn, oane vo de umfassendsten Sammlungen in ganz Eiropa. Danem existiat no s Museum vom Buidhaua Alf Lechner. Kloanere Museen und Dokumentationsstätten san des Hoamatmuseum Niemes-Prachatiz, wos de Hoamatsammlung da Ståd Niemes und vom Landkreis Prachatitz in Böhmen zoagt, de Dokumentationsstättn Marieluise Fleißer, de in ihrm Ejtanhaus untabracht is, s Heinrich-Stiefel–Schuimuseum am Brucknkopf und s Eiropäische Donaumuseum Inglståd mit am Ausstellungsraum im Stådmuseum und dem oidn Messpegelhaus am Brucknkopf. Jingsts Museum in Inglståd is vom Boarischn Polizeimuseum im Turm Triva im Klenzepark, wos de Entwicklung da Polizei in Bayern seit'm Jåhr 1812 dokumentiat.
[dro werkln] Musik
Inglståd is da Heimatort vo a baar, teilweis deitschlandweit bekannte Musikinterpreten und -bands. Hierzu zäin insbesondere de Hardrock-Band „Bonfire“ und des international populäre Dance-Projekt „Groove Coverage“. Mit a Coverversion vom Mike Oldfield-Klassiker Moonlight Shadow erreicht des den dritten Platz da Media-Control-Charts und kriagt dafia a Goldene Schallplatte. Weitere Bands san „Slut“ und „Hotwire“. Mit am „Georgischen Kammerorchester“ ko Inglståd auf a renommiertes Orchester verweisn. Drüba hinaus san in da Ståd vei Chöre aktiv; drunta beispuisweise de „Inglstädter nåchtigallen“, da „Jugendkammerchor“ Inglståd, da Kammerchor „incanto corale“ und da „Motettenchor“ Inglståd e. V.
[dro werkln] Bauwerk
Inglståd zeichnet si duach a weitgehend erhoitne historische Oidståd mit Bauwerke aus alle Epochen da Stådgschichte aus. Nåch Angaben vom Bayerischen Landesamtes fia Denkmalpflege gibt's in da Ståd 582 Baudenkmäler. Da „Scherbelberg“, a historischer Trümmerberg aus de napoleonischen Kriag, und aa da „Pfeifturm“, a ehemaliger Wachturm da Ståd aus dem 14. Jahrhundert, gewährn an Überblick üba de Oidståd. Aus da Zeit da erschtn Stådumwallung und Stådwerdung san de „Moritzkirche“, de „Untane Pfarr“ aus dem Jåhr 1234 und da „Herzogskasten“, des oide Herzogsschloss, erhoitn . Ebenfalls aus dem 13. Jahrhundert stamman de friahesten Bestände vo de zwoa Inglstädter Klöster, dem „Gnadenthalkloster“ und dem „Franziskanerkloster“ mit „Franziskanerkirche“, und aa des Spital vo 1319. Vo da zwoaten Stådumwallung aus dem 14. Jahrhundert san weite Teile da Stådmauer und aa des „Kreiztor“ – oana vo de vier Haupttore – erhoitn , des gleichzeitig Wahrzeichen da Ståd is. Teil da Stådmauer san aa de zwoa Nebentore „Taschenturm“ und „Münzbergtor“ aus dem Jåhr 1390. Ebenfalls aus dem 14. Jahrhundert stammt des „Oide Rathaus“. Erstmalig is des im 16. Jahrhundert umgebaut, letztmals 1882.
