Bayern

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(Weidergloatt voh Baiern)
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Der Artikl is im Dialekt Obaboarisch gschrim worn.
Bayern
Boarn
Streifenflagge des Freistaates Bayern

 und  Rautenflagge des Freistaates Bayern

Großes Staatswappen des Freistaates Bayern
Bundesland Bayern in Deutschland
Basisdatn
Haptstod: Minga
Fläch: 70.549,44 km² (1.)
Eiwohna: 12.519.312 (2.)
(30. Juni 2008)
Bevejkarungsdichtn: 177 Eiwohner je km² (11.)
BIP
 - Total
 - Antei am deitschen BIP
2005
403,709 Mrd. €
18%
Landeshymne: Gott mit dir, du Land der Bayern
Schuidn: 1.851 € pro Eiwohna (Ende 2005)
Schuidn gesamt: 21,24 Mrd. € (2004)
ISO 3166-2: DE-BY
Hoamseitn: www.bayern.de
Politik
Ministerpresident: Horst Seehofer (CSU)
(seit 27. Oktoba 2008)
Regierade Partei: CSU, FDP
letzte Woi: 28. Septemba 2008
nächste Woi: 2013
Parlamentarische Vatretung
Stimma im Bundesrot: 6
Regiarungsbeziak
Bayern-Regierungsbezirke.png

Da Freistaat Bayern, aa Freistoot Boarn, is a Land im Sidostn vo da Bundesrepublik Deitschland. Es is s flechngresste Bundesland und stehd noch da Einwohnazoi hinta Nordrhein-Westfalen an zwoata Stej. De Haptstod vo Bayern is Minga. Nochban vo Bayern san de Bundeslenda Badn-Württmberg, Hessn, Thüringen, Saxn sowia de Stootn Esterreich, Tschechei und im Bodnsee de Schweiz.

De Schreibweis vum Landesnama mim "y" gehd afn boarischn Kini Ludwig I. zruck, friacha hods "Baiern" ghoassn. Ea hod an griachischn Buchstobm "Ypsilon" gnumma, ois Liab z Griachaland und zu seim Buam (Otto I.), wo Kini von Griachaland worn is.

Schaug aa: Portal:Bayern - Portal:Minga

Inhoitsvazeichnis

[drå werkln] Typisch Bayern

Bayern guit oft ois ziemle oanzigoartig. De Voikskuitua is fir vui Bayern sea wichti. Dazua ghean vor oim Brauchtum, Trochtn, Musi, Voiksfeste und traditioneje Spoatoatn, oba aa boarische Spezialitetn wia Bia und Weisswuascht. Des zoagt a bsundare Hoamat- und Naturvabundnheit. De Voikskuitua z Bayern is iba 1500 Joar oid und gheat zu dena ejtastn vo Eiropa.[1]

Da typische Bayer werd oft ois heita, glossn und gmiatle eigschätzt. S Lem in Bayern, sogt ma, is weniga hektisch ois andaswo, dafia hoid ma oba a ba vuin Socha lenga durch. Manchmoi guit da typische Bayer oba aa ois dickkepfi bzw. sturschedlad, soichane Typn wean dann z Bayern Grantla gnennt.[2]

Lem und lem lossn is a wichtiga Grundsotz z Bayern. Des wird aa Liberalitas Bavarica gnennt und hoasst sovui wia freiheitliche Gsinnung. Deswegn gejtn de Bayern aa ois wejtoffn. Boarische Lemsoart is fost iabaroi af da Wejt bekannt und gschetzt.[3]

Bayern zejt in Bezug auf Wirtschofd und Buidung zu dena erfoigreichstn Regiona z Deitschland und Eiropa. Leistung wead z Bayern hochgschetzt und wer vui leistet, der ko se aa vui leisten. Des is ned nur monetea gmoandd sondan aa in Bezug afs afmipfige Vahoidn vo de Boarn, af de boarische Zivilcourage. Im bekanntn Spruch "Wer ko, der ko" kimmt des zum Ausdruck.

[drå werkln] Voiksstämm und Sprochn

Im Freistaat lem drei vaschiedene deitsche Voiksstämm (af'deilt noch de Dialekte): de Frankn, de Schwom (Alemannen) und de Boarn (Baiern), oiso de Leid in Bayern, wos traditionej boarisch redn. Zu de drei Stämm san de Sudetndeitschn kema, de wo an gresstn Tei vo dene Hoamatvadriabna stejn, de wo nach 1945 af Bayern kema san. Iwa de hod am 6. Juni 1954 da Freistaat d Schirmherrschaft iwanumma. „De Boarische Staatsregierung siagt de sudetndeitsche Voiksgrubbm ois oan Stamm unta de Voiksstämm vo Bayern“, hoassts in da Valeihungsurkundn vum 5. Novemba 1962. De „Neibayern“ hom an wesntlichn Beitrog fian Wiedafbau vo Bayern nochn zwoatn Wejdkriag gleisdd. In de letztn dreissg Joar san aa vui weidane Neibiaga zuazong, vor oim in de grossn Städd. Vui san zearscht ois Gastorwada kema. So treffan aa in Bayern vui Kuiturn und Religiona zsamma. De mearan Leit z Bayern san Christn, im Sidn haptsächle remisch katholische, im fränkischn Noadn a weng mehra Refoamiade.

[drå werkln] Stämm

De Bevejkarung vo Bayern setzt si aus 6,4 Milliona Oidbayern (Boarn), 4,1 Milliona Frankn und 1,8 Milliona Schwom zsamma, dazua san noch 1945 iwa zwoa Millionen Flichtlinge und Hoamatvatriabane, vor oim Sudetndeitsche kema.