Aus da Zeit vom souveränen Herzogtum Baiern-Inglståd stamman des „Neie Schloß“ und des „Münster Zur Scheena Unsera Liabn Frau]]“, de „Obere Pfarr“. Oi zwoa Bauwerke, de vo Ludwig dem Gebarteten in Auftrag gem worn san, san eindrucksvolle Beispui da Spadgotik. Auf de Inglstädter Herzog geht des 1429 gstiftetr „Pfründnerhaus“ zruck, de so ghoaßne „Hohe Schule“, in der ab 1472 de Universität untabracht gwen is. Nem den repräsentativen Bauten findn si in Inglståd vei sehenswerte Biargahäuser. Des äideste is des so ghoaßne „Birnbaumhäusl“ aus da Zeit um 1470. Danem des Haus des Theologen Dr. Johannes Eck, des Sterbehaus des Feldherrn Tilly und vei weitere Wohnhäuser vo Inglstädter Professoren. Hervorzuheben san da des „Kaisheimer Haus“ und aa des „Ickstatt-Haus“, des duach de höchste Barockfassade vo Süddeitschland besticht. Ebenfalls aus da Zeit ois Universitätsståd stammt de „Oide Anatomie“, a spadbarocker Prachtbau im Stil a Orangerie aus dem Jåhr 1723, in dem de medizinischen Fakultät da Universität untabracht gwen is. De Maria de Victoria Kirche („Asamkirche“) is zwischn 1732 und 1736 ois Oratorium da marianischen Studentenkongregation erbaut und guit mit eanam monumentalen Deckenfresko und ihrer Ausstattung ois Höhepunkt des Schaffens da Brüder Asam. Mit da „Lepanto-Monstranz“ beherbergt de Asamkirche a da wertvollsten Monstranzn da Welt. Vo da Festungsanlage des 19. Jahrhundert san emfois groaße Teile erhoitn . Hierzu zäin de Bauten am so ghoaßnen Brucknkopf, dem „Reduit Tilly“ und den Türmen „Baur“ und „Triva“, bei denen Leo vo Klenze an da künstlerischen Ausgstoitung mitwirkte. Drüba hinaus san vier Kavaliere, drunta „Kavalier Hepp“ und a da Fronten und aa mehra Batteriestellungen und Flankenbatterien erhoitn . Mit am „Theater Inglståd“ håt Inglståd zudem des jingste Baudenkmal vo Bayern. Sehenswert is drüba hinaus de Dampflokomotive 98 507 (Bayerische D XI), de 1968 vor dem Hauptbahnhof ois Denkmal aufgstellt worn is. De is 1903 vo Krauss-Maffei gebaut und is de letzte Vertreterin vo 147 Exemplaren da Baureihe „98.4–5“. 1960 is de Lokalbahnlokomotive im Bahnbetriebswerk Nürnberg Rbf ausgemustert. Des vo Gunter Henn gestaltete „Audi Forum“ is a Beispui fia moderne Architektur in Inglståd.
[dro werkln] Parks und Naturräume
Inglståd is a greane Ståd mit zahlreiche Parks, Greananlagen und Wäida. Am prägendsten is des „Glacis“, des Vorfeld vom ehemaligen Festungsgürtel rund um de eigentliche Innenståd. Sie is heit da innere Greangürtel und damit greane Lunge und Pufferflächn zwischn am Autoverkehr und Wohnbebauung und Schuin. Duachzong werd sie vo weitläufige Fuaß- und Radlwege mit guada Sicht auf a baar da ehemaligen Festungsbautn inklusive vo am guat erhoitnen Teil vom so ghoaßnen „Künettengraben“. Aa da greßte Park vo Inglståd, da „Klenzepark“, des Gelände da Landesgartenschau vo 1992 am ehemaligen Brucknkopf da klassizistischen Festung, is Teil vom Glacis. Da Übergang vom Park zum Woid werd im „Luitpoldpark“ deutlich, der am Brucknkopf ois Teil vom Glacis beginnt und im Westteil zunehmad Woid ähnlichen Charakter annimmt. Da äußere Greagürtel verlafft im Bereich da ehemaligen Vorwerke vo da Festung. Zu eam ghern unta andam da Spielpark „Fort Peyerl“, da „Fort Haslang Park“ und da Stådteilpark „Am Augraben“. Greßta Woid in Inglståd is da Auwoid („Schüttel“) am nördlichen und südlichen Donauufer. Es is oam vo de greßten duachgängig erhoitnen Auwaldstücke in Deitschland, schwarpunktartig gleng zwischn Neiburgund Inglståd mit Ausläufer bis ins Stådgebiet und drüba hinaus. Da Auwald dient ois Naturreservat mit in da Region zum Teil einzigartiger Vegetation und Tiervorkommen, zudem ois grüne Lunge und (naturnahes) Naherholungsgebiet. Aa da „Zucheringer Woid“, des Naherholungsgebiet „Am Auwoidsee“ und aa des Naherholungsgebiet Irgertsheim mit seine zahlreicha Weiher und Seen san Reste vom Auwoid.
[dro werkln] Sport
Des Sportlem in da Ståd werd vor oim vo den 83 eitragne Sportvereinen trang, wobei nahezua alle Sportarten bedient wern. Zahlenmäßig greßter Verein is da MTV 1881 Inglståd mit üba 3.000 Mitglieda in 16 Abteilungen. Insgesamt zäin de Inglstädter Sportvereine in ebba 41.000 Mitglieda. Inglståd is bsunders duach den Eishockeysport bekannt. Da 1964 gründte ERC Inglståd spuit seit da Saison 2002/2003 in da hechstn deitschn Eishockeyliga, da DEL. Mit Ausnahme da Aufstiegssaison und am Spuijahr 2007/2008 håt de Mannschaft oi Jåhr de Play-offs und bereits zwoamoi des Halbfinale da Play-offs erreicht. De beste Vorrundenplatzierung erreicht da ERC in da Saison 2005/2006 mit Platz zwoa. Da Fuaßboiverein FC Inglståd 04 spuit in da Saison 2008/09 in da zwoaten Fussballbundesliga. In da Saison 2007/08 steigt er vo da dritthechstn Spielklasse, da Regionalliga Süd auf. Da Verein is 2004 duach de Fusion da Fuaßboiabteilungen da Sportvereine MTV Inglståd und ESV Inglståd. De zwoate Mannschaft des FC Inglståd spuit in da Landesliga Süd. De zahlreichen Teams da weiteren Fuaßboivereine spuin in niedrigeren Spielklassen, so in ebba da FC Gerolfing und da Türk SV Inglståd, de in da Bezirksliga Oberbayern Nord antreten. Baseball, de in Deitschland net so verbreitete US-Amerikanische Sportart, is in Inglståd emfois vatretn. Da Verein Inglståd Schanzer is 1985 gründet worn und zäit damit zu den äidestn Baseballvereinen in Deitschland. Zwischenzeitlich gspuit håt de Mannschaft erstklassig, steigt aba 1999 wieda in de 2. Bundesliga ab. Im Schwimmsport håt si Inglståd duach den SC Delphin Inglståd an Nama gemacht. Da SC Delphin is unta andam da Heimatverein der vo dazeitigen Europarekordhalterin Janine Pietsch (50 Meter Rücken) und da deitschn Moastain Raphaela Piehler (200 Meter Rücken). De Wassaballmannschaft des SC Delphin Inglståd spuit in da Oberliga Bayern. Da oi Jahr im Mai austragene „Inglstädter Hoibmarathon“ is mit mehr ois 3.000 Starter de teilnehmerstärkste, regelmäßig stattfindende, Sportveranstaltung in Inglståd. De 21,1 Kilometa lang Routn führt vorwiegend duach de Oidståd und den Klenze- und den Luitpoldpark südli vo da Donau. In Inglståd startet seit 1969 oi Jahr Ende Juni de „Tour International Danubien“ (TID), de mit 2.080 km längste Kanu- und Ruderwanderfahrt da Welt. De im Jåhr 2003 erricht „Saturn-Arena“ is de greßte Sporthalle in Inglståd. Sie is Austragungsort da Heimspui des ERC Inglståd und bietet 4.816 Zuschauern Platz. Fia Trainingszwecke is a weitere Eissporthalle in direkter Nachbarschaft zua Saturn Arena baut worn. Vorhanden is weiters des nimma überdachte Eisstadion an da Jahnstraß, da friahere „Pantherkäfig“. Des greßte Fuaßboistadion in Inglståd is vom ESV-Stadion im Stådteil Ringsee, des 16.500 Zuschauern Platz bietet. Während da Olympischen Sommerspui 1972 san da mehra Vorrundenspui im Fuaßboi ausgetragen. Fia de Heimspui des FC Inglståd werd de Bezirkssportanlage Mitte gnutzt. De war drüba hinaus jahrelang Austragungsort des „Inglstädter Leichtathletik Meetings“, des 2001 letztmalig stattgfundn håt. Danem existiern drei weitere Bezirkssportanlagen in de Stådbezirke Südwest, Nordwest und Nordost. Fia de zahlreichen Hallensportarten, wia Handboi oda Basketboi, stengan insgesamt sechs Dreifach- und vier Doppelsporthallen im Stådgebiet zua Verfügung.