[drå werkln] Sprochn

De Amts- und Vakehrssproch is Deitsch. Dazua keman drei ogstammte Dialektgruppn:

[drå werkln] Eadkund

[drå werkln] Landschoft

Bayern liegt in Middleiropa im Sidn vo Deitschland und umfosst:

  • de Boarischn Oipn
  • s Oipnvoaland bis zua Donau mit dena drei grossn Seen vo Obabayern
  • s ostboarische Middlgebiag
  • de Stufnlandschoft vor da Schwäbschn Oib und da Fränkischn Oib.

[drå werkln] Gwässa

Da gresste Fluss is de Donau, de ba Possa noch Esterreich umme gehd. De gressan Nebmfliss vo da Donau san:

Da Inn fiat bei Possa sogor moastns meara Wossa wia de Donau, weira vo de Oipn kimmt und an langan Obalauf hod. Aa af an Lech trifft des mangmoi zua.

Da gresste Tei vo Frankn wead duach an Main und seine Nebnfliss de Renitz und de Tauber vo links, de frenkische Saale vo rechts, in an Rhein entwessad. Im Nordostn vo Obafrankn entspringan de linkn Nebmfliss vo da Elbe: de sächsische Saale und de Eger.

[drå werkln] Klima

S Klima geht z Bayern vum Nordwestn noch Ostn ins Kontinentalklima iwa. An rund 100 Dogn liegn de Temparaturn unta Null Grad Celsius, de Westwind bringan im Schnitt 70 cm Reng, im Nordstau vo de Oipn bis zu 180 cm pro Joar. De mittlare Sunscheindaua betrogt jeali 1.600 bis 1.900 Stundn.

Commons: Klimadiagramme – Buidl, Videos und/oda Audiodatein

[drå werkln] Grenzn

Bayern grenzt, vum Westn ongfongt, im Uhrzeigasinn an:

Badn-Württmberg 829 km
Hessn 262 km
Thüringen 381 km
Sachsn 41 km
Tschechische Republik 357 km
Österreich
(Obaöstareich, Soizburg (Bundesland), Tirol, Vorarlberg)
816 km
Bodnsee 19 km - Im Bodensee grenzt Bayern aa an de Schweiz, a genaua Grenzverlauf ist neddamoi festglegt.

De Landesgrenz is 2705 km lang.

[drå werkln] Städd

De gresste Stod und a de Hapstod is Minga. Dann kemma da Reih nach ois weidane Grosstädd Niamberg, Augschburg, Wiazburg, Rengschburg, Inglstod, Fiath und Erlanga.

[drå werkln] Gschicht vu Bayern

Wappn vom Kinireich Bayern

Wia da Augustus Kaisa z Rom wor, is Oidbaiern untahoib vo da Donau, remisch worn. Ois oba Rom untaganga is, ham se de Kejtn, de Germanen ausn Nordn, de Alemannen ausn Westen und de restlichn Rema so vamischd, dass da Stamm vo de Bajuwarn entschdandn is.

Seit 555 n.Chr. is s easchte boarische Stammesherzogtum belegt. De easchtn Herzeg und damit de easchtn bajuwarischn und gsamtboarischn Herrscha worn de Agilolfinger, oba scho unta de Merowinger is Bayern Tei vom frenkischn Reich worn. 788 n.Chr. hod Koarl da Große an Herzog Tassilo III. gschlogn und de oidan Herzeg damid af d'Zeidn brochd.

Da Niadagang vo de Karolinger hods Wiedaaflem vo da Eignständigkeit vo de boarischn Herzeg im sognenntn jingan Stammesherzogtum dameglicht. Duach de Bedrohung und an Ogriff durch de Ungarn ab 862 is s Stammesherzogtum zsammagschwoasst woan. Moakgraf Luitpold vo Bayern is 907 in da valoranan Schlocht vo Pressburg gegn de Ungarn gfoin. Sei Nachfoiga woa sei Sohn Arnulf I. Herzog vo Bayern. Des is a da Ofong vom jingan boarischn Stammesherzogtum. Nach'n Sieg in da Schlocht af'm Lechfejd hod a neie Wejn vo da boarischn Ostsiedlung eigsetzt. Damid san Gebiete im heitign Niedaöstarreich, Istrien und da Krain gwunnan woan. Da Streit mit de Ottonen hod zua stoakn Abhängigkeit vom deitschn Kinidum gfiaht. 976 foid dann da sidestliche Tei vom Herzogtum zu Kärntn. Und a de Babenberga hom im Ostn oiwei unabhängiga vo de boarischn Herzeg regiad. 1070 hod ses mid de Welfn wieda kurz umdrahd, so dass de boarischn Herzeg meahra Machd ghabd hom. Wia da Staufa Kaisa Friedrich I. Barbarossa aba iba de Welfn gwunna hod, is d'Steiamoak und Istrien abgspoidn worn.

Ab 1180 hom de Wittlsbacher Baiern bis 1918 regiad. In da easchdn Zeid san oba a Haffa kloane Heazogtiama endschdandn, bloß ois da Ludwig IV. Kaisa woan is, woa Baiern kuaz wiedavaeind. Ea woas a, dea de Wittlsbacha in zwoa Linien aufteit hod, oamoi de Pfoiza Linie und oamoi de Oidboarische. D'Kuafiaschdnwiadn hom de Oidbaiern 1356 mid da Goidanan Bulle an de Pfoiza Linie valoan. 1503 san olle Linien unta da Mingana Linie zamkema und drei Johr späda, 1506, hod as Primogeniturgsetz de dauandn Teilunga abgschaffd.