[dro werkln] Veranstaltungsorte
Inglståd håt a Veizahl verschiedener Veranstaltungsorte fia unterschiedlichsten Zwecke. Greßta Veranstaltungsraum is de „Saturn Arena“, a Multifunktionshalle fia Konzerte und kleanere Messen. Fia größere Messen is des „Messegelände Ost“ nördlich vo Mailing errichtet worn. Fia musikalische Veranstaltungen werd aa de Kloakunstbühne „Neue Welt“, des „Ohrakel“ und des „Cafe Paradox“ ois Austragungsort gnutzt. Weitere Veranstaltungsorte fia verschiedene Anlässe san des „Audi Forum“ und da „Groaße Festsaal“ im Inglstädter Stådtheater.
[dro werkln] Regelmäßige Veranstaltungen
De erschtn greßan kulturellen Veranstaltungen vom Jåhr in Inglståd san de „Inglstädter Kabarett-Tage“ und de „Inglstädter Literaturtage“. Im April folgt des „Fest zu Georgi“, da Verkündung des Reinheitsgebots fia Bier in Inglståd im Jåhr 1516. Vor Ostern findt seit dem Jåhr 2000 auf dem Paradeplatz vor dem Neuen Schloß des „Brunnenfest“ statt. Im Zentrum steht da mit üba 3000 Ostereiern, Thujen- und Buchszweigen geschmückte Brunnen mit dem Denkmal Kaiser Ludwig des Baiern, um den si in ebba 30 Verkaufsstände gruppieren. De Anfänge des „Pfingstfestes“ gengan auf de Verleihung vo am ewigen freien dreiwöchigen Markt duach Kaiser Ludwig den Baiern zruck, da alloi Jahr 14 Tag nåch Pfingsten stattfindn soll. Sei heitige Form håt des Pfingstfest seit 1946. Seit 1972 is' vom oidn Voiksfestplatz vor dem Taschenturm auf den neien, in ebba 40.000 Quadratmeter groaße Voiksfestplatz verlegt. Des Voiksfest dauert heit nur mehr 10 Tag und håt zwoa Bierzelte und an Warenmarkt. Seit 1985 findt alloi Jahr am erschtn Wochenende im Juli des groaße „Biargafest“ statt. Im Jåhr 2006 beschliaßt da Stådrat, des nur no jedes zwoate Jåhr, im Wechsel mit dem erstmois 2006 anlässlich des 1200-jährigen Stådjubiläums stattgefundenen „Historischen Fest“, abzuhalten. Seit 2008 heißt des "Historische Fest" iatz "Inglstädter Herzogsfest". Weitere Veranstaltungen im Summa san da „Inglstädter Kultursumma“ und aa des „Kurzfilmfestival 20 min/max“ und des bereits im Juni stattfindende „Carrara-Weinfest“ da Partnerståd Carrara auf dem Paradeplatz. Im September stengan drei größere Feste auf dem Veranstaltungskalender. Hierzu zäin de „Septemberdult“ auf dem Rathausplatz, des „Herbstfest“, des zwoate Inglstädter Voiksfest und des seit 1978 stattfindende „Open Flair“ im Klenzepark. Da Spadherbst is in Inglståd vo zahlreichen kulturellen Veranstaltungen, wia de „Inglstädter Jazz-Tag“ oda den „Da Oktober is a Frau - Künstlerinnentage“ geprägt. Im Dezember findt auf dem Platz zwischn Stådtheater und Herzogskasten da Inglstädter Christkindlmarkt statt. Er is bereits im Jåhr 1570 vo Herzog Albrecht V. ois „Jahrmarkt an Nicolai“ gewährt, womit er zu den äidestn Weihnachtsmärkten in Bayern gehört. Nem den üba 50 Buden is a historisches Hoizkarussell Bestandteil des Christkindlmarkts. Ehe er an sein iatzigen Platz verlegt worn is, findt da Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz statt.