In da Gegnreformation hod Bayern a fiahrende Stejung ghobd und nochn dreißgjäarign Kriag hods Gebiete dazuagwunna und is a Kurfirschdntum woan. 1620 hom de Truppn vo da katholischn Liga unta da Fiahrung vom boarischen Fejdherrn Tilly in da Schlocht am Weißn Berg ba Prag de Protesdandn gschlogn. Oschliaßend hod da Tilly de Pfoiz bsetzd. Ois Dangschee homs an Maximilian I. 1623 zum Kurfiaschdn gmochd und eam 1623 de vo eam bsetzte Obapfoiz ois Kriagsentschädigung gschengd. S absolutisdische Bayern hod im Spanischn und Österreichischn Erbfoigekriag zweng da Großmachtpolitik vum Maximilian II. und seim Buam, am Koarl Albrecht, voriabägehend Österreich bsetzt. 1777 is dann de boarische Linie vo de Wittelsbacha ausgstorm und de Kurpfoiz is zu Bayern kemma. Untam Napoleon hod Bayern zu de Franzosn ghoidn und hod durch die Säkularisation an Haffa Gebiete dazuagwunna; so san zum Beispui Soizburg, Tirol, Vorarlberg und s Innviertl voriabagehend z'Bayern kemma. 1806 is Bayern dann a Kinireich woan. Wei sa se rechdzeitig zum Napoleon gschlogn ghabd hod, hod Bayern dann afm Wiener Kongress 1814 ois Siegamacht an Tei vo de neia Gebiete bhoidn deafa. Dafia, dass's Tirol und de rechtsrheinische Pfoiz hergebn ham miassn, ham de Bayern fränkische Gebiete nei dazuakriagd. Da Kini Ludwig I. hod dann Minga zua Kunst-und Universitätsstodt ausbaut. In da Zeid vo de Märzunruhn hod a dann 1848 zwengs oana Affär mid da Tänzerin Lola Montez abdanka miassn. Sei Nachfoiga Ludwig II. hod se dann dadurch an Nama ois "Märchnkini" gmachd, dass a Neischwanstoa und anderne Schlessa baud hod. 1866 hod Bayern mit de Östareicha zamma an Kriag gecha de Preissn verlorn. 1871 is Bayern dan zum neigrindtn Deitschn Reich kemma, hod oba a poa Sondarechte bhoidn, zum Beischbui ba da Post, da Eisnbo oda ban Miledär.

1918 is mit de Novembaunruhen de Wittelsbacha Monarchie zammbrocha. Am 8. Novemba hams an Voiksstaat Bayern ausgruafa. Spoda is de "Räterepublik" afbaut worn. 1920 is Coburg afgrund vo oana Abstimmung z Bayern kema. 1923 is da sog. Hitlerputsch in Bayern gscheidat. Zwischn 1933 und 1945 wor Bayern ois Vawoitungseinheit fost bedeitungslos, s Reich wor in Gaue aufteit. Im Kriag san boarische Städde wia Minga, Niamberg oda Wiazburg duach Bombn stoak zasteat worn. De Besotzungsmächte ham nacha dafia gsorgt, dass vor oim Sudetndeitsche Vatriebane af Bayern umgsiedlt worn san. Bis 1949 is de Bevejkarung desweng um a Viatl gwoxn. Noch da Besetzung durch de Amerikana is Bayern, a Tei vo da neichn Bundesrepublik Deitschland worn, de Rheinpfoiz hod nimma dazua ghead. Wirtschafdli is boid bergaf ganga und Bayern hod se vom Agrar- zuaram moderna Industriestaat entwickeld.

[drå werkln] Politik

Sitzvateilung im boarischn Landtag

Im Boarischn Landtog san etz fimf Partein vatretn. Nach dena letztn Woin (28. Septemba 2008) hod se foigende Sitzvateilung ergem (insges. 187 Sitz):

  • CSU 92 Sitz
  • SPD 39 Sitz
  • Freie Wähler (Freie Wäihla) 21 Sitz
  • Bündnis 90/Die Grünen (De Greanen) 19 Sitz
  • FDP 16 Sitz

Des Ergebnis vo da Landtagswoi 2008 in Prozentn:

  • CSU 43,4 %
  • SPD 18,6 %
  • Bündnis 90/Die Grünen 9,4 %
  • Freie Wähler 10,2 %
  • FDP 8,0 %
  • Die Linke 4,3 %
  • ÖDP 2,0 %
  • Republikaner 1,4 %
  • NPD 1,2 %
  • Bayernpartei 1,1 %
  • Andere 0,3 %

[drå werkln] Staatsafbau

De Grundlog vo da Landespolitik is de Vafossung vom Freistaat Bayern vom 2. Dezemba 1946. Danoch is Bayern a Republik (Freistaat) und a Demokratie (Voiksstaat). Noch da Obschaffung vom Senat am 1. Jänna 2000 hod Bayern a parlamentarischs Oakammasystem. De gsetzgebende Gwoid liegt ban Boarischn Landtag. De Obgeornetn wern olle fimf Joa gwäit.

Chef vo da Staatsregierung is da Bayerische Ministapräsident, wo de Gschäft fiat, de Richtlinien vo da Politik bstimmt und Bayern nach aussn vatritt und de Staatsminista und -sekretäre eanennt. S obaste bayerische Gricht is da Bayerische Vafossungsgrichtshof. Dazua gibts no vaschiedane obare Landesgrichte (drei Obalandesgrichte z Minga, Nürnberg und Bamberg, Bayer. Verwaltungsgerichtshof, Bayer. Landesarbeitsgericht, Bayer. Landessozialgericht) sowia sunstige Grichte. Außa vom Landtag kenna in Bayern Gsetze und Verfassungsänderungen durch Voiksbegehrn und Voiksentscheid ognumma werdn. A Voiksentscheid is aa zua jeda Ändarung vo da Bayerischen Verfassung notwendig.

Bayern is in 7 Regierungsbezirk afteit:

De Beziak san weida in Landkroas afteit und de wiedarum in Gmoana. S gibt dann no a poa Städd, de wo zua koam Landkroas ned dazuaghean – obwois imma oan gibt, dea gradaso hoasst wie de Stod – , da sogt ma dann „kroasfreie Städd“ dazua. De Gemoana und Städd bleim mid eanan politischn Afgom unta si, und zum Tei a de Landkroas. De Landkroas orbatn oba aa fia de Staatsregiarung, wia d Regierungsbeziak, oiso dass de genau des machan, was eana d Regiarung oschafft. Nacha gibts no de „Bezirk“, de ham d'gleichn Flächn wiad Regiarungsbeziak – und de san ned vo da Regiarung ohängi, grad wiad Gmoana.
Eingtle hoasst's oba, nämme in da boarischen Vafassung, wieda ganz ondas, nämme Kroas fiad Regierungsbezirk und Beziak fian Landkroas.

[drå werkln] Boarische Staatsregiarung

Vo 1962 bis 2008 hod de CSU de absolute Meaheit in Bayern ghobt. Mit da Landtogswoi am 28. Septemba 2008 is des voabei. Mit da Landtogswoi am 28. Septemba 2008 hod da Mythos CSU a kloane Dejn kriagt und mit da absolutn Meaheit is vorbei gwen. Nach empfindlichn Valustn is de friachare "Staatspartei" hiatzt af oan Koalitionspartna ogwiesn. De FDP (Freie Demokratische Partei) stejt seitdem 3 Minista in da Koalitionsregierung.

Ministapräsident is seitn 27. Oktoba 2008 Horst Seehofer (CSU).

De neiche boarische Staatsregierung is am 30. Oktoba 2008 vaeidigt worn.

[drå werkln] Woirecht

Im Vagleich zu dena Woin af Bundesebene woast s bayerische Woirecht mearare Bsondaheitn af: Direktkandidatn, de in iam Stimmkroas de Woi gwunna hom, kenna inan Landtog einziagn, wann aa eana Partei de 5% Hiadn gschofft hod.

De Sitzvateilung im Landtag wiad zuasätzli durch de Summe vo de Erst- und Zwoatstimma bestimmt. In andan Bundeslända und ba de Bundestogswoin entscheidt de Easchdstimm iwa de Woi vum Direktkandidatn vo an Woibezirk und alloa de Zwoatstimm bestimmt de Zoi vo de Sitz im Parlament. Des fiat in da Regl dazua, dass de Erststimmen heifiga dena grossn Partein mit aussichtsreichn Direktkanditatn gem wean. Wea ba oana bayerischn Landtagswoi a kloanare Partei mit oin beidn Stimma wäit, vaschenkt sei Erststimm oisdann ned, wei beide Stimma derjenign Partei zuakemma, sejbst wann da entsprechende Stimmkroaskanditat an Einzug inan Landtag ned schaffa soit. Dazua ko de Zwoatstimm a oan ganz bestimmtn Kandidatn vo ana Partei gem werdn, sodass si de Reihnfoig vo de Bewerba gegniba vo de Partei-Nominierungslistn ändan ko.

A weidare Bsundaheit liegt im Kommunoiwoirecht. Do bestäht de Meglichkeit vum Kumulian ("Heifal buidn", bis zu 3 Stimma kenna fir oan Kandidatn obgem wern) und vum Panaschiern (de Stimman kenna aa af Kandidatn vo vaschiedanan Listn vateijt wern.

[drå werkln] Biagaentscheid

In Bayern gibts a zoihreiche direktdemokratische Elemente. Nem oan Voiksbegehrn und Voiksentscheid af Landesebene is am 1. Oktoba 1995 durch oan Voiksentscheid de direkte Demokratie aa af Kommunalebene eingfiat woan. S boarische Verfassungsgricht hod de Regelungen 1997 zwoa vaschärft und damid an Biagaentscheid erschwead, oba de Bayern fiahn jährlich iba 100 Biagaentscheide durch.

[drå werkln] Partnaregionen vom Freistaat

Da Freistaat Bayern is Partnaregion vo

Partnaregionen vom Freistaat [4]
Shandong Volksrepublik China 1987 Volksrepublik China
Wappen von Québec Québec Kanada 1989 Kanada
Wappen des Westkaps Westkap Südafrika 1995 Südafrika
Wappen von Gauteng Gauteng Südafrika 1995 Südafrika
Wappen von São Paulo (Bundesstaat) São Paulo Brasilien 1997 Brasilien
Wappen von Kalifornien Kalifornien Vaeinigte Staatn 1998 Vereinigte Staaten von Amerika
Karte von Guangdong Guangdong Volksrepublik China 2004 Volksrepublik China
Wappen von Karnataka Karnataka Indien 2007 Indien

[drå werkln] Patnschoft

Am 5. Juni 1954 hod da Freistoot Bayern und de boarische Stootsregiarung de Patnschoft fia de sudetendeitsche Voiksgruppm iwanumma.

[drå werkln] Innare Sichaheit

De bayerische Polizei is da gresste Polizeivaband vo da Bundesrepublik.

Im Joar 2007 san in Bayern 666.807 Stroftatn statistisch eafosst worn. 428.766 Tatn, oiso 64,3% san afkleat worn, 305.711 Tatvadächtige eafosst worn. Des is de hexte Afklearungsquotn in Deitschland. De bayerische Polizei untahejt mit da Polizeihubschraubastaffe Bayern außadem de gresste Polizeihubschraubastaffe vo ana Landespolizei.

[drå werkln] Staatswoppm, Flaggn, Hymne und Symbole

S boarische Staatswoppm bestehd aus sechs heraldischn Komponentn: Da goidane Lewe, urspringlich mit da wittelsbocharischn Pfoiz am Rhein vabundn, stehd heit fia de Obapfoiz, da „frenkische Rechn“ fia de drei frenkischn Beziak, da blaue Pantha fia de Oidbayern und de drei schwoazn Lewn fia Schwobm. As weiss-blaue Heazschuid deit af an Gsamtstoot Bayern hin, de Voikskrone bezeichnet nachan Wegfoi vo da Kinikrone de Voiksssouveränität.