[dro werkln] Bibliotheken
In Inglståd gibt's vei Bibliotheken und Biachareien. Hauptstelle da Stådbiacharei, da „Marie-Luise-Fleißer-Biacharei“ is da Herzogskasten. Danem existiert mit der Stådteilbiacharei Südwest a Filiale und mit dem Biachabus, da 39 Haltepunkte anfährt werd des gesamte Stådgebiet abgedeckt. Vo da Ståd wern in ihre Bibliotheken 180.000 Medien oobotn. De Katholische Universität Eichstätt-Inglståd untahoit in Inglståd a „Teilbibliothek da Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät“. Weitere wissenschaftliche Bibliotheken san de Fachhochschulbibliothek und de „Wissenschaftliche Bibliothek des Stådmuseums“. Drüba hinaus bietet de „Bayerische Armeebibliothek“ 130.000 Biacha oo. Überdies existiern diverse Schulbibliotheken, Pfarrbiachareien, aba aa de Patientenbibliothek im Klinikum Inglståd und de Werksbibliothek des Audi-Werkes.
[dro werkln] De Ståd ois literarische Kulissn
Da Nåchhoi vo de medizinischen Experimente an da Inglstädter Universität war so groaß, daß sie no 18 Jahr nåch eanam Ende Mary Shelley zu eanam Erstlingsroman Victor Frankenstein owei da moderne Prometheus inspiriern. Sie laßt darin ihren tragischn Helden im Inglståd vom Jåhr 1700 studieren und forschen und da sei legendäre Kreatur erschaffa. No heit erinnert a nächtliche Gruselführung duach de Oidståd da dro. De Heimatståd Inglståd spuit im Werk vo Marieluise Fleißer a zentrale Rolln. In Inglståd verbringt sie üba 60 ihrer 72 Lemsjahre, da spuin eanane bekanntesten Stücke, ihr Roman und mehra Erzählungen. De Provinz mit ihre Menschen, de kloabürgerliche Welt da Handwerker, Soldaten, Schuikinda und Dienstmädchen is Thema und Nährboden fia vei vo ihre Stücken. Aus ihrer bayrischen Verwurzelung kommt de Kraft vo ihrer Sprach. Pioniere in Inglståd is vo Rainer Werner Fassbinder fia des ZDF verfilmt. Robert Shea und Robert Anton Wilson lassn de Handlung ihrer Illuminatus-Trilogie teilweis in Inglståd stattfindn und begründn mit der Trilogie des Genre da belletristischen Verschwörungsliteratur, des seitdem mit auflagenstarken Biachan wia Umberto Eco Des Foucaultsche Pendel und Sakrileg vo Dan Brown in de Bestsellerlisten präsent is.
[dro werkln] Persönlichkeitn
An dera Stelle wern nur Leit aufgeführt, de deutlich mit Inglståd in Verbindung gebracht wern. Fia genauere Informationen üba de da aufgeführten Nama und üba Leit, de im weiteren Sinne mit der Ståd vabundn wern können, existiert da Hauptartikel Liste da Persönlichkeitn da Ståd Inglståd.
[dro werkln] Buam und Dechta vo da Ståd
De foigende Übersicht enthalt bedeitende, in Inglståd geborene Persönlichkeitn chronologisch aufgelistet nåch dem Geburtsjahr. Ob de Leit ihren spaderen Wirkungskreis in Inglståd ham oda net, is dabei unerheblich. De Liste erhebt koan Anspruch auf Vollständigkeit.
- Philipp Apian (* 14. September 1531; † 15. November 1589 in Tübingen) war Mathematiker und Kartograph da „Bairischen Landtafeln“. Er erhoit, nåchdem er scho mit elf Jåhr a Mathematikstudium an da Inglstädter Hochschui begann, bereits im Oida vo 21 Jåhr a Professur an da Universität Inglståd.
- Ludwig Fronhofer (* 1746; † 1800 in München) war Realschullehrer und mit Johann Adam vo Ickstatt (schaug unten) Begründer vom neien Schultyps „Realschui“. Sei Verdienste san vom bayerischen Herrscherhaus duach de Ernennung zum Kurfiarstlichen Hofsekretär und vo da Gelehrtenwelt duach de Aufnahme in de Bayerische Akademie da Wissenschaften gewürdigt.
- Adam Weishaupt (* 6. Februar 1748; † 18. November 1830 in Gotha) war Professor an da Universität Inglståd und Gründer des bayerischen Illuminatenordens.