Da Freistaat Bayern hod glei zwoa gleigweatige Stootsflaggn, de weiss-blaue Rautnflaggn und de Flaggn mit woogrechtn Stroafn in de Foabm Weiß und Blau. Die Rautnflaggn hod imma vum Betrochta aus gsegn links obm (heraldisch rechte, obare Eckn) a ogschnittane, weisse Rautn (aa im Wappn) und mindastns 21 (ogschnittane) Rautn.

De gleichn weiß-blaun Rautn san a in vuin Städde- und Kroaswoppn in dena Gebietn vo dera historischn Kurpfoiz z findn. Des kimmt davo, wei de weiss-blauen Rautn de Foarbm vo de Wittelsbocha san, de z Bayern und in da Kurpfoiz gheascht hom.

s grosse Staatswappn s kloane Staatswappn de Rautnflaggn de Stroafnflaggn
s grosse Staatswoppm s kloane Staatswoppm Staatsflaggn (de Rautnflaggn) Staatsflaggn (de Stroafnflaggn)

Zur Hymne schau: Bayernhymne

De weibliche Symbolgstoit vo Bayern is de Bavaria.

A gwisse Symbolkroft gehd aa vo de oidn boarischn Vornama aus.

[drå werkln] Schutzpatrone

De heilign Schutzpatrone vo Bayern san: De Maria Patrona Bavariae, da Joseph vo Nazareth, da Severin vo Norikum, da Kajetan vo Thiene, Nikolaus vo Tolentino und da Wolfgang.

[drå werkln] Vawoitungsgliedarung

[drå werkln] Regiarungsbeziak

Da Freistaat Bayern is fian Vawoitungs-Bereich in Regiarungsbeziak einteit. Da Beziaksregiarung untasteht am Innenminista, dea wo aa an Regiarungspresidentn eanennt. De Regierungsbeziak san:

De boarischn Regiarungsbeziak
Regiarungsbeziak Haptstadt AGS Abk. Fläche Eiwohna
(Sep 2005)
E./km²
Obabayern Minga 091 OB 17.529,63 km² 4.232.962 241
Niadabayern Landshuad 092 NB 10.329,91 km² 1.197.631 116
Obapfoiz Regnschburg 093 OPf. 9.691,03 km² 1.090.318 113
Obafrankn Bayreith 094 Ofr. 7.231,00 km² 1.103.239 153
Mittlfrankn Ansboch 095 Mfr. 7.244,85 km² 1.708.841 236
Untafrankn Wiazburg 096 Ufr. 8.530,99 km² 1.342.308 157
Schwobm Augschburg 097 Schw. 9.992,03 km² 1.789.698 179
Bayern Minga 70.549,11 km² 12.464.997 177


[drå werkln] Beziak

De Regiarungsbeziak decka si geographisch mid dena kommunein Beziak ois effentlich, rechtliche Gebietskeapaschoftn. Da Beziak is z Bayern de dritte kommunale Ebene iwa de Gmoana (1. Ebene) und am Landkroas (2. Ebene). Des san Sejbstvawoitungskeapaschoftn und hom dahea demokratisch gwejde Beziaksdogspresidentn, de wo vom Berziaksdog gwejt wean. Si kinan ondast ois Regiarungsbeziak Woppm und Flaggn wiara Gmoa oda a Landkroas fian.

[drå werkln] Gresste Städd

Stod Eiwohna am
31. Dezemba 2000
Eiwohna am
31. Dezemba 2005
Eiwohna am
31. Meaz 2007
Minga 1.210.223 1.259.677 1.298.354
Niamberg 488.400 499.237 500.591
Augschburg 254.982 262.676 262.371
Wiazburg 127.966 133.906 134.225
Rengschburg 125.676 129.859 131.489
Inglstod 115.722 121.314 122.213
Fiath 110.477 113.422 113.848
Erlanga 100.778 103.197 103.859
Bayreith 74.153 73.997 73.252
Bamberg 69.036 70.081 69.558
Aschaffenburg 67.592 68.642 68.672
Landhuad 58.746 61.368 62.074
Kemptn (Oigai) 61.389 61.360 61.454
Rosnam 58.908 60.226 60.438
Schweinfurt 54.325 54.273 53.917
Nei-Uim 50.188 51.410 51.755
Bossa 50.536 50.651 50.464
Hof 50.741 48.723 48.040
Freising 44.167 45.827 46.110
Straubing 44.014 44.633 44.762

Omerkung: Aussa Nei-Uim und Freising san olle ogfiatn Städd kroasfrei. Quejn: Bayerisches Landesamt fia Statistik und Datenverarbeitung[5]

[drå werkln] Wirtschofd

Bayern hod si in de letztn Joarzehnt vom Agrarland zum Technologie-Stoot entwicket und guit ois oans vo dena wirtschafdssteakstn und reichstn Bundeslända in Deitschland. De wirtschofdli steakste Region is da Großraum Minga mit da Automobuiindustrie (BMW, Audi, MAN, Knorr-Bremse), mitn IT-Sektor (Siemens, Infineon, Microsoft, Fujitsu Technology Solutions), mit dena Medien und Valog (ProSiebenSat1 Media, Premiere, Kabel Deutschland, Burda Verlag), mit da Rüstungsindustrie (EADS, Krauss-Maffei) und mit da Touristik (historische Sengaswiadigkeitn, Museen, Biergeatn, Wiesn, Messn). Weidane wichtige Wirtschafdsstandorte in Sidbayern san Augschburg (EADS, MAN, KUKA, UPM-Kymmene, Verlagsgruppe Weltbild), Ingoistodt (Audi, Media-Saturn) und des Bayerische Chemiedreieck zwischn Cheamsee, Inn und Soizach.

In Nordbayern is de Region NiambergFirthErlanga des wichtigste Wirtschofdszentrum. Danem no Mainfrankn zwischn Aschaffenburg und Wiazburg/Schweinfurt und Rengschburg. Wiazburg hod de niadrigstn Orwatslosnquotn in Deitschland.

[drå werkln] Tourismus

Da Tourismus is fia Bayern a wichtiga Wiatschaftsfaktor. 18,5 Prozent vo da gsamtn touristischn Weatschepfung in Deitschland kimmt vo Bayern, des wo so vor Nordrhein-Westfalen (17,9 Prozent) und Baden-Wirttemberg (11,9 Prozent) liegt.[6] Nebm Minga san bsondas de Regiona um de bayrischen Seen und in de Oipn, Augschburg (Fuggerei), und Rengschburg mit da Historischn Oidstod ois UNESCO-Wejterba fian Fremdnvakea vo Bedeitung.

[drå werkln] Vakea

Flughafn Minga

Bayern hod a guada Vakeasinfrastruktur. Duach Bayern fian unta andam de Autobohna A3, A6, A7, A8, A9, A70 und A71 und de A73 de Bayern mit Thüringen vabindt. Steanfeamig vo Minga weg gehd de A95 af Garmisch, de A96 af Lindau, de A93 iwa Rengschburg af Hof und de A92 iba Landshuad af Deggndorf. De A93 vabindt de A8 mit da Brenna Autoboh. Des Grosse bzw. Kloane Deitsche Eck im Sidn wead stoark vo dena Estarreicha ois Obkiazung zwischn Soizburg und Innsbruck gnutzt.

Bayern hod aa a dichts Streckanetz vo Zugvabindunga. Da Haptbonhof in Minga is oana vo de gresstn in Deitschland und oana vo de wichtigstn transeiropäischn Eisenboh-Knotnpunkt. In Minga und Niamberg gibts U-Bohna und S-Bohna mit an Netz des weit iba de Stodtgrenzn aussegeht.

Oans vo de gresstn eiropäischn Drehkreiz fian Flugvakea is da "Franz Josef Strauß" Flughofn z Minga. Zwoa weidane internationale Vakeasflughäfn san z Niamberg und z Memmingen. Weidas gibts no Vakeaslandeplätz, wia z.B. den Flughofn Hof-Plaun. In da Binnaschiffoart san de Donau, da Main und da Main-Donau-Kanal de wichtigstn Vakeaslinien.

[drå werkln] Spoat

[drå werkln] Boarischa Spoat

In Bayern gibts a ganz eigane, boarische Spoatoatn mid langa Tradition.

[drå werkln] Fuaßboi

Da deitsche Rekordmoasta FC Bayern Minga is aa de Numma oans im boarischn Fuaßboi. Da TSV 1860 Minga (zua Zeit 2. Liga), vulgo de Sechzga, is da ejtaste boarische Fuaßboivarein. Da 1. FC Niamberg, da „Club“, wor vorm FC Bayern Rekordmoasta. Da FC Augschburg spuit ob 2011/12 aa in da 1. Liga. In da 2. Liga spuit aus Bayern no da dreimolige deitsche Moasta de SpVgg Greitha Fiath. Da Bayerische Fußboi-Vaband hod rund 1,4 Milliona Mitgliada und is damit da mitgliadssteakste Vaband vom Deitschen Fußboi-Bund.

[drå werkln] Wintaspoat

Da Wintaspoat hod in de boarischn Oipn a bsundare Bedeitung:

[drå werkln] Alpina Schispoat

De bekanntastn Schileifa vo Bayern san: Heidi Biebl, Rosi Mittermaier, Marina Kiehl, Christa Kinshofer, Martina Ertl, Hilde Gerg, Maria Riesch, Franz Pfnür, Christian Neureuther und Markus Wasmeier.

[drå werkln] Nordischa Skispoat

De berihmtastn boarischn Biathletn san da Fritz Fischer], da Greis Michi, de Disl Uschi, de Glagow Martina und de Neuner Lena. Im Langlaf san de bekanntastn da Angerer Tobi und de Sachenbacher-Stehle Evi.

[drå werkln] Religion

De Religionszuagherigkeit in Bayern:

1840 [7] * 1900 [7] * 1933 [7] * 1950 [7] 1970 [8] 2006
Remisch-katholisch 71,1 % 70,5 % 70,0 % 71,9 % 70,4 % 57,2 % [9]
Evangelisch 27,4 % 28,3 % 28,7 % 26,5 % 25,2 % 21,3 % [10]
Muslimisch - - - - 0,9 % 2,2 %
Jidisch 1,4 % 0,9 % 0,5 % 0,1 % 0,1 % 0,1 %
andare Konfessiona
und Konfessionslose
0,1 % 0,3 % 0,8 % 1,5 % 3,4 % 19,2 %

* Inklusive vo da Pfoiz

[drå werkln] Kuitua

Nach Artike 3 von da Vafossung vom Freistaat Bayern is Bayern a Kuituastaat. Dabei ko Bayern af iba 1000 Joa Kuitua- und Kunstgschicht zruckblicka. De Wuazln reichn no vui weida zruck.

Alloa de Bayerische Staatsregierung investiat jährlich a hoibe Milliardn Euro in Kunst und Kuitua. Dazua kemma no an Haffa Investitiona vo dena Gmoandn und vo privatn Institutiona.[11]

[drå werkln] Bayerische Kuchl

Zimftige Weisswuascht mit Brezn ubd Semf

De Bayerische Kuchl is a bodnständige Kuchl, mit vuin deftign und rustikoin Spezialitätn. Charaktaristisch dafir san de zoireichn Fleisch- und Brotnspeisn, de Knedlgricht und de Mejspeisn. De Wittelsbacher hom de Kuchl vafeinat, um se hoffähig z mocha. De bayerische Kuchl ist im Laf vo da Zeit vo da esterreichischn und behmischn Kuchl stoark beeinflusst worn. Und aa duachs Nebeneinanda vo oidbairischen, fränkischn und schwobschn Kuchl-Traditiona is de bayerische Kuchl sehr vuifäjtig. A Bsundaheit vo da bayerischn Kuchl is aa de Brotzeit. Damit is moastns a deftiga Imbiss gmoant, der wos urspringli zwischn Fruahstuck und Mittogessn eingumma worn is.