- Adolf Ritter vo Tutschek (* 16. Mai 1891; † 15. März 1918) war a deitscha Jagdflieger im Ersten Weltkriag und Träga vom Ordens Pour le Mérite.
- Marieluise Fleißer (* 23. November 1901; † 2. Februar 1974 in Inglståd) war a Schriftstellerin. Zu ihren bekanntesten Werken zäit unta andam de Komödie „Pioniere in Inglståd“.
- Joseph Schröffer (* 20. Februar 1903; † 7. September 1983 in Nürnberg) war vo 1948 bis 1967 Bischof vo Eichstätt und kafft si groaße Verdienste in da nåchkonziliaren Reform da Priesterbildung.
- Horst Seehofer (* 4. Juli 1949) war vo 1992 bis 1998 Bundesminister fia Gesundheit und vo 2005 bis 2008 Bundesminister fia Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und aa Mitglied des Bundestags fia de CSU. Seit 2008 is a Ministerpräsident vo Bayern.
- Günter Grünwald (* 27. November 1956) is Komiker und Kabarettist. Grünwald, der si selba ironisch ois „Botschafter des guten Geschmacks“ bezeichnet, håt seit 7. März 2003 a eigene Late-Night-Show, de monatlich produzierte Grünwald Freitagscomedy.
[dro werkln] Bekannte Leit mit Bezug zua Ståd
Außerdem wirkn in Inglståd:
- „Dr. Johannes Eck“, tatsächlich Johannes Mayer, (* 13. November 1486 in Egg an da Günz; † 15. Februar 1543 in Inglståd) war Professor an da Universität Inglståd und guit ois greßter Gengspuia vom Luther, wobei er in Inglståd mehra Streitschriften geng Luther veröffentlicht håt.
- Christoph Scheiner (* 25. Juli 1573 (nach andern Autoren 1575) in Markt Woid bei Mindelheim; † 18. Juli 1650 in Neisse) kriagt 1610 den Lehrstuhl fia Mathematik an da Universität Inglståd und entdeckte vom Turm da Heilig-Kreiz-Kira in Inglståd am Vormittag vom 21. März und nomois im Oktober 1611 zsamma mit seim Schuikinda Pater Johann Baptist Cysat de Sonnenfleckn.
- Johann t’Serclaes vo Tilly (* 1559 auf Schloß Tilly, Gmoa Villers-la-Ville; † 30. April 1632 in Inglståd) war Feldherr während am Dreißigjährigen Kriag und stirbt nåch a Verletzung in da Schlacht bei Rain am Lech 1632 im „Tilly-Haus“.
- Johann Adam vo Ickstatt (* 6. Jänner 1702 in Vockenhausen; † 17. August 1776 in Waldsassen) war Direktor und Professor an da Hohen Schui, Schuireformer und Gründer vom bayerischen Realschuiwesen.
- Johann Simon Mayr (* 14. Juni 1763 in Mendorf; † 2. Dezember 1845 in Bergamo) wirkt vo 1773 bis 1787 in Inglståd und guit ois oana da bedeitendsten Komponisten da italienischen Oper vom friahen 19. Jahrhundert.
- „Jacob Philipp Adolf“, tatsächlich Adolph Scherzer, (* 1815 in Neuståd an da Aisch; † 21. März 1864 in Inglståd) schreibt ois Militärmusika und Komponist in Inglståd um 1850 den Bayerischen Defiliermarsch.
- Dr. Ludwig Liebl (* 1874; † 1940) war Sanitätsrat, NSDAP-Mitglied, Gründungsvorsitzender vom NS-Ärztebund und aa Verleger vom nationalsozialistischen Donauboten.
- John Friedmann (* 16. August 1971 in Frankfurt am Main) und Florian Simbeck (* 27. Juni 1971 in München) – De Schauspuia lernan si in Inglståd kenna, wo Florian Simbeck des Reuchlin-Gymnasium bsuacht håt, kenna und san ois Comedyduo „Erkan und Stefan“ bekannt.
[dro werkln] Drucksochn
- Treffer, Gerd: Als man auf Preußen noch schießen durfte. 63 Ingolstädter Geschichten und Anekdoten, Ingoistadt: 2006.