De bekanntastn Gericht de de bayerische Kuchl iaba de Landesgrenzn aussi bekannt gmocht hom san:

Oidbayern

Ausgezogene - Brezn - Bia - Dofispitz - Leberkaas - Obaatzda - Prinzregentnduatn - Radi - Raiwadadschi - Rohrnudln - Schweinshaxn - Schmoiznudln - Spofackl - Steggalfisch - Weißbia - Weißwuascht

Franken

Niamberga Rostbrodwuascht - Grupfta - Kloß - Niamberga Lebkuchen - Schäufele - Zwiefekuach - Schneeboin

Bayerisch Schwobm

Kaasspotzn - Krautspätzle - Zwieferostbrodn - Schupfnudeln - Bergkaas

Bayern is aa fia seine Brauarein wejtbekonnt und fias Weissbia (Weizenbia oda Woaznbia) a boarische Spezialitet. A Mass is a Lita Bia und de wichtigste "Biaeinheit" z Oidbayern. A Radler is a Mischung zua Hejftn aus hejm Bia und weissm Kracherl.

[drå werkln] Sengaswiadigkeitn

[drå werkln] Museen

Bayern is mid iwa 1.150 Museen des Land mid de meistn Museen in da Bundesrepublik. Dazua ghean a Sammlungen, Schlessa, Gäatn und private Sammlungen. Zu dena gresstn und bekanntastn ghean:

  • Alte Pinakothek, Minga
  • Neue Pinakothek, Minga
  • Pinakothek der Moderne, Minga
  • Deutsches Museum, Minga
  • Germanisches Nationalmuseum, Niamberg
  • Fränkisches Freilandmuseum Bad Windsheim
  • Maximilianmuseum, Augschburg
  • Jüdisches Museum Franken, Fürth und Schnaittach
  • Neues Museum Nürnberg, Niamberg
  • Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See
  • Museum Georg Schäfer, Schweinfurt
  • Künstlerhaus Marktoberdorf, Marktoberdorf

[drå werkln] Tiergärtn, Wuidparke

[drå werkln] Theater, Schauspui und Oper

In Bayern gibt's 35 feste Schauspui-, Opern- und Operettenbühnen, 41 Freilicht- und Festspuiunternehmen und 17 Puppntheater mit mea ois 14.000 Affiahrungen und üba 4,8 Millionen Zuschauan im Joa. De renommiertastn Haisa san:

  • Bayerisches Staatsoper im Nationaltheater Minga
  • Bayerisches Staatsschauspiel im Residenztheater Minga
  • Bayerisches Staatsballett im Nationaltheater Minga
  • Staatstheater am Gärtnerplatz, Minga
  • Staatstheater Niamberg
  • Stadttheater Fürth
  • Markgrafentheater Erlanga
  • Mainfranken-Theater Wiazburg
  • Stadttheater Augschburg
  • Landestheater Coburg
  • Stadttheater Regnschburg
  • Landestheater Niedabayern (Landshuad, Possau, Straubing)
  • Theater Hof

[drå werkln] Musi

s'Bayreuther Festspuihaus af'm Greanan Hügl

Bayern is a Land, des mit Musi stoak vabundn is. Da Freistaat feardat olle Stuirichtunga: Voiksmusi, Klassik, Jazz und Popmusi.[12] Da Schuahplattler und da Landler hom a lange Tradition, so wia s Gstanzlsinga, de Stubnmusi und de Blousmusi.

Traditionelle Voiksmusi is id Bayern a Dauabrenna. aa in Avantgarde-Version. Vui Musikrichtungen kemman und gengan, oba s Bayerische is koa Mode, des bleibt, sogt da bayerische Musika Gerd Baumann (Musi fir Rosenmüller Fuime). Rund 200.000 oidbayerische Stickln san iabaliefat.[13]

Wäidbekannte Komponistn vo klassischa Musi kemman aus Bayern: Max Reger, Carl Orff, Wilfried Hiller, Richard Strauss und Christoph Willibald Gluck.

Aa in da monderna Musi in boarischa Sproch gibts a broads Spektrum in Bayern: vo kabarettistischa Musi (Biermösl Blosn, Georg Ringsgwandl) iawa Pop- und Rockmusi (Spider Murphy Gang, Weißwurscht Massaker) und Jazz bis zua Wäidmusi (Haindling, Zwoastoa).

Unta dena Musifestspui san de Bayreitha Festspui wos oanzigoatigs und in da ganzn Wejt bekannt. Weidane Festspui san de Mingara Opernfestpui (Münchner Opernfestspiele) und de Thurn und Taxis Schlossfestspui, de in Regnschburg seit mehran Joahn untam Patronat vo da Gloria von Thurn und Taxis stengan. Ebenfois bekannt is da Mingara Kaiserboi (Münchner Kaiserball) sowia da Niamberga Opernboi (Nürnberger Opernball).

[drå werkln] Bayrische Berihmdheitn

[drå werkln] Bayern in Amerika und da Wejt

A boarische Gruppn ba da Steuben Parade in New York City

Bayern is i da ganzn Wejt a Begriff. Oft stäht bayerische Lemsoart im Ausland sogor vuifoch fir deitsche Lemsoart und Kuitua. Oktobafest, Bier, Weißwuascht, Biergeatn, Dirndl, Lederhosn, Schuahplattler, Blosmusi, Gstanzln oda Fingahakln (Boarische Spoatoatn) san boarische Klischees oba aa Marknzeichn genauso wia BMW und Siemens oda wia boarischs Sejbstvatraun und de sprichweatliche Afmipfigkeit.[14] "Bayerischer Geist weht überall auf der Welt, bayerisches Brauchtum können wir auch in Amerika bewundern...bayerischen Eigenheiten wohnt der Drang zur grenzüberschreitenden Verbreitung inne..." [15]

In de Vaeinigtn Stootn z Michigan gibts a kloane bayerische Gmoa (Frankenmuth, "Little Bavaria" gnennt) mit weniga wia 5.000 Eiwohna, de Joa fir Joa 3 Milljona Bsucha hod, de dort de boarische Lemsoart suacha. Im Bundesstaat Washington is de Gmoa Leavenworth 1962 daduach revitalisiat worn, dass olle Haisln boarisch renoviat worn san und boarische Braich ois Fremdvakeasattraktion eigfiaht worn san (Oktoberfest, Gastronomie, Nussknackermuseum etc.).[16] S Hofbräuhaus z Las Vegas is a ziemli authentischa Nochbau vom Hofbräuhaus in Minga.[17] Es is am 31. Jänna 2004 vo Siegfried & Roy eaeffnet worn.[18] Im säim Joa hod s Hofbräuhaus in Las Vegas 290.000 Gäst ghobt.[19] Ozapft is vastengan etliche Amis, manche sogor Wer ko, der ko (schau aa Boarische Rednsoatn).

Z New York gibts de "German American Cultural Society", da Vaband wo aa de boarischn Vareine organisiat san. Dazua gibts no de "Vereinigten Bayern von Gross New York und New Jersey" ois boarischn Dochvarein. Da ejtaste Trachtlavarein z New York is "The Schuhplattler Vergnuegungs Verein Original Enzian" vo 1922, da zwoatejtaste da "Gebirgstrachten-Erhaltungsverein Schlierachtaler Stamm" vo 1928, de heit no aktiv san. Im "Gauverband Nordamerika" san an Haffa boarische Trachtn- und Tanzgruppn in de Vaeinigtn Staatn und Kanada organisiat.[20] Ba da deitschn Steuben Parade in New York City prägn boarische Gruppn stoak s Erscheinungsbuid.

[drå werkln] Beleg

  1. bayern.de Bayern Land und Leute Obgruafa am 28.2.2009
  2. bayern.de Bayern Land und Leute Obgruafa am 28.2.2009
  3. bayern.de Bayern Land und Leute Obgruafa am 28.2.2009
  4. Beziehungen Bayerns zu außereuropäischen Staaten und Regionen
  5. https://www.statistikdaten.bayern.de/genesis/online/
  6. Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie: Tourismus in Bayern, Juni 2007. Volltext
  7. 7,0 7,1 7,2 7,3 Historisches Lexikon Bayern [1]
  8. Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland (fowid)[2] (PDF)
  9. Deutsche Bischofskonferenz Statistik [3]
  10. Evangelische Landeskirche Selbstdarstellung [4]
  11. [http://www.stmwfk.bayern.de/kunst/index.html Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst]
  12. Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft Forschung und Kunst: Musik
  13. http://www.kapelle-rohrfrei.de/extern_pdf/2008-05-04_welt.pdf WELT Online, 4. Mai 2008, von Isa Hoffinger: VOLKSMUSIK-AVANTGARDE - Wenn die Techno-Blasmusik zum Tanz aufspielt.
  14. everyculture.com German-Americans
  15. Bruno Jonas: Gebrauchsanweisung für Bayern. Piper, Minga 2002. ISBN 3-492-27500-1
  16. Hoamseitn vo Leavenworth
  17. Hoamseitn vum Haubrauhaus Las Vegas
  18. http://www.lazarro.de/2006/11/01/siegfried-und-roy-eroeffnen-oktoberfest-im-hofbraeuhaus-las-vegas/
  19. http://www.1stimmobilien.eu/de/luxusimmobilien/zinshaeuser/hofbraeuhaus.html 1stimmobilien.eu - Luxusimmobilien
  20. Hoamseitn vom amerikanischn Gauverband

[drå werkln] Biacha

  • Max Spindler (Hrsg.), Gertrud Diepolder: Bayerischer Geschichtsatlas. Bayerischer Schulbuchverlag, Minga 1969.
  • Max Spindler (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Geschichte. Beck, Minga 1971–1975 (4 Bände).
  • Wilhelm Volkert, Richard Bauer: Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte: 1799–1980. Beck, Minga 1983, ISBN 3-406-09669-7.
  • Peter Claus Hartmann: Bayerns Weg in die Gegenwart. Vom Stammesherzogtum zum Freistaat heute. 2. Auflog. Pustet, Regensburg 2004, ISBN 3-7917-1875-4.
  • Fritz Koller, Hermann Rumschöttel: Bayern und Salzburg im 19. und 20. Jahrhundert, vom Salzachkreis zur Euregio. Samson, Minga 2006, ISBN 3-921635-98-5.
  • Bayerisches Jahrbuch. 86. Joargang, K. G. Saur, Minga 2007, XIII, 611 S., ISBN 978-3-598-23666-2; auch CD-ROM-Ausgabe: ISBN 978-3-598-23667-9 (Nochschlogweak mit Informationa zu mehr ois 7.000 Institutionen und ca. 12.500 Leidln).
  • Franz X. Bogner: Bayern aus der Luft. Stürtz, Wiazburg 2009. ISBN 978-3-8003-4014-9.

[drå werkln] Im Netz

Commons: Bayern – Buidl, Videos und/oda Audiodatein
Wiktionary: Bayern – Bedeitungserklärunga, Wortherkunft, Synonyme und Ibasetzunga
WikiNews
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