- Stadt Ingolstadt (Hg.): Unsere Stadt Ingolstadt. Eine Broschüre für Neubürger, Ingoistadt: 2006.
- Treffer, Gerd: Kleine Ingolstädter Stadtgeschichte, Regensburg: 2004.
- Siegfried Hofmann/Beatrix Ettelt (Hgg.): Bayern-Ingolstadt, Bayern-Landshut 1392–1506. Glanz und Elend einer Teilung. Ausstellungskatalog, Ingoistadt: 1992.
- Mader, Friedrich (Hg.): Ingolstadt, Ingoistadt: 1988.
- Fegert, Hans: Alte Ansichten von Ingolstadt, Kösching: 1987.
- Rassa, Kurt: Stadt und Landkreis Ingolstadt, Minga: 1963.
- Schnell, Hugo (Hg.): Ingoistadt, Minga und Zürich: 1958.
- Buchdruckerei und Verlagsgesellschaft m.b.H. (Hg.): Ingolstadt. Führer durch die Stadt Ingolstadt, Ingoistadt: 1928.
- Bronner, Franz: Was Ingolstadt im Laufe der Zeiten erlebt hat, Ingoistadt: 1911.
- Gemminger, Ludwig: Das alte Ingolstadt, Regnschburg: 1864.
- Hofmann, Siegfried: Geschichte der Stadt Ingolstadt, Bde. 1-2, Ingoistadt 2000, 2006.
- Ingolstadt - Vom Werden einer Stadt - Geschichte und Geschichten, hg.v. Beatrix Schönewald/Gerd Riedel, Ingoistadt 2000.
- Vom Werden einer Stadt - Ingolstadt seit 806, hg.v. Beatrix Schönewald/Gerd Riedel, Ingoistadt 2006.
- Theodor Müller/Siegfried Hofmann: Ingoistadt, Regnschburg 1998.
[dro werkln] Externe Links
| Commons: Ingolstadt – Buidl, Videos und/oda Audiodatein |
| Wikinews: Kategorie: Ingolstadt – Nåchrichtn |
| Wiktionary: Ingolstadt – Bedeitungserklärunga, Wortherkunft, Synonyme und Iabasetzunga |
| Wikisource: Ingolstadt – Quejntexte |
- Hoamseitn vo Inglstodt
- Offizielle Statistik-Website vo da Ståd Inglståd
- Kultur, Archäologie und Gschicht vo Inglståd
- Inglståd: Wappengeschichte vom Haus der Bayerischen Geschichte
[dro werkln] Oanzlnåchweis
- ↑ Historischer Verein Inglståd: Ingoldesstat finden
- ↑ Stådmuseum Inglståd: Verlauf da Schutter
- ↑ Gerd Treffer: Kloane Inglstädter Stådgschichte, Rengschburg: 2004, S. 22
- ↑ Alemannia Judaica – Arbatsgmoaschaft zua Erforschung da jüdischen Gschichte: De Synagoge in Inglståd
- ↑ Donaukurier: Neue Moschee ois Begegnungsstätte 18. Mai 2008
- ↑ Ståd Inglståd: da Kommunalwoi 2008 in Inglståd Inglståd
- ↑ Da Bundeswahlleiter: Woikreisergebnis da Bundestagswahl 2005 fia den Woikreis 218 Inglståd
- ↑ Ståd Inglståd: Partnerstädte
- ↑ Prognos Zukunftsatlas 2007 Regionen im Zukunftswettbewerb
- ↑ Ståd Inglståd Zahlenspiagl Inglståd 2007/2008
- ↑ Audi AG: Produktionsstandorte Deitschland
- ↑ Bundesamt fia Bauwesen und Raumordnung: Entwicklung da Städte, Kreise und Gmoandn, Bonn: 2004.
- ↑ Rudolf Arendt: Letzter Befehl. Versenken. Deitsche U-Boote im Schwarzen Meer 1942 bis 1944. 1998, ISBN 3-8132-0543-6 Hans Michael Kloth: U-Boot auf da Autobahn. In: Spiegel-Online vom 5. Februar 2008 (Rubrik Eines Tages).
- ↑ Donaukurier: Wir üba uns
- ↑ Schanzer Zeitung: Homepage
- ↑ 16,0 16,1 Bundesnetzagentur: Senderdaten
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